Erfolgreicher Abschluss des Promotionsverfahrens von Maija Ozola-Schade

Am 30. April hat unsere Kollegin Maija Ozola-Schade aus dem Fachgebiet Empirische Medienforschung und politische Kommunikation (EMPK) ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Media effects on immigration beliefs and attitudes in Europe. A multilevel and longitudinal comparative analysis“ erfolgreich verteidigt. Die Gutachten wurden von Prof. Dr. Jens Wolling, Prof. Dr. Emese Domahidi (TU Ilmenau) sowie Prof. Dr. Liane Rothenberger (Universität Bamberg) erstellt. In ihrer Arbeit untersuchte sie, wie Medien die Einstellungen zur Migration beeinflussen. Methodisch kombinierte sie quantitative Inhaltsanalysen der Medienberichterstattung über Migration in sechs EU-Ländern mit Surveydaten aus diesen Ländern und das über einen Zeitraum von 20 Jahren. Ein zentrales Ergebnis ist, dass die grundlegenden politischen Einstellungen der Rezipierenden und die Qualität des Mediensystems entscheidend dafür sind, wie Informationen über Migration verarbeitet und bewertet werden. Dadurch entstehen unterschiedliche Wahrnehmungen von Migration in der Bevölkerung, die sich auf die Befürwortung oder Ablehnung von Migration auswirken. Die Doktorarbeit entstand im Rahmen eines DFG Projekts.

Wir gratulieren Maija herzlich zu ihrem Doktortitel und wünschen ihr viel Erfolg für ihre weitere Karriere! 

FG EMPK