Das Ilmenauer Fass - ein Großgerät zur Untersuchung turbulenter Konvektionsströmungen

Der Treibhauseffekt erwärmt die Erde. Wie wird unser Klima morgen sein? Eine zuverlässige Antwort auf diese Frage ist heute noch nicht möglich: Zu wenig wissen wir über turbulente Strömungen, die den Wärme- und Schadstofftransport in der Athmosphäre sowie in den Ozeanen kontrollieren. Das "Ilmenauer Fass" ist ein weltweit einzigartiges wissenschaftliches Großgerät, welches faszinierende Einblicke in die noch unerforschte Feinstruktur turbulenter Strömungen gestattet. In dem Fass wird Luft zwischen einer Heizplatte und einer frei hängenden Kühlplatte in turbulente Bewegung versetzt - ähnlich wie Luft über einer heißen Asphaltstraße oder Wasser in einem Kochtopf. Die große Abmessung und hohe Präzision des Ilmenauer Fasses machen es möglich, selbst kleinste Wirbel millimetergenau auszumessen. Dies geschieht mittels hochmoderner Laserverfahren und neu entwickelter Miniaturströmungssensoren. So hilft uns der "Sturm im Wasserglas", unsere Umwelt besser zu verstehen.
Finanziert durch die Europäische Union, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Land Thüringen und den Deutschen Akademischen Austauschdienst.

Sabine Scherge

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