Dr. Annika Stöhr und Prof. Dr. Oliver Budzinski vom FG Wirtschaftstheorie haben in den vier Wochen vor dem Vorlesungsstart die TU Ilmenau auf vier wissenschaftlichen Fachkonferenzen prominent vertreten. Zunächst sprach und moderierte Oliver Budzinski auf der Jahrestagung der Sektion Medienökonomie der DGPuK in Salzgitter als Keynotespeaker zum Thema „Muss Big Tech weg?“. In Anlehnung an eine entsprechende Diskussion in Politik und Akademia arbeiteten die Anwesenden in einem interaktiven Format heraus, wo genau die eigentlichen Probleme und Herausforderungen jenseits pauschaler Forderungen liegen.
Auf dem XLIV. Competition Law Scholars Forum Workshop unter dem Titel „Industrial Policy, Mercantilism, and Competition Law in a Post-Draghi World“ am College de France in Paris präsentierte Annika Stöhr ihr gemeinsames Projekt mit Oliver Budzinski zum Thema „Competitiveness, Competition, and Mercantilist Industrial Policies: Implications for European Merger Control“. Die Ergebnisse der Ilmenauer Forschung waren dabei einer der Hauptgegenstände der abschließenden Paneldiskussion mit führenden Persönlichkeiten aus Politik, Regulierungsbehörden und Beratungen. Zu derselben Thematik trugen Oliver Budzinski und Annika Stöhr auch im Rahmen der Jahrestagung des Wirtschaftspolitischen Ausschuss im Verein für Socialpolitik in Düsseldorf vor. Hier wurde Oliver Budzinski zum neuen Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Wettbewerb innerhalb dieses Ausschusses gewählt.
Schließlich präsentierten Oliver Budzinski und Annika Stöhr ihr gemeinsam mit Patrice Bougette und Frédéric Marty (beide Universität Côte d’Azur, Nizza) durchgeführtes Forschungsprojekt auf einer internationalen Tagung in Nancy, Frankreich (Bild). Dort stellten sie Zwischenergebnisse ihres laufenden Projekts „Merger Chains and the Limits of Isolated Control: A Dynamic Perspective“ vor.
