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Systematisierung bestehender Gestaltungs- und Konstruktionsprinzipien unter Berücksichtigung von Anwendungsvorausstzungen, Interdependenz, Kombinations- und Einteilungsmöglichkeiten. - Ilmenau. - 114 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2022

In dieser Arbeit wurden 24 Prinzipien aus der deutschen Literatur und 24 weitere Prinzipien aus der sowjetischen Literatur gesammelt und analysiert. Die Kriterien für die Systematisierung dieser Prinzipien wurden ausgewählt. Es wurde festgelegt, welche Prinzen zur Erfüllung welcher Kriterien beitragen. Die Kriterien wurden als bekannte und allgemein anerkannte Anforderungen an jedes technische Produkt, das auf den Markt kommt, gewählt. Alle Prinzipien wurden systematisiert. Es ist anerkannt, dass die Hierarchie von den Randbedingungen und Anforderungen abhängt, die an das System gestellt werden. Eine Hierarchie von Prinzipien wurde im Hinblick auf die wichtigste Anforderung für den Konstrukteur, die Funktionsfähigkeit, erstellt. Das heißt, diese Prinzipien haben die größte Bedeutung für die technische Bedeutung dieses oder jenes Produkts. Die Anforderungen an Mindestgewicht und Mindestvolumen wurden als Begleitkriterien akzeptiert. Einen besonderen Platz nahm die Entwicklung einer Hierarchie von Prinzipien ein, die vom Grad der Interaktion des jeweiligen Prinzips mit den anderen abhängt. Und als Folge des Einflusses auf diese Prinzipien. In diesem Fall haben sich diese Faktoren durchgesetzt. Wie viele Prinzipien beeinflussen ein bestimmtes Prinzip, wie viele Prinzipien beeinflusst es selbst, wie wichtig sind die Prinzipien, mit denen es in Wechselwirkung steht. Zur Beantwortung dieser Fragen sowie zur Erreichung der Ziele dieser Arbeit wurden die Wechselwirkungen zwischen den Prinzipien und die Art dieser Wechselwirkungen ermittelt. Es war besonders wichtig zu verstehen, welche Prinzipien werden durch die Anwendung eines Prinzips impliziert. Welche Prinzipien können nicht angewendet werden, wenn das eine oder das andere Prinzip angewendet wird. Es wurde ermittelt, welche Prinzipien die automatische Anwendung der begleitenden Prinzipien nach sich ziehen und welche außerdem selbst eine Voraussetzung für die anderen sind. Auf diese Weise wurden vier verschiedene Systeme einer Hierarchie von Prinzipien geschaffen. Und jede unterscheidet sich von der anderen. Damit wurde die These, dass die Hierarchie von den Randbedingungen abhängt, entlarvt. Jedes Mal führte die Änderung einer Randbedingung zu einer Umstrukturierung der gesamten Hierarchie. Auch der Begriff der Abstraktionsebene wurde in die Arbeit eingeführt. Das heißt, in welchem Stadium der Entwicklung kann das eine oder andere Prinzip zur Anwendung kommen. Die Prinzipien aus der sowjetischen Literatur wurden mit den Prinzipien aus der deutschen Literatur verglichen. Es wurden gleiche, ähnliche und unähnliche gefunden. Nach einer gewissen Abstraktion von der Bezeichnung der Grundsätze und einer Erläuterung des Grundsatzes durch seinen Verfasser wurde festgestellt, welche Prinzipien zusätzlich mit den deutschen verglichen werden können. Es stellte sich heraus, dass ein Teil der sowjetischen Grundsätze mit den deutschen Richtlinien verglichen werden konnte und deren Ähnlichkeit festzustellen war. So wurde festgestellt, dass die sowjetischen Prinzipien den deutschen sehr ähnlich sind. Es gibt jedoch einige Unterschiede, die auf die verschiedenen Anforderungen der Kunden und die unterschiedlichen Produktionsbedingungen zurückzuführen sind. Mehrere sowjetische Prinzipien wurden ebenfalls nach dem zuvor festgelegten Formular für die deutschen Prinzipien bewertet. Das heißt, ihre Systematisierung wurde durchgeführt, Hierarchisierung in Bezug auf die Hauptkriterien, Identifizierung der Interaktion mit den deutschen Prinzipien. Das Ergebnis der Arbeit ist eine Systematisierung der 24 drei wichtigsten deutschen Prinzipien. Definition ihrer Interaktionen untereinander. Das Ergebnis ist eine umfassende Tabelle. Aufbau einer einheitlichen Hierarchie auf der Grundlage der verschiedenen Kriterien. Daraus ergibt sich ein Hierarchiebaum von Prinzipien. Bestimmung des Grades der Ähnlichkeit zwischen dem sowjetischen und dem deutschen Prinzip. Prüfung, ob das sowjetische Prinzip nach den anerkannten Normen für die deutschen Prinzipien systematisiert werden kann. In dieser Arbeit wurden nur die Prinzipien der Gestaltung berücksichtigt. Neben den Gestaltungsprinzipien gibt es aber auch Erfahrungswerte wie Methoden und Empfehlungen. Diese wurden in dieser Arbeit nicht berücksichtigt. Darüber hinaus gibt es weitere Prinzipien, die aus anderen Quellen bekannt sind. Dieser Arbeit zeigt, dass es möglich ist, eine begrenzte Anzahl von Prinzipien zu analysieren und zu systematisieren. Ein weiterer Schritt in diese Richtung könnte darin bestehen, andere Prinzipien aus der deutschen Literatur zu berücksichtigen. Außerdem wurde eine Einführung in die Analyse von Prinzipien aus der ausländischen Literatur gegeben. Die englischsprachigen Quellen wurden im Rahmen der Arbeit nicht berücksichtigt, wohl aber die englischen und amerikanischen Gestaltungsschulen. In Zukunft wäre es ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Analyse und Anwendung von Konstruktionsprinzipien, die vom chinesischen technischen Denken angewandten Prinzipien zu bewerten. Die Berücksichtigung chinesischer Prinzipien ist eine Angelegenheit für das nächste Jahrzehnt, wenn die chinesische Schule zusätzliche eigene Erfahrungen sammeln wird, die nur indirekt mit europäischen oder amerikanischen Erfahrungen zusammenhängen. Umso wichtiger wäre es, die Richtlinien und Methoden zu analysieren, die in der deutschen Literatur existieren. Sie könnten in gleicher Weise wie die Prinzipien analysiert und systematisiert werden. Oder es müssen spezielle Analyse- und Systematisierungsmethoden entwickelt werden, die den Richtlinien und Methoden besser entsprechen. Zusätzliche Möglichkeiten für die Analyse von Prinzipien, Methodologie und Empfehlungen. Es gibt auch ein Potenzial für die Computertechnologie, die für die weitere Arbeit mit den Gestaltungsprinzipien genutzt werden könnte.



Winter, Nils;
Kosten- und industriedesigngerechte Gestaltung der robusten Zuführzelle. - Ilmenau. - 80 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Diplomarbeit 2022

Zuführ- und Sortiersysteme bilden in sämtlichen Industriezweigen einen essenziellen Bestandteil bei der Automatisierung von Produktionsprozessen. Neben der Vereinzelung und Bereitstellung von Werkstücken tragen diese zusätzlich dazu bei, Montageinheiten in geeigneter Taktzeit zu bestücken. Derzeit verfügt die SIM Automation GmbH über ein Standardprodukt „robuste Zuführzelle“, welches ausgewählte Komponenten der Zuführ- und Sortiertechnik systematisch in einer kompakten Zelle kombiniert. Auf Grund der gegenwärtigen Auftragslage besteht die Notwendigkeit, eine zusätzliche Variante der Zuführeinrichtung zu entwickeln. Für eine künftige Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit wird mit der vorliegenden Arbeit das Ziel verfolgt, eine Kosten- und Industriedesignoptimierung der bestehenden Anlage durchzuführen, um die Attraktivität des Produktes auf dem Markt zu erhöhen. Ausgehend von einer Erarbeitung der notwenigen Grundlagen, wird zunächst der Ist-Zustand der robusten Zuführzelle analysiert und vorgestellt. Anschließend ist infolge einer Aufgabenpräzisierung ein umfassendes Anforderungsprofil an das System zu erstellen. Im nächsten Schritt ist das Produkt auf etwaige Optimierungspotenziale zu untersuchen, um nach einer Klassifikation der gewonnenen Erkenntnisse, eine Strategie zur Kostenreduzierung und Industriedesignanpassung ableiten zu können. Zur Umsetzung der erarbeiteten Verbesserungsmaßnahmen werden daraufhin drei verschiedene Lösungskonzepte methodisch erstellt und präsentiert. Um die Auswahl einer Vorzugsvariante ersichtlich zu machen, findet im Anschluss durch das Gegenüberstellen der Konzepte eine objektive Bewertung statt. Im Ergebnis der Arbeit steht abschließend die Ausgestaltung des ermittelten Vorzugskonzeptes, wodurch mit dem Entwurf das Produktportfolio des Unternehmens erweitert wird.



Brea Leoz, Amaia;
Entwicklung und Design eines Verpackungs– sowie Transportkonzepts von Festoxidbrennstoffzellen für die Serienfertigung (SOFC). - Ilmenau. - 84 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die Festoxidbrennstoffzellen oder Solid Oxid Fuel Cells (SOFC) sind sehr empfindliche Geräte, die mit teuren und komplexen Komponenten ausgestattet sind. Eine fachgerechte Verpackung für den Transport ist deswegen für das innovative Produkt der Robert Bosch GmbH unabdingbar und ein wesentlicher Punkt, der im Hinblick auf die künftige Serienfertigung solcher Geräte zu berücksichtigen ist. Das Ziel in der vorliegenden Arbeit ist es, ein Verpackungs- sowie Transportkonzept für die neue Generation der stationären Bosch Brennstoffzellen (FCS07) zu entwickeln. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: Wie kann das Gerät unversehrt und sicher an dessen Zielort transportiert werden? Wichtig zu beachten ist, dass der Fokus dieser Arbeit sich auf die Landfracht mit dem LKW auf dem Europäischen Markt konzentriert. Um die Frage zu beantworten, wurde eine Studie zu den funktionalen und nicht funktionalen Anforderungen an ein solches Konzept durchgeführt. Die Anforderungen hinsichtlich der Kräfte beim Transport und der gesicherten Geräte wurden besonders betrachtet und quantifiziert, um letztendlich die beste Art der Ladungssicherung festzulegen. Alle gesammelten Anforderungen wurden durch einen zweifachen Ansatz gewichtet und priorisiert, und drei unterschiedliche Lösungsvarianten wurden vorgestellt. Durch eine Bewertungsmatrix wurde die finale Variante ausgewählt. Die drei untersuchten Varianten wurden in Form von Explosionszeichnungen und technischen Skizzen dargestellt. Die finale Variante wurde im Detail weiterentwickelt. Für diese wurde eine technische Zeichnung sowie eine zusätzliche Explosionszeichnung erstellt. Für die zukünftige Forschung über dieses Thema wird empfohlen, die Anforderungen quantitativ zu formulieren und den paarweisen Vergleich im Team durchzuführen, um ein möglichst objektives Lösungskonzept erarbeiten zu können.



Zerwas, Thilo; Jacobs, Georg; Kowalski, Julia; Husung, Stephan; Gerhard, Detlef; Rumpe, Bernhard; Zeman, Klaus; Vafaei, Seyedmohammad; König, Florian; Höpfner, Gregor
Model signatures for the integration of simulation models into system models. - In: Systems, ISSN 2079-8954, Bd. 10 (2022), 6, 199, S. 1-15

Model-based systems engineering (MBSE) is an auspicious approach to the virtual development of cyber-physical systems. The behavior of the system’s elements is thus represented by specialized simulation models that are integrated into the descriptive SysML-based system model. Although many simulation models have been developed in research for the common system elements for various purposes and fidelities, their integration remains a major challenge: the parameter interfaces of the simulation models must be coupled with each other and with the parameters of the system elements in such a way that they are correctly parameterized. So far, this coupling can only be carried out by model experts in a time-consuming and error-prone manner. Therefore, in this paper, we first propose a concept that structures the system element parameters for targeted use in validation and design cases. Second, we propose a model signature for simulation models that differentiates its parameters by input, internal, output, and model parameters and specifies them with spatial and temporal dimensions as well as admissible ranges, among others. Based on the two contributions, domain models can be validly and automatable coupled and used for the virtual development of system elements in model-based systems engineering.



https://doi.org/10.3390/systems10060199
Wang, Jiayue;
Entwurf einer Transport- und Hebevorrichtung für eine Gleitschleifreinigungsanlage. - Ilmenau. - 97 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

In der Industrie gibt es für zahlreiche Produktionsschritte Erfordernisse zur Bearbeitung von Bauteiloberflächen, um unterschiedlichsten Anforderungen der Kunden bzgl. Unebenheiten, Sauberkeit, Glanz etc. gerecht zu werden. Dies gilt auch für metallische Stanzteile der Fa. psm protech GmbH & Co. KG, die, bevor diese ausgeliefert werden können, einer Oberflächenreinigung unterzogen werden müssen. Für das Bedienpersonal an der Gleitschleifreinigungsanlage ergeben sich durch die vor- und nachgelagerten Prozessschritte der Gleitschleifreinigung erhebliche körperliche Probleme. Die Arbeiter müssen 200 bis 500 Werkstückkisten pro Schicht mit einem Gesamtgewicht von ca. 20kg pro Kiste und Boxen mit den keramischen Schleifkörpern von mehr als 50kg hochheben und Transportieren, durch langfristig arbeiten wird Arbeitsbelastung immer erhöht. Solche Arbeitsumgebungen müssen verbessert werden, Im Einzelnen sind Aufgaben zu bearbeiten: Darstellen des Standes der Technik, Erarbeiten eines Gestaltentwurfs der optimalen Lösung und Bewerten mehrerer Lösungskonzepte



Pasler, Peter;
Entwicklung einer Auswerteeinheit für die Qualifizierung der Häcksel- und Verteilqualität. - Ilmenau. - 67 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Mähdrescher ernten landwirtschaftlich angebaute Feldfrüchte und trennen hierbei die Körner von den Ernterückständen. Während die Körner vom Feld geborgen werden, werden nicht benötigte Ernterückstände wieder auf dem Feld ausgebracht. Die bei dieser Ausbringung vorliegende Verteilung der Ernterückstände legt einen maßgeblichen Grundstein für die nächste Ernte. Die Ausbringung der Ernterückstände ist Teil des Nährstoffkreislaufs und hat Einfluss auf den Aufgang der Folgefrucht und den im Folgejahr vorhandenen Krankheitsdruck. Die vorliegende Häcksel- und Verteilqualität, der wieder auf dem Feld ausgebrachten Ernterückstände, soll mit einer neu konzipierten Prüfeinrichtung untersucht werden können, welche die aktuelle partielle Messtechnik verbessern soll. In dieser Arbeit wird eine Auswerteeinrichtung für die neue Prüfeinrichtung entwickelt. Der Fokus wird auf die Findung und Auswahl des am besten geeigneten Konzepts gelegt. Nach Erläuterung der Relevanz einer guten Verteilung, werden die benötigten Anforderungen aufgezeigt. Besondere Schwerpunkte werden auf der Detektion von Schwachstellen durch die pendelnde Verteilung, einen modularen Aufbau und die Beachtung des Auslassens der Einlaufphase, während der Verteilung der Ernterückstände gelegt. Unter Beachtung der gewünschten Funktionen kommt es zur Erarbeitung von Konzepten und schließlich zur Auswahl eines zu verfolgenden. Die Realisierungsmöglichkeit des ausgewählten Konzepts wird mit einem Vorversuch hinsichtlich der Reproduzierbarkeit, der mittels Wägezellen ermittelten Massenverteilung untersucht. Damit einher geht die Überarbeitung des Konzepts. Nach der Auswahl der Gestalt der einzelnen Baugruppen wird ein Funktionsmuster erstellt. Dies stellt die Grundlage für weitere Vorversuche, welche die Eignung der entwickelten Konstruktion überprüfen sollen, dar. Der entstandene modulare Aufbau bietet die Möglichkeit, die Auswerteeinheit an die zu untersuchende Arbeitsbreite des Mähdreschers anzupassen.



Entwurf einer nachgelagerten Anlage zur qualitativen Prozessoptimierung von Kunststoff-Spritzgießprozessen mit Vielfach-Kavitäten. - Ilmenau. - 90 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

In dieser Arbeit wird eine nachgelagerte Anlage zur qualitativen Prozessoptimierung von Kunststoff-Spritzgießprozessen mit Vielfach-Kavitäten entworfen. Kunststoffspritzgussanlagen mit Vielfachkavitäten werden häufig vollautomatisiert mit nachgelagerter Peripherie betrieben. Im Sinne der Automatisierung, Autonomie und anschließenden qualitätssichernden Maßnahmen ist es im Interesse eines Herstellers, zu jedem Zeitpunkt des gesamten Fertigungsprozesses eines Produktes, Rückschlüsse auf einzelne Teilprozesse ziehen zu können. Dies erfordert eine gewisse Ordnung und Sortierung der einzelnen Bauteile über mehrere aneinanderreihende Prozessschritte. Um dies zu erreichen, werden sogenannte Separierer eingesetzt, welche Formteile sorten- und nestrein in Beutel verpacken. Waren diese in der Vergangenheit oft manuell betätigt, soll eine Weiterentwicklung in Bezug auf Autonomie und Automatisierung erfolgen. Zu Beginn der vorliegenden Arbeit werden eine bestehende, manuelle Vorrichtung zum Separieren und eine vorangegangene Machbarkeitsuntersuchung kritisch analysiert. Der Stand der Technik wird erfasst. Unter Verwendung des an der Technischen Universität gelehrten konstruktiven Entwicklungsprozesses und entsprechendem methodischen Vorgehen wird eine vollautomatisierte Separieranlage konzipieren. Das Produktionsergebnis einer Spritzgussmaschine wird anhand der Abwurfposition separiert. Für schnelles Wechseln der Speicherbereiche sorgt ein getakteter Rundtisch. Ein kartesisches Handling mit Greifer entleert einzelne Speichersegmente in eine Schlauchbeutelmaschine, welche Formteile verpackt für nachgelagerte Anwendungen ausgibt. Speichervolumina, Autonomie und Automatisierung werden erweitert. Ergebnis dieser Arbeit ist ein konkretisiertes Technisches Prinzip, welches mit der CAD-Software Inventor 2020 erstellt wurde.



Gosch, Konstantin;
Programmierung, Kalibrierung und Messmittelfähigkeitsuntersuchung eines Prüfsystems zur Widerstandsmessung von Automotive-Luftgütesensoren auf einem Keramiksubstrat. - Ilmenau. - 102 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Inbetriebnahme eines Prüfsystems zur Widerstandsmessungfür die Firma paragon electronic GmbH. Die Inbetriebnahme umfasst das Messprogramm sowie anschließende Kalibrierung und Messmittelfähigkeitsuntersuchung der Anlage. Zunächst wird das Vorgehen bei der Programmierung, Kalibrierung und Messmittelfähigkeitsuntersuchung erklärt und mit der nötigen Theorie erläutert. Anschließend werden die Unterschiede zwischen den verschiedenen Methoden zur Messmittelanalyse verglichen. Zum Schluss werden die gewonnenen Daten aus der Inbetriebnahme beurteilt und weitere Schritte besprochen.



Oehmke, Marco;
Untersuchung zur Optimierung der Simulationszeit für Unterbodenbatterie- und Karosseriestrukturen von Elektrosportwagen. - Ilmenau. - 94 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2022

Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs rückt in den vergangenen Jahren die batterieelektrischen Fahrzeuge in den Fokus der Entwicklung. Um die Reichweite und die fahrdynamischen Eigenschaften der Fahrzeuge zu verbessern, ist die hohe Fahrzeugmasse aufgrund der Traktionsbatterie und deren Schutzstruktur eine relevante Stellgröße. Aufgrund des noch hohen Optimierungspotentials erfordern die Unterbodenbatteriestrukturen eine schnelle Entwicklung hinsichtlich leichterer Fahrzeuge. Hinsichtlich einer schnelleren Optimierung von Leichtbaukonzepten wird in der vorliegenden Arbeit die Simulationszeit für Unterbodenbatteriestrukturen von Elektrosportwagen für einen Unterbodenlastfall optimiert. Das Ziel dieser Optimierung ist die Rechenzeit der jeweiligen Unterbodenbatteriestrukturen im Lastfall zu senken, um Rechenkapazität zu sparen und Ergebnisse schneller zu generieren und auswerten zu können. Die Deformation der Ausgangsmodelle und die Analyse des Kraftflussverlaufs bilden die Basis für eine iterative Modellreduzierung. Eine definierte Abweichung von den Intrusionswerten der jeweiligen Ausgangsmodelle wird als Randbedingung im Modellreduzierungsprozess verwendet. Aufgrund der Abhängigkeit der Rechenzeit und der Knotenanzahl des Systems, welches die Dimension der Steifigkeitsmatrix bestimmt, liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit auf der Minimierung der Knotenanzahl. Die Vorgehensweise ist im ersten Schritt der Modellreduzierung das Simulationsmodell von strukturirrelevanten Bauteilen unter Einhaltung der Reduzierungskriterien zu minimieren. Nach Überprüfung der Intrusion und den Reduzierungskriterien wird im Anschluss dieser Prozess iterativ durchgeführt, bis alle für den Lastfall struktur- und steifigkeitsirrelevanten Bauteile aus dem Modell entfernt sind. Der zweite Schritt der Modellreduzierung ist eine neue Vernetzung des reduzierten Modells, womit die Knotenanzahl bei gleicher Abbildungsgenauigkeit weiter reduziert wird. Der Diskretisierungsprozess wird unter den Reduktionskriterien ebenfalls iterativ durchgeführt. Der in dieser Arbeit dargestellte Ansatz zur Optimierung der Simulationszeit dient zur Verbesserung der Laufzeit eines Prozesses, der parametrische Modelle aufbaut, simuliert und auswertet. Eine Modellreduzierung hat hinsichtlich des Designraums, in dem mehrere hundert Varianten betrachtet werden, großen Einfluss auf die benötigte Rechenkapazität.



Weyh, Lars;
Simulation, Optimierung und Auslegung von Teilsystemen eines Wasserstoff-Komponentenprüfstands. - Ilmenau. - 109 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die Sonplas GmbH in Straubing ist ein Unternehmen für Sondermaschinenbau, Planung und Service und arbeitet seit einigen Jahren an innovativen Projekten im Bereich der Elektromobilität und Wasserstofftechnik. Dazu wird der Ansatz der intensiven Marktrecherche, des Einbringens langjähriger Erfahrung aus der Entwicklung diverser Prüfstände für die Automobil-, Zulieferer- und Luftfahrtindustrie sowie des Erarbeitens neuer und kreativer Lösungen verfolgt. Diese Bachelorarbeit entstand im Rahmen eines Projekts zum Bau und Inbetriebnehmen eines Wasserstoff-Komponentenprüfstands, der den Kunden im späteren Betrieb verlässliche Tests und Aussagen zur Funktionsfähigkeit ihrer Produkte liefern soll. Mit dem aufgebauten Prototypen wird angestrebt, die Entwicklung und finale Konzeption eines marktreifen Produkts voranzutreiben. In dieser Arbeit wurde ein Simulationsmodell für den Fluidplan des aktuellen Prüfstands in Simscape (MATLAB-, Simulink-Umgebung) erstellt. Für die Modellierung der dabei auftretenden physikalischen Eigenschaften wurden in einigen Vorbetrachtungen Vergleiche mit der Theorie gezogen und etwaige Abweichungen diskutiert. Mit der Auswertung der Simulationsergebnisse des Prüfkreismodells liefert diese Arbeit Aussagen zu den für die Inbetriebnahme wichtigen Betriebsgrenzen. Für die Validierung der Simulation mit realen, an der Anlage aufgenommenen Messwerten und der damit verbundenen Anpassung des Modells wurde ein allgemeines Vorgehen beschrieben. Abschließend wurden im Zuge einer geplanten Wasserstoff-Rezirkulation ein physikalisches und empirisches Modell für den dafür benötigten Hubkolbenverdichter nach Herstellerdaten in der beschriebenen Software-Umgebung implementiert.