Das Projekt ZO.RRO 2 zielt darauf ab, eine nachhaltige, hochverfügbare und wirtschaftliche Elektroenergieversorgung für industrielle Prozesse zu entwickeln, insbesondere für die Glas- und Metallindustrie in Thüringen. Dabei soll die Glasproduktion in Thüringen auf regenerative Energiequellen umgestellt werden.
Am Beispiel des Standorts Schleusingen werden innovative Versorgungskonzepte erforscht, um den Energieverbrauch zu senken, die Effizienz durch Gleichstrom-Werknetze zu steigern und Redundanzkonzepte bzw. Notstromkonzepte zu entwickeln. Zudem werden Methoden zur energetischen Produktionsplanung und zu digitalen Produktionszwillingen entwickelt, um variable Energieverfügbarkeiten optimal zu nutzen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Transformation der Netzinfrastruktur von Wechselstrom (AC) auf Gleichstrom (DC) sowie der Erarbeitung übertragbarer Konzepte für andere Industrien. Ein weiteres Ziel ist die Steuerbarkeit industrieller Verbraucher, um erneuerbare Energien gezielt in die Produktion zu integrieren und den CO₂-Fußabdruck zu optimieren.
Der Beitrag des Fachgebiets Elektrische Energieversorgung umfasst:
Konzeptentwicklung zur Sicherstellung der Netzqualität und Verfügbarkeit für Umstellung auf vollelektrische Schmelzwannen in der Glasindustrie
Konzeptentwicklung industrieller Versorgung mittels Gleichstromtechnik
Methodenentwicklung zur Ableitung generischer Produktionsmodelle