Andrea Krieg
Leiterin Referat Gleichstellung, Diversität & Gesundheit
+49 3677 69-1710
Haus M, Am Hemlholtzring 1
Raum 501a
Unter dem Motto „Mind each other“ möchten wir im Kalender 2026 die Bedeutung von Zusammenarbeit, gegenseitiger Unterstützung und Wertschätzung im Arbeits- und Studienalltag in den Fokus rücken. Jeder Monat beleuchtet einen anderen Aspekt des Miteinanders – sei es beim gemeinsamen Arbeiten und Lernen, in der Forschung oder bei der Zusammenarbeit in Projekten.
An der Universität sind wir nicht nur Beschäftigte und Studierende, sondern auch Teile eines dynamischen Teams, das zusammenarbeitet, Ideen austauscht und voneinander lernt. Indem wir uns aufeinander einlassen und uns gegenseitig unterstützen, fördern wir eine produktive und respektvolle Arbeits- und Studienatmosphäre, die für alle bereichernd ist.
„Mind each other“ ist nicht nur ein Aufruf zur Achtsamkeit im täglichen Zusammenleben und -arbeiten, sondern auch ein Appell, die Verbindung zu unseren Mitmenschen zu stärken und zu feiern. Denn nur gemeinsam können wir die die TU Ilmenau zu einen guten Studien- und Arbeitsort machen.
An der TU Ilmenau wird Vielfalt aktiv gelebt und gefeiert. Unterschiedliche Hintergründe bereichern den Austausch, fördern neue Perspektiven und stärken das Miteinander. So entsteht ein offenes, inklusives Umfeld, das alle willkommen heißt.
Die Charta der Vielfalt wurde 2006 ins Leben gerufen. Im Jahr 2014 unterzeichnete die Universität die Charta der Vielfalt, eine bundesweite Initiative zur Förderung von Diversität in der Arbeitswelt. Mit der Unterzeichnung setzt die TU Ilmenau ein sichtbares Zeichen für ein respektvolles und vorurteilsfreies Miteinander – unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, Religion, sexueller Orientierung oder körperlicher Verfassung.
Die Prinzipien der Charta spiegeln sich im Hochschulalltag wider: So engagiert sich die Universität etwa in Projekten zur internationalen Zusammenarbeit, fördert Studierende mit unterschiedlichsten Biografien und schafft gezielt Räume für den interkulturellen Austausch. Die gelebte Vielfalt ist dabei kein Lippenbekenntnis, sondern Teil der Hochschulkultur – ob im Hörsaal, in Forschungskooperationen oder bei hochschulweiten Veranstaltungen.
Nutzen Sie gern die Angebote im Rahmen der Diversity-Tage an den Thüringer Hochschulen!

Seit ihrer Gründung im Jahr 1894 hat sich die TU Ilmenau von einer regionalen Ingenieurschule zu einer international vernetzten Hochschule entwickelt. Besonders ab den 1990er Jahren begann die Universität, gezielt den Austausch mit Partnerhochschulen weltweit zu fördern.
Heute sind Studierende und Forschende aus mehr als 90 Ländern Teil der Ilmenauer Gemeinschaft. Diese Vielfalt entstand durch kontinuierliche Bemühungen, internationale Kooperationen auszubauen und ein offenes Umfeld für Menschen unterschiedlichster Kulturen zu schaffen.
Interkulturalität ist an der TU Ilmenau nicht nur ein Ergebnis der Globalisierung, sondern auch ein wichtiger Wert, der im Alltag gelebt wird – durch gemeinsame Projekte, kulturelle Veranstaltungen und ein vielfältiges Netzwerk, das alle verbindet.
Politische Bestrebungen für respektvolle Sprache entstanden vor allem ab den 1960er Jahren im Zuge von Bürgerrechts- und Gleichstellungsbewegungen. Seitdem haben viele Länder offizielle Richtlinien für inklusive und diskriminierungsfreie Sprache eingeführt.
An der TU Ilmenau ist sie ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Hochschulkommunikation. Auf Vorschlag des Präsidenten beschloss der Senat am 16. Oktober 2023 eine entsprechende Richtlinie für die offizielle Kommunikation und Außendarstellung der TU Ilmenau.
Zur praktischen Umsetzung im Universitätsalltag hat das Referat Gleichstellung, Diversität und Gleichstellung eine Handreichung entwickelt:
Bereits in den 1970er Jahren gewann das Konzept der Interdisziplinarität zunehmend an Bedeutung, da es als Antwort auf die starren Fachgrenzen innerhalb der Wissenschaft entstand. Es wurde klar, dass komplexe Fragestellungen nicht mehr isoliert in einzelnen Disziplinen gelöst werden konnten, sondern die Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachrichtungen notwendig war, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. So entwickelte sich Interdisziplinarität als innovativer Ansatz, der die traditionellen Grenzen aufbrach und den Austausch zwischen Wissenschaftszweigen förderte. Heute ist Interdisziplinarität ein Qualitätskriterium für Studiengänge und moderne Forschung.
An der TU Ilmenau fördert interdisziplinärer Austausch Innovation. Der ungezwungene Dialog zwischen Studierenden, Forschenden und Lehrenden schafft neue Ideen, unterstützt den fächerübergreifenden Wissenstransfer und begünstigt die Entwicklung zukunftsweisender Technologien.
Eine Liste ausgewählter Forschungsprojekte der TU Ilmenau finden Sie in der Rubrik Forschung auf den Webseiten der TU Ilmenau. Sein Sie neugierig und informieren Sie sich über die vielfältigen Forschungsaktivitäten der Universität.
Ein wertschätzendes Miteinander entlastet in Zeiten von Leistungs- und Zeitdruck und stärkt die Zufriedenheit im Arbeitsalltag. An der TU Ilmenau wird dieser soziale Zusammenhalt aktiv gefördert und als Teil einer gesunden Hochschulkultur verstanden.
Das Konzept "New Work", stellt Wertschätzung als zentrales Führungsinstrument in den Mittelpunkt. Durch Anerkennung und Respekt fördern Führungskräfte die Motivation, Kreativität und Selbstverantwortung der Mitarbeitenden, wodurch Zufriedenheit und Produktivität gesteigert werden. Führung wandelt sich dabei vom Kontrollieren hin zum Unterstützen und Ermöglichen.
Literatur Empfehlung:
Schulz-Dadaczynski, A. (2023): Die Rolle sozialer Beziehungen am Arbeitsplatz bei Arbeit unter Zeit- und Leistungsdruck