SDGs

United Nations

Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind 17 globale Ziele, die im September 2015 von allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet wurden und die Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) abgelöst haben, die von 2000 bis 2015 galten. Ihre Ursprünge gehen auf die UN-Konferenz über nachhaltige Entwicklung 2012 in Rio de Janeiro zurück, auf der der Entwicklungsprozess durch einen offenen und inklusiven Ansatz unter Beteiligung von Regierungen, Zivilgesellschaft und Interessengruppen auf nationaler, regionaler und globaler Ebene eingeleitet wurde.

Anders als die MDGs – die sich vorrangig auf Entwicklungsländer konzentrierten – gelten die SDGs universell und umfassen die ökologische, wirtschaftliche und soziale Dimension von Nachhaltigkeit. Ihr übergeordnetes Ziel ist es, Armut und Hunger zu beenden, den Planeten zu schützen, Wohlstand und Wohlbefinden für alle zu sichern sowie bis 2030 Frieden und starke Institutionen zu fördern – geleitet vom Grundsatz, niemanden zurückzulassen.

UN-Website zu den SDGs: https://sdgs.un.org/goals

 

Das Fachgebiet Medienpsychologie und Medienkonzeption der TU Ilmenau orientiert seine Forschung und Lehre seit vielen Jahren eng an den SDGs. Im Besonderen sind Forschung und Lehre des Fachgebietes mit den SDGs 3, 4 und 5 verknüpft.

               
                             
United Nations

Gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.

SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen. Das Fachgebiet Medienpsychologie und Medienkonzeption trägt zu SDG 3 durch seine Forschung und Lehre zur Gesundheitskommunikation bei und untersucht, wie digitale und soziale Medien das öffentliche Verständnis von körperlicher, sexueller und reproduktiver Gesundheit prägen. Durch die Untersuchung, wie gesundheitsrelevante Informationen online aufbereitet, verbreitet und rezipiert werden, hilft das Fachgebiet dabei, Wege zur Verbesserung der Qualität und Zugänglichkeit von Gesundheitsbotschaften in verschiedenen Medienumgebungen und für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu identifizieren. Die Forschung und Lehre des Fachgebiets befasst sich außerdem mit dem Wohlbefinden älterer Menschen durch den Einsatz digitaler Technologien, die soziale Teilhabe fördern.

         
           
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Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern.

SDG 4 – Hochwertige Bildung. Das Fachgebiet Medienpsychologie und Medienkonzeption trägt zu SDG 4 durch seine Arbeit in der Medienpädagogik und der Entwicklung innovativer digitaler Lernumgebungen bei. Die Forschung in diesem Bereich konzentriert sich darauf, wie Medien und Technologien so gestaltet und eingesetzt werden können, dass sie Lehren und Lernen über die gesamte Lebensspanne hinweg verbessern – einschließlich des Einsatzes immersiver Technologien und evidenzbasierter Ansätze zur Verbesserung von Lernmaterialien und -ergebnissen.

     
                       
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Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen.

SDG 5 – Geschlechtergleichstellung. Das Fachgebiet Medienpsychologie und Medienkonzeption unterstützt SDG 5 durch seinen dezidierten Forschungs- und Lehrschwerpunkt zu Gender und Diversität in medialen Kontexten und darüber hinaus. Diese Arbeit untersucht kritisch, wie Medien soziale Normen rund um Geschlechterrollen, sexuelle Selbstbestimmung und Diskriminierung darstellen und beeinflussen, und schafft damit eine empirische Grundlage für gerechtere Medienpraktiken und -politiken. Die Forschung befasst sich außerdem mit Fragen von Hate Speech im Netz, nicht-einvernehmlichen sexualisierten Deepfakes, die mithilfe von KI erstellt werden, sowie anderen Formen digitaler Gewalt, die besonders Mädchen und Frauen betreffen und ihre gleichberechtigte Teilhabe an öffentlicher Kommunikation und der Gesellschaft insgesamt behindern.