abgeschlossene Masterarbeiten im Fachgebiet:

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Erstellt: Sun, 16 May 2021 13:52:39 +0200 in 0.3472 sec


Breitbart, Konstantin;
Methode zur Ermittlung der Gefahr digitaler Substitution in der Unternehmensberatung. - Ilmenau. - 76 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

In unterschiedlichen Wirtschaftsfeldern hat die Digitalisierung bereits zu weitreichenden Veränderungen geführt. Im Gegensatz dazu wurden Unternehmensberatungen von der Digitalisierung nur wenig beeinflusst; das Geschäftsmodell der Beratung hat sich im digitalen Zeitalter kaum verändert. Branchenexperten gehen jedoch davon aus, dass auch Beratungsleistungen in den nächsten Jahren zunehmend moderne Internet- und Kommunikationstechnologien nutzen werden, was erhebliche Veränderungen der Unternehmensberatungen bedingen könnte. Daher erscheinen Fragenstellungen zu den Zukunftschancen klassischer Beratungsleistungen und zur Gefahr, dass diese Leistungen durch digitale Technologien substituiert sinnvoll. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde eine Methode zur Bewertung der Substitutionsgefahr von Beratungsleistungen entwickelt. Nach Durchführung einer Literaturanalyse und mehrerer Experteninterviews wurden drei Aspekte identifiziert, die für die Bewertung der Substitutionsgefahr von Beratungsleistungen wesentlich sind: 1. das leistungsbezogene Digitalisierungspotenzial, 2. der Einfluss der Marktsituation sowie des Wettbewerbs und 3. die Situation innerhalb der Kundenunternehmen. Zu jedem dieser Aspekte wurde ein Kriterienkatalog entwickelt, um die vom jeweiligen Aspekt ausgehende Gefahrenlage für eine Substitution zu analysieren. Im letzten Schritt der Methode werden die Teilbewertungen wieder verdichtet, um so die Gefahr der digitalen Substitution einzelner Beratungsleistungen für die Zukunft einschätzen zu können.



Reiß, Isabell;
Design Science Research : State-of-the Art und aktuelle Entwicklungen. - Ilmenau. - 87 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Die Design Science Research ist ein Forschungsansatz der Wirtschaftsinformatik, mit dem IT-Artefakte mithilfe von Designaktivitäten entwickelt und evaluiert werden können. Seit der Hervorbringungen des Ansatzes durch Hevner et al. 2004 wurden zahlreiche Methoden zur Durchführung erarbeitet. Dies geht aus einer umfassenden Literaturanalyse im Rahmen dieser Arbeit hervor. Zudem nehmen es sich verschiedene Forscher zum Ziel, die Design Science Research in unterschiedlichen Belangen weiterzuentwickeln. Diese Arbeit greift derartige Forschungsbemühungen auf und stellt diese gesammelt dar. Dadurch soll die Entwicklung der Design Science Research seit der Hervorbringung im Zeitverlauf aufgezeigt werden, um den aktuellen Forschungsstand darzutellen und Trends oder Hypes zu identifizieren. Des Weiteren gilt es, bisherige Durchführungsmethoden wie die Design Science Research Methodology auf Verbesserungen und Weiterentwicklungen zu prüfen, um Forschern Empfehlungen zur Wahl der Durchführungsmethode zu bieten.



Experimentelle Untersuchung des Einflussfaktors Ressourcenbeschränkung auf die Prozessakzeptanz. - Ilmenau. - 69 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Der aktuelle Trend in der deutschen Automobilindustrie und der Politik tendiert in die Richtung, neue Fahrzeuge zu entwickeln, was zugleich mit neuen Herausforderungen einhergeht. Der Grund dafür liegt darin, dass an die Fahrzeugentwicklung zahlreiche ökologische und rechtliche Ansprüche gestellt werden - von der Berücksichtigung der Klimaschutzziele, Erwartungen der Kunden bis hin zum stetig wachsenden Druck der Konkurrenz. Das Geschäftsprozessmanagement übernimmt daher eine wesentliche Aufgabe, indem es den hohen Anforderungen nachkommen muss. Dementsprechend müssen auch Prozessvorgänge verändert werden oder sogar komplett neue Prozesse erstellt werden, wobei der Prozessnutzen auch von der Akzeptanz der Geschäftsprozesse stark beeinflusst wird. Die Akzeptanz der Geschäftsprozesse wird von einer Reihe an Faktoren beeinflusst, welche wiederum in unterschiedlichen Prozesszyklusphasen sowie innerhalb unterschiedlicher Dimensionen und auf unterschiedliche Gegenstände einwirken. Darüber hinaus müssen auch die physiologischen Einflussfaktoren beachtet werden, die sich zwischen den jeweiligen Prozessanwendern unterscheiden können. Die Verbesserung der Akzeptanz der Geschäftsprozesse zeugt daher von wesentlicher Bedeutung. Für die vorliegende Forschung wurden bereits einige Faktoren, welche die Prozessakzeptanz beeinflussen, genannt. Diese basieren auf den Ergebnissen qualitativer Forschung, wobei weder ein Vergleich noch eine Bewertung zwischen diesen durchgeführt noch Effektstärken oder Wechselbeziehungen zwischen den einzelnen Faktoren erforscht wurden. Aufgrund dieser Tatsache wird diese Arbeit auf ein Experiment eingehen, welches durchgeführt wurde, um diese hier genannten Faktoren zu analysieren und diese Forschungslücke zu schließen. Die Studie wurde innerhalb einer Entwicklungsabteilung eines bekannten Automobilherstellers durchgeführt und kann somit als Feldstudie eingestuft werden. Für die Untersuchung wurde ein spezieller Prozess mit seinen potentiellen Anwendern durchgelaufen. Die methodische Vorgehensweise, auf welche hier eingegangen wird, baut auf den Analyseergebnissen dieser Forschung auf und zeigt, wie sie sich diese auf die weitere Forschung auswirken könnten.



Gabriel, Patrick;
Auswirkung von Einflussgrößen auf die Akzeptanz von Prozessen : eine experimentelle Untersuchung. - Ilmenau. - 80 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Viele Unternehmen versuchen stetig ihre Prozesse zu optimieren. Allerdings ist es möglich, dass diese trotz abgeschlossener Optimierungsprojekte nicht die erwarteten positiven Effekte erbringen. Zumeist liegt dies an einer fehlerhaften Ausführung oder Missachtung der durchgeführten Änderungen. In der Literatur ist in diesem Zusammenhang von Prozessakzeptanz die Rede. Das Ziel dieser Forschung ist es zu bestimmen, wie die Einflussgrößen Hierarchie und Bürokratie auf die Prozessakzeptanz für ein quantitatives Versuchsdesign operationalisiert werden können. Zusätzlich wird beobachtet, welche Effekte der einzelnen Variablen wie gemessen werden können und ob die Untersuchung realer Prozesse einen Einfluss auf die Aussagekraft kontextbezogener Experimente hat. Um diese Ziele zu erreichen, wurden Experimente in einem Unternehmen als Dienstleister für Beratungen durchgeführt. Es wurde eine Befragung mit verschiedenen, speziell manipulierten Prozessen für jede untersuchte Einflussgröße durchgeführt und mittels SPSS ausgewertet. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass lediglich in der affektiven Dimension die Akzeptanz der Probanden für eine Verringerung der Hierarchie signifikant war. In der kognitiven und konativen Akzeptanzdimension konnten keine signifikanten Unterschiede nachgewiesen werden. Bei den Ergebnissen der Variable Bürokratie waren in allen Akzeptanzdimensionen die Unterschiede signifikant. Diese Ergebnisse sind allerdings mit Vorsicht zu betrachten. Vor allem die vorliegende Untersuchung der Bürokratie sollte durch eine Zweitstudie validiert werden. Hierbei ist nach Meinung des Autors darauf zu achten, dass eine ausreichend große Stichprobe gewählt wird und eine bessere Prozessauswahl zu treffen ist.



Zhang, Simin;
Corporate compliance management / IT compliance - approaches and assessment. - Ilmenau. - 67 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Compliance innerhalb eines Unternehmens verwaltet und bewertet werden kann. Effektive und effiziente IT Compliance werden definiert, mit denen ein Unternehmen regulatorischen und vertraglichen Anforderungen erfüllen kann, um auf das Sicherheitsniveau hinzuweisen und ein gewisses Vertrauen in das konforme Geschäftsumfeld gewährleisten zu können. Deswegen werden einerseits die wesentlichen Elemente und wirksamen Compliance-Funktionen identifiziert, die das Unternehmen aufweisen sollte. Andererseits wird eine IT-Compliance-Bewertungsmatrix erstellt, in der IT-Compliance-Objekte, Anforderungen und effektive Kriterien dargestellt werden. Diese Kriterien werden anhand fünf systemorientierter und funktionsorientierter Evaluationsdimensionen zugeordnet, definiert und gemessen, um sie dann im dreistufigen Effektivitätsniveau zu interpretieren, d. h. hoch, mittel und niedrig. Darüber hinaus wird im Rahmen des integrierten GRC-Ansatzes das Sicherheitsniveau entwickelt. Damit werden effektive IT-Compliance-Management, angemessenes Risikomanagement und ein internes Kontrollsystem zuverlässig kombiniert. Die Skala umfasst die zwei festgelegten Indizes "Risiko/Kontrolle" und "Effektivität, sowie drei Signalfarben (Rot, Gelb, Grün), um die Sicherheit der Geschäftsumgebung einzuordnen. Schließlich wird ein strategisches Konzept in reaktiver und proaktiver IT-Compliance vorgeschlagen, mit denen das Unternehmen die Herausforderungen im digitalen Zeitalter bewältigen kann.



Maktabi, M. Ali;
Standard, Preise und Frameworks der Digitalisierung und digitalen Transformation. - Ilmenau. - 92 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Die digitale Transformation sorgt heutzutage für große Herausforderungen in den Dienstleistungs-, Industrie-, Produktions- und Logistikunternehmen. Für die Anwendung dieser Transformation sollte daher eine klare Strategie und ein Vorgehensmodell oder Framework geplant und vorbereitet sein. In der Literatur existieren viele Vorgehensmodelle/Framework, die entweder nur in der Theorie oder auch in der Praxis angewendet werden. In dieser Masterarbeit wurden die Forschungsfragen beantwortet: - Welche Vorgehensmodelle/Frameworks für die digitale Transformation existieren? - Welche Kriterien bzw. Anforderungen können zur Bewertung/Beurteilung der gefundenen Vorgehensmodelle herangezogen werden, um eine bessere Entscheidungsfindung für den Anwender zu ermöglichen? Am Anfang der Arbeit wurde die Methodik und die Zielsetzung festgelegt und die benötigten Begriffe für dieses Thema definiert. Danach wurde nach dem Verfahren von Webster und Watson (2002) eine Literaturanalyse durchgeführt und das Ergebnis dieser Analyse in einer Matrix zusammengefasst. Der nächste Schritt war die Entwicklung eines Kriterienkatalogs. In diesem Katalog wurden zuerst allgemeine Kriterien sowie spezifische Kriterien definiert und dann zusammengefasst. Dieser entwickelte Kriterienkatalog wurde für die Bewertung der in der Literatur gefundenen Vorgehensmodelle/Frameworks eingesetzt. Nach der Bewertung der Vorgehensmodelle unter den allgemeinen und spezifischen Kriterien wurden zunächst die Ergebnisse dieser Bewertung in einer Matrix zusammengestellt. Im Folgenden wurden die sechs am besten bewerteten Vorgehensmodelle erläutert und erklärt. Diese Vorgehensmodelle liefern detaillierte Empfehlungen für die Umsetzung der digitalen Transformation. Am Ende der Arbeit befindet sich eine Kritische Reflexion, um das Ergebnis der Arbeit zu diskutieren.



Hoffmann, Harry;
Anwendung von Data Mining-Verfahren auf Optimierungsdaten im Rahmen der strategischen Personalplanung. - Ilmenau. - 78 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Für Optimierungsprobleme mit mehreren Zielfunktion wird heuristisch eine Lösungsmenge bestimmt. Die darin enthaltenen Lösungen werden durch Trade-offs charakterisiert. Die Lösungen beherbergen jedoch auch Informationen über das zugrundeliegende Problem, welche zur Generation und Bewertung neuer Lösungen verwendet werden kann. Zur Offenlegung dieser Informationen und deren Umwandlung in nutzbares Wissen können verschiedene Data Mining-Verfahren genutzt werden. Ziel der Arbeit ist deshalb die Identifikation, Anwendung und Bewertung geeigneter Verfahren. Dazu wird zunächst ein Review der relevanten Mehrzieloptimierungsliteratur durchgeführt. Danach werden Verfahren des visuellen Data Minings, Clustering, Self-Organizing Maps, eine Assoziationsanalyse und Entscheidungsbäume im Rahmen einer Fallstudie auf Lösungen eines Mehrzieloptimierungsproblems zur strategischen Personalplanung angewendet. Anschließend erfolgt ein Vergleich der Verfahren anhand der Nützlichkeit, Gültigkeit, Neuartigkeit und Verständlichkeit ihrer Ergebnisse.



Sagemüller, Britta;
"Digitale Readiness" - welche Unternehmensbereiche sind zu unterscheiden und wo liegen die Unterschiede?. - Ilmenau. - 163 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Die digitale Transformation - eine Veränderung, die insbesondere in Unternehmen eine Strategie benötigt. Um eine solche Strategie entwickeln zu können, müssen die Verantwortlichen jedoch zunächst feststellen, wo sich das Unternehmen momentan in Bezug auf den digitalen Wandel befindet und welche Fähigkeiten und Kompetenzen das Unternehmen in diesem Zusammenhang besitzt. Die Bereitschaft für die digitale Transformation, die durch diese Fähigkeiten und Kompetenzen definiert wird, wird als "digitale Readiness" eines Unternehmens bezeichnet. Die Feststellung dieser digitalen Readiness betrachtet nicht nur digitale Technologien und Anwendungen, sondern auch die nicht direkt greifbaren Rahmenbedingungen des Unternehmens (z.B. Mitarbeiter, Unternehmenskultur, Strategie, Vision etc.). Diese Arbeit entwickelt auf der Grundlage eines systematischen Literatur-Reviews von bestehenden Modellen zur Bewertung der "digitalen Readiness" ein "Best-of-Breed"-Modell in Form eines Selbstbewertungstools. Dieses Selbstbewertungstool baut auf einem methodisch entwickelten Reifegradmodell auf und bestimmt anhand von erhobenen und validierten Kriterien aus verschiedenen Unternehmensbereichen die digitale Bereitschaft eines Unternehmens. Die Unternehmensbereiche sind: "Daten & IT", "Kultur", "Kunden & Partner", "Leadership", "Mitarbeiter", "Organisation & Kommunikation", "Produkte / Services", "Strategie & Vision", "Wertschöpfung & Prozesse". Zu jedem dieser Unternehmensbereiche leitet das entwickelte Modell - das Digital Readiness Model - erste Handlungsempfehlungen für die Unternehmen ab. Das Digital Readiness Model wurde in der Praxis durch ausgewählte Experten getestet und evaluiert.



Ress, Julia;
Theorie der Prozessakzeptanz und Process Virtualization Theorie : Möglichkeiten der Integration theoretischer Zugänge der Virtualisierung in der Unternehmensberatung. - Ilmenau. - 126 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Die digitale Transformation ist heute, wie in vielen anderen Domänen, zum Taktgeber der Consultingbranche geworden. Technologische Entwicklungen sorgen für neue Möglichkeiten, Beratungsleistungen zu optimieren oder Produkte und Prozesse gänzlich neu zu gestalten. Durch neue, innovationsgetriebene Wettbewerber und veränderte Ansprüche der Kunden entsteht eine neue Marktdynamik. Um sich als Beratungsunternehmen am Markt behaupten zu können, ist es unabdingbar, die eigenen Leistungen und das eigene Geschäftsmodell kontinuierlich kritisch zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Während die Auseinandersetzung mit der Problematik in der Praxis an Wichtigkeit gewinnt, nimmt auch im Consulting Research die Forschung zur Virtualisierung von Beratungsleistungen stetig zu. Ziel dieser Arbeit ist die Auseinandersetzung mit zwei Artefakten aus diesem Gebiet. Anhand der Design Science Research Methode werden Integrationsmöglichkeiten theoretischer Zugänge für die 'Methode zur Ermittlung des Virtualisierungspotentials von Beratungsleistungen' sowie für das 'Prozessmodell zur Virtualisierung von Beratungsleistungen' aufgezeigt. Konkret werden dazu Erkenntnisse der Process Virtualization Theorie (PVT) und der Theorie der Prozessakzeptanz (TPA) sowie anknüpfende Beiträge genutzt. Ferner fließen auch Erkenntnisse zur digitalen Transformation von Geschäftsmodellen in der Beratung ein. Der Integration vorausgehend wird ein methodischer Theorievergleich aufgestellt. Durch diesen wird festgestellt, dass kein logischer Widerspruch zwischen PVT und TPA besteht. Vielmehr wird erkannt, dass eine horizontale Integration beider Theorien möglich ist. Auf dieser Grundlage werden die Artefakte weiterentwickelt. Die weiterentwickelte Methode zur Ermittlung des Virtualisierungspotenzials wird überdies im Rahmen einer Fallstudie am Beispiel eines Softwareeinführungsprozesses einer Beratung demonstriert. Ferner wird die Methode im Rahmen von Experteninterviews evaluiert. Die Evaluation bestätigt die Funktionalität der weiterentwickelten Methode weitestgehend. Gleichzeitig zeigt sie Entwicklungspotential auf, welches in künftige Iterationen einfließen kann. Als Ergebnis zeigt die Arbeit, dass Integrationsmöglichkeiten bestehen und wie diese umgesetzt werden können. Sie birgt in diesem Sinne einen Erkenntnisgewinn für sowohl Fachwissenschaftler als auch Beratungsunternehmen in der Praxis.



State of Practice : Systeme zum internen und Projekt-Controlling in Unternehmensberatungen. - Ilmenau. - 93 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Im Rahmen dieser Arbeit wurden vorerst Controlling-Systeme konkretisiert. Anschließend wurden Instrumente für das interne und das Projektcontrolling vorgestellt. Zur organisatorischen Einbettung wurden schließlich die Anforderungen der Unternehmensberatung an Controlling-Systeme untersucht. Im schließlich erfolgenden Design wurden die relevantesten Instrumente für das interne Controlling einerseits und das Projektcontrolling andererseits bei einer Unternehmensberatung identifiziert. Zu Beginn des zweiten Kapitel wurde ermittelt, dass ein Controlling-System mit einem Regelkreis verglichen werden kann. Diesbezüglich ist im weiteren Verlauf jedoch festgestellt worden, dass eine Betrachtung des ganzen Systems als ein Zusammenwirken vieler Instrumente als miteinander verbundenes Controlling-System nicht realistisch ist. Vielmehr ist es ein voneinander unabhängiges Nutzen verschiedener Instrumente zum Zweck der Rationalitätssicherung. Die Instrumente selbst besitzen jedoch Elemente des Controlling-Regelkreises. Weiterhin wurden die Controlling-Instrumente für das interne Controlling präsentiert, wobei diese in verschiedene Perspektiven des Unternehmens eingeteilt wurden. Im folgenden dritten Kapitel wurde speziell auf das Projektcontrolling eingegangen, wobei die verschiedenen Phasen der Auswahl von Projekten, der Planung von Projekten und der Betreuung von Projekten berücksichtigt wurden. Es wurden erneut die relevanten Instrumente für die einzelnen Phasen präsentiert. Das folgende Kapitel 4 beschreibt die Grundzüge der Unternehmensberatung, spezifische Charakteristika und schließlich Besonderheiten, welche konkret für das Controlling in Unternehmensberatungen relevant sind. Hierbei wurde in besonderem Maße die Bedeutung des Projektcontrollings hervorgehoben und bezüglich des internen Controlling-Systems festgestellt, dass grundlegende Besonderheiten nicht vorhanden sind. Schließlich wurden in Kapitel 5 zwei Systeme entwickelt, welche für das Controlling und das Projektcontrolling in Unternehmensberatungen passend sind. Das Projektcontrolling wurde hierbei in ein sehr engmaschiges System implementiert, um das Einhalten der Vorgaben zu gewährleisten. Beim internen Controlling wurden organisationale Besonderheiten beachtet, welche die gewählten Instrumente beeinflusst haben.