UB IlmenauIlmenau : Universitätsverlag Ilmenau, 2024. - xi, 83 Seiten.
(Ilmenauer Beiträge zur elektrischen Energiesystem-, Geräte- und Anlagentechnik - IBEGA ; 40)
DOI 10.22032/dbt.63681
URN urn:nbn:de:gbv:ilm1-2024100026
Zugl.: Masterarbeit, Technische Universität Ilmenau, 2024
Angesichts der Herausforderungen der Energiewende in Deutschland wird eine engere Zusammenarbeit der Netzbetreiber erforderlich. Die Arbeit untersucht, wie das Blindleistungsmanagement durch Clusterbildung angewendet werden kann, um den Blindleistungsaustausch zwischen Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern zu steuern. Die Forschungsarbeit bewertet, ob Methoden aus dem bestehenden Redispatch 2.0-Prozess (Einspeisemanagement durch Wirkleistungsanpassung) auf Blindleistung anwendbar sind, und entwickelt eine neue Clustering-Methode. Die Ergebnisse zeigen, dass Blindleistungscluster getrennt von Wirkleistungsclustern gebildet werden sollten, da Blindleistung eine starke Wechselwirkung mit der Spannung hat. Empfohlen wird das Verkürzen von Berechnungsintervallen und der Einsatz eines virtuellen Blindleistungsreglers. Zum Vermeiden lokaler Spannungsbandverletzungen ist das Ausstatten teilnehmender Anlangen mit einer Blindleistungsregelung mit Spannungsbegrenzungsfunktion sinnvoll.
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https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:ilm1-2024100026