Juniorprofessor Dr. rer. Robert Geitner
Fachgebietsleiter
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Faradaybau, Zi. 4010
Nadine WolfAminothiazole sind wegen ihrer fluoreszenten Eigenschaften und ihrer Anwendung etwa als Arzneistoff, eine interessante Stoffgruppe. In Vorarbeiten gelang die Umsetzung der Aminothiazole mit Hydrazin und Thiolaten, jedoch nicht mit substituierten Hydrazinen. Um die Reaktivität der Aminothiazole vollständig zu verstehen, werde ich im Rahmen meiner Masterarbeit in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Chemie die Reaktivität weiterer Nukleophile untersuchen und mittels physiko-organischen Untersuchungen z.B. mittels NMR-Spektroskopie die Substitution von Triflatthiazolen zu Aminothiazolen mechanistisch aufklären.
Dimitri Domnjuk
In meiner Masterarbeit in Kooperation mit dem Fachgebiet Mathematics of Data Science habe ich mich mit dem Einsatz von Graph Neural Networks (GNNs) zur Vorhersage chemischer Verschiebungen in der Kernspinresonanzspektroskopie (NMR) am Beispiel von 31P-Atomkernen beschäftigt. Dabei habe ich aktuelle Netzwerkarchitekturen verglichen, entwickelte daraus eigene GNNs und arbeitete am Transfer Learning mit anderen Atomkernen wie 1H oder 13C. Zur Verbesserung der Interpretierbarkeit der Vorhersagen setzte ich ebenfalls Werkzeuge wie GNNExplainer und GNNShap ein.
Jasmin Hack
Im Rahmen meines Masterforschungspraktikums realisierte ich, aufbauend auf den Ergebnissen meiner Bachelorarbeit, die Etablierung und Validierung einer Bestrahlungseinheit für In-situ-NMR-Messungen. Als Modellsubstanzen setzte ich Donor-Akzeptor-Stenhouse-Addukt-(DASA)-Farbstoffe ein und regte mittels einer LED direkt im NMR-Röhrchen die Photoreaktionen an. Die Untersuchung von Gleichgewichts- und Geschwindigkeitskonstanten erfolgte zur Validierung durch UV/VIS-Spektroskopie und wurde anschließend auf die NMR-Spektroskopie übertragen.
Anthony Fink
Faserverbundwerkstoffe besitzen ein breites Anwendungsspektrum, doch das Recycling stellt ein Problem dar, welches noch ungelöst ist. Das Ziel meiner Forschung ist es photolabile Linker zu entwickeln, die in den Haftvermittlern, welche die Interaktion zwischen Faser und Polymer ermöglichen, integriert werden soll. Diese Linker sollen im Recyclingprozess durch Lichtbestrahlung zerstört werden, wodurch sich die Fasern leichter abtrennen lassen und bestenfalls wiederverwendet werden können.
Maik Seemann
4-Hydroxythiazole sind z.B. wegen ihrer biologischen Eigenschaften, etwa als 5-Lipoxygenase Inhibitoren, interessante chemische Verbindungen und zeigen dazu häufig Fluoreszenzerscheinungen. Im Rahmen meiner Masterarbeit konzentriere ich mich einerseits zusammen mit dem Fachgebiet Chemie auf die Entwicklung neuartiger synthetischer Modifikationen am Thiazolgrundkörper sowie deren Analytik. Andererseits arbeite ich an der systematischen Erstellung einer Datenbank, die eine Korrelation zwischen den Fluoreszenzeigenschaften und spezifischen Strukturelementen der 4-Hydroxythiazole mittels maschinellen Lernens herstellt.