25.10.2024

Bürgercampus: Marie Curie – ihr Leben in Tagebüchern und Briefen

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Beginn
Fr. 25.10.2024
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Zeit
15:00 Uhr
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Ort
Faraday-Hörsaal
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Zielgruppe
Alle Interessierten

Anfang des 20. Jahrhunderts gelang es der Polin Marie Curie gemeinsam mit ihrem Mann Pierre aus drei Tonnen Pechstein ein Gramm Radium zu eliminieren und nicht nur dadurch Weltruhm zu erlangen. 1867 in Warschau geboren, konnte sie bereits mit vier Jahren lesen. Das Abitur legte sie als Beste ab, ein Studium im von Russland besetzten Polen blieb ihr als Frau jedoch verwehrt. Sie arbeitete als Gouvernante, um ihrer Schwester in Paris ein Medizinstudium zu finanzieren. Als diese sich nach Studienende als Ärztin niederließ, holte sie Marie zu sich und an der Sorbonne nach dem Physik- und Chemie Studium setzte sich ihr entbehrungsreicher Weg fort, der ihr schließlich Ruhm und Ehre einbrachten, auf das sie nie Wert gelegt hatte.

Die Chemikerin wird menschlich gezeigt und verdeutlicht, was Vorbild auch heute noch bedeutet. Umfangreiche Recherchen, auch in Warschau, und die Erfahrungen der Autorin als Chemikerin garantieren die fachliche Richtigkeit. 

Die Referentin, Dr. Christina Seidel, selbst promovierte Chemikerin, ist eine Berufs- und Seelenverwandte der verehrten Wissenschaftlerin, die sich auf den Weg machte, eine andere Art der Biografie zu schreiben, ein fiktives Tagebuch, das die Geradlinigkeit ebenso darstellt, wie das Überrascht werden durch die Schicksalsschläge im Privaten. Entstanden ist ein einfühlsames Buch, das beschreibt, wie ein Mensch wächst, der sein Werk auf menschliche Art tut.

 

Eintritt: 5 Euro