Gendergerechte und inklusive Sprache

Ein diskriminierungsfreies und wertschätzendes Arbeits- und Studienumfeld mit modernen Lehr-, Lern- und Forschungsbedingungen ist für die TU Ilmenau ein selbsterklärtes Ziel und umfasst als Querschnittsaufgabe auch die Gleichstellung aller Geschlechter. Sprache und deren Wirksamkeit bilden hier ein wesentliches Schlüsselelement, denn Sprache schafft Wirklichkeit und erzeugt Bilder. Ein gendergerechter und inklusiver Sprachgebrauch ist deshalb ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung, zu dem sich die TU Ilmenau in einer Richtlinie zur offiziellen Kommunikation klar bekennt.

Sprachliche Gleichbehandlung erfordert einen flexiblen Sprachgebrauch, denn es gibt vielfältige Möglichkeiten dies zu realisieren. Das Referat Gleichstellung, Diversität und Gesundheit hat eine Handreichung "Toolbox-Sprache" erarbeitet, die bei der praktischen Umsetzung unterstützt, Empfehlungen gibt und Anwendungbesispiele aufzeigt.

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LSBTIQ - Was ist das?

Die deutsche Abkürzung LSBTIQ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und Queers. Manchmal wird auch im Deutschen das englische Akronym LGBTIQ ("Lesbians, Gays, Bisexuals, Transgender, Intersex & Queers“) benutzt.

 

Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet ein Lexikon, in welchen die wichtigsten Begrifflichkeiten rund um das Thema LSBTIQ zusammen gefasst wurden.

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Die sogenannte Regenbogenflagge entstand 1978 in San Fransico durch Gilbert Baker als positives Symbol der queeren Community. Jede Farbe der Fahne hat eine Bedeutung: Rot für das Leben, Orange für Gesundheit, Gelb für die Sonne, Grün für die Natur, Blau für Harmonie und Lila für Spiritualität/Geist.

Die "Progess-Flag" (Fortschrittsflagge) wurde 2017 vom nicht-binären Grafikdesigner Daniel Quasar entworfen. Die Flagge wurde auf der linken Seite um die Farben weiss, rosa und hellblau (Trans-Pride Flagge) sowie braun und schwarz (queere Schwarze und People of Color - ein Zeichen gegen Rassismus) erweitert.

Die Progress-Pride-Flagge wurde kurze Zeit später um einen weitere Variante ergänzt. Die Flagge wurde mit der Intersex-Fahne verbunden (Gelbe Flagge mit lilanem Kreis in der Mitte).

Geschlechteridentität

Die Geschlechteridentität bezeichnet die Thematik, dass das empfundene und persönliche Gefühl des Geschlechts nicht zwangsläufig mit dem per Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmen muss.

Wir als TU Ilmenau verstehen uns als eine Einheit, die in Vielfalt vereint ist und wollen, dass alle Personen gleich und ganzheitlich wahrgenommen und akzeptiert werden. Dem entsprechend unterstützt die Universität, vertreten durch das Referat Gleichstellung, Diversität und Gesundheit gerne bei Fragen und Problemen, rund um das Thema Geschlechteridentität. Vorallem unterstützen wir bei gesellschaftlichen und bürokratischen Hürden der Transition.

Internes Beratungsangebot

Seit Mitte des Jahres 2023 gibt es die AG Geschlechtervielfalt, bestehend aus engagierten Mitarbeitenden und Studierenden der TU Ilmenau. Gemeinsam setzen wir uns für einen vielfältigen, inklusiven und sicheren Campus ein, auf welchem sich jeder Mensch willkommen fühlen kann. Unser Ziel ist es, die Repräsentation unterschiedlicher Geschlechtsidentitäten und Sexualitäten zu stärken, um damit einen Beitrag zu einem offenen und toleranten Hochschulklima zu leisten.

Solltet ihr Probleme bei diesen Themen haben, oder Ideen, Vorschläge und Anregungen, dann wendet euch gern jederzeit an uns unter folgender Mailadresse queer@tu-ilmenau.de

Wir behandeln alles strengstens vertraulich.

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AG Geschlechtervielfalt

queer@tu-ilmenau.de

Diversitätsbeauftragte

Andrea Krieg

andrea.krieg@tu-ilmenau.de

Externe Beratungsangebote