Auftaktveranstaltung des Seminars "Kommunikation über Selbsthilfe in Thüringen"

Gestern war die Auftaktveranstaltung des forschungs- und praxisorientieren Seminars „Kommunikation über Selbsthilfe in Thüringen“. Die Veranstaltung wird von unsereren Kolleginnen Christina Schumann und Sophia Schaller vom Fachgebiet EMPK in Kooperation mit der Landeskontaktstelle für Selbsthilfe Thüringen (LAKOST) geleitet.

In der Veranstaltung arbeiten die Studierenden an einer gesellschaftlich hochrelevanten Fragestellung: Sie erforschen mittels einer Fokusgruppendiskussion, wie junge Erwachsene am besten kommunikativ angesprochen werden können, um sie auf Selbsthilfeangebote aufmerksam zu machen und sie zur Nutzung von Angeboten zu motivieren. Ziel ist es dadurch Empfehlungen für eine Kommunikationsstrategie abzuleiten, die LAKOST für ihre geplante Kampagne zu dem Thema nutzen kann.

Das waren die zwei Highlights der Auftaktveranstaltung:

  • Besuch von zwei Vertreterinnen der Landeskontaktstelle (Katrin Wieacker und Melanie Seznec-Schmidt) in Ilmenau & Einblicke in ihr Projekt zur zielgruppengerechten Ansprache zum Thema Selbsthilfe
  • World-Café mit drei Diskussionsrunden, in denen die Studierenden selbst über drei Fragestellungen diskutiert haben:
  1. Welche Vorstellungen haben junge Erwachsene von Selbsthilfe?
  2. Welche Vor- Nachteile sehen jungen Erwachse von Selbsthilfe; was hält sie davon ab, Selbsthilfeangebote in Anspruch zu nehmen und was würde helfen Barrieren abzubauen? 
  3. Welche Botschaften würden junge Erwachsene motivieren, an einem Selbsthilfeangebot teilzunehmen und über welche Kanäle sollten diese verbreitet werden?

Wir wünschen den Studierenden des Seminars viel Erfolg bei ihrem Forschungsprojekt und sind wirklich schon gespannt auf die Ergebnisse, die sie der LAKOST im Sommer präsentieren werden!

FG EMPK