Prof. Dr. Oliver Budzinski (FG Wirtschaftstheorie, TU Ilmenau) hat in dem im November 2025 erschienenen The Antitrust Chronicle von Competition Policy International einen Beitrag zur Schnittestelle von Sport, Entertainment und Wettbewerbsökonomik publiziert. "Sports Governing Bodies vs. Antitrust 0 - 4? – Sport and Competition Economics Comments on the Recent Judgements of the European Court of Justice" beschäftigt sich aus wettbewerbs- und sportökonomischer Perspektive mit den vier jüngsten Urteilen des höchsten europäischen Gerichts zu wettbewerbswidrigen Praktiken diverser Sportverbände, insbesondere UEFA und FIFA. Als private Organisatoren, die "ihre" Märkte regulieren, stellen Sportverbände ein sehr spezielles Phänomen dar, welches eine Reihe von innovativen ökonomischen Fragen aufwirft. Die Verbände organisieren den Sportwettbewerb zur Unterhaltung des Publikums und setzen dabei ihre erhebliche Marktmacht sowohl pro- als auch antiwettbewerblich ein.

