TU IlmenauIlmenau : Universitätsverlag Ilmenau, 2026. - XV, 173 Seiten.
(Werkstofftechnik Aktuell : IWT ; 29)
DOI 10.22032/dbt.70480
URN urn:nbn:de:gbv:ilm1-202500060
Zugl.: Dissertation, Technische Universität Ilmenau, 2025
Durch die stetigen Fortschritte in der additiven Fertigung sollen zukünftig Gefäßimplantate (Stents) aus medizinischem Edelstahl 316L mittels selektivem Laserschmelzen hergestellt werden. Stents stellen dabei höchste Ansprüche an die Bauteilqualität. In dieser Arbeit wird hierzu der Fokus auf die Nachbearbeitung der Oberfläche und des Gefüges gelenkt, wobei Standardparameter für die Bauteilfertigung eingesetzt werden. Durch einen entwickelten Bearbeitungsablauf aus (elektro)-chemischen Abtragen und Walzen konnte eine ausreichend gute Oberflächenrauheit erreicht werden. Mit einer Wärmebehandlung bestehend aus einer Vorverformung mit anschließendem Glühen konnte das Gefüge entsprechend der Vorgaben an medizinische Implantate umgeformt werden. Hierbei wurden die einzelnen Stadien und metallurgischen Vorgänge der Rekristallisation identifiziert und die resultierenden mechanischen Eigenschaften bestimmt. Die Übertragbarkeit auf Stent-ähnliche Probekörper konnte gezeigt werden.
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https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:ilm1-202500060