TU Ilmenau/Johanna Radechovsky.Die Befunde beruhen auf dem von Martin Löffelholz geleiteten und vom BMBF für drei Jahre geförderten Forschungsprojekt MIRKKOMM zur behördlichen Risiko- und Krisenkommunikation.
In ihrem Vortrag beleuchtete Johanna Radechovsky, wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem Projekt, darüber hinaus zentrale Herausforderungen sowie Lessons Learned zur staatlichen Krisenkommunikation während der COVID-19-Pandemie vor. Basierend auf qualitativen Interviews und einer zweiwelligen Repräsentativbefragung zeigte sie auf, wie Kommunen in Deutschland ihre Krisenkommunikation bewerten, mit widersprüchlichen Informationen umgehen und welche Optimierungsstrategien zur Zielgruppenansprache und Resilienzbildung angewandt wurden. Neben Johanna Radechovsky und Martin Löffeholz war Kathrin Schleicher an der Studie beteiligt.
Auf der Tagung ebenfalls vertreten waren die Fachgebiete Empirische Medienforschung und Politische Kommunikation durch Sophia Schaller und Public Relations & Technikkommunikation durch Francis Alpers, die weitere Befunde zur Gesundheits- und Krisenkommunikation während der Covid-19-Pandemie präsentierten. Die Tagung der DGPuK-Fachgruppe Gesundheitskommunikation fand vom 20. bis 22. November 2024 an der Universität Luzern in der Schweiz statt.