ZO.RRO II 2024Laufzeit: 01.08.2023 bis 31.07.2026
Förderkennzeichen: 03EI4073A-F
Projektverantwortlicher: Martin Winkelkotte
Das Fachgebiet Energieeinsatzoptimierung liefert im Projekt ZO.RRO 2 in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung einen Beitrag zur Dekarbonisierung von Industrieprozessen in Thüringen. Dabei ist das Fachgebiet hauptsächlich in den Arbeitspaketen (AP) „Methodenentwicklung energetische Produktionsplanung“ und „Steuerbarkeit industrieller Verbraucher“ aktiv.
Im Rahmen dieser Forschungsarbeit sollen Flexibilitäten im Produktionsablauf zum finanziellen Vorteil der teilnehmenden Unternehmen ausgenutzt werden. Dabei werden Unsicherheiten berücksichtigt, welche zum Beispiel durch Abweichungen im Produktionsplan oder durch Prognosefehler bei der lokalen Energieerzeugung entstehen können. Durch geeignete Optimierungsverfahren wird ein hoher Eigenverbrauch der lokal erzeugten Energie erreicht. Dabei ist geplant, dass auch flexible Strompreise in der Optimierung berücksichtigt werden können. Abschließend werden die Ergebnisse an einem Demonstrator getestet und veranschaulicht.
Schwerpunkte:
Ein wichtiger Aspekt bei der Transformation zu einer nachhaltigen Energiewirtschaft ist die Erhöhung der Effizienz und Flexibilisierung bestehender Energieanlagen. Dabei kommen immer häufiger Energiemanagementsysteme zum Einsatz. Anders als regelbasierte Steuerungsansätze sind sie in der Lage, den Einsatz der Energieanlagen in einem System vorausschauend zu planen und Kostenrisiken abzuschätzen. Eine Voraussetzung für diese Funktionen ist die realitätsgetreue Modellierung des betrachteten Energiesystems. Die präzise Modellierung ist jedoch durch die große Diversität von Energieanlagen mit erheblichem Aufwand verbunden. Um den Zeitaufwand bei der Modellierung zu verringern, wird nach Möglichkeiten gesucht, die benötigten Informationen wie z.B. den arbeitspunktabhängigen Wirkungsgrad direkt aus Messungen im Normalbetrieb abzuleiten.
Schwerpunkte:







