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Fachgebiet Audiovisuelle Technik

Das Fachgebiet ist Teil des Instituts für Medientechnik (IMT) an der TU Ilmenau. Es wird durch Prof. Dr.-Ing. Alexander Raake geleitet, vorher durch Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Schade. Prof. Raake war vor seiner Berufung nach Ilmenau Leiter des Fachgebiets "Assessment of IP-based Applications" an der TU Berlin, welches 2009 gegründet wurde.

Das Fachgebiet Audiovisuelle Technik beschäftigt sich mit der Funktion, Anwendung und Wahrnehmung von Audio- und Videotechnik und Systemen. Dabei liegt ein wesentlicher Schwerpunkt auf der Erforschung des Zusammenhangs zwischen technischen Systemeigenschaften und der menschlichen Wahrnehmung sowie dem Nutzererleben (“Quality of Experience”). Die Forschung verknüpft Untersuchungen zur Nutzerwahrnehmung mit solchen zur Performance und mit kognitiven Modellen für multimediale Anwendungen und Dienste. In diesem Kontext werden neue Wahrnehmungstests sowie Modelle für die automatisierte Vorhersage der menschlichen Wahrnehmung entwickelt. Im Rahmen des IMT verfügt das Fachgebiet über modernste Labor-Räume, die hochwertige Audio-und Videoaufnahmen und Rendering sowie umfangreiche Audio- und audiovisuelle Tests ermöglichen.

Es werden Aspekte der gesamten Kette von Erzeugung, Aufnahme, Übertragung, Wiedergabe, Wahrnehmung und Erleben von Sprach-, Audio- und Videosignalen betrachtet. Aktuelle Forschungsarbeiten betreffen unter anderem die Möglichkeiten, die konvergierende, IP-basierte Netze für neuartige Multimedia-Dienste bieten, sowie immersive audiovisuelle Technologien wie UHD/4k und 360°-Video oder Schallfeldsynthese-basiertes räumliches Audio.

Erzeugung - Technologie - Wahrnehmung [nach Raake & Egger, in Raake & Möller, 2014]

Preis für P. Lebreton und A. Raake

Dr. Pierre Lebreton (früher TU Ilmenau, jetzt Zhejiang Universitiy, China) and Prof. Dr. Alexander Raake erhielten den "Award for Best Head Movement Prediction" auf der IEEE International Conference on Multimedia and Expo (ICME) 2017 in Hong Kong.

http://www.icme2017.org/

P.NATS Phase 1 - TU Ilmenau gehört zu den Siegergruppen

Building blocks of the ITU-T P.1203 model

Die Internationale Fernmeldeunion (International Telecommunication Union - Telecommunication Standardization Sector, ITU-T) hat jüngst eine Reihe von Empfehlungen unter der Bezeichnung P.1203 veröffentlicht. Diese Standards ermöglicht erstmals die Qualitätsmessung bei unterschiedlichen Streaming-Angeboten wie YouTube, Netflix etc. Das Standardisierungsmodell wurde im Rahmen eines Wettbewerbs entwickelt, der von der ITU-T Studiengruppe 12 (SG12) ausgeschrieben wurde und an dem sich sieben Unternehmen beteiligten. Das Modell trägt den Namen P.NATS (Parametric Non-intrusive Assessment of TCP-based multimedia Streaming quality) und ist in vier Modi verfügbar. Diese arbeiten auf verschiedenen Ebenen medienrelevanter Informationen und berücksichtigen unterschiedliche Arten der Verschlüsselung von Medienströmen. Die Modelle erlauben es, die Qualität der Streaming-Dienste bis zur HD-Auflösung zu beurteilen. Für die Entwicklung der Modelle wurde ein modulares Modell-Framework verwendet, welches in obiger Abbildung dargestellt ist.

Die TU Ilmenau ist in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom an den Siegergruppen im Wettbewerb für alle vier Modelle beteiligt.

Referenzen:

Raake, A., Garcia, M.N., Robitza, W., List, P., Göring, S. and Feiten, B., 2017, May.
A bitstream-based, scalable video-quality model for HTTP adaptive streaming: ITU-T P. 1203.1.
In Quality of Multimedia Experience (QoMEX), 2017 Ninth International Conference on (pp. 1-6). IEEE. http://ieeexplore.ieee.org/abstract/document/7965631/

Robitza, W., Garcia, M.N. and Raake, A., 2017, May.
A modular HTTP adaptive streaming QoE model—Candidate for ITU-T P. 1203 (“P. NATS”). In Quality of Multimedia Experience (QoMEX), 2017 Ninth International Conference on (pp. 1-6). IEEE. http://ieeexplore.ieee.org/abstract/document/7965689/

Links zu den Standards:
1) [Recommendation P.1203] - https://www.itu.int/rec/T-REC-P.1203-201611-I/en
2) [P.1203.1] - https://www.itu.int/rec/T-REC-P.1203.1/en
3) [P.1203.2] - https://www.itu.int/rec/T-REC-P.1203.2/en
4) [P.1203.3] - https://www.itu.int/rec/T-REC-P.1203.3/en

Weitere Links:
1) http://newslog.itu.int/archives/1477
2) http://www.laboratories.telekom.com/public/English/Newsroom/news/Pages/Neuer-ITU-Standard.aspx

Gespräche mit der Landesregierung

Am 19. Juni 2017 fand in Berlin das Sommerfest der Thüringer Landesvertretung statt. Das Institut für Medientechnik war dort mit einem Stand vertreten. Während seines Rundgangs besuchte der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow den Stand und ließ sich von Prof. Brandenburg, Prof. Raake und weiteren Mitarbeitern über die Vorhaben des Instituts auf dem Gebiet der Virtual und Augmented Reality informieren. Außerdem kamen die Vertreter des IMT mit dem Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Wolfgang Tiefensee ins Gespräch.

Begrüßung des Ministerpräsidenten
Vorstellung von VR-Anwendungen
Gespräch mit Minister Tiefensee (Fotos: M. Döring)

QoMEX 2017

Ende Mai 2017 veranstalteten die Fachgebiete Audiovisuelle Technik (TU Ilmenau) und Assessment of IP-based Applications (TU Berlin) die internationale Tagung QoMEX 2017 in Erfurt. Thema der Konferenz waren Forschungen zur Multimedia Qualität und der Qualität des Nutzer-Erlebnisses (Quality of Experience, QoE).

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: www.qomex2017.org


Fachgebiet Assessment of IP-based Applications an der TU Berlin

Arbeitsgruppe von Prof. Raake an der TU Berlin: Fachgebiet Assessment of IP-based Applications

Im Jahr 2014 erschien das Buch „Quality of Experience“ mit Alexander Raake als Mitherausgeber  und vielen weiteren Mitgliedern der AIPA Gruppe als Kapitel-Co-Autoren. Das Buch:

  • entwickelt die Definition von „Quality of Experience“ für Telekommunikationsservices und wendet sie in verschiedensten Feldern der Kommunikations- und Medientechnologie an
  • enthält Beispiele und Richtlinien für viele Anwendungsfelder
  • wurde von bekannten Experten dieses Feldes geschrieben und editiert

Informationen beim Springer-Verlag