Ursula Nirsberger
Leiterin TU Ilmenau Bürgercampus
Telefon: +49 3677 69-4794
Als Goethe im Mai 1776 erstmals nach Ilmenau kam, schrieb er nach Weimar „… aber die Gegend ist herrlich, herrlich!“.
Das große Gedicht „Ilmenau“, das 1783 im September zum 26. Geburtstag des Herzogs entstanden, beschreibt diese wichtige Zeit. Der Text ist sowohl Selbstreflektion seines Autors, welche über seine Verbundenheit mit der Stadt und die sie umgebende Landschaft Auskunft gibt, aber auch eine ernste Mahnung an seinen Brotherren, das Leben nicht zu vertun, sich seinen Verantwortungen als regierender Fürst zu stellen: seine Kräfte zum Gedeihen seines Landes und Volkes einzusetzen. Goethe war dieser Text später noch so wichtig, dass er ihn 1817 in seiner Werksammlung veröffentlichte.
Der Dichter widmete mit seinem großen Gedicht einmalig einer Stadt und seiner ganzen Region eine Hymne, wie sie keine zweite Stadt aufweist.
Die Orte, an denen er die Handlung spielen lässt, sind wohlbekannt und bekommen durch seine poetische Gestaltung unvergänglichen Klang.
Referent Martin Strauch, stellvertretender Vorsitzender der Goethegesellschaft Ilmenau-Stützerbach e.V., stellt das Gedicht mit einer gefühlvollen Rezitation, unterstützt von Musik vor.
Eintritt: 5 Euro