Ursula Nirsberger
Leiterin TU Ilmenau Bürgercampus
Telefon: +49 3677 69-4794
In den Medien wird häufig ein vermeintliches Spannungsfeld zwischen individuellem Gewinnstreben und Gemeinwohl thematisiert. Der Vortrag geht der Frage nach, wie wohlfahrtsökonomische Theorien genutzt werden können, um dieses Spannungsfeld aufzulösen. Ausgangspunkt bildet die Wohlfahrtsökonomik, die sich mit der optimalen Allokation von Ressourcen zur Maximierung des gesellschaftlichen Wohlstands beschäftigt.
Im Zentrum des Vortrags steht die Frage, wie Märkte und Prozesse so gestaltet werden können, dass sie sowohl ökonomische Effizienz als auch das Gemeinwohl fördern. Diskutiert werden Ansätze wie die Internalisierung externer Effekte und regulierende staatliche Eingriffe in Märkte.
Zunächst werden die Grundlagen einer regelgebundenen Marktwirtschaft dargelegt, um zu zeigen, dass sich Gemeinwohl und Gewinnstreben keineswegs ausschließen müssen.
Referentin Dr. Annika Stöhr ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Wirtschaftstheorie der TU Ilmenau, wo sie derzeit zu Themen der Wettbewerbsökonomik und -politik ihre Habilitation verfasst. Frau Dr. Stöhr hat an der TU Ilmenau studiert und promoviert und konnte im Rahmen ihrer mehr als zweijährigen Tätigkeit im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz auch praktische Politikerfahrung sammeln.
Eintritt: 5 Euro