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Richter, Magnus; Souren, Rainer; Göttlich, Paul Armand Ugo Lysandre;
How is research success "produced"? : a statistical analysis of the technological relationships between publikations, citations, and h-index
Wie wird Forschungserfolg "produziert"? : eine statistische Analyse der technologischen Zusammenhänge zwischen Publikationen, Zitationen und h-Index. - In: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, ISSN 0340-5370, Bd. 74 (2022), 3, S. 241-261
Literaturangaben

Richter, Magnus; Souren, Rainer; Stuhlinger, Deborah;
Der Kunde als Wertschöpfungspartner : eine produktionswirtschaftliche Charakterisierung des Begriffs Co-Produktion. - In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, ISSN 0340-1650, Bd. 51 (2022), 2/3, S. 15-20

https://doi.org/10.15358/0340-1650-2022-2-3-15
Borsch, Erik;
Vorgehensmodell zur Anwendung von Gewichtsrestriktionen in Basismodellen der Data Envelopment Analysis : Entwicklung am Beispiel einer Effizienzanalyse öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger Thüringens. - Hamburg : Verlag Dr. Kovač, 2022. - XXVII, 407 Seiten. - (Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis ; Band 552)
Technische Universität Ilmenau, Dissertation 2021

ISBN 978-3-339-12930-7
Literaturverzeichnis: Seite 367-407

Die Data Envelopment Analysis (DEA) ist ein Instrument zur Effizienzmessung, das insbesondere in der wissenschaftlichen Literatur verbreitet ist. In der Praxis scheint die DEA bislang hingegen nur wenig Beachtung zu finden. Eine Ursache hierfür liegt wahrscheinlich in der methodischen Komplexität, die insbesondere für den Erstanwender "abschreckend" wirken könnte. Um dem entgegenzuwirken, wurden verschiedene Vorgehensmodelle zur Anwendung der DEA entwickelt. Treten jedoch "auffällige" oder gar unplausible Analyseergebnisse auf, so stößt der Anwender auf gewisse Limitationen dieser Vorgehensmodelle. Ein problematisches Analyseergebnis stellen Nullwerte im modellendogen bestimmten Gewichtungsschema dar. Diese Nullgewichte führen dazu, dass zuvor als relevant erachtete In-/Outputs im Produktivitätsterm faktisch ausgeblendet werden und im Effizienzwert keine unmittelbar ersichtliche Rolle mehr spielen. Obwohl die hiermit einhergehenden Interpretationsprobleme längst bekannt sind und Gewichtsrestriktionen als probate Problemlösung gelten, steht bislang kein Vorgehensmodell zur Anwendung von Gewichtsrestriktionen zur Verfügung. Wie auch bei der Entwicklung eines DEA-Modells stehen Anwender vor einem "Dickicht" an Modellierungsentscheidungen, das aufgrund der seit Ende der 1980er-Jahre erschienenen Fülle an Literatur auf den ersten Blick "undurchdringbar" wirken kann. Entlang eines Fallbeispiels aus der Abfallwirtschaft wird daher in der vorliegenden Arbeit ein Vorgehensmodell entwickelt, dass die Anwendung von Gewichtsrestriktionen unterstützen soll.



Dyckhoff, Harald; Souren, Rainer;
Integrating multiple criteria decision analysis and production theory for performance evaluation: framework and review. - In: European journal of operational research, ISSN 0377-2217, Bd. 297 (2022), 3, S. 795-816

Accounting, life cycle assessment (LCA) and data envelopment analysis (DEA) are examples of various research areas that independently develop and apply diverse methodologies to evaluate performance. Though, many methods have in common that the results to be assessed are mainly determined by the inputs and outputs of the activities which are to be evaluated. Based on both production and decision theory, our comprehensive framework integrates and systematically distinguishes specific types of production-based performance assessment. It allows to examine and categorise the existing literature on such approaches. Our review focuses on sources which explicitly apply concepts or methods of multiple criteria decision analysis (MCDA). We did not find any elaborated methodology that fully integrates MCDA with production theory. At least, a basic approach to multicriteria performance analysis, which generalises the methodology of data envelopment analysis, appears to be well-grounded on production theory. It was already presented in this journal in 2001 and has rarely been noticed in the literature until now. A short overview outlines its recent insights and main findings. A key finding is that a category mistake prevails among well-known methodologies of efficiency measurement like DEA. It may imply invalid empirical results because the inputs and outputs of production processes are confused with resulting impacts destroying or creating values (to be minimised or maximised, respectively). We conclude by defining open problems and by indicating prospective research directions.



https://doi.org/10.1016/j.ejor.2021.05.046
Wöhlert, Lydia;
Fairness bei der Performancebewertung in Supply Chains : eine mehrstufige Literaturanalyse zum State of the Art. - Ilmenau : Verlag proWiWi e.V., 2021. - 1 Online-Ressource (V, 36 Seiten). - (Ilmenauer Schriften zur Betriebswirtschaftslehre ; 2021,1) ISBN 978-3-940882-55-4

Der vorliegende Arbeitsbericht soll den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Fairness bei der Performancebewertung in Supply Chains abbilden. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wodurch eine faire Performancebewertung in Supply Chains gekennzeichnet ist und warum die Fairness in diesem Zusammenhang von Bedeutung ist. Durch Berücksichtigung des Fairnessaspekts wird die Supply-Chain-Management-Forschung, die sich traditionell auf die Rationalitätsannahme stützt, um verhaltensökonomische Erkenntnisse bereichert. Im Rahmen der systematischen Literaturrecherche wurde ein nahezu weißer Fleck auf der derzeitigen Forschungslandkarte festgestellt. Um übertragbare Theorien und empirische Erkenntnisse zu identifizieren, wurde der Betrachtungshorizont bei der Recherche anschließend ausgeweitet. Die Methodik und Ergebnisse der mehrstufigen systematischen Literaturrecherche werden im Arbeitsbericht ausführlich dargelegt. Im Zuge der inhaltlichen Literaturanalyse werden diverse Einflussfaktoren auf die individuelle Fairnesswahrnehmung bei Performancebewertungen zusammengetragen. Final werden Wege für die zukünftige Forschung aufgezeigt.



https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:ilm1-2021200202
Witschel, Julia;
Fahrzeugsharing-Systeme : konzeptionelles Rahmenmodell auf Basis der Produktions- und Systemtheorie. - Hamburg : Verlag Dr. Kovač, 2021. - XXII, 304 Seiten. - (Schriftenreihe Innovative Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis ; Band 539)
Technische Universität Ilmenau, Dissertation 2020

ISBN 978-3-339-11982-7

In der aktuellen Diskussion um Alternativen zum privaten Fahrzeugbesitz spielen nachhaltige Mobilitätskonzepte wie Car- und Bikesharing-Systeme eine zentrale Rolle. Ihre Akzeptanz wird maßgeblich durch eine adäquate raum-zeitliche Verfügbarkeit der Fahrzeuge bestimmt. Daher stellt aus Anbietersicht die Fahrzeugverfügbarkeit das zentrale Planungsproblem dar. In der sozialwissenschaftlichen Forschung wird dies vor allem durch Erklärungs-und Entscheidungsmodelle zur Lösung von Managementaufgaben erfasst. Die Modelle fokussieren zumeist praxisnahe Teilaspekte der Fahrzeugverfügbarkeit, ohne das Planungsproblem in seiner Gesamtheit theoretisch zu untermauern. Daher wird in der vorliegenden Arbeit ein generisches Rahmenmodell entwickelt, durch das ö-Systeme umfassend produktionstheoretisch fundiert und mittels der allgemeinen Systemtheorie strukturiert beschrieben werden können.



Stuhlinger, Deborah; Souren, Rainer;
Der Kunde als Wertschöpfungspartner : eine produktionstheoretische Charakterisierung des Begriffs Co-Produktion. - Ilmenau : Verlag proWiWi e.V., 2020. - 1 Online-Ressource (III, 23 Seiten). - (Ilmenauer Schriften zur Betriebswirtschaftslehre ; 2020,1) ISBN 978-3-940882-54-7

Dieser Beitrag widmet sich im ersten Teil der fundierten Herleitung einer Definition von CoProduktion aus produktionstheoretischer Sicht. Dazu werden zunächst die Begriffsbausteine "Produktion" und "Co" einzeln analysiert. Die anschließende Vereinigung zu einer Arbeitsdefinition fokussiert auf die Transformationsleistung Externer und löst sich so von deren vager Beschreibung als "aktiv". In einem zweiten Teil werden Co-Produktionen systematisiert. Es werden fünf Kriterien vorgestellt, die aus Unternehmenssicht auf Formen der Kundenmitarbeit abstellen und die Unterscheidung verschiedener Co-Produktionsformen ermöglichen. Ergebnis dieser konzeptionellen Überlegungen ist ein Katalog, der definitorische und systematisierende Kriterien von Co-Produktionen und deren verschiedene Ausprägungen zusammenfasst.



https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRFileNodeServlet/dbt_derivate_00050841/IS_BWL_2020_01.pdf
Dietz, Saskia;
Einflussfaktoren auf die Höhe der Hausmüllgebühren in Deutschland : umfassende Systematisierung und empirische Untersuchung. - Hamburg : Verlag Dr. Kovač, 2020. - XXVIII, 354 Seiten. - (Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis ; Band 526)
Technische Universität Ilmenau, Dissertation 2019

ISBN 978-3-339-11680-2

Gebührensteigerungen und vor allem -differenzen bei der kommunalen Hausmüllentsorgung stehen seit mehreren Jahren im Fokus des öffentlichen Interesses. Die Bürger können die immensen Gebührenunterschiede bei gleichen Entsorgungsleistungen nicht nachvollziehen. Die Kommunen führen die Unterschiede zumeist auf verschiedene Rahmenbedingungen zurück und stehen Gebührenvergleichen kritisch gegenüber - nicht zuletzt, da ihnen häufig Ineffizienzen in der Leistungserbringung unterstellt werden. In der vorliegenden Arbeit wird zum einen eine ganzheitliche Systematik der vielschichtigen Einflussfaktoren bzw. -strukturen auf die Hausmüllgebührenhöhe entwickelt. Zum anderen wird auf Basis einer deutschlandweiten Datenerhebung eine umfangreiche empirische Untersuchung durchgeführt.



Dyckhoff, Harald; Souren, Rainer;
Performance evaluation : foundations and challenges. - Cham : Springer, 2020. - viii, 106 Seiten. - (SpringerBriefs in business) ISBN 978-3-030-38731-0
Literaturangaben

This book examines performance evaluation in the context of assessing the non-financial outcomes of human activities. The topic is particularly relevant when economic, environmental or social performance has to be evaluated, e.g. the efficiency of actions and the lifecycles of products. The authors combine multi-criteria decision-making and production theories to develop a theoretical and methodological foundation for performance evaluation. They also demonstrate the typical pitfalls that are hindering the implementation of contemporary methods in practice. Special emphasis is placed on efficiency measurement with data envelopment analysis (DEA), and on data aggregation in life cycle assessment (LCA).



Feldkamp, Niclas; Bergmann, Sören; Straßburger, Steffen; Borsch, Erik; Richter, Magnus; Souren, Rainer;
Combining data farming and data envelopment analysis for measuring productive efficiency in manufacturing simulations. - In: Simulation for a noble cause, (2018), S. 1440-1451

Discrete event simulation is an established methodology for investigating the dynamic behavior of complex manufacturing and logistics systems. In addition to traditional simulation studies, the concept of data farming and knowledge discovery in simulation data is a current research topic that consist of broad scale experimentation and data mining assisted analysis of massive simulation output data. While most of the current research aims to investigate key drivers of production performance, in this paper we propose a methodology for investigating productive efficiency. We therefore developed a concept of combining our existing approach of data farming and visual analytics with data envelopment analysis (DEA), which is used to investigate efficiency in operations research and economics. With this combination of concepts, we are not only able to determine key factors and interactions that drive productive efficiency in the modeled manufacturing system, but also to identify the most productive settings.



https://doi.org/10.1109/WSC.2018.8632300