Mensch-Maschine-Interaktion muss sich an den Prämissen Ergonomie, Intuition, Irritationsfreiheit und (hohe) Reaktionsfähigkeit orientieren.
Ziel des Verbundvorhabens „FASTER – Modulare Sensoren für natürliche Mensch-Maschine-Interaktion und kontinuierliche Prozesse“ ist es, die Latenzen im Sensorsystem extrem zu minimieren, um so eine kontinuierliche, aus Sicht des Menschen verzögerungsfreie Mensch-Maschine-Interaktion zu ermöglichen. Die hierbei verfolgte Idee ist die umfassende Integration aller Komponenten in einem modularen Sensorkonzept.
Das Vorhaben soll der Allianz 3Dsensation eine konfigurierbare Sensorplattform zur Verfügung stellen, mit der Latenzen von 10 ms bis 20 ms erreichbar sind. Der innovative Lösungsansatz hierfür ist es, eine konfigurierbare Architektur auf Basis einer gemeinsamen, abstrakten Beschreibung unterschiedlicher 3D-Messverfahren zu schaffen. Diese Algorithmenschicht soll mit dedizierten Hardware-Assists so unterstützt werden, dass die Verarbeitungszeiten um Größenordnungen sinken. So wird ein hoher Datendurchsatz bei geringer Latenz für die Messzeit gewährleistet. Durch hardwaregestützte Vorverarbeitungsmodule soll eine intelligente, universell einsetzbare Datenreduktion erreicht werden.
Das Verbundvorhaben im Rahmen "Zwanzig20 - Allianz 3Dsensation“ wurde gefördert vom BMBF. Förderkennzeichen: 03ZZ0442E