Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN) MacroNano®

       

Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien steht für interdisziplinäre und fakultätsübergreifende Spitzenforschung im Bereich der
Mikro- und Nanotechnologien. Bereits 2006 gegründet, besteht das Institut heute aus 37 Fachgebieten der TU Ilmenau und vereint und bündelt damit die Kompeten­zen von Naturwissenschaften, stark technologieorientierten Fachgebieten der Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie sowie sehr anwendungsorientierten Ingenieurdisziplinen.

Ziel des Instituts ist es,

  • die interdisziplinäre Forschung auf dem Gebiet der Mikro- und Nanotechnologien von den Grundlagen bis zur Anwendung zu intensivieren,
  • den Wissenstransfer durch Forschungsprojekte gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern und Partnerunternehmen zu erhöhen und
  • die Forschungskompetenz im eigenen Haus und bei den wissenschaftlichen Partnern kontinuierlich weiterzuentwickeln.
 

Zur Umsetzung der vom Institut verfolgten Ziele, steht den Mitgliedsfachgebieten das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien zur Verfügung. Mit über 300 Anlagen und Geräten auf fast 2.000 m2 Laborfläche in zwei Hochtechnologiegebäuden (Feynmanbau und Meitnerbau), ist das ZMN der infrastrukturelle Mittelpunkt des Institutes.

News

Auszeichnung an Gisella Lucero

Gisella Lucero erhielt auf der wissenschaftlichen Konferenz der Doktorandenschule der Universität Dunarea de Jos den ersten Preis

Gisella Lucero hat auf der wissenschaftlichen Konferenz der Doktorandenschule der Universität Dunarea de Jos den ersten Preis gewonnen. Frau Lucero präsentierte eine Arbeit mit dem Titel "Elektrochemischer Nachweis von Nitrit-Ionen mit PEDOT-Filmen und PdAu/PEDOT-Kompositen" zu ihrem Promotionsthema, das sich mit dem elektrochemischen Nachweis von Schadstoffen im Trinkwasser befasst. Zu diesem Zweck stellt sie Verbundschichten aus leitfähigen Polymeren und Nanopartikeln her. In ihrem Beitrag konnte sie zeigen, dass unberührte PEDOT-Filme, die bei konstantem Potential abgeschieden wurden, Nitrit mit einer guten Empfindlichkeit nachweisen können. Der Einbau von hohlen PdAu-Nanopartikeln erhöht die Empfindlichkeit weiter und ermöglicht den Nachweis bis hinunter zu Werten, die für die Überwachung der Wasserqualität relevant sind.

Seit vielen Jahren arbeitet die Gruppe Galvanotechnik und Galvanotechnik mit der Dunarea de Jos Universität in Galati/Rumänien zusammen. Jedes Jahr findet im Rahmen eines Erasmus-Abkommens ein Austausch von Forschungspersonal und Studenten statt. Außerdem nehmen Forscher aus unserer Gruppe regelmäßig an den Konferenzen der Doktorandenschule teil.

Quelle: FG ECG

Im Video werfen wir einen Blick in das Forlab NSME im Zentrum für Mikro- und Nanotechologien der
TU Ilmenau
 

zum Projekt