Completed Theses

Results: 302
Created on: Wed, 05 May 2021 23:30:57 +0200 in 0.0789 sec


Sauer, Jasmin;
Onlinekurse an Universitäten : eine Untersuchung der Gesamtzufriedenheit der Studierenden. - Ilmenau. - 100 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Diese Studie beschäftigt sich mit dem Themenfeld der Onlinekurse sowie der Problemstellung, welche Gratifikationen und anderen Variablen angesprochen werden müssen, um die Kursteilnehmenden zufriedenzustellen. Um Onlinekurse besser zu gestalten wurde die Forschungsfrage "Welche Bedürfnisse und Gratifikationen haben die Studierenden in Bezug auf die Onlinelehre und wie können diese in der Onlinelehre befriedigt werden?" beantwortet. Es wurde eine Umfrage erstellt, welche an der Technischen Universität Ilmenau an 188 Teilnehmenden über fünf Wochen durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der Studie stimmten großteils mit den Variablen aus der Literatur überein. So konnte ein Modell erschaffen werden, welches in Zukunft das Verbessern von Onlinekursen erleichtern kann. Einige der Variablen konnten jedoch nicht zufriedenstellend überprüft werden, sodass es weiterer Forschung bedarf.



Piper, Madeline;
Contagion, calamity, crisis, and consequence : a quantitative frame analysis of COVID-19 news media coverage. - Ilmenau. - 71 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

[Einleitung] COVID-19 hat sich als globale Herausforderung von noch nie dagewesenem Ausmaß bewiesen - es dominierte die Medien und die Politik im Jahr 2020. Nationen auf der ganzen Welt haben die Bedrohung durch COVID-19 unterschiedlich interpretiert, was zu einer Vielzahl von Eindämmungsbemühungen geführt hat. Als primärer Vermittler zwischen politischen Institutionen, Wissenschaftlern, der Gesundheitsbranche und der Öffentlichkeit ist die Darstellung von COVID-19 in den Nachrichtenmedien entscheidend für das Verständnis der Öffentlichkeit. [Ziel] Dieser Beitrag soll die Rolle der Nachrichtenmedien während dieser Pandemie durch eine Untersuchung der Framing-Techniken, die in australischen, britischen und US-amerikanischen Medien verwendet werden, beleuchten. Eine länderübergreifende Perspektive kann wertvolle Einblicke in den Einfluss des politischen und medialen Umfelds einer Nation auf das Framing von Risiken für die öffentliche Gesundheit liefern. [Theoretischer Rahmen] Die Framing-Theorie und das hierarchische Einflussmodell bilden den leitenden Rahmen für diese Studie. [Methodik] Es wurde eine manuelle quantitative Inhaltsanalyse von Zeitungsartikeln (N=300) aus 6 verschiedenen Zeitungen durchgeführt. Der Stichprobenzeitraum umfasste die ersten Wochen der ersten Welle in jeder Nation. Eine hierarchische Clusteranalyse wurde durchgeführt, um die in der Stichprobe vorhandenen Frames zu bestimmen. [Ergebnisse] Drei Frames wurden in der Berichterstattung über COVID-19 in den australischen, britischen und US-amerikanischen Medien verwendet: der Gesundheits-Krisen-Frame, der politisch-ökonomische Kalamität-Frame und der soziale Konsequenzen-Frame. Das Framing von COVID-19 unterschied sich zwischen den drei Nationen, wobei das politisch-ökonomische Kalamität-Frame in Australien am häufigsten vorkam, das Gesundheitskrisen-Frame in Großbritannien und das soziale Konsequenzen-Frame in den USA. [Zukünftige] Forschungen sollten das Forschungsdesign auf eine Längsschnittstudie mit einer breiteren Stichprobe von Nachrichtenorganisationen ausweiten. Wertvolle Erkenntnisse könnten durch eine Framing-Analyse von nicht-traditionellen neuen Quellen, insbesondere Diskussionsgruppen in sozialen Medien, gewonnen werden. Die Ergebnisse sollten auch die Diskussion innerhalb der Journalismusbranche darüber anregen, was sie dem Publikum bieten kann und sollte.



Kubizek, Luise;
Die Berichterstattung über Migration : Entwicklung eines englischsprachigen Codebuchs zur Inhaltsanalyse überregionaler Zeitungen. - Ilmenau. - 114 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Diese Bachelorarbeit thematisiert die Migrationsberichterstattung ausgewählter überregionaler Zeitungen aus Irland, Großbritannien, Deutschland, Österreich, Frankreich und Spanien. Die Artikel (n = 192) wurden automatisch mittels des Tools DeepL ins Englische übersetzt. Anhand eines Validitätstest ist die Qualität der Übersetzung überprüft worden, die Vor- und Nachteile, sowie Alternativen dieser Methodik wurden gegenübergestellt. Ein englischsprachiges Codebuch wurde entwickelt und im Anschluss eine Inhaltsanalyse in MAXQDA durchgeführt. Dabei wurden auf Grundlage der Attribute-Agenda-Setting Theorie Kategorien von Attributen bestimmt, um möglichst eindeutig die Darstellung von Migration zu erfassen. Anhand der Untersuchungszeiträume 2013 und 2017, der Einordnung der Medien im politischen Spektrum sowie der Länder wurden die Ergebnisse vergleichend analysiert. Es zeigte sich, dass Deutschland und Frankreich in allen Kategorien identische Häufigkeiten an Codierungen aufzeigen. Dahingegen weisen bei einigen Kategorien Großbritannien und Spanien die größte Differenz an Codierungen auf. Bei konservativen Medien wurden "Governmental Actors" und "Economic and Occupational" Attribute, sowie "Policies, Laws and Procedures" häufiger codiert als bei linksliberalen. Im Untersuchungszeitraum 2017, nach der Flüchtlingskrise, wurden mehr Attribute der Kategorien "Criminality", "Legal Status and Asylum Process", sowie "Policies, Laws and Procedures" codiert.



Njoroge, Faith Wambui;
Newspaper framing of climate change in Africa : perspective from newspaper coverage of climate change in Kenya and Nigeria. - Ilmenau. - 61 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Diese Forschung untersucht die mediale Inszenierung des Klimawandels in Kenia und Nigeria. Die Studie führte eine quantitative Inhaltsanalyse nach dem Framing-Ansatz von Entman (1993) durch. Faktoren, die das Framing beeinflussen können, wie z.B. der sozioökonomische Hintergrund und das Mediensystem, wurden ebenfalls berücksichtigt. Insgesamt wurden n = 400 Artikel aus vier Zeitungen analysiert. Die hierarchische Clusteranalyse wurde angewandt, um 3 vorherrschende Medienrahmen zu identifizieren: Verwundbarkeit, Risikominderung und Klimaaktion. Es wurde festgestellt, dass die Medien in beiden Ländern den Vulnerabilitätsrahmen in den Vordergrund stellen. Darüber hinaus heben die kenianischen Medien den Rahmen der Risikoreduzierung stärker hervor, während die nigerianischen Medien den Rahmen des Klimaschutzes stärker in den Vordergrund stellen. Es wird empfohlen, dass die Medien mehr über Lösungen zur Eindämmung des Klimawandels und über die Vorteile (für Gesellschaft und Wirtschaft), die sich aus der Bekämpfung des Klimawandels ergeben, berichten. Stichworte: Klimawandel, globale Erwärmung, Rahmensetzung, sozioökonomischer Hintergrund, Mediensysteme



Kantsur, Dariia;
Exploring associations among Instagram exposure, individual's state self-esteem, materialistic and post-materialistic values and social comparison orientations. - Ilmenau. - 88 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Die vorliegende Studie untersucht die Zusammenhänge zwischen der Instagram-Nutzung und die SSE, die durch die SCO, die MVO und PVO beeinflusst wird. Zudem untersucht sie die Instagram-Nutzung und die MVO/PVO, die durch die SSE und die SCO beeinflusst wird. Der Online-Fragebogen wurde von 110 Teilnehmern ausgefüllt, die hauptsächlich Studenten der Universität Ilmenau waren. Die Analyse zeigt, dass die Nutzung von Instagram keine signifikanten Korrelationen mit der SSE oder MVO aber eine starke Korrelation mit der PVO haben. Darüber hinaus haben einige der Variablen auch eine gemäßigte Wirkung auf diese Beziehungen. Die Studie schließt die Forschungslücke der Beziehungen zwischen der Instagram-Nutzung und der PVO und kann für die Ausrichtung der Werbung auf Instagram angewandt werden. Schlüsselwörter: Instagram, Selbstwertgefühl, Materialismus, Postmaterialismus, sozialer Vergleich, Kultivierungseffekt, Werte



Weidermann, Ronja;
Der Zusammenhang zwischen der Wahrnehmung von Greenwashing und persönlichen ökologischen Einstellungen. - Ilmenau. - 84 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Greenwashing ist eine Marketing-Strategie, die immer häufiger angewendet wird, um einen Nutzen aus der steigenden Nachfrage nach ökologisch vorteilhaften Produkten zu ziehen. Es werden grüne Werbeversprechen von Unternehmen geäußert, diese allerdings nicht eingehalten. Firmen, welchen das Praktizieren von Greenwashing nachgewiesen wurde, werden von Konsumierenden skeptisch betrachtet. Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, ob die Wahrnehmung von Greenwashing auch in einem Zusammenhang mit anderen sozialwissenschaftlichen Konstrukten steht. Einerseits liegt der Fokus auf der Wechselwirkung mit persönlichen ökologischen Einstellungen. Auf der anderen Seite wird untersucht, wie die Beschäftigung mit dem Thema Greenwashing die Wahrnehmung dessen beeinflusst. Zur Untersuchung wurde eine quantitative Umfrage mit 328 Teilnehmenden durchgeführt. Es konnte ein schwacher positiver Zusammenhang zwischen Greenwashing und kognitiven Einstellungsaspekten der Befragten festgestellt werden. Wenn Greenwashing stark wahrgenommen wird, weisen Befragte auch ein höheres Wissen zu ökologischen Aspekten auf. Andere vermutete Einflüsse konnten unter keinem signifikanten Niveau nachgewiesen werden. Auf dieser Grundlage kann der Forschungsstand zu Greenwashing weiter ausgebaut und neue Zusammenhänge aufgedeckt werden, um zu diesem schwer definierbaren Konstrukt neue Erkenntnisse zu erhalten.



Chakraborty, Shreya;
Comparative content analysis of mass media of four democratic countries on climate change. - Ilmenau. - 134 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Der Klimawandel ist Gegenstand der öffentlichen Debatte und stellt eine Bedrohung für Umwelt, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft dar. Das Hauptziel dieser Studie ist es, die mediale Rahmung (Framing) des Klimawandels in vier demokratischen Ländern im Zeitraum vom 1. November 2017 bis zum 31. Dezember 2018 zu untersuchen; in Indien, Indonesien, Deutschland und Großbritannien. Diese Studie beantwortet die folgenden Forschungsfragen: Wie wird der Klimawandel in den vier demokratischen Ländern geframed? Gibt es einen Framing-Unterschied zwischen Entwicklungs- und Industrieländern? Wie wird der Klimawandel in den Zeitungen geframed? Gibt es beim Thema Klimawandel Framing-Unterschiede zwischen den liberalen und konservativen Zeitungen? Entmans Framing-Theorie wurde zur Beantwortung der Forschungsfragen herangezogen. Diese Studie basiert auf einer manuellen Inhaltsanalyse von n=800 Nachrichtenartikeln (jeweils n=200 für Indien, Indonesien, Deutschland und Großbritannien). Für jedes der vier Länder wurden grundlegende Kategorien, verschiedene Framing-Elemente und Informationsquellen analysiert und ausgewertet. Mit Hilfe der Clusteranalyse wurden drei Frames identifiziert: (1) der Problem-Frame, (2) der Allgemeine Problem-Frame und (3) der High Moral Evaluation-Frame. In (1) werden Artikel mit ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Problemen geframed. Im Cluster (2), das mehr als 60 % der Artikel umfasst, wird der Klimawandel als allgemeines Thema dargestellt, ohne dass ein Problem, eine Ursache, eine Lösung oder ein moralischer Bewertungsrahmen im Vordergrund steht. Cluster (3) konzentriert sich hauptsächlich auf das Problem, die Lösung und den moralischen Bewertungsrahmen. Weitere Ergebnisse zeigen, dass Artikel in Indien sich im Vergleich häufiger dem Problem-Frame und High Moral Evaluation-Frame bedienen als in Indonesien, Deutschland und Großbritannien. Schlüsselwörter: Klimawandel, Globale Erwärmung, Framing, Clusteranalyse



Die Berichterstattung über die Protestbewegung Extinction Rebellion : eine Inhaltsanalyse der Printveröffentlichungen deutscher Zeitungen von November 2018 bis Mai 2020. - Ilmenau. - 100 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Diese Studie thematisiert die Printberichterstattung deutscher Zeitungen über die Protestbewegung Extinction Rebellion zwischen November 2018 und Mai 2020. Im Rahmen einer Längsschnittstudie wurde die Berichterstattung in fünf Phasen eingeteilt und eine quantitative Inhaltsanalyse (n = 225 Artikel) durchgeführt. Auf Grundlage der Nachrichtenwerttheorie und Themenzyklusforschung wurden die Nachrichtenfaktoren bestimmt, welche die Phasen des Thematisierungsverlaufs prägen. Es zeigte sich, dass der Verlauf der Berichterstattung graphisch weitgehend mit dem idealtypischen Themenzyklus übereinstimmt, die inhaltlichen Merkmale jedoch teilweise abweichen. Phasenübergreifend sind die Nachrichtenfaktoren Faktizität und Reichweite von Bedeutung, sowohl in ihrem Vorkommen als auch in ihrer Intensität. Extinction Rebellion als primärer Akteur der Berichterstattung wird überwiegend neutral dargestellt. Die Motive und Forderungen der Bewegung erfahren medienübergreifend eine geringe bis mittlere Beachtung, wobei liberale Zeitungen diesen mehr Raum geben als konservative.



Martins, Felipe Barreto de Souza;
The Climate of Politics : an empirical multi modal framing analysis of climate change in United States cable news channels. - Ilmenau. - 154 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Der Klimawandel ist nach wie vor eines der meistdiskutierten Themen in den Medien und Gegenstand von Kontroversen. Um festzustellen, wie dieses Thema in den drei führenden Kabelnachrichtensendern der Vereinigten Staaten angegangen wird, wird eine empirische Inhaltsanalyse auf der Grundlage einer manuellen reduktionistischen Frameerkennung durchgeführt. Die Ergebnisse deuten auf vier verschiedene Frames zu diesem Thema hin, die meist um die Darstellung politischer und wirtschaftlicher Themen herum organisiert sind, wobei bei den Behandlungsempfehlungen starke Unterschiede festgestellt wurden. Signifikante Unterschiede finden sich in der Art und Weise, wie Fox News das Thema umrahmt, im Vergleich zu CNN und MSNBC. Mögliche starke gesellschaftliche Auswirkungen werden diskutiert.



Sultanova, Natalia;
Climate change denial on Twitter : identifying attributes. - Ilmenau. - 102 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

[Einleitung] Neben der zunehmenden Bedeutung des Themas Klimawandel erhalten die Verweigerung des Klimawandels auch mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Diese Arbeit zielt darauf ab, die Verweigerungskommunikation auf Twitter zu analysieren, da sie häufig zur Kommunikation sozialer und politischer (inkl. Klimawandel) Themen verwendet wird (Segerberg & Bennett, 2011; Giglietto, Rossi & Bennato, 2012). [Forschungsfragen] RQ1: Welche Attribute der Verweigerung des Klimawandels gibt es auf Twitter? RQ2: Gibt es Unterschiede beim Vorhandensein bestimmter Attribute in den Tweets mit und ohne spezifischem Hashtag? RQ3: Welche Verweigerungsattribute des Klimawandels führen zu der breitesten Social Media Interaktion? [Stand der Forschung] Diese Arbeit basiert auf dem Framing Modell von Entman (1993), inkl. Problemdefinition, Ursachendiagnose, moralische Bewertung und Vorschlag der Mittel, die durch die induktiv und deduktiv erkannten Attribute vervollständigt werden. [Methode] Die manuelle Inhaltsanalyse ist die führende Methode dieser Studie. In den ersten Teilen der Forschung wurde jedoch die automatische Schlüsselwortextraktion verwendet. Die Analyse wurde an der Stichprobengröße von 1050 Tweets durchgeführt, die gleichmäßig auf die Hashtags #climatechange, #climatechangehoax und #globalwarming verteilt waren. [Ergebnisse] Die häufigsten Attribute sind Problemdefinition, moralische Bewertung von Aktivisten des Klimawandels und feindliche politische Mächte, negative Folgen und finanzielle Abhilfemaßnahmen. Moralische Bewertung ist in 60% der Tweets vorhanden. Die Problemdefinition tritt am häufigsten in #globalwarming auf (41%), während anthropogene und natürliche Ursachen in #climatechange Daten (20,3% und 18,9%) am häufigsten vorkommen. Es wurde kein Einfluss des Inhalts der Attribute auf die Interaktion mit sozialen Medien gefunden. [Diskussion] Die Verweigerung der Kommunikation über den Klimawandel wird im akademischen Bereich selten angesprochen. Die Ergebnisse der Präsenzverweigerungsattribute auf Twitter zeigen jedoch dieselben Trends, die in traditionellen Medien beobachtet werden. Eine geringe Interaktion mit sozialen Medien erklärt sich aus der Tatsache, dass der Standpunkt der Verweigerung in Bezug auf den Klimawandel weniger wahrscheinlich öffentlich diskutiert wird (Ballew et al., 2019).