Die Forschung an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Medien umfasst drei Kernbereiche:

Forschungsprofil

 

Der strategische Fokus der Fakultät liegt dabei im Bereich „Computational Social Sciences: Economy, Media and Social Systems“, die sich mit den verschiedenen Aspekten der modernen digitalisierten Wirtschaft und Gesellschaft aus einer interdisziplinären Perspektive beschäftigen.

Zu den verschiedenen Bereichen der Computational Social Sciences gehören:

  • Die Entwicklung und Anwendung innovativer Methoden für große und komplexe digitale Daten, die sowohl aus der Beobachtung menschlichen Verhaltens als auch digitalen Technologien auf der Mikro-, Meso- und Makroebene resultieren.
  • Die theoretische und empirische Untersuchung der ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung und der entsprechenden Technologien.
  • Das Studium und die Weiterentwicklung von ökonomischen, kommunikationswissenschaftlichen und rechtlichen Theorien, Daten und Messungen zur Untersuchung individueller und gesellschaftlicher Folgen der fortschreitenden Digitalisierung und entsprechender Technologien, einschließlich künstlicher Intelligenz (KI).
  • Entwurf, Implementierung und Evaluierung von Systemen als Lösungen für reale Probleme von digitalisierten Individuen, Organisationen und Gesellschaften

Forschungsevents

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Publikationen

Für eine faire Regulierung im europäischen Fußball

Ein Beitrag von Oliver Budzinski

Prof. Dr. Oliver Budzinski (Fachgebiet Wirtschaftstheorie, Technische Universität Ilmenau) skizziert in einem Gastbeitrag für die Artikelserie „Re-Regulating the European Professional Football Market“ von Football Legal, wie die Fußballverbände zukünftig Regeln und Regulierungen erlassen können, ohne beteiligte Gruppen wie Fans, Spieler, kleinere Vereine und finanzschwächere Ligen, etc. zu benachteiligen – oft zu Gunsten ihrer Eigeninteressen oder den Interessen der reichsten Clubs. Eine Reihe von Urteilen und Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs hatte die bisherige Praxis von FIFA, UEFA und co in relevanten Teilen für wettbewerbswidrig und ungerechtfertigt eingestuft. Unter dem Titel „Choosing the Least Restrictive Regulation: The Way Forward for UEFA” beschreibt Oliver Budzinski nun anhand des Falls sogenannter „homegrown player rules“, welche zur Förderung des regionalen Nachwuchses festlegen, dass jeder Club eine bestimmte Anzahl an „homegrown“ Spielern in seinem Kader haben muss, wie eine faire Ausgestaltung solcher Regeln ohne Verzerrung des Wettbewerbs aussehen und sichergestellt werden kann. Royal Antwerpen sieht durch die gegenwärtige Ausgestaltung dieser Regeln unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit von Clubs aus kleineren Ligen unfair geschwächt, was der Europäische Gerichtshof im Wesentlichen bestätigte. Um die an wenigsten verzerrende Regeloption zu finden, so führt Oliver Budzinski aus, bedarf es einer vergleichenden Analyse von Regelalternativen, welche wissenschaftlich fundiert und transparent durchzuführen ist.

Themen und Projekte

Für eine faire Regulierung im europäischen Fußball

Ein Beitrag von Oliver Budzinski

Prof. Dr. Oliver Budzinski (Fachgebiet Wirtschaftstheorie, Technische Universität Ilmenau) skizziert in einem Gastbeitrag für die Artikelserie „Re-Regulating the European Professional Football Market“ von Football Legal, wie die Fußballverbände zukünftig Regeln und Regulierungen erlassen können, ohne beteiligte Gruppen wie Fans, Spieler, kleinere Vereine und finanzschwächere Ligen, etc. zu benachteiligen – oft zu Gunsten ihrer Eigeninteressen oder den Interessen der reichsten Clubs. Eine Reihe von Urteilen und Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs hatte die bisherige Praxis von FIFA, UEFA und co in relevanten Teilen für wettbewerbswidrig und ungerechtfertigt eingestuft. Unter dem Titel „Choosing the Least Restrictive Regulation: The Way Forward for UEFA” beschreibt Oliver Budzinski nun anhand des Falls sogenannter „homegrown player rules“, welche zur Förderung des regionalen Nachwuchses festlegen, dass jeder Club eine bestimmte Anzahl an „homegrown“ Spielern in seinem Kader haben muss, wie eine faire Ausgestaltung solcher Regeln ohne Verzerrung des Wettbewerbs aussehen und sichergestellt werden kann. Royal Antwerpen sieht durch die gegenwärtige Ausgestaltung dieser Regeln unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit von Clubs aus kleineren Ligen unfair geschwächt, was der Europäische Gerichtshof im Wesentlichen bestätigte. Um die an wenigsten verzerrende Regeloption zu finden, so führt Oliver Budzinski aus, bedarf es einer vergleichenden Analyse von Regelalternativen, welche wissenschaftlich fundiert und transparent durchzuführen ist.

Promotionen und Habilitationen

Für eine faire Regulierung im europäischen Fußball

Ein Beitrag von Oliver Budzinski

Prof. Dr. Oliver Budzinski (Fachgebiet Wirtschaftstheorie, Technische Universität Ilmenau) skizziert in einem Gastbeitrag für die Artikelserie „Re-Regulating the European Professional Football Market“ von Football Legal, wie die Fußballverbände zukünftig Regeln und Regulierungen erlassen können, ohne beteiligte Gruppen wie Fans, Spieler, kleinere Vereine und finanzschwächere Ligen, etc. zu benachteiligen – oft zu Gunsten ihrer Eigeninteressen oder den Interessen der reichsten Clubs. Eine Reihe von Urteilen und Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs hatte die bisherige Praxis von FIFA, UEFA und co in relevanten Teilen für wettbewerbswidrig und ungerechtfertigt eingestuft. Unter dem Titel „Choosing the Least Restrictive Regulation: The Way Forward for UEFA” beschreibt Oliver Budzinski nun anhand des Falls sogenannter „homegrown player rules“, welche zur Förderung des regionalen Nachwuchses festlegen, dass jeder Club eine bestimmte Anzahl an „homegrown“ Spielern in seinem Kader haben muss, wie eine faire Ausgestaltung solcher Regeln ohne Verzerrung des Wettbewerbs aussehen und sichergestellt werden kann. Royal Antwerpen sieht durch die gegenwärtige Ausgestaltung dieser Regeln unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit von Clubs aus kleineren Ligen unfair geschwächt, was der Europäische Gerichtshof im Wesentlichen bestätigte. Um die an wenigsten verzerrende Regeloption zu finden, so führt Oliver Budzinski aus, bedarf es einer vergleichenden Analyse von Regelalternativen, welche wissenschaftlich fundiert und transparent durchzuführen ist.