Digitale Plattformen und Künstliche Intelligenz (KI) verändern zunehmend, wie sexuelle Vielfalt sichtbar, verhandelt und erlebt wird. Ein neuer Beitrag des Fachgebiets Medienpsychologie und Medienkonzeption der TU Ilmenau beleuchtet, inwiefern diese Entwicklungen sowohl Fortschritte als auch Rückschritte für sexuelle Vielfalt mit sich bringen können.
Der Beitrag zeigt, dass Online-Plattformen neue Räume für Sichtbarkeit, Austausch und Empowerment bieten, etwa für queere Communities und alternative Lebensentwürfe. Gleichzeitig werden auch Risiken thematisiert, darunter Diskriminierung, algorithmische Verzerrungen sowie die Verbreitung stereotyper oder problematischer Darstellungen durch digitale Technologien und KI-Systeme.
- Döring, N. (2025). Sexuelle Vielfalt: Fortschritt oder Rückschritt durch Online-Plattformen und Künstliche Intelligenz? [Sexual Diversity: Progress or Regression through Online Platforms and Artificial Intelligence?]. In C. Bünger, C. Grabau, K. Jergus & M. Thuswald (Hrsg.), Jahrbuch für Pädagogik 2025: Sexualität und Bildung – Gesellschaftskritische Einsätze (S. 140–154). Beltz.

