2. ISGE Scientific Workshop 2026 an der TU Ilmenau

Am 26. und 27. Februar 2026 fand der zweite wissenschaftliche Workshop der Ilmenau School of Green Electronics (ISGE) am Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien (ZMN) der TU Ilmenau statt. Der Workshop brachte Forschende, Promovierende und Projektbeteiligte zusammen, um den aktuellen Stand der Arbeiten zu reflektieren, laufende Aktivitäten zu diskutieren und Perspektiven für zukünftige Kooperationen zu entwickeln.

Ein besonderes Highlight des diesjährigen Workshops war die Teilnahme der Carl-Zeiss-Stiftung. Wir haben uns sehr gefreut, Luise Goroncy vor Ort begrüßen zu dürfen. Ihr Besuch ermöglichte einen direkten Austausch zur Weiterentwicklung des Programms und unterstrich die Bedeutung der Initiative im Kontext der Förderlandschaft.

Die beiden Workshoptage standen zudem auch Forschenden außerhalb des ISGE-Programms an der TU Ilmenau offen. Dieses Angebot wurde aktiv genutzt und erwies sich als großer Mehrwert: Zusätzliche Perspektiven wurden eingebracht, Diskussionen erweitert und die Vernetzung über Institute und Fachbereiche hinweg gestärkt.

Das Workshopprogramm legte einen klaren Schwerpunkt auf Posterpräsentationen, die das zentrale Element beider Tage bildeten. Im Vergleich zu früheren Formaten wurde bewusst mehr Zeit für Diskussionen eingeplant – sowohl während der Sessions als auch in den Pausen. Dies ermöglichte einen intensiven wissenschaftlichen Austausch, fundiertes Feedback sowie einen vertieften Dialog zwischen den einzelnen Projekten.

Über das fachliche Programm hinaus bot der Workshop vielfältige Gelegenheiten zur Vernetzung. Das gemeinsame Abendessen schuf einen informellen Rahmen für weiterführende Gespräche und trug dazu bei, den Austausch zwischen den verschiedenen Karrierestufen und Themenfeldern weiter zu stärken.

Neben der Reflexion aktueller Ergebnisse stand auch die Diskussion zukünftiger Initiativen und Kooperationsmöglichkeiten im Fokus. Der ISGE-Workshop etabliert sich damit weiterhin als zentrale Plattform zur Weiterentwicklung der Green-Electronics-Forschung sowie zur Vernetzung von Kompetenzen über Disziplinen und Infrastrukturen hinweg.

Michelle Nicolai
Michelle Nicolai
Michelle Nicolai
Michelle Nicolai

2nd Scientific Workshop ISGE

Wir laden herzlich zum 2. Wissenschaftlichen Workshop der ISGE ein, der am 26. und 27. Februar 2026 im ZMN, TU Ilmenau (Feynman- und Meitnerbau) stattfindet.

Teilnahmewünsche bitte an zmn-org@tu-ilmenau.de senden.

     

Grün denken und gemeinsam handeln - Höhepunkte der ISGE Klausurtagung 2025

Group photo of ISGE Closed Session participants outdoors at Hotel Kammweg, Großbreitenbach, surrounded by the Thuringian ForestLuise Amthor
Teilnehmer der ISGE-Klausurtagung im Hotel Kammweg, Großbreitenbach

Am 3. und 4. Juli 2025 kam das Team der Ilmenau School of Green Electronics (ISGE) zu seiner ersten Klausurtagung im Hotel Kammweg in Großbreitenbach zusammen. Zwei Tage lang ging es um Austausch, Reflexion und neue Impulse - und das in der ruhigen und inspirierenden Atmosphäre des Thüringer Waldes.

Die Ilmenau School of Green Electronics ist eine strategische Initiative an der TU Ilmenau, die darauf abzielt, Elektronik unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit neu zu denken - über den gesamten Lebenszyklus hinweg, von der Materialbeschaffung bis hin zu Energieeffizienz, Recyclingfähigkeit und verantwortungsvoller Innovation. Sie vereint interdisziplinäre Forschung, Ausbildung und Technologietransfer, um die Grundlagen für eine neue Generation von Ingenieuren und Wissenschaftlern zu schaffen, die sich der ökologischen und sozialen Verantwortung verpflichtet fühlen.

Das Programm war dicht gedrängt. Zu den Höhepunkten gehörten:

  • In Postersitzungen berichteten 13 Teilprojekte über ihre aktuelle Arbeit und ihre Herausforderungen - offen, ehrlich und mit einem klaren Fokus auf das, was als nächstes ansteht. Es folgten Gruppendiskussionen: Was verbindet dieses Projekt mit Ihrem eigenen? Wo gibt es Synergien zu anderen Gruppen der TU Ilmenau?
  • Arbeitsgruppen für Demonstratoren: Die Teilnehmer entwickelten und bewerteten prototypische Konzepte, die Forschung in greifbare, nachhaltige Technologien umsetzen. Außerdem wurden einfache Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten vorgestellt, die die Grundideen der ISGE bei der nächsten „Ilmenauer Wissenschaftsnacht“ für Interessierte greifbar machen.
  • Ein besonderes Highlight für die Doktoranden: ein Vortrag über wissenschaftliches Schreiben und Publizieren, der wertvolle Einblicke in die verständliche und wirkungsvolle Kommunikation komplexer Forschungsergebnisse bietet. Die Frage: „Was ist Ihre Geschichte?“ ist eine Frage, die jeder Wissenschaftler beantworten muss, um mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten.
 

Was ist das Ergebnis? Auf jeden Fall ein starkes Gemeinschaftsgefühl, klarere Ziele für jedes Teilprojekt und ein besseres Verständnis für die Verbindungen zwischen den Projekten.



Erfolgreicher Start der Ilmenau School of Green Electronics

Annika Mehlis/ TU Ilmenau
Die Ilmenau School of Green Electronics

Am 16. und 17. Dezember 2024 fand am Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien (ZMN) der TU Ilmenau die Auftaktveranstaltung der Ilmenau School of Green Electronics (ISGE) statt. Das von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderte Projekt hat zum Ziel, Ideen und Lösungen für eine nachhaltige Elektronik zu entwickeln.

Projekt-Insights - Insight Session am 16. Dezember

Nach der offiziellen Begrüßung durch Prof. Stefan Sinzinger, Vizepräsident für Forschung und Lehre, stellten die Teams in zwei spannenden „Project Sneak Peek“-Sessions ihre aktuellen Projekte vor. Themen wie grüne Halbleitertechnologien, selbstheilende Polymere und neuromorphe Schaltkreise standen dabei im Mittelpunkt.

Den Abschluss des Abends bildete ein festliches „Get Together“, das den Teilnehmern die Möglichkeit zu vertiefenden Gesprächen in entspannter, weihnachtlicher Atmosphäre bot.

Offizieller Start - Kick-Off am 17. Dezember

Am 17. Dezember fiel der offizielle Startschuss für die Ilmenau School of Green Electronics. Der zweite Tag der Veranstaltung begann mit der feierlichen Eröffnung durch Prof. Kai-Uwe Sattler (Präsident der TU Ilmenau) und Prof. Peter Schaaf (Direktor des ZMN). Matthias Stolzenburg überbrachte Grüße im Namen der Carl-Zeiss-Stiftung, die dieses Projekt im Rahmen ihrer Initiative Ressourceneffizienz - Die technische Seite der Nachhaltigkeit" mit insgesamt über 5,2 Millionen Euro fördert.

Anschließend stellte Prof. Stefan Sinzinger, Projektleiter von ISGE, das Konzept und die Ziele der Initiative vor.

Wissenschaftliche Keynotes und PhD-Vorträge

Einer der Höhepunkte des Tages waren die beiden wissenschaftlichen Keynote-Vorträge. Dr. Ren Li, Postdoktorand bei ISGE, hielt einen Vortrag über „Neural Networks on Edge Devices for Remote Sensing“. Darauf aufbauend gab Dr. John Reuben (FAU Erlangen-Nürnberg) faszinierende Einblicke in „In-Memory Arithmetic Using Non-Volatile Memories“.

Um eine nachhaltige und klimaneutrale Informationstechnologie nicht nur im Betrieb, sondern über die gesamte Wertschöpfungskette und den Materiallebenszyklus hinweg zu entwickeln, konzentriert sich die Ilmenau School of Green Electronics (ISGE) auf drei Forschungsschwerpunkte: i) Energieeffizientes Rechnen, ii) Bioinspirierte Mikroelektronik und iii) Intelligente Materialien, Geräte und Technologien.

Diese Forschungsschwerpunkte wurden von drei Doktoranden vorgestellt:

  • Smart Materials, Devices, and Technologies: Anant Bhardwaj
  • Bioinspired Microelectronics: Abedin Saadman
  • Energy-efficient Computing: Maximilian Zier
 

Laborbesichtigungen als krönender Abschluss

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Rundgang durch das I3TC und das ZMN, bei dem die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, die Labore und technischen Möglichkeiten vor Ort zu erkunden.

Die Kombination aus wissenschaftlichen Vorträgen, Projektpräsentationen und persönlichem Austausch zeigte die Vielfalt und Innovation der Forschung im Bereich der nachhaltigen Elektronik. Ein vielversprechender Start für zukünftige Projekte und Kooperationen!

Eindrücke vom Kick-Off


Workshop-Highlights:

📅 Montag, 07.10

  • 9:00 – 10:30: Einführung in das Reservoir Computing. Hier wurden die Grundlagen erläutert, wie Reservoirs trainiert und zur Vorhersage oder Klassifikation eingesetzt werden. Es gab auch interessante Einblicke in verwandte Technologien wie Extreme Learning Machines (ELM) und nichtlineare Vektorregression.
  • 10:45 – 12:00: Praxisarbeit mit dem Jupyter Notebook. Die Teilnehmer erstellten ein zeitdiskretes Reservoir und arbeiteten Schritt für Schritt mit Eingabe- und Zielarrays, Trainings- und Testzustandsmatrizen sowie Ausgangsgewichten und Vorhersagen.
  • 13:00 – 14:00: Diskussion über den Einfluss von Aufgabenimplementierung und wie Eingangsdaten die Vorhersagen des Systems beeinflussen.

📅 Dienstag, 08.10

  • 9:00 – 9:30: Dynamische Eigenschaften von Reservoirs – ein Vergleich zwischen diskreten und kontinuierlichen Reservoirs.
  • 9:30 – 10:30: Zeit-Multiplexing und delay-basierte Reservoirs. Die Teilnehmer untersuchten Eingabeverfahren und die Netzwerkanalyse von delay-basierten Reservoirs, mit spannenden Parallelen zu räumlich-multiplexed Systemen.
  • 10:45 – 11:30: Überblick über physikalisches Reservoir Computing – ein aufkommendes Gebiet mit großem Potenzial, aber auch Herausforderungen.
  • 11:30 – 12:00: Abschließende Diskussion. Welche Art von Aufgaben eignet sich für Reservoir Computing? Wie beeinflussen die Aufgaben die Konstruktion und den Betrieb eines Reservoirs? Auch die Rolle des Delay-Embedding wurde intensiv beleuchtet.

Ein besonderer Dank gilt der Carl-Zeiss-Stiftung, deren großzügige Förderung die Durchführung dieses zukunftsweisenden Projekts ermöglicht hat.

Diese Workshops unterstreichen das Engagement der ISGE, nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen für die Elektronikbranche zu entwickeln und die nächsten Generationen von Forschern auf diesem Gebiet zu fördern.

1. ISGE-Workshop: Eine praktische Einführung in Reservoir Computing

Die Teilnehmer des Workshops sitzen in einem RaumTU Ilmenau
Dr. Lina Jaurigue explains the fundamentals of reservoir computing during the first workshop of the ISGE in the Center of Micro- and Nanotechnologies (ZMN)

Die Ilmenau School of Green Electronics (ISGE), eine zentrale Forschungs- und Ausbildungsstruktur an der TU Ilmenau, veranstaltete ihren ersten Workshop. Dr. Lina Jaurigue, eine der PIs der ISGE und Mitglied der Gruppe für Theoretische Physik II, organisierte Anfang Oktober erfolgreich eine zweitägige Workshopreihe im Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien (ZMN) zum Thema Reservoir Computing.

Das ISGE widmet sich der Entwicklung einer nachhaltigen, klimaneutralen Mikroelektronik und fördert interdisziplinäre Projekte, die den Ressourcen- und Energieverbrauch in der IT-Branche reduzieren. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen an innovativen Technologien, die den gesamten Materialkreislauf berücksichtigen - ein entscheidender Baustein auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Am 7. und 8. Oktober stand das Konzept des Reservoir Computing im Mittelpunkt. Dabei handelt es sich um ein neuronales Netzmodell, das durch seine einfache Struktur und dennoch hohe Effizienz besticht: Nur die Ausgabeschicht wird trainiert, während die interne Dynamik eines zufällig aufgebauten Netzes genutzt wird, um komplexe Muster zu erkennen und Vorhersagen zu treffen.

Workshop-Highlights:

📅 Montag, 07.10

  • 9:00 – 10:30: Einführung in das Reservoir Computing. Hier wurden die Grundlagen erläutert, wie Reservoirs trainiert und zur Vorhersage oder Klassifikation eingesetzt werden. Es gab auch interessante Einblicke in verwandte Technologien wie Extreme Learning Machines (ELM) und nichtlineare Vektorregression.
  • 10:45 – 12:00: Praxisarbeit mit dem Jupyter Notebook. Die Teilnehmer erstellten ein zeitdiskretes Reservoir und arbeiteten Schritt für Schritt mit Eingabe- und Zielarrays, Trainings- und Testzustandsmatrizen sowie Ausgangsgewichten und Vorhersagen.
  • 13:00 – 14:00: Diskussion über den Einfluss von Aufgabenimplementierung und wie Eingangsdaten die Vorhersagen des Systems beeinflussen.

📅 Dienstag, 08.10

  • 9:00 – 9:30: Dynamische Eigenschaften von Reservoirs – ein Vergleich zwischen diskreten und kontinuierlichen Reservoirs.
  • 9:30 – 10:30: Zeit-Multiplexing und delay-basierte Reservoirs. Die Teilnehmer untersuchten Eingabeverfahren und die Netzwerkanalyse von delay-basierten Reservoirs, mit spannenden Parallelen zu räumlich-multiplexed Systemen.
  • 10:45 – 11:30: Überblick über physikalisches Reservoir Computing – ein aufkommendes Gebiet mit großem Potenzial, aber auch Herausforderungen.
  • 11:30 – 12:00: Abschließende Diskussion. Welche Art von Aufgaben eignet sich für Reservoir Computing? Wie beeinflussen die Aufgaben die Konstruktion und den Betrieb eines Reservoirs? Auch die Rolle des Delay-Embedding wurde intensiv beleuchtet.

Ein besonderer Dank gilt der Carl-Zeiss-Stiftung, deren großzügige Förderung die Durchführung dieses zukunftsweisenden Projekts ermöglicht hat.

Diese Workshops unterstreichen das Engagement der ISGE, nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen für die Elektronikbranche zu entwickeln und die nächsten Generationen von Forschern auf diesem Gebiet zu fördern.

Workshop-Highlights:

📅 Montag, 07.10

  • 9:00 – 10:30: Einführung in das Reservoir Computing. Hier wurden die Grundlagen erläutert, wie Reservoirs trainiert und zur Vorhersage oder Klassifikation eingesetzt werden. Es gab auch interessante Einblicke in verwandte Technologien wie Extreme Learning Machines (ELM) und nichtlineare Vektorregression.
  • 10:45 – 12:00: Praxisarbeit mit dem Jupyter Notebook. Die Teilnehmer erstellten ein zeitdiskretes Reservoir und arbeiteten Schritt für Schritt mit Eingabe- und Zielarrays, Trainings- und Testzustandsmatrizen sowie Ausgangsgewichten und Vorhersagen.
  • 13:00 – 14:00: Diskussion über den Einfluss von Aufgabenimplementierung und wie Eingangsdaten die Vorhersagen des Systems beeinflussen.

📅 Dienstag, 08.10

  • 9:00 – 9:30: Dynamische Eigenschaften von Reservoirs – ein Vergleich zwischen diskreten und kontinuierlichen Reservoirs.
  • 9:30 – 10:30: Zeit-Multiplexing und delay-basierte Reservoirs. Die Teilnehmer untersuchten Eingabeverfahren und die Netzwerkanalyse von delay-basierten Reservoirs, mit spannenden Parallelen zu räumlich-multiplexed Systemen.
  • 10:45 – 11:30: Überblick über physikalisches Reservoir Computing – ein aufkommendes Gebiet mit großem Potenzial, aber auch Herausforderungen.
  • 11:30 – 12:00: Abschließende Diskussion. Welche Art von Aufgaben eignet sich für Reservoir Computing? Wie beeinflussen die Aufgaben die Konstruktion und den Betrieb eines Reservoirs? Auch die Rolle des Delay-Embedding wurde intensiv beleuchtet.

Ein besonderer Dank gilt der Carl-Zeiss-Stiftung, deren großzügige Förderung die Durchführung dieses zukunftsweisenden Projekts ermöglicht hat.

Diese Workshops unterstreichen das Engagement der ISGE, nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen für die Elektronikbranche zu entwickeln und die nächsten Generationen von Forschern auf diesem Gebiet zu fördern.