Werkstoffwissenschaft (B.Sc.)

Kurzprofil

Abschluss
Bachelor of Science

Zulassungsbeschränkung
keine

Regelstudienzeit
6 Semester

Studienbeginn
1. Oktober

Grundpraktikum
nein

Leistungspunkte
180

Lehrsprache
Deutsch

Bewerbung
16.5. - 15.10.

Kurzbeschreibung

Wir wollen Produkte die einwandfrei funktionieren, gut aussehen, lange halten und dazu noch günstig sind. Werkstoffwissenschaftler*innen erforschen neue Materialien und Herstellungsprozesse, die diese Anforderungen erfüllen: intelligente Funktionswerkstoffe, schadenstolerante Verbundstrukturen oder neuartige Verarbeitungs- und Beschichtungstechnologien sind entscheidende Innovationsfaktoren.

Werkstoffwissenschafter*innen lernen, wie verschiedene Materialien aufgebaut sind und welche Eigenschaften sie haben. Wichtige Gesichtspunkte hierbei sind die Herstellung, die Ver- und Bearbeitung, die Anwendung und die Entsorgung. Die Werkstoffwissenschaft ist ein interdisziplinäres Gebiet, welches von der Grundlagenforschung bis hin zur technischen und kommerziellen Nutzung moderner Werkstoffe reicht.

Der Studiengang Werkstoffwissenschaft an der TU Ilmenau ist ein Verbundstudiengang mit der FSU Jena und schöpft so das gesamte Potential beider Universitäten aus. Ilmenau fokussiert dabei besonders die praktische und anwendungsorientierte Werkstofftechnik, während Jena sich vor allem mit den Grundlagen der Materialwissenschaft befasst. Im Studienverlauf können die Angebote beider Hochschulen zu einem individuellen Studienplan kombiniert werden.

Studieninhalte

36 %
Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen (z. B. Physik, Mathematik, Informatik, Maschinenbau, Fertigungsverfahren, Elektrotechnik)
27 %
Chemische Grundlagen und Werkstoffwissenschaft (z. B. Anorganische und allgemeine Chemie, Organische und physikalische Chemie, Werkstoffwissenschaft, Werkstoffcharakterisierung)
17 %
Werkstofftechnologie (Wahlmodule) (z. B. Werkstofftechnologie, Anorganisch-nichtmetallische Werkstoffe, Kunststofftechnik, Werkstoffe der Elektrotechnik, Galvanotechnik)
6 %
Nichttechnische Fächer und Schlüsselqualifikationen
14 %
Fachpraktikum und Bachelorarbeit

Wahlmodule

  • Anorganisch-Nichtmetallische Werkstoffe

  • Metallische Werkstoffe und Verbundwerkstoffe

  • Kunststofftechnik

  • Werkstoffe der Elektrotechnik und Elektronik

  • Grundlagen der Elektrochemie und Galvanotechnik

Praxis im Studium

Der Bachelor Werkstoffwissenschaft legt viel Wert auf praktisches Arbeiten und Anwenden der gewonnenen Kenntnisse, so dass während des Studiums immer wieder Praktika in den unieigenen Laboren stattfinden. Zudem ist eine Projektarbeit im fünften sowie ein 12-wöchiges Fachpraktikum im sechsten Semester vorgesehen. Es ist kein verpflichtendes Grundpraktikum notwendig.

Tätigkeitsfelder

  • Maschinenbau/Leichtbauindustrie, Automobilindustrie

  • Energietechnik, regenerative Energien, Umwelttechnik

  • Mikro- und Nanotechnik, Elektronik, Mikrosystemtechnik

  • Medizintechnik, Sensorik, Aktorik, Biowerkstoffe

  • Werkstoffentwicklung, Werkstoffprüfung, Qualitätswesen

  • Luft- und Raumfahrt, Oberflächentechnik

  • Kommunikations- und Informationstechnik

Weitere Informationen