Studierende kooperieren mit AlertHub zu Katastrophen- und Krisenkommunikation

Ab diesem Sommersemester arbeiten Studierende im Studiengang Media and Communication Science mit dem internationalen Expertennetzwerk AlertHub, um die Warnkommunikation vor drohenden Katastrophen zu analysieren.

Im Rahmen des Forschungsseminars International Risk and Crisis Communication Research unter Leitung von PD Dr. Andreas Schwarz werden die Kursteilnehmer:innen Warnsysteme, effektive Strategien, und Schwachstellen im Katastrophenschutz verschiedener Länder vergleichen. In der heutigen Veranstaltung stellten die Koordinator:innen von AlertHub, Florian Meissner (Hochschule Macromedia, Deutschland) und Corina Daba-Buzoianu (SNSPA, Rumänien), das Netzwerk vor. Dabei wurden auch Ideen für mögliche Folgeuntersuchungen mit den Studierenden aus Brasilien, Deutschland, Indien, Nigeria, Südkorea besprochen. Die Ergebnisse des Forschungsseminars sollen dem Netzwerk und Praktiker:innen im Katastrophenschutz auf einer offenen Plattform zur Verfügung gestellt werden.

Die COST-Aktion AlertHub mit Finanzierung der EU nutzt das Fachwissen von Wissenschaftler:innen und Expert:innen auf dem Gebiet der Risiko- und Krisenkommunikation, um den Forschungsstand zu erweitern, Zusammenarbeit zu fördern und dazu beizutragen, katastrophenbedingte Risiken und Schäden für Menschen und Gemeinden zu verringern. Das Netzwerk zielt darauf ab, die allgemeine Wirksamkeit von Katastrophenvorsorgemaßnahmen zu verbessern und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen in diesem wichtigen Bereich zu fördern. Krisenkommunikationsforscher Andreas Schwarz ist Repräsentant von AlertHub für Deutschland.