Die Mehrzahl der Jugendlichen kommt heutzutage im Internet mit pornografischen Medieninhalten in Kontakt, teils ungewollt, noch öfter aber auch gewollt. Daraus ergibt sich die Anforderung, im Rahmen der Sexuellen Bildung altersgerechte Aufklärung über pornografische Inhalte anzubieten, um Jugendliche mit ihren sexuellen Medienerfahrungen nicht allein zu lassen.
Das Fachgebiet Medienpsychologie und Medienkonzeption der TU Ilmenau hat zusammen mit Fachkräften der Sexualpädagogik von AWO und Youthwork NRW im Rahmen des PASeBi-Projekts (Pornografie im Alltag und in der Sexuellen Bildung von Jugendlichen) von 2023 bis 2025 zu jugendlicher Pornografienutzung und pädagogischer Begleitung gearbeitet. Daraus ist unter anderem ein Praxisbeitrag für pädagogische Fachkräfte hervorgegangen, der 10 Empfehlungen zur Behandlung des Thema anbietet und in der Zeitschrift für Sexualforschung veröffentlicht wurde.
- Döring, N., Biermann, M., Bresemann, Y., Chaniewski, T., Daum, A., Wellner, M., & Zenge Wesendonk, T. (2026). Pornografie in der Sexuellen Bildung – 10 Empfehlungen auf der Basis von empirischer Forschung und pädagogischer Praxis [Pornography in sexuality education – 10 recommendations based on empirical research and pedagogical practice]. Zeitschrift für Sexualforschung, 39(1), 23-38. https://doi.org/10.1055/a-2807-6057

