In der Röntgenröhre werden Elektronen beschleunigt bis sie auf eine Kupferanode auftreffen, in der sie durch Wechselwirkungen mit dem Material abgebremst werden. Die dabei abgestrahlte Röntgenstrahlung trifft auf eine Einkristalloberfläche (LiF) und wird daran gebeugt (Bragg-Reflexion). Die Messung der winkelabhängigen Intensität der Röntgenstrahlung erfolgt mit einem Geiger-Müller-Zählrohr und erlaubt das Röntgenspektrum aufzuzeichnen.
Neben der Beobachtung charakeristischer Linien wird die Verschiebung des Bremsspektrums als Funktion der Beschleunigungsspannung zur Bestimmung des Planckschen Wirkungsquantums herangezogen.
Versuchsanleitung