Completed Theses

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Created on: Thu, 29 Sep 2022 23:28:42 +0200 in 0.0556 sec


Cordner, Greer;
COVID-19 vaccine misinformation coverage: a comparative content analysis of mainstream media's dissemination of COVID-19 vaccine misinformation in the United States. - Ilmenau. - 87 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2022

In diesem Beitrag wurde die Rolle der US-Mainstream-Medien bei der Verbreitung von Fehlinformationen über den Impfstoff COViD-19 untersucht. Anhand verschiedener Definitionen wurde bekräftigt, dass diese Verbreitung nicht beabsichtigt ist, sondern durch die Berichterstattung über prominente Personen in der Gesellschaft erfolgt und deren Fehlinformationen verstärkt. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich um unbeabsichtigte Fehlinformationen handelt, wurde analysiert, wie stark die Medien diese Behauptungen entlarvt haben. Die Analyse erfolgte mittels qualitativer und quantitativer Medieninhaltsanalyse unter Verwendung von zwei Programmen, MAXQDA und SPSS; insgesamt wurden 180 Artikel verwendet, kategorisiert nach Zeitungsart (Broadsheets und Tabloids) und politischer Ideologie (links- und rechtsorientiert). Auch das Framing des Artikels wurde analysiert, um zu beschreiben, wie er die Fehlinformationen entlarvt und wie stark die Mainstream-Medien die Behauptungen widerlegen. Beschreibungen der Variablen: Arten von Fehlinformationen, Themen von Fehlinformationen, Rahmen der Entlarvung von Fehlinformationen und Stärke der Entlarvung der Behauptungen wurden diskutiert. Die Ergebnisse zeigten, dass die vorherrschende Art der Fehlinformation fabrizierte Inhalte waren, d.h. falsche Informationen. Die in den Artikeln behandelten Themen bezogen sich mehrheitlich auf Wissenschaft und Gesundheit. Bei der Erörterung dieser Behauptungen verwendeten die Mainstream-Medien den Rahmen einer Debatte, der normalerweise zwischen der US-Regierung und den sozialen Medien dargestellt wird. Die diskutierten Behauptungen wurden nicht stark widerlegt. Die Art und die politische Ausrichtung der Zeitung standen in keinem Zusammenhang mit der Stärke der Entlarvung der Fehlinformationen. Diese Ergebnisse zeigen, dass die großen US-Medien ihre Entlarvungsstärke bei der Berichterstattung über Covid-19-Impfstoff-Fehlinformationen verbessern müssen, um sicherzustellen, dass ihre Leser die richtigen Informationen mitnehmen. In dieser Arbeit wurde die Rolle der US-Mainstream-Medien bei der Verbreitung von COViD-19-Impfstoff-Fehlinformationen untersucht. Trotz verschiedener Definitionen wurde bekräftigt, dass diese Verbreitung nicht absichtlich erfolgt, sondern durch die Berichterstattung über prominente Personen in der Gesellschaft, die deren Fehlinformationen verstärken. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich um unbeabsichtigte Fehlinformationen handelt, wurde analysiert, wie stark die Medien diese Behauptungen entlarvt haben. Die Analyse erfolgte mittels qualitativer und quantitativer Medieninhaltsanalyse unter Verwendung von zwei Programmen, MAXQDA und SPSS; insgesamt wurden 180 Artikel verwendet, kategorisiert nach Zeitungsart (Broadsheets und Tabloids) und politischer Ideologie (links- und rechtsorientiert). Auch das Framing des Artikels wurde analysiert, um zu beschreiben, wie er die Fehlinformationen entlarvt und wie stark die Mainstream-Medien die Behauptungen widerlegen. Beschreibungen der Variablen: Arten von Fehlinformationen, Themen von Fehlinformationen, Rahmen der Entlarvung von Fehlinformationen und Stärke der Entlarvung der Behauptungen wurden diskutiert. Die Ergebnisse zeigten, dass die vorherrschende Art der Fehlinformation fabrizierte Inhalte waren, d.h. falsche Informationen. Die in den Artikeln behandelten Themen bezogen sich mehrheitlich auf Wissenschaft und Gesundheit. Bei der Erörterung dieser Behauptungen verwendeten die Mainstream-Medien den Rahmen einer Debatte, der normalerweise zwischen der US-Regierung und den sozialen Medien dargestellt wird. Die diskutierten Behauptungen wurden nicht stark widerlegt. Die Art und die politische Ausrichtung der Zeitung standen in keinem Zusammenhang mit der Stärke der Entlarvung der Fehlinformationen. Diese Ergebnisse zeigen, dass die großen US-Medien bei ihrer Berichterstattung über die Fehlinformationen zum Covid-19-Impfstoff ihre Entlarvungsstärke verbessern müssen, um sicherzustellen, dass ihre Leser die richtigen Informationen mitnehmen.



Braun, Elena;
Themenverdrossenheit in Klimawandel-Segmenten: Einfluss auf das Nachrichteninteresse zu Themen des Klimawandels?. - Ilmenau. - 83 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Studien zum Klimawandel identifizierten anhand von Segmentierungsanalysen Publikumssegmente innerhalb der Bevölkerung verschiedener Länder. Darin enthalten sind Angaben zur Beschreibung der Segmente und ihrer Personengruppen sowie Empfehlungen für eine zielgruppengerechte Klima-Kommunikation. Das Ziel der vorliegenden Studie war die Untersuchung von Klimatypen bezüglich ihres Nachrichteninteresses unter Einbezug der Themenverdrossenheit. Es wurde eine Online-Befragung (n = 239) durchgeführt. Teil des Fragebogens war die Bearbeitung von fünf Vignetten zu den Themen Zweifel, Lösungen, Technik, Politik und Klimaschutz, die von den Befragten gelesen und bewertet wurden. Für die Merkmale Zweifel am Klimawandel, psychische Belastung durch den Klimawandel und hohes Involvement beim Thema Klimawandel konnte ein Einfluss auf das Nachrichteninteresse gemessen werden. Hinsichtlich der Themenverdrossenheit konnte ein Zusammenhang mit dem Nachrichteninteresse zu vier von fünf Vignetten festgestellt werden. Basierend auf den Befunden lassen sich Handlungsempfehlungen für die Gestaltung und Implementierung einer effektiven Klima-Kommunikation ableiten.



Driever, Sebastian;
Einstellungen der deutschen Bevölkerung zu den Themen Klimawandel, Umwelt und Energiewende. Eine Sekundäranalyse des GESIS-Panels mit einhergehender Untersuchung der Mediennutzung und anderer Einflussfaktoren. - Ilmenau. - 130 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2022

Die vorliegende Masterarbeit untersuchte die Einstellungen der deutschen Bevölkerung zu den Themen Klimawandel, Umwelt und Energiewende. Dafür wurden deskriptive Ergebnisse für das Jahr 2020 ermittelt, sowie zeitliche Unterschiede zu den Jahren 2014 und 2019 eruiert. Letzteres diente der Feststellung, ob das Problembewusstsein der Menschen zum Klimawandel aufgrund der Covid-19-Pandemie gesunken war. Der Agenda Setting-Ansatz lag der Untersuchung des Einflusses der Mediennutzung zugrunde. Diesem folgend, wurden jeweils Effekte von der habituellen, der Fernseh-/Film-/Video-Nutzung, der Radionutzung, der Internetnutzung und der Printmediennutzung auf das Problembewusstsein und die Handlungsbereitschaft der Menschen zum Klimawandel untersucht. Ergänzend wurden ebenfalls Zusammenhänge zwischen soziodemografischen Merkmalen und Wertvorstellungen der Befragten zu ihren Einstellungen zum Klimawandel und ihrer Meinung zur Energiewende analysiert. Als Datenmaterial für sämtliche Untersuchungen diente das sogenannte GESIS-Panel, das für Deutschland bevölkerungsrepräsentativ ist. Dieses erhebt seine Daten mittels Umfragen an die etwa 5000 Teilnehmer. Aus verschiedenen Kernstudien dieses Panels wurden Fragen zu Variablen operationalisiert und anschließend mögliche Zusammenhänge mittels statistischer Tests ermittelt. Insgesamt konnte festgestellt werden, dass die deutsche Bevölkerung ein hohes Problembewusstsein und eine hohe Handlungsbereitschaft zum Klimawandel hat. Die Umweltsituation wird als sehr kritisch eingeschätzt und der Energiewende deutlich zugestimmt. Im Vergleich zu 2014 waren alle Werte gestiegen, das Problembewusstsein seit 2019 ebenfalls leicht. Für den Einfluss der Mediennutzung konnten insgesamt nur maximal kleine Effekte ausgemacht werden. Im Zuge dessen zeigte sich u.a. ein signifikanter Einfluss der habituellen Mediennutzung auf die Handlungsbereitschaft (r = .13, p < .001, n = 4174), jedoch nicht auf das Problembewusstsein (r = .02, p = .06, n = 4231). Von den soziodemografischen Faktoren und Werten zeigten sich dagegen in der Regel viel deutlichere Effekte auf die Einstellungen der Befragten. Als Schlussfolgerung blieb damit, dass die habituelle Mediennutzung im Jahr 2020 nur sehr wenig Einfluss auf das Problembewusstsein und die Handlungsbereitschaft der Menschen zum Klimawandel hatte und stattdessen andere Faktoren mehr Wirkung entfalteten.



Umer, Muhammad;
Media framing of article 370 abrogation: a comparative analysis of Pakistan’s and Indian newspapers. - Ilmenau. - 69 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2022

[Einleitung] Das wichtigste Thema, das die Normalisierung der Beziehungen zwischen Indien und Pakistan in Frage stellt, ist Kaschmir. Am 5. August 2019 hob die indische Regierung den Artikel 370 der Verfassung auf, um eine Integration mit dem Rest des Landes zu erreichen. Die Aufhebung von Artikel 370 hat die Spannungen in Südasien eskalieren lassen und zu einer kriegsähnlichen Situation zwischen Indien und Pakistan geführt. Als primäre Vermittler zwischen Staat und Öffentlichkeit berichten die Medien über das Thema aus ethnozentrischen Positionen, die der Außenpolitik des jeweiligen Landes entsprechen. [Ziel] Ziel des Beitrags ist es, die Unterschiede zwischen indischen und pakistanischen Zeitungen zur Abschaffung von Artikel 370 aufzuzeigen. Da es sich um ein bilaterales Thema handelt, kann ein länderübergreifender Blick wertvolle Einblicke in den Einfluss der Außenpolitik eines Landes liefern. [Theoretischer Rahmen] Medien nutzen Framing-Methoden, um die öffentliche Meinung zu einem Thema, einem Ereignis oder einer Person zu kontrollieren und zu formen. Daher wird die Studie die Framing-Theorie von Entman als theoretische Grundlage verwenden, um den Mediendiskurs in indischen und pakistanischen Zeitungen über die Aufhebung von Artikel 370 zu verstehen. [Methodik] Es wurde eine manuelle quantitative Inhaltsanalyse von Zeitungsartikeln durchgeführt. Es wurden vier verschiedene Zeitungen aus beiden Ländern ausgewählt. Zu den Nachrichtenorganisationen gehörten: The Dawn, The Nation, The Times of India und Indian Express. Der Stichprobenzeitraum umfasst eine Woche vor der indischen Aktion und drei Monate danach. [Diskussion] Diese Untersuchung stützt die Idee, dass die Zeitungen der staatlichen Politik folgen, um den internationalen Konflikt zu gestalten. Trotz der Tatsache, dass die ausgewählten Zeitungen unterschiedliche Ideologien hatten. Zukünftige Forschungen sollten jedoch die organisatorische Perspektive einbeziehen, um dieses Phänomen zu verstehen. Darüber hinaus wird in dieser Studie eine Zeitreihenanalyse vorgeschlagen, um den Framing-Ansatz über verschiedene Zeiträume hinweg zu untersuchen. Schlüsselwörter: Pakistan, Indien, Jammu und Kaschmir, Artikel 370, Zeitungen, Media Framing, manuelle quantitative Analyse



Nachhaltigkeitskommunikation an der TU Ilmenau : eine Untersuchung der Fakultäten auf Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre. - Ilmenau. - 62 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die vorliegende Abschlussarbeit befasst sich mit der Nachhaltigkeitskommunikation von Hochschulen und stellt eine Ist-Stand Analyse der diesbezüglichen Aktivitäten der Fakultäten der TU Ilmenau auf. Der Begriff Nachhaltigkeit wurde innerhalb dieser Arbeit anhand der Nachhaltigkeitsziele der UN festgemacht, welche als Grundlage für die Ermittlung der Daten dienten. Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Bedeutung von Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und öffentlicher Kommunikation der TU Ilmenau und untersucht die jeweiligen Aktivitäten, um diese zu kommunizieren. Schlussendlich werden Gründe für den unterschiedlichen Umgang mit Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitskommunikation an der TU Ilmenau qualitativ untersucht. Die Daten wurden mittels sieben Experteninterviews von Personen in der Leitungsebene sowie Kommunikationsabteilung ermittelt. Die Kommunikation zwischen den Lehrenden und Forschenden und mit den Studierenden sowie die Kommunikation der Fakultäten mit der Öffentlichkeit stand dabei im Fokus. Obgleich die Fakultäten Nachhaltigkeit als ein wichtiges gesellschaftliches Thema einschätzen, zeigte sich, dass die Universität zwar über eine Vielzahl an Forschungsprojekten und Lehrinhalten verfügt, diese aber intern und extern wenig explizit kommuniziert. Dies ist auf einen Ressourcenmangel, Gründe der Organisation und persönliche Gründe der KommunikatorInnen zurückzuführen.



Kirchmayer, Diana;
Effective communication of sustainability messages at universities : approaching, sensitizing and mobilizing students. - Ilmenau. - 75 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2022

[Einführung/Zielsetzung] Nachhaltigkeit ist ein aktuelles Thema im öffentlichen Diskurs. Menschen werden daher häufig mit Nachhaltigkeitsinformationen konfrontiert. Studierende bilden eine wichtige Generation für zukünftiges nachhaltiges Handeln. Sie müssen daher möglichst effektiv angesprochen, sensibilisiert und mobilisiert werden, um ihre Einstellung zu nachhaltigem Handeln zu verändern. Herauszufinden, wie dies im universitären Kontext geschehen kann, ist das Hauptziel dieser Studie, ebenso wie die Analyse der Auseinandersetzung der Studierenden mit dem Thema. Die Untersuchung wird im Rahmen eines Projektes durchgeführt, das die Einrichtung einer Koordinationsstelle an der TU Ilmenau vorsieht. [Theoretische Grundlagen] Zur Analyse des Involvements der Teilnehmer wird das AIDA-Modell angewendet. Gewinn- und Verlustframing und verschiedene Arten der visuellen Kommunikation werden als manipulierende Faktoren in der Studie verwendet. Das Elaboration Likelihood Model (ELM) dient als Grundlage sowohl für den Teil, der sich mit Involvement beschäftigt, als auch für die visuelle Kommunikation. [Methodik] Eine Kombination aus einer Online-Umfrage und einem Online-Experiment (N = 272) wurde durchgeführt. Ein 2 x 2 Design wurde gewählt, wobei die Studierenden der TU Ilmenau die Grundgesamtheit bilden. Die erstellten Stimuli unterscheiden sich in ihrem Framing (gewinn- und verlustorientiert) und in der Art der visuellen Darstellung (Infografik und Kombination aus Bild und Text). [Ergebnisse] Die Ergebnisse zeigen, dass die Einstellung der Studierenden durch jede der Manipulationen verändert wird: Gewinn- und Verlustframing, Infografik und Kombination von Bild und Text. Die Infografik in Kombination mit Verlustframing erreicht die höchsten Werte für die Einstellungsänderung. Darüber hinaus ist die Mehrheit der Studierenden in hohem Maße involviert, was jedoch keinen Einfluss auf die Einstellungsänderung hat. Insgesamt sind die Studierenden nicht damit zufrieden, wie Nachhaltigkeit auf dem Campus bisher behandelt wird. [Fazit] Die Studierenden haben ein hohes Bewusstsein für, Interesse an und Verlangen nach dem Thema. Die Ergebnisse implizieren auch, dass die geplante Koordinationsstelle jeden der vorgeschlagenen Kommunikationswege nutzen kann, um die Studierenden effektiv anzusprechen, aber vorzugsweise Infografiken mit Verlustframing verwenden sollte. Insgesamt muss die Universität das Thema Nachhaltigkeit in Zukunft besser kommunizieren. [Keywords] Nachhaltigkeitskommunikation, Studierende, Framing, Visuelle Kommunikation, ELM, AIDA-Modell



Groetsch, Sophie;
Sexismus in Medien : eine qualitative Befragung von Lehrenden. - Ilmenau. - 101 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Diese Studie untersucht die Thematisierung von medialem Sexismus in der schulischen Bildungsarbeit. Das Ziel war es, den aktuellen Status bezüglich der Thematisierung festzustellen, aber auch Strategien, Maßnahmen und beeinflussende Faktoren für zukünftige Bildungsarbeiten zu erörtern. Dazu wurden sechs Lehrkräfte eines Gymnasiums durch Experteninterviews befragt. Diese wurden mit MAXQDA transkribiert und anhand einer strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse und ein deduktiv-induktives Kategoriensystem ausgewertet und analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lehrenden eine große Relevanz im Forschungsgegenstand sehen und bereits teilweise im Unterricht darauf eingehen. Jedoch hemmen einige Faktoren die gezielte Umsetzung, wobei die geringe Medienbildung allgemein ausschlaggebend ist. Bevor Bildungseinheiten für Schüler*innen entworfen werden, muss vor allem, eine Aufklärung und Sensibilisierung der Lehrenden erfolgen. Die Studie erfasst eine erste Bestandsaufnahme zum Gegenstand und ist theoriebildend für zukünftige Handlungsweisen und Forschungen.



Ali, Majid;
Basic human values, attitudes, & emotions during COVID-19 pandemic: a comparative content analysis of German and British Twitter discourses. - Ilmenau. - 93 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2022

[Einleitung] Seit Anfang 2020 hat sich COVID-19 als globale Krise erwiesen, indem es die Menschen physisch, sozial, wirtschaftlich und politisch betrifft. Um sich von dieser globalen Krise zu erholen, haben Nationen auf der ganzen Welt Schutzmaßnahmen und einen Impfstoff gegen das Coronavirus eingeführt. Der Erfolg oder Misserfolg dieser Maßnahmen hängt jedoch stark von deren Beachtung ab. [Ziel] Diese Studie soll untersuchen, inwieweit grundlegende menschliche Werte, Einstellungen und Emotionen gegenüber COVID-19 und dem Impfstoff in britischen und deutschen Twitter-Diskursen zum Ausdruck kommen. Diese Forschung konzentriert sich auch auf den sich ändernden Ausdruck von Werten, Einstellungen und Emotionen während der verschiedenen Phasen von COVID-19 und die Auswirkung von Tweet-Inhalten auf den Erfolg von Tweets. [Theoretischer Rahmen] Dieses Forschungsvorhaben verwendete das Wert-Einstellung-Verhaltens-Hierarchiemodell, um den theoretischen Rahmen zu konstruieren. Die Theorie der menschlichen Grundwerte und die Theorie der Grundemotion liefern die Indikatoren für Wert- und Emotionsvariablen. [Methode] Für die vorliegende Studie wurde eine manuelle quantitative Inhaltsanalyse deutscher und britischer Twitter-Diskurse durchgeführt. Die Probenahmenzeiträume umfassten die ersten sechs Monate der Pandemie und von Mai 2021 bis Oktober 2021. 3000 Tweets für jedes Land wurden auf der Grundlage von Codes analysiert, die mit induktiven und detektivischen Ansätzen entwickelt wurden. [Ergebnisse] Insgesamt herrschen in beiden Ländern positive Einstellungen zu COVID-19-Maßnahmen und dem Impfstoff, außerdem dominieren konservative Werte (Sicherheit) und Angst die Twitter-Diskurse. Eine Zunahme negativer Einstellungen gegenüber dem Coronavirus und der Impfung sowie Wut und ein leichter Rückgang der Werte Konformität und Wohlwollen in der letzten Phase der Pandemie weisen auf Veränderungen im Ausdruck von Werten, Einstellungen und Emotionen hin. Tweets mit negativer Einstellung zum Impfstoff, Sicherheitswert und Angst waren in beiden Ländern erfolgreich. [Zukünftige] Zukünftige Forschungen könnten dieses Studiendesign weiterentwickeln, indem sie nicht nur die Stichprobengröße erhöhen, sondern auch einen Längsschnittansatz verfolgen, um Einstellungen, grundlegende menschliche Werte und Emotionen vom Beginn der Pandemie bis zum Ende der Pandemie zu untersuchen. Darüber hinaus sollten die Ergebnisse dieser Studie die Diskussion unter politischen Entscheidungsträgern anregen, während Maßnahmen gegen globale Pandemien ergriffen werden.



Stäbler, Analena;
Der anthropogene Klimawandel und die Zeitungen : eine quantitative Inhaltsanalyse der Berichterstattung zum Thema "Klimawandel" in deutschen regionalen und überregionalen Zeitungen. - Ilmenau. - 80 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Berichterstattung zum anthropogenen Klimawandel in deutschen regionalen und überregionalen Zeitungen. Mithilfe der Nachrichtenwerttheorie und der Framing-Theorie untersucht sie, welche Nachrichtenfaktoren und welche Frames in der Berichterstattung genutzt werden und analysiert mögliche Zusammenhänge zwischen der Regionalität und der Nachrichtenfaktor-/Framenutzung. Zusätzlich werden die genutzten Frames auf das Vorkommen von Nachrichtenfaktoren überprüft. Abschließend wird untersucht, über welche Lösungen berichtet wird und wie diese bewertet werden. Auch wie das Thema Energiewende in die Berichterstattung aufgenommen wird, wird überprüft. Methodisch wird dafür die quantitative Inhaltsanalyse gewählt, wobei vordefinierte Nachrichtenfaktoren und Frames auf ihr Vorhandensein codiert werden. Auch die Berichterstattung über Lösungen gegen den Klimawandel sowie die Energiewende wird auf ihr Vorhandensein, zusätzlich aber auch die Bewertung, codiert. Das Sample beläuft sich auf (N = 200) Artikel aus vier deutschen Zeitungen (50 % regional; 50 % überregional) im Zeitraum zwischen dem 01.10.2020 und dem 31.12.2020. Die deskriptiv- sowie inferenzstatistische Datenauswertung (Häufigkeiten, Prozentwerte, Chi-Quadrat-Tests) erfolgte mit dem Statistikprogramm IBM® SPSS Statistics. Es zeigt sich, dass alle untersuchten Nachrichtenfaktoren Anwendung finden, wobei die Nähe am häufigsten vorkommt, gefolgt von der Personalisierung und der Dramatisierung. Ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem Vorkommen des Nachrichtenfaktors und der Regionalität der Zeitung kann bei der örtlichen und der kulturellen Nähe, sowie der Personalisierung festgestellt werden. Es finden ebenfalls alle Frames Anwendung, wobei der Ökologische Frame am häufigsten verwendet wird. Ein Zusammenhang zwischen der Frame-Nutzung und der Regionalität der Zeitung kann nicht festgestellt werden. In 70 % der Artikel wird über Lösungen berichtet, wobei, unabhängig von der Regionalität der Zeitungen, ein breites Spektrum verschiedener Lösungen abgedeckt wird. Die Bewertung fällt dabei durchschnittlich neutral aus. Die Energiewende wird in 23 % der Artikel neutral thematisiert. Ein statistisch signifikanter Zusammenhang mit der Regionalität wird insofern festgestellt, dass die Energiewende eher in überregionalen Zeitungen behandelt wird.



Bellut, Tara;
Thematisierung von Klimawandel in deutschen Medien seit Beginn der Covid-19-Pandemie. - Ilmenau. - 49 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Anhand einer quantitativen Medieninhaltsanalyse untersucht die vorliegende Bachelorarbeit die Klimawandelberichterstattung der Zeitungen Die Zeit und Die Welt über je 75 Kalenderwochen vor und während der Coronakrise. Die Arbeit zeigt, dass über Klimawandel während beider Zeiträume ähnlich präsent berichtet wurde. Anhand des Korrelationstests von Pearson kann nachgewiesen werden, dass Corona das Thema Klimawandel in der Berichterstattung verdrängt (r = -0.461 Die Welt; r = -0.305 Die Zeit). Ergänzend betrachtet die Arbeit inhaltliche Unterschiede in der Klimawandelberichterstattung der Zeitungen. Die Welt thematisiert Unsicherheiten in der Klimaforschung dominanter als Die Zeit (p < .05). Dominiert wird die Klimawandelberichterstattung beider Zeitungen jedoch von der politischen Debatte über das Thema. Weiter wird festgestellt, dass es im Zuge der Coronakrise zur inhaltlichen Verknüpfung von Klimawandel und Corona (p < .001) kommt.