Fertiggestellte Masterarbeiten

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Erstellt: Sun, 23 Jan 2022 14:48:45 +0100 in 0.0551 sec


Praslova, Alena;
Representation of disability and sexuality on YouTube : an exploratory study. - Ilmenau. - 429 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Einleitung: Menschen mit Behinderungen nutzen YouTube, um ihre Meinung und Erfahrungen mit Sexualität ohne Stigmatisierung zu teilen. Diese Studie untersucht die Darstellung von Behinderung und Sexualität auf YouTube in vier Forschungsfeldern der Kommunikationswissenschaft. Forschungsziele: Diese explorative Studie zielt darauf ab, InhaltserstellerInnen mit Behinderungen auf YouTube zu untersuchen (FF1), sowie den Inhalt ihrer Videos (FF2), die Charakteristiken und Motivationen ihres Publikums (FF3) und die Effekte der Videoinhalte auf ihre ZuschauerInnen (FF4). Methoden: Um alle Forschungsfragen beantworten zu können, wurden verschiedene Methoden angewandt: Sekundärforschung und Interviews zur Kommunikatorforschung (N = 24); qualitative (N = 24) und quantitative (N = 113) Medieninhaltsanalysen zur Medieninhaltsforschung; Analyse von öffentlichen Kommentaren zur Publikumsforschung (N = 762) und Mediennutzungsforschung (N = 318); Analyse von öffentlichen Kommentaren zur Medienwirkungsforschung (N = 315). Ergebnisse: YouTuber mit Behinderungen produzieren Inhalte zu Sexualität und Behinderung, um Informationen für andere Personen mit Behinderungen und der Gesellschaft allgemein bereitzustellen (FF1). Hinsichtlich der Videoinhalte teilen YouTuber Rat zum Thema Dating (57.5 %), aber erwähnen Sexualbegleitung nicht (0.0 %). Es stellte sich heraus, dass es fast keine Beziehungen zwischen getesteten Inhaltsvariablen und dem Geschlecht der YouTuber gab, als ihrer Formen der Behinderung (psychisch und physisch) (FF2). Die produzierten Inhalte ziehen ein breites Publikum an, einschließlich Personen ohne Behinderungen, viele auf der Suche nach Informationen zu dem Thema (FF3). Die Inhalte rufen viele Bekundungen von emotionalen Effekten der Zuschauer hervor (FF4). Schlussfolgerung: Diese Arbeit liefert eine solide Grundlage für zukünftige Forschung in dem Bereich Behinderung und Sexualität. Forschende könnten Medieneffekte von Inhalten auf ihre Zuschauer genauer betrachten und weiterführende, qualitative und quantitative Inhaltsanalysen von Videos durchführen. Darüber hinaus können Praktizierende aus dem medizinischen Bereich für ihre Inhalte Themen von YouTubern integrieren. Schlagworte: Behinderung, Sexualität, YouTube, Explorative Studie.



Amelang, Max;
Quality evaluation of weight management apps. - Ilmenau. - 106 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Einleitung: Übergewicht ist ein maßgeblicher Verursacher vieler Krankheiten und stellt weltweit ein immer größeres Problem dar. Inzwischen wurden zahlreiche Apps entwickelt, die den Nutzern helfen sollen, ihr Gewichtsmanagement zu verbessern. In Anbetracht der Geschwindigkeit, mit der Apps entwickelt werden, ist es jedoch unerlässlich, deren Qualität regelmäßig zu untersuchen. Forschungsziele: Ziel dieser Studie war es, die Qualität von Apps zur Gewichtskontrolle anhand umfassender Qualitätskriterien zu bewerten. Auf diese Weise wurden die Informationsqualität (F1) und die Systemqualität (F2) bestimmt und die Zusammenhänge zwischen diesen Elementen, den Nutzerbewertungen und den App-Downloads (F3) untersucht. Methoden: Es wurde eine systematische Suche im US App Store mit Suchbegriffen zum Thema Gewichtsmanagement durchgeführt. Die Systemqualität der Apps wurde anhand der Mobile App Rating Scale (MARS) bewertet und auf einer 5-Punkte-Skala bewertet. Die Taxonomy of Behavior Change Techniques (BCTs) wurde verwendet, um deren Präsenz oder Absenz zu erfassen. Ein zweiter Gutachter kodierte 50 % der Apps, um die Interrater-Reliabilität zu gewährleisten. Die deskriptiven und inferentiellen statistischen Datenanalysen wurden in SPSS durchgeführt. Ergebnisse: Eine Stichprobe von N = 38 Apps wurde für diese Auswertung als geeignet erachtet. Im Durchschnitt wurden 9,6 BCTs pro App ermittelt (Spanne: 3-19). Die am häufigsten verwendeten BCTs waren Provide instructions (87 %) und Prompt self-monitoring (87 %). Die Ergebnisse der MARS-Gesamtbewertung wiesen auf eine mäßige Qualität der Apps hin (M = 3,48; SD 0,61). Functionality war der am höchsten bewertete MARS-Bereich (M = 3,52; SD 0,68), während Aesthetics (M = 3,40; SD 0,84) am niedrigsten bewertet wurde. Es wurden signifikante positive Korrelationen zwischen der MARS-Gesamtbewertung, der Anzahl der BCTs und den App-Downloads festgestellt. Schlussfolgerung: Die Etablierung eines standardisierten Rahmens für die Qualitätsbewertung würde die Vergleichbarkeit der Bewertungen und deren Aussagekraft für die Nutzer erhöhen. Auf dieser Grundlage sollten bei der Entwicklung zukünftiger Apps mehr Fachleute aus dem Gesundheitswesen einbezogen werden, mehr wissenschaftlich fundierte Inhalte integriert und wirksamere BCTs für das Gewichtsmanagement eingebaut werden.



Xu, Manning;
Representation of intrauterine devices (IUDs) on YouTube: a quantitative media content analysis of the videos and comments. - Ilmenau. - 85 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Intrauterinpessare (IUPs) sind hochwirksame Verhütungsmethoden, um ungewollte Schwangerschaften bei Frauen zu verhindern. Bereits vorhandenes Wissen von Frauen über diese Verhütungsmethode ist jedoch relativ gering, und falsche Vorstellungen über IUPs sind aufgrund der genauen Informationen, die in sozialen Medien verbreitet werden, weit verbreitet. In dieser Forschung soll der Inhalt von IUD-Videos von Fachleuten versus Laien auf YouTube untersucht werden, die Popularität und Interaktivität der Videos dieser beiden Arten von YouTubern und die Auswirkungen, die ihre Videos auf die Zuschauer haben. Quantitative Datenerhebung und Medieninhaltsanalyse wurden in dieser Querschnittsstudie verwendet, N=333 Videos und N=3296 Videokommentare wurden gesammelt und mit inferentiellen statistischen Tests, einschließlich Chi-Quadrat-Test und einseitiger ANOVA, ausgewertet. Es gibt einen marginalen statistisch signifikanten Unterschied in der Effektivität des IUPs und den Schmerzen während des Einsetzens des IUPs zwischen den IUP-Videos der Profis und der Laien. In Bezug auf die medialen Framing-Effekte gab es eine starke Korrelation zwischen dem Ton der IUP-Videos und den Videoerstellern. 90 % der IUP-Videos von medizinischen Fachkräften verwendeten eine neutrale Erzählung, während Laien eine positivere Erzählung (36,7 %) verwendeten, um die IUP-Videos zu beschreiben. Obwohl die IUP-Videos insgesamt in einem positiven Ton dargestellt wurden, zeigten die Einstellung und das Verhalten der Frauen gegenüber IUPs immer noch negative Tendenzen. Die Verbesserung der Qualität der IUP-Videos in den sozialen Medien und die Gestaltung der Medien ist entscheidend für die Förderung der Verwendung von IUP-Verhütungsmitteln und die Verhinderung ungewollter Schwangerschaften.



Hofmann, Michelle;
Wie wird Kinderarmut auf YouTube diskutiert? : Ergebnisse einer Kommentaranalyse. - Ilmenau. - Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Einleitung: Kinderarmut ist ein immer noch wachsendes Problem in Deutschland. Darum beschäftigt sich diese Studie mit der Diskussion in den Kommentaren der YouTube-Videos der Initiative #StopptKinderarmut der Bertelsmann Stiftung und dem MESH Collective. Forschungsziele: Das Ziel dieser Studie ist es, den Diskurs über Kinderarmut in den YouTube-Kommentaren unter Betrachtung der Haltung zur Thematisierung von Kinderarmut (FF 1), eigenen Erfahrungen (FF 2, 3 & 4), Beobachtungen (FF 5 & 6) und politischen Forderungen und Vorschlägen (FF 7 & 8) zu analysieren. Methoden: Für die Untersuchung wird eine quantitative und qualitative Inhaltsanalyse genutzt. Bei der Stichprobe handelt es sich um eine Vollerhebung aller Kommentare (n = 4.561) zu den sieben Videos der Initiative #StopptKinderarmut zum Zeitpunkt der Datenerhebung. Das Codebuch besteht aus 31 inhaltlichen Kategorien, von denen die meisten bei den Pretests als reliabel bestätigt wurden. Für die Auswertung wird eine deskriptiv- und inferenzstatistische Datenanalyse (Prozente, [Chi-Quadrat]-Tests) durchgeführt. Ergebnisse: Die meisten Kommentare (47,5 %) zeigen eine positiv-unterstützende Haltung gegenüber der Thematisierung von Kinderarmut. Bei dem Großteil (73,5 %) der geteilten eigenen Erfahrungen handelt es sich um frühere Erfahrungen und nicht aktuelle. Insgesamt werden bei Erfahrungen besonders die Folgen im Bereich materielle Lage (61,4 %) und die Folgen im Bereich soziale Lage (52,2 %) thematisiert. Auch bei den Beobachtungen dominieren die materiellen Folgen (72,7 %). In Bezug auf Forderungen und Vorschläge werden am häufigsten (51,6 %) offene Briefe, Petitionen und Initiativen genannt. Schlussfolgerung: Die beschriebenen eigenen Erfahrungen, Beobachtungen und Forderungen decken sich bis ins Detail mit dem aktuellen Forschungsstand zu Kinderarmut. Weiterhin unterscheidet sich der Fokus der Kommentare je nach Video und richtet sich nach deren Inhalt und den Akteur*innen. Für die Zukunft könnten die Kommentare weiterer YouTube Videos oder Inhalte anderer Plattformen wie TikTok untersucht und verglichen werden, da Auswertungen der Rezeption Hinweise auf die Gestaltung zukünftiger Kommunikationskampagnen zu Kinderarmut geben können. Schlüsselwörter: Kinderarmut, YouTube Kommentare, Haltung, Erfahrungen, Beobachtungen, politische Forderungen



Conde Guevara, Yolanda Melisa;
Can communication technologies reduce loneliness and social isolation in older people? : a scoping literature review. - Ilmenau. - 93 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Einleitung: Der Technologie-Nutzung im Kontext von Einsamkeit und sozialer Isolation bei älteren Menschen, die sowohl gezielte Interventionen als auch selbstgesteuertes Verhalten in Betracht ziehen, wurde aufgrund gemischter Evidenz aus früheren Studien eine ambivalente Rolle zugeschrieben. Forschungsziele: Diese Scoping Review zielte darauf ab, das verfügbare wissenschaftliche Literatur in Bezug auf vier Schlüsselaspekte zu untersuchen und zusammenzufassen: Arten von Kommunikationstechnologien, die im Zusammenhang mit Einsamkeit und sozialer Isolation untersucht werden (RQ1), theoretische Rahmen, die die Nutzung von Kommunikationstechnologien mit Einsamkeit und sozialer Isolation bei älteren Menschen in Verbindung bringen (RQ2), Forschungsdesigns, die verwendet werden, um die Nutzung von Technologien im Zusammenhang mit Einsamkeit und sozialer Isolation zu untersuchen (RQ3), und die Effekte auf Einsamkeit und soziale Isolation, die im Zusammenhang mit der Nutzung von Technologien bei älteren Menschen gefunden wurden (RQ4). Methoden: Diese Studie folgte der Checkliste "Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses extension for Scoping Reviews" (PRISMA-ScR) für die Literatursuche und -auswahl, die Datenerfassung und die Datenanalyse. Nach einer umfassenden Suche in 5 wissenschaftlichen Datenbanken wurden 32 Publikationen (20 mit gezielten Interventionen und 12 mit selbstgesteuerten Verhaltensweisen), die zwischen 2016 und 2021 veröffentlicht wurden, in den Scoping Review aufgenommen. Ergebnisse: Die untersuchten Technologien wurden in 3 Gruppen eingeteilt (neue, internetbasierte und traditionelle). Theoretische Rahmen wurden nur in 34 % der eingeschlossenen Studien angewendet und quantitative Forschungsdesigns wurden in etwas mehr als der Hälfte (53 %) verwendet. Positive Effekte der Technologienutzung auf Einsamkeit und soziale Isolation bei älteren Erwachsenen wurden in 75 % der Studien gefunden. Allerdings waren nur 22 % der Forschungsdesigns experimenteller Natur. Schlussfolgerung: Es besteht die Notwendigkeit, eine einheitliche Kategorisierung von Technologien zu schaffen, theoretische Rahmen zu stärken und experimentelle Designs in die zukünftige Forschung einzubeziehen.



Mikhailova, Veronika;
Digital media in intergenerational communication : status quo and future scenarios for the grandparent-grandchild relationship. - Ilmenau. - 61 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Einleitung: Die Großeltern-Enkelkindern (GP-GC) Beziehung ist sowohl für Großeltern als auch für Enkelkinder von qualitativer Bedeutung. Digitale Medien spielen dabei eine wichtige Rolle, besonders wenn keine persönlichen Interaktionen möglich sind. Forschungsziele: Das Ziel der Studie ist, die Nutzungshäufigkeit (RQ1) und die wahrgenommene Qualität (RQ2) von Kommunikationsmedien und den potenziellen Einsatz innovativer Technologien (RQ3) in Großeltern-Enkelkindern Beziehungen zu untersuchen. Methoden: Im Februar 2021 wurden eine Online-Querschnittsumfrage und ein randomisiertes Online-Vignettenexperiment mit einer Stichprobe von N = 286 Universitätsstudenten aus Deutschland (18-30 Jahre, 57 % weiblich) durchgeführt, die über ihre Kommunikationspraktiken mit einem ausgewählten Großelternteil (50-100 Jahre alt, 77 % weiblich) berichteten. Zunächst wurden die Nutzungshäufigkeit und die wahrgenommene Qualität etablierter Medien (Face-to-Face, Videokonferenzen, Telefon, SMS, soziale Medien, E-Mail, Briefe/Postkarten) und dann eine mögliche zukünftige Kommunikation mit innovativen Medien (Augmented Reality-basiert, Social Robot-basiert) bewertet. Ergebnisse: Face-to-Face- und Telefonkommunikation wurden am häufigsten verwendet, etwa 85 % der Teilnehmer nutzen sie mindestens mehrere Male im Jahr, um mit den Großeltern zu kommunizieren (RQ1). Nicht digitale Medien waren mit einer höheren Kommunikationsqualität verbunden als digitale (RQ2). Innovative Medien wurden niedriger bewertet als etablierte und stießen auf Skepsis hinsichtlich der technischen Kompetenz der Großeltern, jedoch mit hohen Erwartungen hinsichtlich ihrer Kommunikationsqualität (RQ3). Schlussfolgerung: Reichhaltigere Medien wie Videokonferenzen führen nicht automatisch zu einer besseren Kommunikationsqualität, während schlankere Medien wie Briefe oder Textnachrichten bei richtiger Anwendung ein reichhaltiges Kommunikationserlebnis bieten können. Die Studie beschränkt sich auf die schriftliche Präsentation von Online-Vignetten. Ähnliche Video- oder Prototypsimulationen werden für zukünftige Forschungen empfohlen. Die Entwicklung neuer Kommunikationsmedien für GP-GC-Beziehungen sollte sich stärker auf die Benutzerfreundlichkeit konzentrieren.



Babalola, Opeyemi;
Political and non-political memes : a quantitative framing content analysis of Covid-19 memes on Reddit. - Ilmenau. - 85 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Diese Studie untersucht Meme und die darin entdeckten Frames. In der heutigen Zeit hat der Zustand der Welt zu einer Zunahme der Nutzung sozialer Medien geführt. Dieser Anstieg zeigt sich in Reddit, wo Benutzer ständig Memes erstellen und freigeben. Covid-19 ist zu einem zeitgenössischen Thema in den auf Reddit geteilten Memes geworden und hat tatsächlich eine Community, die sich diesem Thema widmet. Diese Studie wird die Darstellung von Covid-19-Memen auf Reddit untersuchen. Eine quantitative Inhaltsanalyse besonders politischer und unpolitischer Covid-19-Meme wurde durchgeführt, um die Rahmen zu untersuchen, die von Personen in den geteilten Memen verwendet wurden. Eine quantitative Inhaltsrahmenanalyse von 1.600 Memen wurde unter Verwendung eines Codebuchs (37 Kategorien, Zuverlässigkeit: [gamma] = 0,84-1,00; [kappa] = 0,61-1,00) durchgeführt, und die Untersuchung der Memes wurde durchgeführt. Die Daten wurden mit Hilfe von R Studio ausgewertet und daraus die inferentiellen und deskriptiven Statistiken (Häufigkeiten, [Chi-Quadrat]-Tests) abgeleitet. Die Ergebnisse ergaben, dass tatsächlich Frames in den gemeinsam genutzten Memes gefunden wurden. Die Meme waren größtenteils mit Coronavirus-Frames eingebettet (51,4 %), und es war nicht überraschend, dass der politische Frame des Landes auch in den Memes vorherrschte (34,8 %). Während der Bill Gates Verschwörung Mythos Rahmen war in den Memen deutlich weniger verbreitet. Reddit-Memes erwiesen sich für Social-Media-Nutzer als sehr kommunikativ, da sie damit Ansichten und politische Haltung zum Ausdruck bringen. Dieser Zweck, dem Meme dienen, macht sie für Wissenschaftler interessanter, um sie weiter zu untersuchen, insbesondere in Bezug auf die Beziehungen zu politischen Strategen. Schlüsselwörter: Memes, Internet-Memes, politische Memes, Reddit, Reddit-Memes, Analyse von Medieninhalten.



Le, Thi Dieu Linh;
Brand's Social Support During COVID-19 Pandemic : a Quantitative Content Analysis on LinkedIn and YouTube. - Ilmenau. - 104 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Die COVID-19-Pandemie hat die Systeme weltweit auf den Kopf gestellt. In dieser Arbeit werden die Arten der sozialen Unterstützung im Zusammenhang mit COVID-19 untersucht, die Unternehmen auf ihren LinkedIn- und YouTube-Seiten angegeben haben (Forschungsfrage oder RQ 1). Darüber hinaus sollen die Unterschiede zwischen der in LinkedIn und YouTube erwähnten sozialen Unterstützung (RQ 2) und der Art und Weise, wie Unternehmen diese Unterstützung gegenüber Kunden und der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Pandemie (RQ 3) zum Ausdruck bringen, ermittelt werden. In einer quantitativen Inhaltsanalyse von 480 LinkedIn-Posts und YouTube-Videos vom 12. März bis 12. September 2020 wurde untersucht, wie Branchen mit hohem finanziellen Schaden (Luft und Reisen, Bankwesen) und solche mit geringem finanziellem Schaden (Kundendienst, High Tech) betroffen sind) bieten soziale Unterstützung durch ihre COVID-19-bezogene Nachricht. Das Codebuch wurde induktiv und deduktiv erstellt und zeigte eine signifikante Übereinstimmung zwischen den Codierern mit allen Cohen-Kappa-Koeffizienten > 0,80. Sowohl deskriptive als auch inferentielle statistische Methoden wurden über das RStudio durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass Unternehmen hauptsächlich emotionale Unterstützung (25 %) und konkrete Unterstützung (24,2 %) leisteten, gefolgt von Informationsunterstützung (22,2 %), Wertschätzung sozialer Unterstützung (19,2 %) und sozialer Netzwerkunterstützung (9,4 %). Insbesondere bieten Marken Beratung und Anleitung am meisten (12,4 %). Die Ergebnisse zeigten auch, dass die soziale Unterstützung auf YouTube (54,10 %) etwas höher war als auf LinkedIn (45,90 %). Darüber hinaus zeigen Branchen mit hohem finanziellen Schaden (55,96 %) tendenziell mehr soziale Unterstützung für ihr Publikum als ihre Kollegen mit geringem oder keinem finanziellen Schaden (44,04 %). Diese Studie trägt zur aktuellen Literatur über die soziale Unterstützung von Marken in sozialen Medien bei und bietet wichtige Einblicke in die Verbesserung der Markentreue, insbesondere während einer globalen Pandemie. Schlüsselwörter: Analyse von Medieninhalten, Branding, soziale Online-Unterstützung, LinkedIn, YouTube, COVID-19-Pandemie.



Online hate speech on YouTube : a quantitative content analysis of gendered online hate speech on gamers and fashionistas. - Ilmenau. - 73 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Die Verbreitung von Hassrede und speziell geschlechtsspezifischer Hassrede nimmt mit der Zunahme von Social-Media-Plattformen zu, was zu einem bedeutenden Problem für die psychische Gesundheit der Ersteller von Inhalten und die Online-Gewalt der Social-Media-Nutzer geworden ist. Diese Studie untersuchte geschlechtsspezifische Online-Hassreden im Kommentarbereich auf YouTube. Eine quantitative Inhaltsanalyse von (N = 2.400) öffentlich zugänglichen meistgelikten Kommentaren aus 40 Videos. Als Forschungsgegenstand wurden zwei verschiedene Genres gewählt; das Gaming-Genre und das How to & Style-Genre. Für das Gaming-Genre wurden zwei männliche und zwei weibliche Kanäle ausgewählt. Für das How to & Style-Genre wurden zwei männliche und zwei weibliche Fashionistas-Kanäle ausgewählt. Das Codebuch für diese Studie umfasste 5 Kategorien und 25 Unterkategorien und hat eine gute Reliabilität ([Gamma] = .95-1.00; [Kappa] = .85-1.00). Für die statistische Auswertung (Häufigkeiten, [Chi-Quadrat]-Tests) wurde die Software RStudio verwendet. Die Ergebnisse der fünf Forschungsfragen in dieser Studie zeigten, dass Männer mehr Hassreden erhielten als Frauen, jedoch mit einer geringen Signifikanz. Frauen erhielten jedoch mehr positive Kommentare in Bezug auf Persönlichkeit, Videoinhalte und Aussehen. Die weiblichen Inhaltsersteller in den Genres Gaming und Mode erhielten null Kommentare bezüglich sexueller oder sexistischer Anfeindungen. Die am häufigsten kodierte Unterkategorie sind neutrale Kommentare, in denen allgemeines Feedback in Bezug auf das Video oder den Ersteller des Inhalts entdeckt wurde. Bei der Kategorie feindselig war gewalttätiger Hass das am häufigsten kodierte Feedback, und bei den kritischen negativen Kommentaren war Kritik am Videoinhalt die am häufigsten kodierte Unterkategorie. Der theoretische Hintergrund, der in dieser Studie verwendet wurde, ist die Ambivalente Sexismus-Theorie, um das Forschungsproblem am besten zu beantworten. Zukünftige Forschung und Anwendung für Kommunikationsforscher und für Praktiker sowie Einschränkungen der Studie werden diskutiert.



Flores Estrella, Andrea Valentina;
Gender stereotypes in memes : a quantitative content analysis of memes and comments on Facebook. - Ilmenau. - 93 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Diese Studie analysiert das Vorhandensein von Geschlechterstereotypen in Facebook-Memes und -Kommentaren. Die Internetnutzung in den letzten zehn Jahren und die Entwicklung digitaler Medien haben eine Zunahme der Online-Kommunikation gefördert, aus der Memes als neue, auf Humor basierende Online-Sprache hervorgegangen sind. Meme-Konsumenten können sowohl als Konsumenten als auch als Produzenten von Memen agieren, daher ist es plausibel, dass die Botschaften in Memen eine gute Referenz für die kulturellen Stereotypen sind, die innerhalb einer Gesellschaft existieren. Die Theorie besagt, dass Berufe in den Köpfen der Menschen geschlechtsspezifisch sind und daher bestimmte Berufe besser für Männer und Frauen geeignet sind. Mit dieser Information im Hinterkopf könnten Meme sowohl dazu verwendet werden, Stereotypen zu verewigen, als auch als Werkzeug, um diese gesellschaftlichen Vorurteile herauszufordern. Mit Hilfe der quantitativen Inhaltsanalyse wird diese systematische Replikationsstudie die Wahlen in den USA 2016 als Fallstudie verwenden und untersuchen, ob Geschlechterstereotypen durch Facebook-Memes und -Kommentare aufrechterhalten oder herausgefordert werden. Insgesamt wurden 102 Memes mit der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton für die Analyse herangezogen, einschließlich 20 Kommentare für jedes der Memes (2040 Kommentare). Es handelt sich um eine systematische Replikationsstudie, die auf der qualitativen Studie von Rebecca Coates Nee & Mariana De Maio aus dem Jahr 2019 basiert. Die Daten wurden mit deskriptiver und inferentieller Statistik (Häufigkeiten, [Chi-Quadrat]-Tests und Cramér's V) analysiert. Die Forschung zeigte überwiegend, dass Geschlechterstereotypen und die Geschlechterstereotypen von Politikerinnen in den Stichprobendaten gefördert wurden, obwohl sie auch zeigte, dass es Raum für die Herausforderung dieser Stereotypen gibt. Stichworte: Meme, Stereotypen, Gender-Stereotypen, Hillary Clinton, Facebook-Memes, quantitative Inhaltsanalyse.




Fertiggestellte Diplomarbeiten

Anzahl der Treffer: 64
Erstellt: Sun, 23 Jan 2022 14:49:20 +0100 in 0.0481 sec


Weber, Jana;
Objektivierung in der Musik: systematische Replikation zur Darstellung von Geschlechter- und Genreunterschieden. - Ilmenau. - 111 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Diplomarbeit 2021

Die vorliegende Arbeit betrachtet die verbale Objektivierung in deutschsprachigen Texten aktueller Populärer Musik hinsichtlich Genre und Geschlecht. Dazu wurde eine systematische Replikation der Studie: Objectification in Popular Music Lyrics: An Examination of Gender and Genre Differences von Flynn, Craig, Anderson und Holody (2016) durchgeführt. Neben den ursprünglichen Aspekten der Körperobjektivierung, des Blicks und der Attraktivität wurde die Untersuchung in der vorliegenden Arbeit um weitere Merkmale der Objektivierung basierend auf der Objektivierungstheorie von Fredrickson und Roberts (1997) erweitert. Für die Objektivierungsarten Reduzierung auf Körperteile, Darstellung als dekoratives Element, Reduzierung auf den sexuellen Gebrauch und Erniedrigung wurden zusätzliche Variablen operationalisiert und gemeinsam mit den Merkmalen der Originalstudie hinsichtlich ihres Auftretens in allen vertretenen Musikgenres analysiert. Weiter wurden Unterschiede bei den Geschlechtern sowohl für die Quelle der Objektivierung als auch das Ziel und das Vorhandensein von Selbstobjektivierung untersucht. Untersuchungsgegenstand für die quantitative Inhaltsanalyse waren deutschsprachigen Lieder der offiziellen deutschen Musikcharts. Die Stichprobe, N = 614, bildeten alle Lieder, die in den wöchentlichen Platzierungen der Jahre 2010 bis 2019 die Plätze 1 bis 25 belegten. Sie wurde 2020 kodiert und anschließend deskriptiv- und inferenzstatistisch ausgewertet. Die Ergebnisse der Originalstudie konnten nur teilweise bestätigt werden, dokumentieren aber ebenfalls signifikante Unterschied zwischen den Genres und Geschlechtern. Deutliche Übereinstimmungen fanden sich in der hohen Anzahl von Objektivierungen, die sich an Frauen richten, sowohl von anderen Personen als auch durch Selbstobjektivierung. Entgegnen der Originalstudie wurden die häufigsten Objektivierungen nicht im Genre Rap/Hip Hop gefunden. Die Aussagekraft der Replikation wurde durch die überproportionale Anzahl männlicher Interpreten und Liedern des Genres Rap/Hip Hop eingeschränkt. Schlagwörter: Objektivierung, Populäre Musik, Genderforschung, quantitativ, Inhaltsanalyse, Replikation, systematisch



Führ, André;
Going Open? - Identifikation und Analyse der Entscheidungsfaktoren und -prozesse hinsichtlich der Einsatzwahl von Open-Source-Software durch PrivatanwenderInnen. - 150 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2012

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Open-Source-Software und ihrem Einsatz durch PrivatanwenderInnen. Im Vordergrund der Untersuchung steht die Identifikation und Analyse von Faktoren, welche die Entscheidung zur Nutzung von Open-Source-Software begünstigend beeinflussen. Zur Betrachtung des komplexen Merkmals der Nutzungsentscheidung wurden die "Unified Theory of Acceptance and Use of Technology" (UTAUT) sowie Softwarequalitätsmodelle nach ISO/IEC 9126 zugrunde gelegt. Zielstellung war es, über die Analyse der zentralen Merkmale der UTAUT in Kombination mit den Kenngrößen des ISO-Standards, ein theoretisches Modell zur empirischen Überprüfung aufzustellen. Hierzu wurde im März 2012 eine Datenerhebung über eine Onlinebefragung durchgeführt. Diese ergab 505 verwertbare Fälle, anhand derer eine Modell- und Hypothesenprüfung durchgeführt wurde. Im Verlauf der Arbeit konnten potentielle Faktoren zur Nutzungserklärung identifiziert, jedoch nicht als solche eindeutig validiert werden. Demnach müssen die erhaltenen Ergebnisse und die Modellspezifikation überdacht werden, um Nutzungsindikatoren effizienter als solche zu ermitteln.



Powalla, Julia;
Die Nutzung von Online Pornografie Portalen durch junge, männliche Erwachsene. - 294 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2012

Die vorliegende Studie beschreibt die Nutzung von Online Pornografie Portalen durch junge, männliche Erwachsene. Die theoretische Basis bildete eine gegenstandsbezogene Anpassung des handlungstheoretischen Referenzmodells von Karsten Renckstorf, in welches die Stimmungsregulierungstheorie von Dolf Zillmann zur Beschreibung der Handlungsauslösung integriert wurde. Zur Beantwortung der Fragestellung "Wie nutzen junge, männliche Erwachsene Online Pornografie Portale?" wurden Leitfaden-Interviews mit n=9 in Deutschland lebenden Männern im Alter von 19-35 Jahren durchgeführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Als Resultat der Untersuchung entstand ein umfassendes Bild der Nutzungsgewohnheiten junger, männlicher Erwachsener in ihren Abhängigkeiten von inneren und äußeren Faktoren. Hierbei stellte sich der Beziehungsstatus der Nutzer als starke Einflussgröße auf den Nutzungsumfang dar. Neben Nutzungsmustern, Nutzungswirkungen, der Nutzungsgeschichte und dem Marktwissen der Befragten, lag ein besonderes Augenmerk auf der Erschließung der unterschiedlichen Motivationen zur Nutzung. Es zeigte sich, dass Online Pornografie Portale vorwiegend zur Stimmungsregulierung, dem Abbau sexueller und anderweitiger Spannungen sowie zum Zeitvertreib eingesetzt werden.



Stäudtner, Saskia;
Meinungsführerschaft 2.0: die Identifikation von Opinion Leadership am Beispiel von Facebook. - 89 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit den soziodemografischen Merkmalen, der Nutzungsaktivität, dem Informationsverhalten und den Kenntnissen von Meinungsführern des Online Social Networks Facebook. - Das Model des Two-Step-Flow of Communication von Lazarsfeld, Berelson und Gaudet bildet samt Modifikationen den theoretischen Bezugsrahmen der vorliegenden Arbeit. Grundlegende Erkenntnisse der Meinungsführerforschung und die Vorstellung der klassischen Konzepte der Meinungsführerschaft nähern an das Thema an. Eine Darstellung von soziodemografischen und sozialen Merkmalen, sowie Eigenschaften in Bezug auf Interesse, Informationsverhalten und Kenntnisstand erfolgt sowohl für klassische Offline-Meinungsführer als auch im Hinblick auf Besonderheiten in Online Social Networks. - Von Ende Juni bis Mitte Juli 2011 wurde in diversen Foren und Facebook-Gruppen ein Link zu dem im Rahmen der empirischen Untersuchung erstellten Online-Fragebogen veröffentlicht. Zur Beantwortung der aufgestellten Forschungsfragen wurden die n=463 gültigen Fragebögen einer quantitativen Analyse unterzogen. - Es konnte festgestellt werden, dass die Nutzer von Facebook insbesondere in Bezug auf soziodemografische und soziale Merkmale eine relativ homogene Einheit bilden. Deutliche Unterschiede zwischen Meinungsführern und Nicht-Meinungsführern zeigten sich sowohl im Informationssuchverhalten als auch in Bezug auf die Informiertheit beider Gruppen. - Der Untersuchungsgegenstand Online Social Networks, respektive Facebook, erwies sich als aktuelles und diffiziles Thema. Je nach Ausrichtung des Forschungsvorhabens können Merkmale zur Differenzierung von Meinungsführern erhoben werden, was im Zuge weiterer Forschungsarbeiten erfolgen sollte.



Kretzschmar, Marlit;
XING versus studiVZ - eine quantitative Inhaltsanalyse zur Online-Selbstdarstellung. - 78 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Online-Selbstdarstellung von Studierenden der TU Ilmenau auf der beruflichen Social Network Site XING und der privaten Social Network Site studiVZ. Die sozialpsychologische Theorie des Impression Managements wurde auf eine spezifische Form der Online-Kommunikation bezogen. Untersucht wurde, ob und wie sich die Online-Selbstdarstellungen derselben Studierenden auf ihren XING- und studiVZ-Profilen voneinander unterscheiden. Dazu wurden im Jahr 2010 mit Hilfe einer quasiexperimentellen Felduntersuchung die Mitgliederprofile von 63 Studierenden (35 weiblich; 28 männlich) auf den SNS XING und studiVZ inhaltsanalytisch verglichen. Es zeigte sich, dass die Studierenden ihre Online-Selbstdarstellungen auf XING in erster Linie darauf ausrichten, kompetent zu wirken, während sie auf studiVZ Offenheit präsentierten. Signifikante Geschlechtsunterschiede traten nicht auf. Die Ausrichtung der SNS regulierte, wie sich Individuen auf ihren Profilen darstellten.



Wittmann, Susanne;
E-Books für Smartphones : Evaluation von Akzeptanz und Nutzungsverhalten von E-Books auf Smartphones. - 160 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema E-Book und evaluiert im Speziellen die Akzeptanz und das Nutzungsverhalten von E-Books auf Smartphones. Theoretischen Hintergrund der Analyse bildet das informationstechnologische Konstrukt des UTAUT-Modells (Theory of Acceptance and Use of Technology). Die Datenerhebung erfolgte mittels eines standardisierten Online-Fragebogens über eine selbstselektierte Stichprobenauswahl (n=308) im Zeitraum vom 17. Juni bis 20. Juli 2010. Das Medium E-Book als Untersuchungsgegenstand ist besonders aktuell und bisher wenig erforscht, weshalb in dieser Arbeit explorative Untersu-chungsmethoden Anwendung fanden. Die gewonnenen Ergebnisse zeugen insgesamt von einer positiven Einstellung gegenüber der Innovation E-Book. Des Weiteren konnte das Alter der Rezipienten als entscheidender Einflussfaktor auf die Nutzungsabsicht identifiziert werden. Es konnte u.a. festgestellt werden, dass mit dem Alter die Nutzungsdauer sowie die Zah-lungsbereitschaft steigen. Nachteile sehen die Leser besonders hinsichtlich technischer Mängel der Geräte, zu hoher Anschaffungskosten und geringer Titel-Auswahl. Die vorliegende Studie gibt erste Einblicke und formuliert Hypothesen, die es bei weiteren Forschungsaktivitäten, vorzugsweise mit einem verbesserten Akzeptanz-Modell, zu überprüfen gilt.



Fickeisen, David;
Die Diversifikationen, Herausforderungen und Zukunftsaussichten des mobilen Internets durch den Paradigmenwechsel im deutschen Mobilfunk mit besonderer Berücksichtigung von Application-Stores. - 120 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die vorliegende Studie befasst sich mit den Diversifikationen, Herausforderungen und Zukunftsaussichten des mobilen Internets durch den Paradigmenwechsel im deutschen Mobilfunk mit besonderer Berücksichtigung von Application-Stores. Die Bundesrepublik ist einer der führenden Mobilfunknationen und sollte diese Position in Zukunft festigen und weiter ausbauen. Geprüft wurden der aktuelle Stand und die weitere Entwicklung im Bereich Mobilfunk und mobiler Dienste. Dabei wurde herausgearbeitet, wer in Deutschland bei diesem Thema führend ist. Was werden die kommenden Fragestellungen, Hürden und Hindernisse sein? Dazu wurde eine umfangreiche Analyse der Sekundärliteratur vorgenommen, eine Untersuchung zur Verteilung von Unternehmen mit dem Schwerpunkt Mobilfunk und zur Gewinnung von Daten aus der Primärforschung eine Umfrage mit n=72 Mobilfunkexperten beim Mobile World Congress 2010 in Barcelona durchgeführt. Es zeigte sich, dass zahlreiche Contentanbieter dafür sorgen, dass sich der Standort Deutschland in diesem Bereich positiv weiter entwickelt. In den kommenden Monaten werden die Nutzer verstärkt nach mobilen Inhalten fragen und Angebote, wie Games, Musik und Videos nutzen. Ermöglicht wird dies vor allem durch bessere Endgeräte und neue Verbindungsgeschwindigkeiten dank neuester Technologie. Ein großer Wachstumstreiber dabei, sind die Application-Stores die im Moment einen großen Boom erleben. Aktuell konnten über 57 Application-Stores ausfindig gemacht werden die Tendenz dabei ist weiter steigend. Deutschland ist einigen Bereichen, trotz des Verlustes von Hardwareherstellern wie BenQ und Nokia auf einem guten Weg, die Marktführerschaft im Bereich Mobile zu übernehmen, jedoch darf man den Blick ins Europäische nicht verlieren. Noch immer herrscht bei Mobile-Konvergenz großer Nachholbedarf, jedoch sinken kontinuierlich die Gebühren für Verbindungen, und insofern werden beim Kunden Gelder frei, um sie für Mobile Dienste auszugeben.



Benndorf, Josephin;
Intelligente Kommunikationssteuerung : ein werbepsychologischer Ansatz zur Erklärung des Kaufverhaltens im Internet. - 126 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, aus den gewonnenen Daten Aussagen über den Kaufentscheidungsprozess im Internet allgemein und vor allem über die effiziente Platzierung von Bannerwerbung im Kaufentscheidungsprozess abzuleiten. Die Intention dieser Analyse war es, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um der mediascale GmbH & Co. KG letztendlich Handlungsempfehlungen für die Optimierung des Werbemanagements ihrer Kunden geben zu können. - Im Rahmen der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, dass der Kaufentscheidungsprozess im Internet sehr komplex ist und es eine Vielzahl an kausalen Zusammenhängen gibt. Es wirken psychologische, situative und soziologische Einflussfaktoren auf den Konsumenten während des Kaufentscheidungsprozesses im Internet ein. Im Fokus dieser Arbeit stand jedoch die Frage: wann Bannerwerbung den potentiellen Käufer beeinflussen kann und welche Maßnahmen geeignet sind, um den Kunden beim Einkauf im Internet mit Bannerwerbung besser zu erreichen. - Die Interpretation der gewonnen Ergebnisse, unter Berücksichtigung des derzeitigen Forschungsstandes, liefert erste Erklärungsansätze für diese Forschungsproblematik. Nachfolgend werden die Hauptergebnisse dieser Studie zusammengefasst, verknüpft mit Empfehlungen für ein noch effizienteres Online-Marketing. - Fazit dieser empirischen Untersuchung ist, dass Bannerwerbung am ehesten in der Bewertungs- und Auswahlphase von Konsumenten beachtet und geklickt wird. Eine Empfehlung der vorliegenden Arbeit ist es, den Fokus verstärkt auf Bannerwerbung im Bereich: Testberichte sowie Preis- und Vergleichsportale zu legen. Ein weiterer Schritt Richtung Intelligente Kommunikationssteuerung ist die Beachtung der Bedürfnisse und Erwartungen von Konsumenten. Personalisierte Bannerwerbung fand großen Anklang unter den Studienteilnehmern. In keinem anderen Medium können werbetreibende Unternehmen so zielgruppengenau werben wie im Internet. Die Möglichkeiten des Targetings und Retargetings sollten regulär in die Mediaplanung integriert werden. Zudem haben die Konsumenten genaue Vorstellungen davon, wie Bannerwerbung gestaltet sein sollte. Die Mehrheit erwartet von den Werbetreibenden qualitativ hochwertig gestaltete Bannerwerbung, welche nicht zu aufdringlich ist. Die Botschaften sollten kurz, klar und ehrlich formuliert sein, um eine Reizüberflutung bei den Konsumenten zu vermeiden. Desweiteren konnte ein enorm hoher Stellenwert von Suchmaschinen bei den Konsumenten festgestellt werden. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert gezielt Bannerwerbung mit Suchmaschinen-Marketing zu kombinieren. In dieser Studie liegt zudem eine Tendenz zu Zwei-Begriff-Keywordeingaben vor. Der beschriebene Sachverhalt wäre ebenso ein lohnenswerter Forschungsansatz, um Online-Kampagnen zu optimieren. - Bezüglich des theoretischen Gesamtmodells lässt sich feststellen, dass das Stimulus-Organism-Response Modell sowie die Theorie des Kaufentscheidungsprozesses, einen geeigneten theoretischen Bezugsrahmen bilden konnten. Mit Hilfe dieser theoretischen Ansätze war es u.a. möglich Einstellungen und Motivationen innerhalb der Kaufentscheidungsphasen zu erfassen zu erklären. Ebenso konnten Einstellungen und Emotionen gegenüber Bannerwerbung dokumentiert werden. Jedoch kann mit dem S-O-R Modell nicht die Psyche des Konsumenten in seiner gesamten Komplexität erfasst werden. Viele Kaufentscheidungen finden bereits im Unterbewusstsein statt (vgl. Foscht/Swoboda 2007: S. 28). Aus diesem Grund wird in Zukunft das Neuromarketing immer mehr an Bedeutung gewinnen. Hirndiagnostische Verfahren werden vermehrt Einzug in die Konsumentenverhaltensforschung sowie in die Werbewirkungsforschung halten. Mit Hilfe der gewonnen Daten aus der Untersuchung konnten zehn Forschungshypothesen abgeleiteten werden. Sie bieten interessante Anreize für zukünftige Untersuchungen zu den Themengebieten: - Konsumentenverhalten im Internet, - Informationsverhalten im Internet, - Bannerwerbung im Kaufentscheidungsprozess. Angesichts der noch geringen Kenntnisse in diesem Forschungsgebiet und des daher explorativen Charakters dieser Studie besteht in jedem Fall weiterhin enormer Forschungsbedarf. Wie bereits in der kritischen Würdigung aufgeführt, ist die Aussagekraft der Studie hinsichtlich der Repräsentativität für die deutsche Internetnutzerschaft, aufgrund der zu geringen Stichprobe (n=250), nicht in vollem Umfang gegeben. Dennoch entsprechen die Befragten dem soziodemografischen Merkmalsprofil des typischen Internetnutzers. Somit kann in gehobenem Maß von aussagekräftigen Ergebnissen ausgegangen werden. Die Objektivität dieser Studie kann aufgrund der standardisierten Online-Panel-Befragung und der Nicht-Einflussnahme der Untersuchungsleitenden auf die Studienteilnehmer als gegeben betrachtet werden. Die Reliabilität ist aufgrund der Komplexität dieser Thematik und der damit verbundenen Merkmalskonstanz jedoch leicht abgeschwächt. Trotzdem kann behauptet werden, dass die Gütekriterien: Objektivität, Reliabilität und Validität in dieser Untersuchung eingehalten wurden. (für detaillierte Angaben: siehe Kapitel 8) Für zukünftige Untersuchungen sollten dennoch größere Stichproben rekrutiert und noch tiefgründiger die psychologischen Prozesse in den einzelnen Kaufentscheidungsphasen eruiert werden. Dies könnte bspw. durch eine Tagebuch-Studie oder durch die Kombination verschiedener empirischer Methoden geschehen. Aus der vorliegenden Untersuchung geht hervor, dass erst durch eine Vielzahl weiterer empirischer Analysen die getroffenen Annahmen bestätigt, ergänzt oder widerlegt werden können. Diese Untersuchungen sind notwendig um letztendlich gesichertere Aussagen zum Einfluss der Bannerwerbung im Kaufentscheidungsprozess im Internet zu gestatten. Dennoch zeigt bereits diese Forschungsarbeit, dass es gut überlegt sein sollte, in welcher Kaufphase Bannerwerbung platziert wird. Es ist wichtig das Werbetreibende verstehen, dass eine gute Bannerwerbung, welche zum richtigen Zeitpunkt geschaltet wird, zu einer besseren Beurteilung des Unternehmens und des Produktes führt (vgl. Altobelli/Sander 2001: S. 158f.). Außerdem verstärkt Bannerwerbung den Wunsch nach mehr Informationen und steigert die Kaufbereitschaft (vgl. Lustig 2009: S. 9). Werden die dargestellten Handlungsempfehlungen von werbetreibenden Unternehmen umgesetzt, kann einem effizienteren Online-Marketing kaum noch etwas im Wege stehen.



Gerbig, Prisca;
Konzeption von Instrumenten zur Bindung von Direktkunden an die DERTOUR GmbH & Co. KG . - 135 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption von Kundenbin-dungsinstrumenten, die positiv auf die Geschäftsbeziehung einwirken, um Direktkunden an den Reiseveranstalter Dertour GmbH & Co. KG zu binden. Die Grundlage hierfür bilden die Politiken des Marketing-Mixes. In einer Online-Befragung wurden Reiseverhalten, Zufriedenheit, Kundenbindungsindex und erwünschte Kundenbindungsinstrumente erhoben. Durch die deskriptive Studie (n = 281, Erhebungszeitraum 06.12.-18.12.09), an der alle Newsletterabonnenten partizipieren konnten, wurde festgestellt, dass die Kunden überwiegend sehr zufrieden waren. Der Kundenbindungsindex war hoch. Allerdings wies das vergangene Kaufverhalten eine hohe Anzahl an Buchungen bei anderen Veranstaltern und privat unternommenen Reisen auf. Als Kundenbindungsinstrumente wurden ein Gutschein für einen Urlaubstag, Couponing, Preisrabatt, DERTOUR-Kundenclub, Website mit aktuellen Informationen und Bewertungsmöglichkeiten zu Hotel und Reise gewünscht. Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Fokus für Dertour darin liegen sollte, mit emotionalen und ökonomischen Barrieren die bestehenden Kunden festzuhalten, so dass ein Wechsel unterbleibt.



Knudsen, Gunnar;
Mit den Augen hören - eine Interviewbefragung zur Rezeption von Musikvisualisierung. - 110 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Rezipienten des Mediums VJing und dessen Umgang mit diesem. Auf Grundlage des Uses-and-gratifications Approaches, in einer Abwandlung nach Palmgreen, wurden geprüft, ob dieser Rezipient beschreibbar ist und mit welchen Erwartungen dieser mit dem Medium umgeht. Hierfür wurden im August 2009 Daten einer Stichprobe von n=106 Deutschen (38% weiblich, 62% männlich) mittels eines Fragebogens quantitativ erhoben. Aus dieser Stichprobe wurden sechs Probanden ausgewählt, die einem qualitativen Leitfadeninterview unterzogen wurden. Es wurde deutlich, dass das VJing als eigenständiges Medium kaum Beachtung erlangt. Es wird vielmehr als unterstützendes Medium eines Clubbesuches betrachtet. Erwartungen an das Medium werden tendenziell nicht gestellt. Der klassische Rezipient ist jung (M=28 Jahre), männlich, heterosexuell, hat einen hohen Bildungsgrad und konsumiert gerne elektronische Musik, im Speziellen Techno. Trotz der eingeschränkten Repräsentativität dieser Arbeit liefert sie dennoch erste Aussagen über diesen weitgehend unerforschten Rezipienten und ist somit eine gute Grundlage für weiterführende Forschungen.