Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN) MacroNano®

       

Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien steht für interdisziplinäre und fakultätsübergreifende Spitzenforschung im Bereich der
Mikro- und Nanotechnologien. Bereits 2006 gegründet, besteht das Institut heute aus 37 Fachgebieten der TU Ilmenau und vereint und bündelt damit die Kompeten­zen von Naturwissenschaften, stark technologieorientierten Fachgebieten der Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie sowie sehr anwendungsorientierten Ingenieurdisziplinen.

Ziel des Instituts ist es,

  • die interdisziplinäre Forschung auf dem Gebiet der Mikro- und Nanotechnologien von den Grundlagen bis zur Anwendung zu intensivieren,
  • den Wissenstransfer durch Forschungsprojekte gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern und Partnerunternehmen zu erhöhen und
  • die Forschungskompetenz im eigenen Haus und bei den wissenschaftlichen Partnern kontinuierlich weiterzuentwickeln.
 

Zur Umsetzung der vom Institut verfolgten Ziele, steht den Mitgliedsfachgebieten das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien zur Verfügung. Mit über 300 Anlagen und Geräten auf fast 2.000 m2 Laborfläche in zwei Hochtechnologiegebäuden (Feynmanbau und Meitnerbau), ist das ZMN der infrastrukturelle Mittelpunkt des Institutes.

News

Diplomstudiengang Elektrotechnik und Informationstechnik

Erster Diplomabsolvent schließt ein Semester vor Ende der Regelstudienzeit erfolgreich ab.

Ende März 2022 schloss Peter Hackbarth das Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik mit dem Abschluss „Diplom-Ingenieur“ ein Semester vor Ende der Regelstudienzeit erfolgreich ab. Damit ist Herr Hackbarth der erste Diplomabsolvent an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik seit Wiederaufnahme des Diplomstudiengangs zum Wintersemester 2017/18. Die Einführung des Diplomstudiengangs erfolgte im Rahmen eines fünfjährigen Modellversuchs zwischen der TU Ilmenau und dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft. Dabei bot der einzügige 10-semestrige Studiengang vielfältige Möglichkeiten, Eigeninitiative zu entwickeln und zusätzliche Qualifikationen zu erwerben. Er beinhaltet eine weitgehend frei wählbare Fächerkombination im Hauptstudium, ein integriertes Ingenieurpraktikum von 20 Wochen (entspricht einem Semester), eine Forschungsarbeit um erste Einblicke in wissenschaftliche Arbeitstechniken zu erhalten sowie Mobilitätsfenster für mögliche Auslandsaufenthalte.

 

Herr Hackbarth, wo kommen Sie ursprünglich her und wo haben Sie Ihr Abitur abgelegt?

Geboren bin ich in Naumburg an der Saale und habe ebenfalls am ortseigenem Domgymnasium mein Abitur erfolgreich absolviert.

 

Wie sind Sie auf die TU Ilmenau und den Diplomstudiengang EIT aufmerksam geworden?

Ich interessierte mich bereits während meiner Abiturientenzeit für die Naturwissenschaften und nahm ebenfalls an zahlreichen Wettbewerben in dieser Thematik teil. Aufgrund dessen habe ich speziell einen technischen Studiengang gesucht. Die Elektrotechnik wählte ich recht zügig als mein Themengebiet. Erstmalig hatte ich an der Fachhochschule Jena Kontakt zu dem Studiengang. Meine Studienbewerbungen liefen anschließend für den Studiengang in Jena, Dresden und Ilmenau. Wobei ich bei jeden die Zusage bekam. Für Ilmenau habe ich mich folglich aufgrund des Diplomstudienganges entschieden.

 

Warum haben Sie sich für einen Diplomstudiengang entschieden und nicht für das Bachelor-/Masterstudienmodell?

Ich wählte den Diplomstudiengang, da dieser umfangreicher und etablierter ist. - Umfangreicher, da er im Vergleich zum Master ein erweitertes Grundlagenstudium beinhaltet und in der Spezialisierung gezieltere Auswahlmöglichkeiten anbietet. Etablierter, da er von den Firmen teilweise besser angenommen wird.

 

Sind Ihre Erwartungen, welche Sie an den Diplomstudiengang EIT gesetzt haben, erfüllt worden?

Ja, meine Erwartungen wurden dahingehend erfüllt, dass der Elektrotechnik-Studiengang eine gewisse berufliche Sicherheit bietet und das Jobangebot sehr umfangreich ist.

 

Herr Hackbarth, Sie haben das Studium ein Semester vor der Regelstudienzeit beendet. Wie sehen Sie den Aufbau und die Strukturierung des Diplomstudiengangs?

Die Strukturen des Studiengangs sind sehr bemessen, man muss sich bewusst sein, dass man teilweise Wochen mit 70 bis 80 Stunden absolviert. Dennoch kann man sagen, dass der, aufgrund der Corona- Pandemie eingeführte Online-Unterricht mir ein vermehrtes Selbststudium ermöglichte und ich somit meine Regelstudienzeit verkürzen konnte.

 

Wie sehen Sie rückblickend Ihre Studienwahl? Würden Sie sich wieder für einen Diplomstudiengang entscheiden?

Momentan bin ich froh, meinen Studiengang abgeschlossen zu haben, denn die investierte Zeit war umfangreicher als anfangs erwartet, ob ich mich erneut für einen Diplomstudiengang einschreiben würde, kann ich derzeit noch nicht sagen. Jedoch sind die Jobaussichten mit diesem Studium sehr hoch und deshalb empfehlenswert.

 

Was sind Ihre Planungen für die Zukunft? Haben Sie bereits ein Anstellungsangebot und wie waren die Jobaussichten mit einem Diplomabschluss im Allgemeinem?

Durch mein abschließendes Berufspraktikum konnte ich bereits in dem Arbeitsfeld des Diplomingenieurs tätig werden. Meine jetzige Firma, die Stadtwerke Halle an der Saale, boten mir bereits vor Beendigung meines Praktikums eine Festanstellung mit erfolgreich bestehender Diplomarbeit an. Prinzipiell ist zu sagen, dass ich nicht wirklich nach Jobs suchen musste, denn jede Firma, bei welcher ich vorstellig wurde, bot mir im gleichen Zuge eine Festanstellung an. Somit würde ich sagen, dass Absolventinnen und Absolventen des Diplomstudiengangs gerade im Bereich Elektro- und Informationstechnik händeringend gesucht wird.

 

Quelle: Peter Hackbarth

 

ForLab NSME

Im Video werfen wir einen Blick in das Forlab NSME im
Zentrum für Mikro- und Nanotechologien der
TU Ilmenau.

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