Entwicklung von Personas für exemplarische Mobilitätsstationen in Deutschland

Projektziel

Ziel der Projektarbeit ist es, typische Nutzerinnen und Nutzer von Mobilitätsstationen in Deutschland unter Verwendung eines nutzungszentrierten Designansatzes, genannt Personas, zu beschreiben.

Die Personas vermitteln ein besseres Verständnis der unterschiedlichen Bedürfnisse von Reisenden für die Planung und Weiterentwicklung von Mobilitätsstationen. Somit wird eine nutzungsorientierte Entwicklung ausgewählter Haltestellen hin zu Umsteigeknoten für eine Mobilität der Zukunft unterstützt und das Reiseerlebnis für alle Zielgruppen wie beispielsweise Pendler, Fernreisende und ältere Menschen verbessert.

Die hier vorgestellten vier Personas sind eine Auswahl, die durch weitere Zielgruppen mit besonderen Bedürfnissen ergänzt werden kann.

 

Vorgehensweise

Der Prozess der Persona-Entwicklung kombiniert quantitative Mobilitätsdaten aus der MID-Studie 2018-2023 mit qualitativ im Rahmen des Projekts erhobenen Inhalten aus Interviews und Expertenbewertungen.

Im ersten Schritt wurden die relevanten Verhaltensweisen an Mobilitätsstationen aus den Mobilitätsdaten identifiziert, darunter typische Motivationen zur Mobilität, Nutzungshäufigkeit, bevorzugte Verkehrsmittel und Umsteigemuster.

Danach wurden in acht Interviews mit Personen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Mobilitätspräferenzen optionale Variablen wie Erwartungen und Alltagsroutinen untersucht. Die Verhaltensvariablen wurden mit den gesammelten Erkenntnissen verfeinert.

Abschließend wurde Feedback von drei Personen mit Branchenexpertise zur Validierung und Verfeinerung der Personas herangezogen.

 

Ergebnisse

Im Projekt sind folgende Personas entstanden:

Projektdaten

Projektbearbeitung: Tarun Devidas Ramani

Betreuung Univ.-Prof. Dr. Matthias Hirth, Dr.-Ing. Cindy Mayas

TU Ilmenau, Fachgebiet für Nutzerzentrierte Analyse von Multimediadaten, Forschungsprojektarbeit 2025

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