Wie digital ist das Alter?

FG Medienpsychologie veröffentlicht in merz
merz

Die Digitalisierung prägt heute alle Lebensphasen – auch das höhere Lebensalter. Doch wie selbstverständlich nutzen ältere Menschen digitale Medien, und wo bestehen weiterhin Barrieren? Im aktuellen Heft von merz | medien + erziehung ist ein Beitrag des Fachgebiets Medienpsychologie und Medienkonzeption der TU Ilmenau erschienen, der den aktuellen Entwicklungs- und Forschungsstand zur digitalen Teilhabe im Alter zusammenfasst.

Der Beitrag beleuchtet digitale Generationenklüfte, Altersbilder zwischen „jungen Alten“ und Hochaltrigen sowie aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz, soziale Medien, Augmented Reality und Assistenzrobotik. Dabei wird deutlich, dass ältere Menschen digitale Medien zunehmend nutzen, zugleich jedoch weiterhin digitale Ungleichheiten bestehen. Abschließend werden medienpädagogische Perspektiven aufgezeigt, um digitale Souveränität, Teilhabe und Selbstbestimmung im Alter zu fördern.

 
  • Döring, N., & Conde, M. (2025). Wie digital ist das Alter? Der aktuelle Entwicklungs- und Forschungsstand [How digital is old age? The current state of development and research]. merz | medien + erziehung, 69(5), 59–66. https://doi.org/10.21240/merz/2025.05.14