Studium der Theoretische Elektrotechnik

(Vertiefung im Masterkurs Elektrotechnik und Informationstechnik)

Du hast dich schon immer für Physik und Mathematik interessiert – und wolltest dazu auch wissen, wie man diese Kenntnisse praktisch zur Anwendung bringt?

 

Damit bist du bei uns richtig.

 

Die Überleitung physikalischer Wirkprinzipien in zukunftsfähige elektrotechnische Anwendungen ist Schwerpunkt der Theoretischen Elektrotechnik. Wir haben bereits:

  • Verfahren entwickelt, die den Aufwand medizinischer Untersuchungen von Gehirnarealen reduzieren,

  • Methoden etabliert, die die zerstörungsfreie Prüfung nichtmagnetischer metallischer Werkstücke in industrielle Abläufe integrierbar macht,

  • Entwurfsverfahren für quantenbasierte Magnetfeldsensoren bereitgestellt, nach denen real gefertigt wird,

  • Sensoren entwickelt, die zur Tiefenerkennung von Erdschichten zur Bodenschatzsuche mobil einsetzbar sind,

  • Mikroelektroniken zum Auslesen von einzelnen Photonen umgesetzt,

  • Grundlagen für den systematischen Entwurf von mikroelektronischen Schaltungen mit Supraleitern gelegt, die international nachgenutzt wurden und Schaltkreise ermöglichen, die um Zehnerpotenzen energieeffizienter sind, als herkömmliche Chips,

  • Neuro-Informatik-Schaltungen konzipiert, die dem Signalspiel auf Nervenbahnen nachempfunden sind.

 

Derzeit sind wir als fester Bestandteil der Thüringer Quantenforschung damit beschäftigt, Forschungsbeiträge zur Quanten-Sensorik  zu leisten. Wir helfen so mit, beispielsweise schonende medizinische Diagnoseverfahren oder leistungsfähigere Bodenschatzsuche  zu ermöglichen – ganz im Sinne eines nachhaltigen Handelns, für welches wir stehen.

Wir vermitteln anschaulich die Lehren von Michael Faraday, James Clerk Maxwell und Albert Einstein sowie den mathematischen Umgang damit.

Wir unterhalten 5 Experimentallabore, denn theoretische Vorhersagen und praktische Erprobung sollen Hand in Hand gehen.

Lehrangebote des Fachgebiets Theoretische Elektrotechnik

Unsere Lehrveranstaltungen sind sowohl in der Grundlagenausbildung der Bachelorstudiengänge der Fakultäten für Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik und Automatisierung, Maschinenbau und Mathematik und Naturwissenschaften sowie im Diplomstudiengang Elektro- und Informationstechnik  als auch in konsekutiven Masterstudiengängen angesiedelt. In diesen werden neben den Kenntnissen zur Theorie und Anwendung des elektromagnetischen Feldes auch das Verständnis für das elektromagnetische CAD, die numerische Feldberechnung, inverse Fragestellungen, die technische Elektrodynamik sowie die Quanteninformationsverarbeitung mit supraleitenden Komponenten gefördert.

Ein Wesensmerkmal der Ausbildung an unserem Fachgebiet ist die Befähigung der Studierenden zur eigenständigen wissenschaftliche Arbeit in der Elektrotechnik und an interdisziplinären Querschnittsaufgaben. Folglich sind wir bestrebt, eben jene frühzeitig in Forschungsprojekte des Fachgebiets durch beispielsweise die Anfertigung von Qualifikationsarbeiten einzubinden. Auch wird dem Aspekt der Interdisziplinarität durch das Angebot von Studienaufenthalten in Nis Rechenschaft getragen.