Publikationen der Fakultät ab 2015

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Created on: Thu, 29 Feb 2024 23:12:13 +0100 in 0.0829 sec


Gänßle, Sophia; Budzinski, Oliver; Stöhr, Annika
Algorithmische Such- und Empfehlungssysteme in digitalen Märkten und die Umsetzung von Vorgaben des DMA und DAS. - Ilmenau : Technische Universität Ilmenau, Institut für Volkswirtschaftslehre, 2024. - 1 Online-Ressource (20 Seiten). - (Ilmenau economics discussion papers ; vol. 29, no. 185)

Der vorliegende Beitrag betrachtet die wettbewerbs- und medienökonomischen Eigenschaften und Effekte von algorithmischen Such- und Empfehlungssystemen und ihrer Regulierung. Dabei werden nach einer einführenden Klarstellung des Sinns und der Notwendigkeit solcher Systeme in der digitalen Welt (Abschnitt I) zunächst die nachfrage- und angebotsseitigen ökonomischen Effekte wie die Nutzung personalisierter Daten, der Erfahrungs- bzw. Vertrauensgutcharakter algorithmischer Rankings, Selbstbevorzugung und Gatekeeper-Macht thematisiert (Abschnitt 2). Anschließend widmet sich der Beitrag den jüngsten europäischen Regulierungspaketen für digitale Dienste (Digital Markets Act und Digital Services Act) und beschreibt die hierdurch anstehenden Regulierungswirkungen (Abschnitt 3). Schließlich diskutiert der Beitrag, ob die aktuellen Regulierungen geeignet sind, die erfassten Problemfelder adäquat zu regulieren.



https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00059669
Arlt, Dorothee; Zang, Anne Marie; Wolling, Jens
Die Energiewende in der Realität und in den Medien aus Sicht der Bevölkerung : Ergebnisse einer bundesweiten Befragung im Sommer 2023. - Ilmenau : Technische Universität Ilmenau, Fachgebiet Empirische Medienforschung und Politische Kommunikation. - 1 Online-Ressource (40 Seiten)Die Untersuchung wurde im Rahmen des Projekts „Wissenschaftskommunikation Energiewende“ realisiert. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (Förderkennzeichen: 03SF0625E).

https://doi.org/10.22032/dbt.59541
Döring, Nicola; Holz-Rossi, Christoph
Wo ist der Platz für Prävention? : Alkohol in sozialen Medien. - In: Mediendiskurs, ISSN 2751-0379, 28. Jg., Heft 1 (2024) = Ausgabe 107, Seite 38-42

Laut Forschungsstand findet in sozialen Medien vor allem eine glorifizierende Kommunikation zu Alkohol statt. Auf führenden Social-Media-Plattformen sind die reichweitenstärksten deutschsprachigen alkoholbezogenen Kanäle dem Marketing und Humor gewidmet, Prävention ist deutlich weniger verbreitet. Der bislang reichweitenstärkste Kanal der Alkoholprävention ist die Facebook-Seite der Jugendkampagne Alkohol? Kenn dein Limit. der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die mit Videos und Umfragen die höchsten Interaktionsraten erzielt. Hier äußern sich junge Social-Media-Nutzer:innen alkoholkritisch (11 % der Kommentare), aber oft weiterhin alkoholbefürwortend (21 %). Rund die Hälfte der befragten Jugendlichen hat sich schon an alkoholbezogener Onlinekommunikation beteiligt. Die Alkoholprävention steht vor der Aufgabe, der in sozialen Medien dominierenden Alkoholverherrlichung sensibilisierende Botschaften entgegenzusetzen.



Schwarz, Andreas; Sellnow, Timothy L.; Geppert, Johanna; Sellnow, Deanna D.
Protective action as an enduring keystone of risk communication: effective form, function and process of risk messaging as advocated by global higher education practitioners during a pandemic. - In: Journal of contingencies and crisis management, ISSN 1468-5973, Bd. 32 (2024), 1, e12545, S. 1-6

Risk communication is a keystone in crisis prevention and mitigation. For that purpose, many institutions worldwide have the task of translating scientific risk information into actionable messages for public safety. As a collaboration among international risk and crisis communication scholars and practitioners, we sought to identify what risk communication practitioners at higher education organizations in the Global South and North identify as essential elements of effective risk communication, based on 32 interviews in 16 countries during the first wave of the COVID-19 pandemic (June-August, 2020). Results exemplify a shared vision for addressing the stickiest, most wicked challenges to effective risk communication globally. The interviews revealed globally shared best practices related to form, function, and process leading directly to what we consider the keystone of effective risk communication: saving lives (outcome).



https://doi.org/10.1111/1468-5973.12545
Stöhr, Annika; Mendelsohn, Juliane
Durchsetzung des § 19a GWB: erste Erfahrungen und Verhältnis zum Digital Markets Act. - Ilmenau : Technische Universität Ilmenau, Institut für Volkswirtschaftslehre, 2024. - 1 Online-Ressource (25 Seiten). - (Ilmenau economics discussion papers ; vol. 29, no. 184)

Zentraler Bestandteil der Modernisierung der deutschen Missbrauchsaufsicht und eines der meist diskutierten neuen Instrumente des GWB-Digitalisierungsgesetzes ist § 19a GWB. Dieser beinhaltet ein neues Machtkriterium - die Designation von Unternehmen mit sog. „überragender marktübergreifender Bedeutung für den Wettbewerb“ - sowie die Möglichkeit, ex-ante Maßnahmen zu erlassen, um zielgerichtet antikompetitive Verhaltensweisen zu unterbinden und wirksamen Wettbewerb zu ermöglichen. Dieser Beitrag untersucht die erste Fallpraxis des Bundeskartellamtes zu beiden Verfahrensstufen. Mit Einführung des § 19a GWB wurde eine zusätzliche Eingriffsmöglichkeit zur Adressierung von spezifischen Wettbewerbsproblemen innerhalb digitaler Ökosysteme geschaffen, welche ein effektives und schnelleres Eingreifen der Wettbewerbsbehörde bei der Ausnutzung von marktübergreifender Macht ermöglicht. Dennoch erfolgt die Prüfung der Kriterien des § 19a Abs. 1 GWB bisher noch recht unsystematisch, was durch eine Konkretisierung im Rahmen der weiteren Fallpraxis sowie ggf. entsprechenden Leitlinien adressiert werden sollte. Dies gilt insbesondere für den scheinbar weiter bestehenden Fokus auf die Feststellung von Marktmacht und die damit einhergehenden Herausforderungen hinsichtlich der Marktabgrenzung - gerade auch marktübergreifend - sowie die Kriterien zur Daten- und Finanzmacht, für deren tatsächliche Relevanz bzw. Auftreten bisher wenig empirische Evidenz vorliegt. Die ersten Verfahren nach § 19a Abs. 2 GWB haben bereits erste Erfolge in Form von Zusagen und zügigen Verhaltensänderungen zu verzeichnen. Zudem macht die mögliche Integration in laufende Verfahren § 19a GWB zu einem genuin neuen Kartellrechtsinstrument. Gleichzeitig fehlt es dem § 19a GWB aber an einem Durchsetzungs- und Sanktionsmechanismus, sollten keine Verpflichtungszusagen von den Unternehmen erfolgen.Insgesamt ist durchaus zu erwarten, dass das neue Instrument zu einem offeneren Wettbewerbsklima in digitalen Ökosystemen beitragen kann. Strukturelle Verbesserungen auf jenen Märkten sind allerdings weniger wahrscheinlich.



https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00059453
Sarısakalo&bovko;glu, Aynur;
[Rezension von: Schlüsselwerke der Journalismusforschung]. - In: Publizistik. - Wiesbaden : VS Verl. für Sozialwiss., 2000- , ISSN: 1862-2569 , ZDB-ID: 2273951-8Publizistik, ISSN 1862-2569, Bd. 0 (2024), 0, insges. 3 S.

https://doi.org/10.1007/s11616-023-00827-2
Gerhardt, Lisa-Maria; Goldenstein, Jan; Oertel, Simon; Poschmann, Philipp; Walgenbach, Peter
The managerialization of higher education in Germany and its consequences: changes in job advertisements for professorships in German universities, 1990 to 2010. - In: University collegiality and the erosion of faculty authority, (2024), S. 59-85

Higher education institutions have undergone a transformation over the past few decades, from loosely coupled systems to more centrally managed organizations. Central to this ongoing development is the increasing competition for resources and reputation, driving higher education institutions to rationalize their structures and practices. In our study, we focused on changes in job advertisements for professorships in Germany from 1990 to 2010. Findings showed that the requirements stipulated by universities for professorial positions have become increasingly differentiated (and measurable) over time. In this context, competitive aspects, such as third-party funding, international orientation, or publications, have particularly come to the fore and grown significantly in importance. We discuss these findings in light of an increasing managerialization of higher education institutions, which has a direct effect on collegiality. We argue that the differentiation of professorial job profiles leads to even more formalized appointment processes and may push collegial governance into the background.



https://doi.org/10.1108/S0733-558X20230000086003
Döring, Nicola; Walter, Roberto
Presseberichterstattung über sexuellen Online-Missbrauch: Chancen und Risiken für die Prävention. - In: Sexueller Kindesmissbrauch und Missbrauchsabbildungen in digitalen Medien, (2024), S. 333-342

Döring, Nicola; Witz, Christina
Die Bedeutung von Medien- und Sexualpädagogik zur Prävention von sexuellem Online-Missbrauch. - In: Sexueller Kindesmissbrauch und Missbrauchsabbildungen in digitalen Medien, (2024), S. 217-224

Gänßle, Sophia;
Income distribution and nudity on social media: attention economics of Instagram stars. - In: Kyklos, ISSN 1467-6435, Bd. 77 (2024), 1, S. 184-212

Social media stars gain star-status with uploads on social media pages like YouTube, TikTok, or Instagram. One of the most popular platforms is “Instagram” owned by Meta/Facebook. The growing social, cultural, and economic power of so-called influencers raises questions about key drivers of success and, moreover, distribution of income on social media platforms. Instagram has been accused of strategically favoring images with nude content. In order to shed light on this socio-critical aspect, this paper examines the following research questions: Does body exposure drive income success on Instagram? Is there a difference between male and female content in this regard? This paper empirically analyzes 500 top Instagram stars within the categories (1) fashion and beauty, (2) fitness and sports, (3) music, (4) photo and arts, and (5) food and vegan. The data provide information on popularity, posting behavior, and price estimates per post. Using hybrid regression models, the results show indeed positive impact of body exposure on monetary success. Accounts with high level of body exposure achieve higher prices and advertising revenues than accounts with less nudity, regardless of the gender. Regarding gender differences, male content achieves on average higher advertising prices, whereas female accounts provide more branded content and eventually achieve higher advertising revenues.



https://doi.org/10.1111/kykl.12363