Totale von der PhotovoltaikanlageEngineers without Borders East Africa
Photovoltaikanlage, die die Regionalgruppe Ilmenau in einem Schulzentrum in Uganda nahe der Hauptstadt Kampala aufgebaut hat

Eine Ausstellung in der Universitätsbibliothek Ilmenau stellt zu ihrem 10-jährigen Bestehen die Regionalgruppe Ilmenau von Ingenieure ohne Grenzen vor. Plakate und Videos illustrieren ihren Auftrag, ihre Werte und ihre Vision. Die Ausstellung ist vom 11. bis zum 18. November montags bis samstags zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zugänglich, der Eintritt ist frei.

Ingenieure ohne Grenzen widmet sich als gemeinnütziger Verein der Entwicklungszusammenarbeit im sogenannten globalen Süden, also in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Mitglieder, vor allem Ingenieure und Studierende des Ingenieurwesens, aber auch Architekten und Angehörige anderer Berufsgruppen, unterstützen Menschen dort, wo technische Zusammenarbeit nötig ist. Wenn es darum geht, Grundbedürfnisse der einheimischen Bevölkerung zu sichern, sorgen sie für den Aufbau und die Sicherung der nötigen Infrastruktur, vor allem in den Bereichen Wasser- und Stromversorgung sowie Sanitäranlagen. Indem die Projekte, die das Leben der Menschen vor Ort verbessern, immer zusammen mit ortsansässigen Unternehmen und Partnerorganisationen auf Augenhöhe durchgeführt werden, schaffen die Ingenieure ohne Grenzen bei den Einheimischen eine hohe Identifikation mit dem Projekt.

Neben Auslandsprojekten der Regionalgruppe Ilmenau von Ingenieure ohne Grenzen stellt die Ausstellung auch ihre weitere Arbeit vor – unter anderem den Repariertreff, zu dem Interessierte ihre defekten Elektrogeräte mitbringen können, und die örtliche Bildungsgruppe, dieWorkshops zu Themen wie Nachhaltigkeit, Chancengleichheit und Entwicklungszusammenarbeit durchführt.

 

Mehr über die Regionalgruppe Ilmenau im Interview mit Moritz Mösler

 

Kontakt

Milena Pfafferott
Universitätsbibliothek
+49 3677 69-4605
milena.pfafferott@tu-ilmenau.de