Ilmsens GmbH

Entwicklung innovativer Flüssigkeits- und hochauflösender Nahbereichssensoren

Die Ilmsens GmbH wurde 2016 aus der TU Ilmenau heraus gegründet und entwickelt modernste Ultrabreitbandsensoren nach höchsten Qualitätsstandards. Die Sensoren von Ilmsens finden internationale Anwendung in der Flüssigkeitsanalyse und in der Nahbereichssensorik.

Ihren Ursprung hat die Ilmsens GmbH im Fachgebiet Elektronische Messtechnik und Signalverarbeitung und der dortigen Forschungsgruppe „Ultrabreitband-Technologie (UWB)“ um Dr.-Ing. Jürgen Sachs, Kai Schilling, Martin Kmec und Ralf Herrmann. Um den Schritt aus der Forschung in die Wirtschaft zu gehen, holten sich die vier Wissenschaftler mit Hans-Christian Fritsch den passenden Mitgründer an Bord: Der Wirtschaftsinformatiker war Projektleiter an der TU und übernahm die Position als Geschäftsführer bei Ilmsens. Heute beschäftigt das Unternehmen über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihren Standorten im Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau sowie in Košice (Slowakei).

Durch die hochauflösende Nahbereichssensorik ist es der Ilmsens GmbH möglich, Objekte oder Flächen sowie kleinste Bewegungen zu detektieren und diese hinsichtlich ihrer Distanz zum Sensor, ihrer Geschwindigkeit und ihrer Position zu bestimmen und zu klassifizieren. Die Objekte können bei diesem zerstörungsfreien Verfahren in verschiedensten Materialien detektiert werden. Anwendung findet die Technologie auch international in der Wissenschaft: So nutzten norwegische Forscher die Sensoren, um Schneeschichten auf dem Meereis am Nordpol zu messen.

Die Ilmsens GmbH wurde über den EXIST-Forschungstransfer gefördert und gewann unter anderem den Thüringer Strategiewettbewerb für innovative Gründungen (2016), den Start-up-Pitch des ZVEI-Kolloquiums (2018) und den Pitch des Technologie-Wettbewerbs getstarted2gether (2020).

Weiterführende Informationen zur Ilmsens GmbH erhalten Sie über die Unternehmenswebseite und auf LinkedIn.