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Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Jean Pierre Bergmann

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Aktuelles

13.09.2019

Ilmenauer Fertigungstechniker erhält Ruf an die Hochschule Osnabrück

Dr.-Ing. Karsten Günther, der bis Ende 2017 im Fachgebiet Fertigungstechnik tätig und dort zum Dr.-Ing. im Wissenschaftsgebiet Fertigungstechnik promoviert hat, wurde zum Professor an der Hochschule Osnabrück in der Fakultät Management, Kultur und Technik zum 15.09.2019 ernannt. link

Wir gratulieren Herrn Prof. Dr.-Ing. Karsten Günther recht herzlich und wünschen Ihm viel Erfolg.

                                          


08.04.2019

Innovationspreis für Ilmenauer Forschungsbeitrag zum Rührreibschweißen

Anna Regensburg (M. Sc.) und Prof. Dr.-Ing Jean Pierre Bergmann wurden auf der Fachtagung „Erfahrungsaustausch Reibschweißen“ am 12. März 2019 an der SLV München mit dem „raiser Innovationspreis für Reibschweißen“ in Anerkennung ihrer Forschungsarbeit ausgezeichnet.
Der Innovationspreis, welcher dieses Jahr zum fünften Mal verliehen wurde, würdigt den Forschungsbeitrag, der die verbesserte Herstellung elektrischer Kontakte mittels Rührreibpunktschweißen von Aluminium-Kupfer-Verbindungen unter Nutzung der eutektischen Reaktion thematisiert. Durch die Weiterentwicklung der elektrischen Aufbau- und Verbindungstechnik bietet die Arbeit einen Lösungsansatz für die steigenden Anforderungen immer komplexerer Energie- und Datenübertragungssyteme.
So werden beispielsweise in Elektrofahrzeugen Mischverbindungen verbaut, die einerseits minimale Kontaktwiderstände sicherstellen sollen und andererseits eine mechanische Festigkeit beweisen müssen, um Temperaturwechsel und Fahrzeugvibrationen problemlos überstehen zu können. Werden diese Mischverbindungen über kraftschlüssige Verbindungen realisiert, besteht die Gefahr langfristig erhöhter Widerstände; beim Einsatz stoffschlüssiger Fügeverfahren wiederum kann es zu eingeschränkter Leitfähigkeit und beeinträchtigter Festigkeit der Verbindung kommen. Rührreibschweißverfahren minimieren diese Effekte, können allerdings den stromführenden Querschnitt verkleinern.
Die in der Arbeit beschriebene Variante des Rührreibschweißens jedoch sorgt für eine großflächige, stoffschlüssige Anbindung. Gleichzeitig wird der Querschnitt kaum beeinträchtigt, da die Umformung der Fügepartner minimiert wird. Die Schweißzeit kann mit dem in der Arbeit vorgestellten Verfahren auf bis zu 0,3 Sekunden reduziert werden, ohne dass darunter die mechanische Festigkeit und Duktilität leidet. Ein weiterer Vorteil ist die automatische Reinigung der Verbindung durch den Abtransport von Oxidschichten und Verunreinigungen durch die Schmelze. Auf diese Weise wird die Qualität elektrischer Kontakte verbessert und die Prozesszeiten verkürzen sich.

Wir gratulieren Frau Anna Regensburg und Herrn Professor Bergmann zu diesem Erfolg!

                                            

 


02.04.2019

Honorarprofessur für Festphase-Fügeprozesse an der TU Ilmenau

Herr Dr.-Ing. Jorge dos Santos wurde mit Wirkung zum 05. März 2019 zum Honorarprofessor für Fest-Phasen-Fügeprozesse an der TU Ilmenau bestellt.
Herr Dr. dos Santos (der am Helmholtz-Zentrum Geestacht tätig ist) ist seit mehr als 25 Jahren im Bereich des Rührreibschweißens tätig und gilt als weltweit anerkannter Fachmann und Wissenschaftler in diesem Bereich. Er ist Autor und Mitautor von über 400 Veröffentlichungen.
Die Universität würdigt das Engagement von Dr. dos Santos in der Lehre und in der Weitergabe seines Wissens an mehrere Generationen von Studierenden, Doktoranden und Wissenschaftlern.
Das Team des Fachgebietes Fertigungstechnik freut sich sehr über die Bestellung von Prof. dos Santos und gratuliert ihn recht herzlich.

Willkommen im Team!

                                            

 


06.02.2019

Erfolgreiches 4. Quartal für das Fachgebiet Fertigungstechnik

Im letzten Quartal des Jahres 2018 konnte das Fachgebiet Fertigungstechnik den Zugang von mehreren Zuwendungsbescheiden mit einer Höhe über 1,2 Mio. € verzeichnen. Gerade die verfolgten Themen der additiven Fertigung, der Fügetechnik in der Elektromobilität und in Bordnetzen sowie der Digitalisierung in Unternehmen zur Entstörung in Netzwerken haben bei den begutachten Institutionen eine sehr gute Resonanz erhalten.

Schwerpunkt der Themen in der additiven Fertigung richtet sich dem Aufbau von Strukturen durch das Wire-Arc-Additive-Manufacturing. Große Strukturen aus Metallen können somit in kurzen Zeiten hergestellt werden. Schwerpunkt der Themen in der Fügetechnik für die Elektromobilität und in Bordnetze liegt in der Erforschung der Bedingungen, die zum Fügen von Kupfer mit Aluminium eingehalten werden müssen. Diese Werkstoffkombination wird aus Gründen des Leichtbaus, der Funktion und der Kosten zunehmend präferiert, jedoch müssen Prozesse und Verfahren den Werkstoffen angepasst werden.

Schwerpunkt der Themen in der Digitalisierung richtet sich der Kapazitätsharmonisierung in Unternehmensnetzwerken. Die Entwicklung von Modellen und die Bereitstellung von Daten aus der Produktion und aus dem Vertrieb erlauben es, Engpässe frühzeitig zu erkennen und die Zustände im Betrieb (Unter-, Oberlast oder Normallast) abzuschätzen, um dann zuverlässige Entscheidungen über eine Auslagerung der Arbeiten zu nehmen.

 


06.02.2019

Best Paper Award auf der International Conference on Welding Metallurgy and Aluminum Alloys (ICWMAA 2019)

Im Rahmen des gemeinsamen AiF-Projektes „Einfluss des Verhältnisses aus Drehrichtung und Geschwindigkeit am FSW-Werkzeug auf die Ermüdungsfestigkeit von Al-Legierungen, erfolgte die Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse auf der ICWMAA durch Kollegen der Technischen Universität Dortmund. Schwerpunkt des Beitrages ist eine vergleichende Gegenüberstellung der dynamischen Festigkeitseigenschaften von FSW-Schweißnähten, die jeweils mit konventioneller und stationärer Schultergeometrie gefügt und anschließend durch Laststeigerungsversuche charakterisiert wurden. Im Vergleich zu klassischen Wöhler-Versuchen erlaubt diese Methode die Ermittlung der Dauerfestigkeit nach einer vergleichsweise kurzen Prüfdauer. Die aus Aluminium (EN AW 5754, Blechdicke 2 mm) gefertigten Prüfkörper wurden zunächst am Fachgebiet Fertigungstechnik an einer robotisierten FSW-Schweißanlage hergestellt und anschließend auf Unregelmäßigkeiten geprüft. Die dynamische Charakterisierung der Proben auf Basis von Laststeigerungsversuchen erfolgte schließlich an der Technischen Universität Dortmund. Es konnte gezeigt werden, dass eine erhöhte Zug- und Dauerfestigkeit durch Anwendung des stationären Schulterkonzeptes erzielt werden kann. Auf Basis von Vergleichsuntersuchungen (Wöhlerversuche) wurde darüber hinaus nachgewiesen, dass Laststeigerungsversuche als eine aussagekräftige Methode zur Beschreibung des Ermüdungsverhaltens von FSW-Schweißnähten verwendet werden können. Im Rahmen der Konferenz wurde der gemeinsame Beitrag mit dem „Best Paper Award“ ausgezeichnet.

Das IGF-Vorhaben (19566 BG/DVS-Nummer 05.072) der Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e.V. des DVS, Aachener Str. 172, 40223 Düsseldorf, wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 


04.02.2019

Doktorandenseminar in Weimar

Das Fachgebiet Fertigungstechnik hat vom 31.01.2019 auf den 01.02.2019 ein zweitägiges Doktorandenseminar in Weimar veranstaltet. Ziel der Veranstaltung war die Vertiefung des wissenschaftlichen Austausches und die intensive Diskussion von zahlreichen Dissertationsthemen aus den Bereichen der Lasermaterialbearbeitung, des Pressschweißens, der additiven Fertigung mittels Lichtbogen sowie der Modellierung und Simulation. In insgesamt 15 Fachvorträgen stellten die Doktoranden die wissenschaftlichen Schwerpunkte ihrer Arbeiten gegenüber Herrn Professor Bergmann ausführlich dar und konnten zahlreiche Anregungen aus den offenen Diskussionen für die Weiterführung ihrer Arbeiten gewinnen. Neben fachlichen Aspekten wurden aber auch Wege für das Zeitmanagement bei der Erstellung der Doktorarbeit intensiv diskutiert.


Professor Bergmann mit Doktoranden und Mitarbeitern


05.12.2018

Erfinderteam der Ilmenauer Fertigungstechnik bei iENA 2018 mit Bronzemedaille ausgezeichnet

Ein Erfinderteam der Ilmenauer Fertigungstechnik ist auf der iENA Erfindermesse 2018 in Nürnberg mit der Erfindungsmeldung "Rührreibschweißwerkzeug und Verfahren zum Rührreibschweißen" mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet worden. Wir gratulieren den Erfindern Frau Anna Regensburg (M.Sc.), Herrn René Schürer (M.Sc.) und Herrn Professor Dr.-Ing. Jean Pierre Bergmann.


Foto: Andreas Heckel


20.07.2018

Ilmenauer Fertigungstechnik auf der IIW Annual Assembly 2017

Die IIW Annual Assembly fand 2018 zum 71. Mal statt und war in diesem Jahr Gast der Indonesian Welding Society. Die Ilmenauer Fertigungstechnik war durch Herrn Martin Bielenin (M.Eng.), Herrn Philipp Henckell (M.Sc.) und Herrn Klaus Schricker (M.Sc.) vertreten. Dort wurden fünf Beiträge in verschiedenen Bereichen vorgestellt, u. a. zur Heißrissbildung von technischen Aluminiumlegierungen beim gepulsten Laserstrahlschweißen, dem torsionalen Ultraschallschweißen von Aluminium-Kupfer-Verbindungen, der additiven Fertigung von Multi-Material-Bauweisen mittels Lichtbogentechnik sowie zur Oberflächenstrukturierung mittels WIG-Lichtbogen beim thermischen Fügen von Kunststoff-Stahl-Verbunden und dem wirksamen Bindemechanismus derartiger Verbunde.

Wir danken dem DVS - Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. sowie allen Sponsoren für die erteilte Förderung von Herrn Philipp Henckell im Rahmen des Young Professional Programms.


Bild: 2018 71st IIW Annual Assembly and International Conference Website 


08.06.2018

Thüringer Maschinenbautag im Rahmen der Rapid.Tech 2018

Beim Thüringer Maschinenbautag 2018 stellte das Thüringer Zentrum für Maschinenbau Führungs- und Fachkräften aus Forschung und Entwicklung, aus der Produktionsplanung, der Prozessoptimierung und der Qualitätssicherung kleiner und mittlerer Unternehmen modernste Forschung und Entwicklung additiver Fertigungstechnologien für die industrielle Anwendung anschaulich vor. Aufgrund der thematischen Nähe bot es sich an, den Maschinenbautag im Rahmen der Rapid.Tech 2018 stattfinden zu lassen.

Die Teilnehmer konnten sich zu drei Themenkomplexen informieren: Additive Technologien und Anwendungen im Maschinenbau, hybride Prozessketten in der Fertigung und Mess- und Prüfverfahren in additiven Fertigungsverfahren.

Die Ilmenauer Fertigungstechnik war durch einen Vortrag von Herrn Professor Bergmann sowie Exponante aus dem Bereich der additiven Fertigung mittels Lichtbogentechnik auf dem Stand des Thüringer Zentrums für Maschinenbau vertreten. Als besonderer Eyecatcher fand ein in Ilmenau additiv gefertigter Stehtisch seinen praktischen Einsatz als Rednerpult des Maschinenbautages.


Bild: Mittels Lichtbogenverfahren hergestellter Stehtisch


27.04.2018

Das Fachgebiet Fertigungstechnik der Technischen Universität Ilmenau auf der Messe „wire 2018“ in Düsseldorf

Das Fachgebiet Fertigungstechnik der Technischen Universität Ilmenau bedankt sich herzlich bei der Westfälischen Drahtindustrie GmbH (WDI) für die Möglichkeit eines gemeinsamen Messeauftritts vom 16.04.2018 bis zum 20.04.2018 auf der Messe „wire 2018“ in Düsseldorf.

Auf dem Messestand der WDI wurde während der gesamten Messelaufzeit eine Live-Demonstration der drahtbasierten, additiven Fertigung mittels Metallschutzgasschweißprozess mit dem Schweißroboter aus Ilmenau vorgeführt. Dabei wurden beispielhafte Demonstratoren gefertigt, um anhand dieser die Möglichkeiten der lichtbogenbasierten additiven Fertigung aufzeigen zu können. Das rege Interesse während der Messedauer zeigt, dass die additive Fertigung mittels Lichtbogenschweißprozess ein zukunftsträchtiges Forschungsgebiet darstellt und auch zunehmend Attraktivität für den industriellen Einsatz im Produktionsumfeld erlangt.

Forschungsschwerpunkte und Ansprechpartner Philipp Henckell (M.Sc.)

 

Schweißkabine für Live-Demonstration

 

 

Messestand der Westfälischen Drahtindustrie


Ilmenauer Fertigungstechnik erarbeitet Studie zur additiven Fertigung mit Lichtbogentechnik

26.03.2018
Das Fachgebiet Fertigungstechnik der Technischen Universität Ilmenau wurde durch die Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e.V. des DVS zur Ausarbeitung einer Studie zur Thematik der additiven Fertigung beauftragt. Der Beitrag mit dem Titel „Grundlegende wissenschaftliche Konzepterstellung zu bestehenden Herausforderungen und Perspektiven für die Additive Fertigung mittels Lichtbogen“ wurde nun erfolgreich fertiggestellt und durch den DVS Media Verlag publiziert. Im Vordergrund der Abhandlung standen die Erarbeitung eines grundlegenden Verständnisses zu additiven Fertigungsverfahren, deren Anwendungsfeldern und zukünftigen Potenzialen. Auf der Grundlage einer Unternehmensbefragung wurden letztendlich Handlungsempfehlungen zum derzeitigen Forschungsbedarf für Unternehmenerarbeitet.

Link zum Inhaltsverzeichnis bei DVS Media
Link zur Studie bei DVS Media


Thüringer Werkstofftag 2018: zwei Poster der Ilmenauer Fertigungstechnik prämiert

19.03.2018

Der Thüringer Werkstofftag 2018 stand unter dem Thema "Werkstoffforschung und -anwendung" und fand am 16.03.2018 in Weimar statt. Dabei stehen der wechselseitige Austausch zwischen Thüringer Unternehmen und Forschungseinrichtungen über innovative Entwicklungen, neue Trends sowie laufende Forschungsprojekte Mittelpunkt der Veranstaltung. 

Im Rahmen der Veranstaltung erlangte das Plakat "Additive Fertigung von temperierten Großwerkzeugen mittels Lichtbogen- und Diffusionsschweißtechnik" von der Thüringer Forschergruppe "Temperierte Großwerkzeuge - TemGro" den ersten Platz im Posterwettbewerb. Das Poster "Untersuchungen an geklebten Stahl-CFK-Verbindungen mit faseroptischen Sensoren - Evaluierung von Klebstoffen", welches aus einem gemeinsamen Forschungsprojekt zwischen der MFPA Weimar und der Ilmenauer Fertigungstechnik entstand, wurde mit dem dritten Platz prämiert. 

Bild: Additive Fertigung mittes Lichtbogenverfahren eines innenkonturierten Werkzeuges (Mustergeometrie, 3D-Aufnahme: GOM ATOS)


Besuch von Tankred Schipanski MdB im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau und dem Fachgebiet Fertigungstechnik

09.02.2018

Der Abgeordnete zum Deutschen Bundestag Tankred Schipanski, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Ausschuss Digitale Agenda, besuchte das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau, um sich über die laufenden Arbeiten zu informieren. Professor Jean Pierre Bergmann eröffnete die Veranstaltung mit der Begrüßung der Anwesenden. Er gab einen Überblick über Informationsgespräche, Vorträge, Veranstaltungen, Projekte und Publikationen als Angebote des Kompetenzzentrums. Mit der Modellfabrik Produktionssteuerung in Sondershausen, der Modellfabrik 3D-Druck an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena, der Modellfabrik Prozessdaten angesiedelt an der Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung in Schmalkalden, der Modellfabrik Vernetzung in der TU Ilmenau sowie der Modellfabrik Migration im IMMS Ilmenau erläuterte Dr. Matthesius die fünf Modellfabriken Thüringens. Die Geschäftsstelle ist ebenfalls an der TU Ilmenau angesiedelt.

Dr. Matthesius erklärte, dass die Schwerpunkte der Kompetenzzentren auch für Thüringen immens wichtig sind, da über 90 % der Unternehmen weniger als zehn Mitarbeiter haben und dadurch keine Großaufträge bedient werden können. Deshalb unterstütze das Kompetenzzentrum kleine und mittlere Unternehmen, damit die Aufträge auf Vertrauensbasis gemeinsam durchgeführt werden können. Auf die Frage Schipanskis, wie die Kompetenzzentren an die Unternehmen kommen, erläuterte Dr. Matthesius: „Die Unternehmen werden aus unserem eigenen Netzwerk kontaktiert oder wir treten proaktiv an sie heran". Anschließend wurde der Ablauf mit den Umsetzpartnern kurz erläutert und beschrieben.

Die Besichtigung der Modellfabrik Vernetzung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau und der Fertigungshalle der Fachgebiete Fertigungstechnik und Qualitätssicherung und Industrielle Bildverarbeitung rundeten die Veranstaltung ab.


Besuch der Modellfabrik Vernetzung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau


Besichtigung des Fachgebietes Fertigungstechnik


Sitzung des Fachausschusses 5 der DVS Forschungsvereinigung in Ilmenau

01.12.2017

Am 29. November 2017 war der Fachausschuss 5 der Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e.V. zu Gast an der Technischen Universität Ilmenau. Im Rahmen der Sitzung mit ca. 45 Teilnehmern aus Wirtschaft und Wissenschaft wurden aktuelle Forschungsvorhaben im Bereich der Sonderschweißverfahren angeregt diskutiert. Die laufenden Projekte der Ilmenauer Fertigungstechnik zu den Themen Rührreibschweißen, Ultraschallschweißen und einseitiges Fügen von Aluminium-Stahl-Verbunden wurden dabei vorgestellt, unter anderem die Ergebnisse des Projektes "Friction Stir Scaling" (DVS-Nr.: 05.066 / IGF-Nr.: 18.843 B), bei dem die Skalierung von Rührreibschweißwerkzeugen zur Minimierung der Prozesskräfte im Mittelpunkt steht. Im Rahmen der Fachausschusssitzung wurde auch die neue Projektskizze der Ilmenauer Fertigungstechnik zum Thema "Dimensionierung von Rührreibwerkzeugen auf Basis dynamischer Werkzeug/Werkstoff-Wechselwirkungen und Prozessführung" von Herrn Professor Bergmann erfolgreich vorgestellt. 

Abgerundet wurde das Treffen durch einen Mittagsimbiss, welcher ganz im Sinne der Technik auf der Laborfläche der Ilmenauer Fertigungstechnik im Newtonbau stattfand. Wir danken allen Teilnehmern für Ihren Besuch in Ilmenau. 


Bild: Mittagsimbiss auf der Laborfläche der Ilmenauer Fertigungstechnik im Newtonbau


Ministerpräsident Bodo Ramelow besucht Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau

19.09.2017

Am 19. September besuchte der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau, um sich über die Arbeit der Modellfabriken zu informieren.

Der Ministerpräsident wurde am Geschäftsstellensitz des Kompetenzzentrums, angesiedelt am Fachgebiet Fertigungstechnik der TU Ilmenau, begrüßt, um einen Einblick in die Arbeit der Modellfabriken Vernetzung und Migration zu erhalten. Dabei wurde der Ministerpräsident unter anderem darüber informiert, wie ältere Industriemaschinen fit für Industrie 4.0 gemacht werden können und welche Möglichkeiten die Unternehmen der Region haben, mit digitalen Hilfsmitteln gemeinsam an Großaufträgen zu arbeiten. Geschäftsführer Dr. Mauricio Matthesius und Koordinator Professor Jean Pierre Bergmann führten den Ministerpräsidenten gemeinsam mit den Kollegen des IMMS durch die beiden Modellfabriken.

In der anschließenden Führung durch die Ilmenauer Fertigungstechnik wurden die Forschungsschwerpunkte der Bereiche additive Fertigung mittels Lichtbogenverfahren, Rührreibschweißen und Lasermaterialbearbeitung dargestellt. In den Gesprächen wurde auch die Zusammenarbeit der Fertigungstechnik mit Unternehmen innerhalb Thüringens sowie die Wechselwirkung mit dem Thüringen Zentrum für Maschinenbau beleuchtet.

Mitteilung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau: http://www.kompetenzzentrum-ilmenau.digital/index.php/news/item/86-besuch-mp

Mitteilung der Thüringer Staatskanzlei: http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/mi/100602/index.aspx


Bild: Ministerpräsident Bodo Ramelow im Gespräch mit Professor Bergmann (2. v. l.), Dr. Matthesius (1. v. l.) und Hr. Reimche (4. v. l.) zur Vorstellung der Modellfabrik Vernetzung


Fachgebietsexkursion zu Ferrari in Maranello

05.09.2017

Die diesjährige Fachgebietsexkursion führte die Mitarbeiter des Fachgebietes Fertigungstechnik ins italienische Maranello zu Ferrari. Durch eine ausführliche Führung am Standort Maranello, die unter anderem die Motorenfertigung, die Montage sowie Ferrari Classiche umfasste, wurde ein tiefgehender Eindruck von Ferrari, dem Selbstverständnis der Marke und der zugehörigen Historie vermittelt. Eine fachliche Diskussion mit Ingenieuren verschiedener Sparten und Dr.-Ing. Michael Hugo Leiters, Chief Technology Officer, sowie Herrn Dennis de Munck, Director of Talent Acquisition, gaben weitergehende Einblicke in die Arbeitsweise von Ferrari und ermöglichten einen sehr interessanten fachlichen Austausch. 

Wir danken Herrn Dr. Leiters, Herrn de Munck und ihren Kollegen für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit zur Besichtigung. 


Bild: Kollegenkreis der Ilmenauer Fertigungstechnik am Ferrari Standort in Maranello


IIW Annual Assembly 2017

10.07.2017

Die IIW Annual Assembly fand vom 25.-28.07.2017 zum 70. Mal statt. Die Konferenz war im International Convention Center in Shanghai zu Gast und als Gastgeber trat die Chinese Welding Society (CWS) auf. Die Ilmenauer Fertigungstechnik war durch Philipp Henckell (M.Sc.), Dipl.-Ing. Karsten Günther und Klaus Schricker (M.Sc.) vertreten. Die Beiträge aus Ilmenau beschäftigten sich mit der additiven Fertigung von metallischen Bauteilstrukturen mittels Lichtbogen, dem Rührreibschweißen, Auftragschweißen von Hartstoffbeschichtungen mittels MSG-Prozess sowie dem laserbasierten Fügen von Kunststoffen mit Metallen.

Wir danken dem DVS - Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. sowie allen Sponsoren für die erteilte Förderung von Herrn Philipp Henckell im Rahmen des Young Professional Programms.


Bild: 2017 70th IIW Annual Assembly and International Conference Website 


Ilmenauer Fertigungstechnik auf der Rapidtech

20.06.2017

Das Fachgebiet Fertigungstechnik der TU Ilmenau beteiligt sich am Stand des Thüringer Zentrums für Maschinenbau und des ifw Jena auf der Rapidtech 2017 in Erfurt durch die Ausstellung von Exponaten. Diese Exponate wurden mittels unterschiedlicher Technologien hergestellt, wobei ein besonderes Augenmerk auf der Präsentation von Funktionsbauteilen und großvolumigen Strukturen liegt. Einerseits betrifft das additiv gefertige Kunststoffgelenke für Fassadenelemente im Bauwesen. Andererseits steht die Herstellung großvolumiger Bauteile für metallische und thermoplastische Werkstoffe im Fokus. Die Herstellung von Kunststoffbauteilen aus wahlfreien Werkstoffen durch Direktextrusion von Granulat sowie mittels Lichtbogenverfahren hergestellte Metallbauteile werden in der Ausstellung entsprechend berücksichtigt. Weitere Informationen und Ansprechpartner der Forschungsschwerpunkte des Fachgebietes finden Sie in der Rubrik Forschung.

Weiterführend werden Informationen zum Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Ilmenau bereitgestellt.


DVS-Studentengruppe Ilmenau auf der Rapidtech 2017 vor den Exponanten der Ilmenauer Fertigungstechnik und des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Ilmenau


Additive Fertigung in der DVS-Arbeitsgruppe V2.7

10.05.2017

Das Fachgebiet Fertigungstechnik der TU Ilmenau war am 09.05.2017 Austragungsort der halbjährlichen Tagung des DVS Arbeitskreises V2.7 „Schweißen mit Fülldrähten“. Neben fachlichen Diskussionen zur Standardisierung und Normung des Fülldrahteinsatzes bei Fügeverfahren wurde die Thematik der additiven Fertigung (3D-Druck mit Metall) durch zahlreiche Vertreter aus Industrie und Wissenschaft erörtert. Insbesondere Lichtbogenverfahren mit abschmelzender (Füll-)Drahtelektrode standen während der Tagung im Vordergrund. Im Rahmen der Arbeitsgruppensitzung wurde ebenfalls das aktuelle Forschungsvorhaben „Additive Herstellung von Verbundstrukturen“ (IGF-Nr. 18.585 B, DVS-Nr. 03.126) der Ilmenauer Fertigungstechnik vorgestellt und diskutiert.


DVS Forschungskolloquium des Fachausschusses 6 - Strahlverfahren in Ilmenau

10.05.2017

Die Ilmenauer Fertigungstechnik war am 10.05.2017 Gastgeber des zweiten Forschungskolloquiums des Fachausschusses 6 - Strahlverfahren der DVS Forschungsvereinigung. Zahlreiche Abschlussvorträge aus Forschungsprojekten verschiedener Institute mit dem Schwerpunkt der Laser- bzw. Elektronenstrahlbearbeitung wurden im Rahmen des Kolloquiums vorgestellt und mit Vertretern aus Industrie und Forschung diskutiert. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das Projekt "Prozessstrategie zur Reparatur von Nickelbasisbauteilen mittels Laserstrahl" (06.091, 18.334B) der Ilmenauer Fertigungstechnik abgeschlossen.

In einem ergänzenden Vortrag von Herrn Professor Bergmann wurden die Aktivitäten des Fachgebietes Fertigungstechnik auf dem Themenfeld Industrie 4.0 sowie das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau vorgestellt, um mit den Anwesenden die Potenziale der Verknüpfung von Digitalisierung mit Fertigungstechnik und Strahlverfahren zu diskutieren.


Eröffnung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums in Ilmenau

17.03.2017

Die Wirtschaft erfährt derzeit tiefe Umbrüche: Produkte mit maßgeschneidertem Design, kleinste Stückzahlen und schnelle Lieferung werden immer mehr zum Standard. Über alle Stufen der Wertschöpfung hinweg, von der Produktplanung bis zum Service, kommunizieren Maschinen, Dienstleister, Produkte und Abnehmer. In der 4.0-Welt sind solche hohen Anforderungen nur mithilfe digitaler Prozesse zu bewältigen. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau liefert mit praxisnahen Demonstrations- und Umsetzungsprojekten Digitalisierung zum Anfassen. Um in Unternehmen die interaktive Vernetzung von Mitarbeitern, Maschinen und Prozessen zu verbessern, unterstützt das Zentrum vor allem Kooperationen zwischen kleineren Betrieben. So sollen Arbeitsplätze in der Region und die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden. Fünf Modellfabriken an den Standorten Ilmenau, Jena, Schmalkalden und Sondershausen zeigen dazu vorbildliche digitale Produktionslösungen zum Ausprobieren. Darüber hinaus unterstützen die insgesamt 20 Mitarbeiter des Kompetenzzentrums Firmen durch Informationsveranstaltungen, Workshops, Projekte und Kontakte. Alle Angebote des Kompetenzzentrums sind für Unternehmen kostenlos. Diese sind auf der folgenden Webseite dargestellt: www.kompetenzzentrum-ilmenau.digital

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau wird von der Technischen Universität Ilmenau im Thüringer Zentrum für Maschinenbau geleitet. Weitere Partner des Projekts sind die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, das Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme Ilmenau, die Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden sowie der Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0. Das Kompetenzzentrum wird durch die TU Ilmenau im Thüringer Zentrum für Maschinenbau koordiniert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ gefördert.

 

Links: Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Beauftragte für die neuen Länder, bei der Eröffnung des Kompetenzzentrums Mittelstand 4.0 in Ilmenau 
Rechts: Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, im Gespräch mit Professor Jean Pierre Bergmann

„Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert in der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ bundesweit zehn Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren, vier Mittelstand 4.0-Agenturen und ein Kompetenzzentrum Digitales Handwerk. Der Förderschwerpunkt stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, indem es sie beim intelligenten Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt. „Mittelstand-Digital“ setzt sich zusammen aus den Förderinitiativen „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“ und „Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand“. Weitere Informationen: www.mittelstand-digital.de.

 


Medaille auf der iENA 2016

12.12.2016

Auf der 68. internationalen Fachmesse für „Ideen-Erfindungen-Neuheiten“ iENA 2016 in Nürnberg wurden insgesamt über 700 Erfindungen präsentiert. Das Patentmanagement Thüringer Hochschulen des Landespatentzentrums Thüringen | PATON an der Technischen Universität Ilmenau hatte 18 Erfindungen vorgestellt, von denen 14 innovative Ideen mit Medaillen ausgezeichnet worden sind. Die Erfindung „Faseroptische Sensoren zur Dehnungsmessung an ermüdungskritischen Stellen“ eine gemeinsame Patentanmeldung von Dr.-Ing. Jörg Hildebrand (Fachgebiet Fertigungstechnik der Technischen Universität Ilmenau) und Dr.-Ing. Martin Ganß (MFPA Weimar) erhielten eine Bronzemedaille. 

Foto: Heckel


Tom-Ulrich Fröhlich durch Stiftung Begabtenförderung ausgezeichnet

12.12.2016

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen zeichnete Tom-Ulrich Fröhlich am 23. November 2016 mit dem „Bildungsfuchs 2016“ aus. Hiermit werden die besten Absolventen der jeweiligen Ausbildungsberufe prämiert. Herr Fröhlich hat im August 2016 seine Berufsausbildung als Zerspanungsmechaniker mit dem Gesamtergebnis sehr gut vorzeitig abgeschlossen und ist damit einer von 33 sogenannten Bildungsfüchsen der IHK Südthüringen.

Tom-Ulrich Fröhlich unterstützt seit September 2016 das Fachgebiet Fertigungstechnik als Mitarbeiter, nicht zuletzt durch seine herausragenden Leistungen. Hier führt er Versuche im Bereich der Zerspanung und der Lichtbogentechnik durch. Darüber hinaus legt er aus und fertigt Vorrichtungen und Versuchsaufbauten im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen.

Herr Fröhlich wird ab dem kommenden Jahr eine nebenberufliche Qualifizierung zum Maschinenbautechniker beginnen. Hierfür und für alle kommenden Herausforderungen wünschen wir Herrn Fröhlich viel Erfolg


Erfolgreiche Durchführung des Simulationsforums Schweißen und Wärmebehandlung 2016

10.11.2016

Vom 8. bis 10. November 2016 fand das Simulationsforum Schweißen und Wärmebehandlung 2016 zum sechsten Mal in Weimar statt. Hierzu eingeladen hatte der Förderverein der numerischen Analyse der Wärmebehandlungs- und Schweißprozesse. Das große Interesse an den 26 Vorträgen von beteiligten Forschern, Programmentwicklern und Anwendern aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen an dem Simulationsforum 2016 spiegelt den Wunsch, auf prozessnahe und zugleich effektive Simulationsmodelle zugreifen zu können.
Nicht allein die hervorragende Qualität der Beiträge trugen zu einem Erfolg des Simulationsforums 2016 bei sondern auch der Austausch in den Veranstaltungspausen und während der Abendveranstaltungen. Sehr gut angenommen wurden am letzten Tag des Forums die Workshops zu unterschiedlichen Simulationsprogrammen. Hier erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Möglichkeiten und die Handhabung der Software und wurden zudem über Neuerungen informiert.

Foto: Michael Reich


Tobias Benß beim Simulationsforum Schweißen und Wärmebehandlung 2016 ausgezeichnet

10.11.2016

Im Rahmen des Simulationsforums Schweißen und Wärmebehandlung 2016 in Weimar wurde Studierenden die Möglichkeit eröffnet, ihre Arbeiten zur Schweiß- und Wärmebehandlungssimulation in einem Vortrag vorzustellen. Die Arbeit „Kontrollierte Bildung eines Eutektikums beim Schulterreibpunktschweißen von Aluminium-Kupfer Mischverbindungen“ von Herr Tobias Benß (TU Ilmenau, zweiter von links) wurde mit einem Geldpreis in Höhe von 600,00 Euro ausgezeichnet.

Foto: Michael Reich


M.Sc. Jens Johannsen
26.09.1988 - 08.11.2016

Wir verabschieden uns von einem jungen Mann, Ingenieur und Wissenschaftler, der bereits vieles leistete und noch vieles vor sich hatte.

Wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit ihm verbringen durften.

In unserem Team hinterlässt  er eine große menschliche und fachliche Lücke.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Jean Pierre Bergmann

Karolin Schuster, Dr.-Ing. Jörg Hildebrand, M.Sc. Klaus Schricker, M.Sc. Martin Stambke,
Dipl.-Ing. Michael Bastick, M.Eng. Martin Bielenin, M.Sc. Marie-Luise Kohl, M.Sc. Falk Nagel,
M.Sc. Philipp Henckell, Dipl.-Ing. Karsten Günther, M.Sc. Yarop Ali, Tom-Ulrich Fröhlich,
M.Sc. Anna Regensburg, Dipl.-Ing. Franziska Petzoldt, M.Sc. René Schürer, M.Sc. Michael Grätzel, M.Sc. Jan-Ansgar Gerken, M.Eng. Jens Liefeith, Torsten Löhn, Ronald Ziegler,
M.Sc. Konstantin Szallies, Iris Franzke, Birgit Göpfert, Dipl.-Ing. (FH) Eberhard Hamatschek
sowie die Masteranden, Bacheloranden und studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte des Fachgebietes


VDI-Preis 2016 für Herrn Konstantin Szallies (M. Sc.)

Auf der am 28. Mai stattgefundenen Mitgliederversammlung des Bezirksvereines e.V. des VDI Thüringen erhielt Herr Konstantin Szallies (M. Sc.), wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU-Ilmenau im FG Fertigungstechnik, den VDI-Preis 2016 für seine Masterarbeit „Entwicklung einer universellen Widerstandsschweißzange zum Verbinden von Werkstoffkombinationen“.
Herr Klaus Schricker (M. Sc.) trug, in Vertretung von Herrn Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Jean Pierre Bergmann als betreuender Hochschullehrer der Masterarbeit an der TU Ilmenau, die Laudatio vor.

Der Vorsitzende des VDI Beziksvereis Thüringen Herr Husung gratuliert Herrn Konstantin Szallies (M.Sc.) zum VDI-Preis (Foto: E. Wutschke)


Erfolgreiche Durchführung der studienbegleitenden Weiterbildung zum "Internationalen Schweißfachingenieur" (IWE) in Thüringen

07.09.2016

Die 12 Teilnehmer besuchten den ersten und zweiten Teil der studienbegleitenden Weiterbildung zum "Internationalen Schweißfachingenieur (IWE)" vom 03.08.2016 bis 02.09.2016. Die Weiterbildung wird seit dem Jahr 2013 in Kooperation mit den Thüringer Hochschulen, dem DVS-Bezirksverband Erfurt, der Schweißtechnischen Kursstätte der Gothaer Fahrzeugtechnik GmbH, dem ifw Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH und der SLV Halle GmbH angeboten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer studieren an unterschiedlichen Hochschulen und brachten Wissen aus den Studiengängen Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Baustoffingenieurwissenschaft und Werkstofftechnik zusammen.

Die theoretischen Grundlagen wurden im ersten Teil vom 08.08. bis 19.08.16 vermittelt und konnten durch die Unterstützung von

- Herrn Prof. Dr.-Ing. habil. Jean Pierre Bergmann, Herrn Dr.-Ing. Jörg Hildebrand, Herrn Dipl.-Ing. EWE Karsten Günther (TU Ilmenau),
- Herrn Prof. Dr.-Ing. Holger Schmidt (FH Erfurt),
- Herrn Dipl.-Ing. Olaf Koppling, Herrn SFM Bernd Andres, Herr Dipl.-Ing. Matthias Knoll (Gothaer Fahrzeugtechnik GmbH),
- Herrn Dr.-Ing. thomas Körner, herrn Christian Straube (M. Sc.), Herrn Dipl.-Ing. Mike Rödinger, Herrn Maik Anders (ifw - Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik)

und durch die Übernahme von Vorlesungen realisiert werden.

Der praktische Teil wurde vom 22.08. bis 02.09.16 in der Schweißtechnischen Kursstätte am Günther-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH bzw. an der Gothaer Fahrzeugtechnik GmbH durchgeführt.

Abbildung: Lehrgangsteilnehmer beim Fertigungsrundgang in der Gothaer Fahrzeugtechnik GmbH (Foto: Olaf Kopplin, Gotha) 


Wolfram-Leuchter bleibt im Erfurter Dom

29.08.2016

Das Fachgebiet Fertigungstechnik führte zerstörungsfreie Untersuchungen mit Hilfe eines mobilen Röntgendiffraktometers an der Bronze-Freiplastik mit freundlicher Unterstützung der Firma Stresstech GmbH, Rennerod, und in Zusammenarbeit mit Herrn Professor Bernhard Mai, Büro & Praxis für Metallrestraurierung in Erfurt, durch. 

Ein ausführlicher Artikel findet sich in "Die Welt" unter: http://www.welt.de/regionales/thueringen/article157862087/Wolfram-Leuchter-bleibt-im-Erfurter-Dom.html

Abbildung: Messung mit mobilem Röntgendiffraktometer (Fa. Stresstech GmbH, Rennerod)


Neue Kooperation zwischen der TU Ilmenau und der Grenzebach Maschinenbau GmbH 

27.04.2016

Im Rahmen der Einweihung der durch das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (THZM) und durch das Land Thüringen finanzierten neuen Anlagentechnik wurde ein Kooperationsvertrag zwischen der TU Ilmenau / Ilmenauer Fertigungstechnik  und der Grenzebach Maschinenbau GmbH unterzeichnet. Somit sollen innerhalb der Kooperation im Bereich der Schweißtechnik bestehende Kontakte ausgebaut und die gemeinsame wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit intensiviert werden. 

Die Ilmenauer Fertigungstechnik beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit den Wechselwirkungen zwischen Werkzeug und Werkstoff als Basis für die Prozess- und Maschinenauslegung. Dabei liegen die Kernkompetenzen sowohl in den Bereichen der werkstoffbezogenen Fügetechnik für das Press- / Laserstrahl- und Lichtbogenschweißen als auch in der additiven und subtraktiven Fertigungstechnik.  Insbesondere das Rührreibschweißen (Friction Stir Welding, FSW) hat in den vergangenen Jahren als junges, innovatives Fügeverfahren besondere Aufmerksamkeit sowohl in der Forschung als auch in der industriellen Anwendung erlangt und stellt den Kernpunkt der gemeinsamen Kooperation dar.

Die Grenzebach Maschinenbau GmbH hat als Systemintegrator bereits unterschiedlichste Anlagentechniken zum Rührreibschweißen im weltweiten Markt erfolgreich etablieren können und verspricht sich von der eingegangenen Kooperation  weitere innovative Ansätze und Produkte zu den Themen Werkzeugkonzepte, Prozessführung und ein– bis dreidimensionalen Verbindungstechnik.

Für weitere Forschungsaktivitäten zum Rührreibschweißen wurde ein robotisiertes Schweißsystem mit neuester Reibwerkzeugtechnik  der Firma Grenzebach beschafft und durch Bernd Ebersold vom fördernden Wissenschaftsministerium, Abteilung Forschung Technologie und Innovation feierlich eingeweiht. Neben bilateralen Industrieprojekten konnte des Weiteren ein öffentlich gefördertes Projekt zu den Skalierungseffekten beim Rührreibschweißen (IGF-Vorhaben 18.843 B) initiiert werden.

Die Technische Universität Ilmenau und die Firma Grenzebach sind sich einig, dass sie für die Studenten ein interessantes Angebot zur engen wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit und damit die Basis für höchst anspruchsvolle Technologie-Projekte geschaffen haben.


Abbildung 1: Professor Dr. J. P. Bergmann (r.) stellt Bernd Ebersold die FSW-Anlage vor
Abbildung 2: Einweihung durch Bernd Ebersold, Abteilung Forschung, Technologie und Innovation des TMWWDG


2. Ilmenauer schweißtechnisches Symposium

Thema: „Einflussnahme auf die mechanischtechnologischen Eigenschaften beim Schweißen höherfester Werkstoffe“

13.10.2015

ISI, das Ilmenauer Schweißinstitut e. V., und das Fachgebiet Fertigungstechnik der TU Ilmenau laden zum 2. schweißtechnischen Symposium zum Thema „Einflussnahme auf die mechanischtechnologischen Eigenschaften beim Schweißen höherfester Werkstoffe“ an die Technische Universität Ilmenau ein.
Unterstützt wird die Veranstaltung durch den Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. Südthüringen.

Organisation:
Termin: 13.10.2015
Das Programm finden Sie hier zum Download - Online-Portal CONVERIA.

Vorträge zum Download:

Dr.-Ing. B. Jaeschke, Lorch Schweißtechnik GmbH, Auenwald
Untersuchungen zum Schweißen mit Metallpulver - Fülldraht am Rohr

Dipl.-Ing. A. Burt, EWM HIGHTEC WELDING GmbH, NL Weinheim
Entmagnetisieren von Bauteilen zum prozesssicheren Schweißen (hochfester Stähle) in praktischer Anwendung

Dipl.-Ing. C. Kaya, Air Liquide Deutschland GmbH, Krefeld
Wasserstoffhaltige Schutzgase zum Schweißen von hochlegierten Werkstoffen auch für Duplex?!

Dr.-Ing. A. Borner, Hermann Fliess Co.GmbH, Duisburg
Schweißzusätze für die Verarbeitung hochfester Feinkornbaustähle

M. Sc. Y. Ali, TU Ilmenau
Stand und Potenziale der Lichtbogentechnik für die additive Fertigung

Dr.-Ing. A. Pittner, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin
Aktuelle Forschungsarbeiten im Bereich Lichtbogenschweißen an der BAM

 

Wir danken unseren Sponsoren für ihre freundliche Unterstützung:

PPS Pipeline Systems

 HKS Prozesstechnik GmbH

Kemppi GmbH

Hermann Fliess & Co. GmbH


Besuch von Herrn Minister Tiefensee im ThZM 

Besuch des Ministers Tiefensee im ThZM und der Ilmenauer Fertigungstechnik

16.07.2015 

Herr Tiefensee hat als Minister des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft das Thüringer Zentrum für Maschinenbau in Ilmenau besucht. Im Rahmen des Besuches wurde das Fachgebiet Fertigungstechnik mit seinen laufenden und geplanten Forschungsvorhaben vorgestellt sowie die intensive Zusammenarbeit mit Industriepartnern aus Thüringen verdeutlicht. In der anschließenden Laborbesichtigung konnte durch die Demonstration von Prozessen der Lasermaterialbearbeitung, des Rührreibschweißens und der Lichtbogentechnik die enge Verzahnung industrieller und wissenschaftlicher Fragestellungen verdeutlicht werden.


Herr Minister Tiefensee im Gespräch mit Herrn Professor Bergmann


Schulung des Industriemeister-Lehrgangs der IHK Südthüringen

"Eine etwas andere Unterrichtsstunde" - Veröffentlichung des Artikels mit freundlicher Genehmigung aus der "Südthüringische Wirtschaft", Ausgabe 05/2015, S. 26 

09.06.2015 

Bereits zum dritten Mal hat die "Ilmenauer Fertigungstechnik" im Newtonbau der Technischen Universität Ilmenau ihre Türen für eine spezielle Unterrichtsstunde eines Industrimeister-Lehrgangs geöffnet. Im Rahmenplan der Meisterausbildung ist auch die Vermittlung der CNC-Technik vorgesehen. Um den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, an einer Maschine selbst zu programmieren, hat sich das Team um Prof. Dr. Jean Pierre Bergmann bereit erklärt, die Technik hierfür zur Verfügung zu stellen. Im Fachgebiet Fertigungstechnik der TU Ilmenau sind nicht nur Werkzeugmaschinen mit CNC-Steuerungssystemen ausgestattet, sonder auch Versuchsanlagen. Dadurch ist es möglich, eine Vergleichbarkeit zu den einzelnen Versuchen zu garantieren und diverse Einflüsse, die den Prozess beeinflussen können, auzuschließen. Dieser außergewöhnliche Unterricht war für die künftigen Meister sehr interessant und bestimmt nicht der letzte dieser Art.

aus: Südthüringische Wirtschaft, Nr. 05/2015, S. 26 - IHK Südthüringen


Ilmenauer Fertigungstechnik auf der IIW Annual Assembly

Ilmenauer Teilnahme an der IIW Annual Assembly in Seoul 

18.07.2014

Auf der diesjährigen IIW Annual Assembly wurde die Ilmenauer Fertigungstechnik durch Herrn Professor Bergmann sowie die Mitarbeiter René Schürer und Klaus Schricker vertreten. Die IIW Annual Assembly stellt eine der größten Veranstaltungen der Fügetechnik dar, die neben dem wissenschaftlichen Austausch auch zur Netzwerkbildung beiträgt. Dabei wurde der gegenwärtige Forschungsstand in sechs Beiträgen zum Laserstrahlschweißen von metallischen Werkstoffen, Pressschweißen und Fügen von Hybridverbunden vorgestellt. Die Teilnahme von Herrn Schürer und Herrn Schricker wurde im Rahmen des DVS-Förderprogramms für Young Professionals mit einem Betrag in Höhe von 1.500 EUR p. P. gefördert.

 


Rundgang in "heiligen" Hallen der TU Ilmenau

20-jährige DVS-Mitgliedschaft der Fakultät Maschinenbau der TU Ilmenau

09.12.2013

Dank zu sagen für lange Jahre der Zusammenarbeit im DVS war Anliegen eines Besuches des BV Südthüringen am 10. September 2013 für ein Mitgliedsunternehmen – die Fakultät Maschinenbau der TU Ilmenau. Gleichzeitig wollten Martin Hofmann und Frank Radtke über die zukünftige Arbeit der Studentengruppe des DVS sprechen. Der Bezirksverband wird auf der Grundlage bestehender Netzwerke den Studenten mit Unterstützung von regionalen Firmen bei der Einführung neuer Inno- vationen behilflich sein. Das Anbieten von Praktika oder auch die Unterstützung bei Projektarbeiten ist ein aktuelles Thema. Darüber hinaus ist ein gemeinsames Treffen von Unternehmen der Regi- on und von der Fakultät an der Universität geplant, um neue Innovationen vorzustellen und nahe zu bringen.

Den vollständigen Artikel und weitere Informationen finden Sie im Thüringer DVS-Forum.


1. Ilmenauer schweißtechnisches Symposium

Thema: „Geregelte Lichtbogentechnologien beim Einsatz im Anlagen- und Rohrleitungsbau“

22.10.2013

Gastgeber des 1. schweißtechnischen Symposiums, welches unter dem Thema „Geregelte Lichtbogentechnologien beim Einsatz im Anlagen- und Rohrleitungsbau“ an der TU Ilmenau durchgeführt wurde, ist das ISI Ilmenauer Schweißinstitut e.V. und das Fachgebiet Fertigungs- technik der Fakultät Maschinenbau. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. Südthüringen. Wie das Thema des Sym- posiums bereits verrät lag der inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltung beim Lichtbogen- schweißen. Nachfolgend stehen Ihnen alle Vorträge zum Download zur Verfügung.