Malaysia, 6. Oktober 2025 – Künstliche Intelligenz wird Hochschullehrende nicht ersetzen, doch sie verändert ihr Berufsbild bereits grundlegend. Das war die zentrale Botschaft eines Workshops, den Professor i.R. Martin Löffelholz an der INTI International University in Malaysia leitete.
Unter dem Titel „Integrating Artificial Intelligence into the (Communication) Classroom" diskutierten rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Süd- und Südostasien sowie den USA über den Einsatz von KI in der Hochschullehre.
Die lebhafte und interaktive Veranstaltung machte deutlich: KI eröffnet große Chancen für Lehre und Lernen, wirft jedoch zugleich gravierende Fragen auf.
Dringend notwendig seien klare ethische und wissenschaftliche Leitlinien für den Einsatz von KI, hieß es in den Diskussionen. Zudem sei es für einzelne Lehrende nahezu unmöglich, den rasanten technologischen Wandel kontinuierlich nachzuvollziehen.
„Universitäten müssen agiler werden, wenn sie relevant bleiben wollen", betonte Löffelholz. Einig waren sich die Teilnehmenden darin, dass Künstliche Intelligenz die Hochschulbildung nachhaltig verändern wird – doch menschliche Lehrende bleiben unverzichtbar: als Mentorinnen und Mentoren, als kritische Denker und als Garanten wissenschaftlicher Integrität
TU Ilmenau/Martin Löffelholz
TU Ilmenau/Martin Löffelholz