UB IlmenauIlmenau : Universitätsverlag Ilmenau, 2024. - 253 Seiten.
(Ilmenauer Beiträge zur elektrischen Energiesystem-, Geräte- und Anlagentechnik - IBEGA ; 38)
DOI 10.22032/dbt.61384
URN urn:nbn:de:gbv:ilm1-2024000169
Zugl.: Dissertation, Technische Universität Ilmenau, 2024
In Niederspannungsnetzen werden Stromkreise in verschiedene Hierarchieebenen aufgeteilt. Bis zum Backup-Wert schützt ein übergeordnetes Schaltgerät ein nachgeordnetes Schaltgerät – z. B. einen Leitungsschutzschalter – bei hohen Kurzschlüssen. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird ein empirisches Verfahren beschrieben, welches die Ermittlung dieser Daten mithilfe einer rechnergestützten Methode vereinfacht. Bisher werden zur Ermittlung des Backup-Wertes die verschiedenen Kombinationen zweier Schaltgeräte geprüft. Der erarbeitete, rechnergestützte Ansatz umgeht das Problem der Kombinatorik und reduziert somit den Aufwand an Prüfmustern und -Zeit. Die Basis hierfür sind beobachtbare oder berechenbare Zerstörmechanismen. Das erarbeitete Verfahren ermöglicht es innerhalb von Minuten, Dutzende von Backup-Werten unterschiedlicher Kombinationen zu berechnen.
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https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:ilm1-2024000169