In ihrem Vortrag an dem Research Centre for Communication and Culture (CECC) beleuchtete Johanna Radechovsky, wissenschaftliche Mitarbeiterin, zentrale Befunde ihrer publikationsbasierten Dissertation. Die Präsentation stellte eine Typologie deutscher Fact-Checking-Einheiten vor und zeigte auf, wie sich diese Gruppen in Rollenverständnis, Strategien und Herausforderungen unterscheiden. Eine Kombination aus spezialisierten Redaktionen, bewusster Entschleunigung und konstruktiver Ausrichtung deutet darauf hin, dass der Faktencheck in Deutschland Qualität über Geschwindigkeit stellt und durch kritische Überwachung der Institutionen demokratiefördernd agiert.
Das inzwischen zweite Symposium des CECC fand am 12. Mai 2025 an der Universidade Católica Portuguesa statt. Im Fokus standen die durch digitale Technologien ausgelösten Veränderungen in journalistischer Praxis und Publikumsverhalten sowie die Neudefinition von Transparenz, Objektivität und Epistemologie.