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Wie können Avatare soziale Nähe im Alter fördern?

FG Medienpsychologie präsentiert auf der HCI International 2025
HCI International 2025

Kann tragbare Augmented Reality (AR) älteren Menschen helfen, sich sozial verbundener zu fühlen? Eine neue gemeinsame Studie des FG Medienpsychologie und Medienkonzeption, FG Virtuelle Welten und Digitale Spiele sowie FG Audiovisuelle Technik an der TU Ilmenau untersucht, wie Avatare Kommunikationserfahrungen im höheren Lebensalter verbessern können. In einer laborbasierten Nutzerstudie führten 16 ältere Erwachsene aus Deutschland virtuelle Gespräche mit einem Avatar, der einen entfernten Gesprächspartner repräsentierte – über ein tragbares AR-System. Die Studie wurde im Rahmen des CO-HUMANICS-Projekts durchgeführt, das soziale Bedürfnisse im Alter durch innovative Technologien unterstützt. Die Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial von AR, soziale Präsenz und Engagement zu fördern.

Veronika Mikhailova vom FG Medienpsychologie und Medienkonzeption stellt die Ergebnisse der Studie auf der 27. Internationalen Konferenz für Human-Computer Interaction (HCI International 2025) vor, die vom 22. bis 27. Juni 2025 in Göteborg, Schweden, stattfindet.

 

Mikhailova, V., Kunert, C., Hartbrich, J., Schwandt, T., Gerhardt, C., Raake, A., Broll, W., & Döring, N. (2025). Addressing the avatar in the room: A user study on older adults’ experiences with a wearable augmented reality communication system. In Q. Gao & J. Zhou (Eds.), Human Aspects of IT for the Aged Population. HCII 2025. Lecture Notes in Computer Science (Vol. 15809). Springer, Cham. https://doi.org/10.1007/978-3-031-92707-2_21