Im Mittelpunkt des Projektes "KI für die Fusion und Verarbeitung multimodaler Bilddatenströme und A priori-Daten (KIMBA)" stehen industrielle Anwendungen der Qualitätssicherung und die hierbei eingesetzten vielfältigen, an den Objekteigenschaften orientierten multimodalen Bildgebungsverfahren.
Diese bildhaften Informationen werden derzeit im wesentlichen regelbasiert für Erkennungsaufgaben und zur Entscheidungsfindung genutzt, wobei auch heute schon neuronal motivierte Verfahren der Datenverarbeitung genutzt werden. Änderungen der Bildgebung und / oder der auszuwertenden Bildobjekte erfordern jedoch immer große Anpassungsaufwände der vorhandenen Erkennungslösung eines Prüfsystems. Die Verbesserung der Vertrauenswürdigkeit von Prüfentscheidungen ist zudem eine wesentliche offene Fragestellung, die auch die weitere Verbreitung der KI in diesen Anwendungen bislang hemmt.
Zur Realisierung adaptiverer, robusterer Erkennungslösungen durch bessere Ausschöpfung multimodaler bildhafter Informationen sollen im Vorhaben KIMBA moderne Methoden der KI eingesetzt werden, die die Fragen
- Multimodale Datenauswahl und -fusion,
- Erkennung von Nachlernbedarfen, Verbesserung der Vertrauenswürdigkeit von Prüfentscheidungen
- Umsetzung automatisch nachlernener Systeme
in den Mittelpunkt stellen. Die Ergebnisse müssen die besonderen Anforderungen industrieller Anwendungen (Verfügbarkeit und Nutzung von a priori-Wissen, Gestaltung von einfachen Belehrungsprozessen, Laufzeiteffizienz und Ressourcenbedarf algorithmischer Lösungen) berücksichtigen.
Laufzeit: 01.04.2021 - 30.06.2023