Fertiggestellte Masterarbeiten

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Erstellt: Tue, 23 Apr 2024 23:15:27 +0200 in 0.0585 sec


Le, Thuy Dung;
Online dating advice on profile self-presentation for men vs. women: a quantitative content analysis of TikTok videos. - Ilmenau. - 96 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2024

Einleitung: Die Studie untersucht Online-Dating-Ratschläge zur Profil-Selbstdarstellung für Männer und Frauen in TikTok-Videos. Forschungsziele: Ziel der Studie ist es, die Unterschiede in der Online-Dating Ratschläge für Männer und Frauen auf TikTok zu untersuchen. Die Forschung konzentriert sich auf die Ratschläge zur Selbstdarstellung des Profils, einschließlich der Selbstdarstellung mit Foto (H1), der Selbstdarstellung mit Beschreibung (H2), der physischen Attraktivität (H3), der demografischen Merkmale (H4), der Persönlichkeitsmerkmale (H5) und der Lebensstilmerkmale (H6). Methoden: In der Studie wurde eine quantitative manuelle Inhaltsanalyse durchgeführt. Die Stichprobe bestand aus 800 englischsprachige TikTok-Videos, gleichmäßig aufgeteilt in 400 Videos für Männer und 400 für Frauen. Für die Stichprobe wurden die Suchbegriffe „Online dating profile advice for men“ und „Online dating profile advice for women“ verwendet. Das Codebuch umfasst sechs inhaltsbezogene Kategorien und erwies sich im Pretest als zuverlässig (alle Cohen's Kappa-Werte waren „substanziell“ bis „fast perfekt“). Deskriptive Statistiken und exakte Tests nach Fisher wurden mit dem Programm R durchgeführt. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass in Online-Dating-Ratschlägen auf TikTok die Selbstdarstellung auf Fotos häufiger für Männer als für Frauen erwähnen, p = .006, V = .09 (H1). Umgekehrt sind Ratschläge zur Beschreibung der Selbstdarstellung für Frauen häufiger als für Männer, p <.001, V = .13 (H2). Online-Dating-Ratschläge für Frauen betonen tendenziell mehr den Körperbau/-typ als für Männer, p = .012, V = .08 (H3). Außerdem erhalten Frauen auf TikTok häufiger Ratschläge zu demografischen Merkmalen wie Alter, Bildung und anderen Merkmalen als Männer (H4). In Bezug auf Persönlichkeitsmerkmale erhalten beide Geschlechter relativ gleiche viele Ratschläge (H5). Frauen erhalten auf TikTok signifikant mehr Dating-Ratschläge zu Einstellungen, Überzeugungen und Werten als Männer (H6). Schlussfolgerung: Die meisten Online-Dating-Ratschläge zur Profil-Selbstdarstellung auf TikTok stehen im Widerspruch zu traditionellen Geschlechterrollen und Erwartungen. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um diese Inkonsistenzen zu erforschen. Schlüsselwörter: Online-Dating-Ratschläge, TikTok, Profil-Selbstdarstellung, Geschlechterunterschiede



Shoaib, Fahad;
Association of celebrity-follower relationship on purchase intentions and electronic word of mouth. - Ilmenau. - 73 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2024

Einleitung - Diese Studie untersucht den Einfluss der Eigenschaften der Follower auf die parasoziale Beziehung und wie die parasoziale Beziehung mit der Kaufabsicht und der elektronischen Mundpropaganda im Zusammenhang mit einem bestimmten Prominenten, Cristiano Ronaldo, auf Instagram zusammenhängt. Forschungsziele - Diese Studie untersucht die Beziehung zwischen einem Prominenten und seinen Anhängern. Auf der Grundlage der Theorie der parasozialen Interaktion wurde untersucht, welche Eigenschaften der Anhänger die parasoziale Beziehung zu dem Prominenten beeinflussen, Eigenschaften wie Empathie, Einsamkeit und Selbstwertgefühl (RQ1). Es wurde untersucht, wie die Kaufabsichten der Follower durch die parasoziale Beziehung beeinflusst werden (RQ2). Schließlich wurde der Zusammenhang zwischen der parasozialen Beziehung und den elektronischen Mund-zu-Mund-Propaganda-Aktionen der Follower untersucht, insbesondere wenn sie Produkte von Marken kaufen, die der Prominente befürwortet (RQ3). Methoden - Eine Stichprobe von N=120 Befragten wurde aus den prominenten Followern auf Instagram ausgewählt. Für die Studie wurden die strengen Ausfüll- und Einschlusskriterien der Umfrage verwendet, um sicherzustellen, dass die Befragten verifizierte Follower sind. Zur Datenerhebung wurde ein Fragebogen verwendet, der eine hohe Alpha-Reliabilität (α > 0,60) aufweist. Zur Analyse der Daten wurden mit SPSS deskriptive Statistiken, Korrelationen und Regressionsanalysen durchgeführt. Ergebnisse - Die Ergebnisse zeigen eine starke Korrelation zwischen den Eigenschaften der Anhänger und dem Entstehen einer parasozialen Beziehung zu dem Prominenten. Es besteht ein statistisch signifikanter Einfluss von Selbstwertgefühl (Beta = 0,402, P<0,001) und Empathie (Beta = 0,198, P<0,05) auf die Entwicklung einer parasozialen Beziehung. Andererseits wurde festgestellt, dass Einsamkeit nicht signifikant war und einen negativen Zusammenhang mit parasozialen Beziehungen aufwies (Beta=-0,020, P>0,832), was darauf hindeutet, dass sie kein wichtiger Faktor für die Entstehung parasozialer Interaktionen mit Prominenten ist. Diese Studie zeigt eine Korrelation zwischen der Beziehung zwischen Prominenten und ihren Anhängern und der elektronischen Mundpropaganda ihrer Anhänger (Beta = 0,308, P<0,001). Dies hat einen signifikanten Einfluss auf die Kaufabsichten (Beta= 0,318, P<0,05) und unterstreicht den bedeutenden Einfluss von Marken, die von Prominenten unterstützt werden, auf das Verhalten und die Absichten ihrer Anhänger. Schlussfolgerung - Die Empathie und das Selbstwertgefühl der Follower spielen eine entscheidende Rolle bei der Schaffung einer parasozialen Beziehung zum Prominenten, die wiederum das elektronische Mundpropaganda-Verhalten und die Kaufabsichten beeinflusst. Zukünftige Forschungen könnten aufschlussreicher sein, wenn verschiedene Arten von Prominenten untersucht würden, um ein verallgemeinerbares Ergebnis zu erhalten.



Dating advice from a gender perspective: a quantitative content analysis of YouTube videos. - Ilmenau. - 78 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2023

Einleitung: Die Studie befasst sich mit dem Inhalt von Dating-Coaches, die auf YouTube Ratschläge zur Partnersuche geben. Forschungsziele: Ziel ist es, festzustellen, ob ihre Ratschläge von der bestehenden Forschung über Dating und geschlechtsspezifisches Verhalten unterstützt werden. Ein theoretischer Rahmen, der sich aus der Framing-Theorie, der Theorie der elterlichen Investitionen und sexuellen Strategien sowie der Theorie der Geschlechter und sozialen Rollen zusammensetzt, wurde verwendet, um das Framing (RQ1) und die Hauptthemen (RQ2) des Inhalts zu bestimmen. Welche Ratschläge und Strategien werden gegeben (RQ3). Welche geschlechtsspezifischen und sozialen Rollen werden gefördert (RQ4) und welche Unterschiede bestehen zwischen Dating-Coaches (RQ5). Methoden: Eine Stichprobe von N=480 Videos (50 % männliche und 50 % weibliche DatingCoaches), die sich an ein heterosexuelles Publikum richten, wurde einer quantitativen Medieninhaltsanalyse unterzogen. Das Codebuch, das 10 formale und 55 inhaltliche Kategorien umfasste, erwies sich im Pretest als zuverlässig (alle Krippendorff-Alpha-Werte > 0,75). Die deskriptive Datenanalyse (Häufigkeiten, Prozentsätze, Kreuztabellen und ChiQuadrat) wurde mit SPSS durchgeführt. Ergebnisse: Die Ratschläge zur Partnersuche waren sehr allgemein gehalten (95 %) und konzentrierten sich auf Offline-Dating (64 %), wobei Kommunikation und Kompatibilität ein häufiges Thema waren (46 %). Männern wurde geraten, einen Partner auf der Grundlage des Aussehens zu suchen (X2 (1, N = 467) = 26,76, p < .001); Frauen wurde geraten, einen Partner auf der Grundlage sozioökonomischer Merkmale zu suchen (X2 (1, N = 467) = 29,28, p < .001). Den Dating-Coaches zufolge sollten Männer durchsetzungsfähig (84 %) und der Ernährer (71 %) sein, während Frauen unterwürfig (95 %) und die Hausfrau (85 %) sein sollten. Darüber hinaus produzierten männliche Coaches doppelt so viele Inhalte, die One-Night-Stands verherrlichten und explizit sexuelle Ausdrücke verwendeten wie weibliche Coaches. Schlussfolgerung: Dating-Coaches verstärkten in ihren Inhalten häufig traditionelle geschlechtsspezifische Verhaltensweisen und Rollen, was mit früheren Untersuchungen zum Thema Dating übereinstimmt. Die Zuschauer sollten jedoch mit Vorsicht vorgehen, bis künftige Untersuchungen die Wirksamkeit ihrer Ratschläge bestimmen können.



Achterwinter, Sabrina;
#MentalHealth: a quantitative media content analysis of Instagram versus TikTok. - Ilmenau. - 104 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2023

Einleitung: Das Verständnis von psychischer Gesundheit wird stark von der Darstellung in der Gesellschaft und in den Medien beeinflusst. Das Verbreiten von Fehlinformationen kann daher Vorurteile verstärken und zu einer Stigmatisierung der Betroffenen führen. Forschungsziele: Ziel dieser Studie ist es, die Darstellung der psychischen Gesundheit in den sozialen Medien zu untersuchen. Daher wurde eine vergleichende Inhaltsanalyse der Verfasser (RQ1), der angesprochenen psychischen Erkrankungen (RQ2) und der erwähnten Themen (RQ3) in Instagram- und TikTok-Beiträgen mit dem Hashtag #mentalhealth durchgeführt. Methoden: Für die vergleichende quantitative Medieninhaltsanalyse wurde eine Stichprobe von N = 1.400 Beiträgen, die mit dem Hashtag #mentalhealth gekennzeichnet waren, durchgeführt. Die Stichprobe setzte sich aus n = 700 Instagram- und n = 700 TikTok-Posts zusammen. Um die Ergebnisse beider Plattformen zu vergleichen, wurden deskriptive und inferentielle Statistiken mit einem Chi-Quadrat-Test angewendet. Ergebnisse: Die Analysen ergaben, dass vorwiegend Laien Beiträge zur psychischen Gesundheit teilen, wobei dies signifikant häufiger auf TikTok als auf Instagram auftrat (χ2(6) = 280,82; p < .001; V = .45). Die meisten Beiträge in der Stichprobe bezogen sich auf psychische Gesundheit im Allgemeinen, ohne eine spezifische Störung zu erwähnen. Ihr Auftreten dominierte auf Instagram (χ2(1) = 7,43; p = .006; V = .07). Persönliche Erfahrungen wurden vor allem in TikTok-Videos geteilt (χ2(1) = 161,71; p < .001; V = .34), während die Unterstützung durch Gleichgesinnte statistisch gesehen häufiger auf Instagram zu beobachten war (χ2(1) = 19,03; p < .001; V = .12). Schlussfolgerungen: Die untersuchten Instagram- und TikTok-Beiträge wiesen signifikante Unterschiede in ihrer Darstellung der psychischen Gesundheit auf. Obwohl sie für Nutzer wertvoll sind, können die von Laien geteilten Informationen irreführend sein und der Wahrnehmung der psychischen Gesundheit schaden. Zukünftige Forschungsarbeiten sollten das Studiendesign erweitern und Beiträge zu #mentalhealth im Hinblick auf Medieneffekte und die Dynamik innerhalb der Online-Gemeinschaft untersuchen. Stichworte: Hashtag-Forschung, Inhaltsanalyse, psychische Gesundheit, Instagram, TikTok



Huseynova, Gulnar;
Social interactions in augmented reality : a systematic literature review. - Ilmenau. - 70 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2023

Einleitung: Menschen nutzen verschiedene Kommunikationsmedien, um soziale Beziehungen aufzubauen. Die derzeitigen Kommunikationstechnologien sind jedoch nicht in der Lage, face-to-face-Interaktionen zu imitieren, aufgrund des Mangels an nonverbalen sozialen Hinweisen. Als immersive Technologie hat Augmented Reality (AR) das Potenzial, den Menschen in dieser Hinsicht bessere Erfahrungen zu bieten. Daher ist es wichtig, den aktuellen Stand der Forschung in Bezug auf soziale Interaktionen und AR zu verstehen. Forschungsziele: Ziel dieser Studie ist es, die vorhandene Literatur zu sozialen Interaktionen in AR systematisch zu untersuchen, und zwar im Hinblick auf den Gesamtumfang und die Art, das Ziel der Studien, die angewandten Theorien, die angewandten Methoden und die wichtigsten Implikationen der Studien. Methoden: Es wurde eine systematische Literaturüberprüfung durchgeführt, die den Richtlinien der „Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses“(PRISMA) auf fünf Datenbanken folgt: CMMC; Scopus; IEEE; ACM; SSCI und AHCI über WOS. Ergebnisse: Gemäß den identifizierten N=23 Veröffentlichungen konzentriert sich die Forschung auf das Thema aus zwei Perspektiven: 1) Interaktion zwischen Menschen (65 %); 2) Interaktion zwischen Menschen und virtuellen Agenten (35 %). Mehr als die Hälfte der Forschung besteht aus experimentellen Studien (52 %) und 48 % der Literatur bauen ihre Rahmenwerke auf der sozialen Präsenz auf. AR hat das Potenzial, die Qualität sozialer Interaktionen zu verbessern, während einige Benutzer Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre aufgrund einer höheren Immersion haben. Schlussfolgerung: Forschung zu sozialen Interaktionen in AR ist in Bezug auf die Kommunikationswissenschaft begrenzt. Da diese Literaturüberprüfung aufgrund von Zeitbeschränkungen das Thema nicht aus umfassenderen Aspekten der sozialen Interaktionen sowie AR untersucht hat, wird für zukünftige Forschung vorgeschlagen, sich auf spezifische Arten von AR-Technologien als Kommunikationsmedium zu konzentrieren und soziale Interaktionen in diese Richtung zu analysieren. Stichwörter: soziale Interaktionen, Alltagskommunikation, vermittelte Kommunikation, immersive Technologien, Augmented Reality, AR, Literaturübersicht



Countermeasures to online hate speech : a qualitative interview study with journalists. - Ilmenau. - 92 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2023

Einleitung: Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit Online-Hassrede gegen Online-Journalisten einer öffentlich-rechtlichen Anstalt, wobei die Journalisten sowohl auf Basis von Zivilcourage als Bystander, als auch auf Basis der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit als Opfer betrachtet werden. Forschungsziele: Gemäß der „Transactional Theory of Stress and Coping“ wurde unter-sucht, welche kurz- und langfristigen Maßnahmen die Journalisten in ihrer jeweiligen Rolle ergreifen, um gegen Online-Hassrede vorzugehen. Außerdem wurde untersucht, wie effektiv die Journalisten diese Maßnahmen finden. Darüber hinaus war es wichtig herauszufinden, welche Maßnahmen der öffentlich-rechtliche Sender als Arbeitgeber ergreift, um seine Mitarbeiter vor Online-Hassrede zu schützen. Zuletzt sollte ein Blick auf Maßnahmen geworfen werden, die die Gesellschaft ergreifen könnte, um Hass im Netz zu reduzieren. Methoden: Zu diesem Zweck wurden im Jahr 2023 elf qualitative Interviews geführt und mittels einer qualitativ strukturierten Inhaltsanalyse ausgewertet. Ergebnisse: Dabei konnte festgestellt werden, dass es Unterschiede bei der Bewältigung von Online-Hassreden gibt. Demnach gibt es im journalistischen Alltag sowohl emotions-fokussierte als auch problem-fokussierte Strategien. Deren Anwendung ist abhängig vom Thema und der Situation selbst, in der die Journalisten Kommentare moderieren. Darüber hinaus wurden bei eindeutigen Fällen von Online-Hassreden angemessenere Maßnahmen gewählt als bei weniger eindeutigen Fällen. In klaren Fällen von Online-Hassrede werden entsprechende Kommentare primär gelöscht. In weniger klaren Fällen suchen sich Journalisten bei ihren Kollegen Rat und entscheiden gemeinsam, welche weiterführenden Maßnahmen sie ergreifen. Die Effektivität aller Maßnahmen wurde nach hoher, mittlerer und geringer Wirksamkeit unterschieden. Als Arbeitgeber stellt sich die öffentlich-rechtliche Anstalt hinter ihren Mitarbeiter und bietet eine Reihe von Maßnahmen an, um sie zu schützen und zu unterstützen. Die Journalisten wünschen sich unter anderem, dass die Gesellschaft aktiver gegen Hassreden im Internet vorgeht. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse geben einen Überblick über verschiedene Maßnahmen gegen Online-Hassrede, die im redaktionellen Alltag ergriffen werden.



Galha, Larissa;
It's a match! : an umbrella review on online dating. - Ilmenau. - 100 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2023

Einleitung: Die weit verbreitete Nutzung des Internets und von Smartphones hat die Art und Weise erheblich verändert, wie innerhalb von Gesellschaften verschiedene Arten von Beziehungen, insbesondere romantische und sexuelle, eingegangen werden. Online-Dating über ortsbezogene Echtzeit-Dating-Apps und Website-Plattformen ist nicht nur für Heterosexuelle, sondern auch für die LGBTQIA+-Community zu einem wichtigen Instrument bei der Suche nach potenziellen Partner:innen geworden. Forschungsziele: Das Ziel dieser Studie ist es, einen Überblick und eine Zusammenfassung der vorhandenen Literatur zum Thema Online-Dating durch die Analyse der Hauptthemen, die in den ausgewählten Studien behandelt werden (RQ1), zu geben. Ebenfalls ist es das Ziel, zu verstehen, welche theoretischen Rahmen verwendet werden (RQ2) und welche geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Nutzung von Online-Dating-Plattformen bestehen (RQ3). Methoden: Als Methodik für diese Studie wurde eine Umbrella-Review gewählt, die eine Art Literaturübersicht darstellt. Die Untersuchung folgte den Richtlinien des Joanna Briggs Institute (JBI) für den Aufbau und die Analyse des Umbrella-Reviews. Zusätzlich wurde eine qualitative Inhaltsanalyse als Form einer systematischen Methode zur Analyse qualitativer Daten sowie zur Erzeugung kategorisierter Ergebnisse, angewandt, um die ausgewählten Studien weiter zu analysieren und zu kategorisieren. Ergebnisse: Die Hauptthemen, die in den Studien über Online-Dating analysiert wurden, waren: akademische Merkmale, Liebe und Geselligkeit, psychische Gesundheit, wahrgenommene Risiken, sexuelles Verhalten, sexuelle Gesundheit sowie Nutzung, Muster, Auswirkungen und Beweggründe. Darüber hinaus wurden für den theoretischen Rahmen vier Haupttypen von Theorien herangezogen: Evolutionstheorien, Kommunikations- und Medientheorien, psychologische Analyserahmen und kriminologische Theorien. Schließlich konnten vier verschiedene Aspekte für geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Nutzung festgestellt werden: Motivationen und Nutzungsmuster, Selbstdarstellung und Online-Verhalten, Präferenzen und Gewalt. Schlussfolgerung: Online-Dating-Studien behandeln in der Regel verschiedene Themen innerhalb eines bestimmten Fachgebiets. Darüber hinaus fehlt vielen dieser Studien ein theoretischer Rahmen, was die Analyse- und Interpretationstiefe einschränken kann. Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Nutzung von Online-Dating spiegeln weiterhin gesellschaftliche Geschlechterrollen wider, wobei Frauen stärker beziehungsorientiert sind und Männer eher ein sexuell motiviertes Verhalten zeigen.



Kim, Minjung;
A quantitative content analysis of gender stereotypes : english versus korean memes. - Ilmenau. - 92 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2023

Einleitung: Diese Studie zielt darauf ab, die Geschlechterstereotype von Männern und Frauen in Online-Memes zu analysieren und die Unterschiede zwischen koreanischen und englischen Memes zu vergleichen. Forschungsziele: Obwohl Internet-Memes, die von Benutzern zur Unterhaltung erstellt und geteilt werden, das Potenzial haben, Geschlechterstereotype unabsichtlich zu verstärken, wurde diesem Bereich bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt (Brodie, 2009). Vorherige Studien zur Untersuchung von Geschlechterstereotypen haben sich hauptsächlich auf die englische Sprache und Frauen als Geschlecht von Interesse konzentriert. Diese Studie zielt darauf ab, diese Lücke durch die Untersuchung der Aufrechterhaltung von Geschlechterstereotypen in Memes zu schließen und kulturelle Feinheiten durch den Vergleich von englischen und koreanischen Memes hinzuzufügen. Methode: Diese Studie führte eine quantitative Inhaltsanalyse von 400 Online-Memes durch, darunter 200 englische und 200 koreanische Memes, die aus der Google-Bild-Datenbank gesammelt wurden. Die Variablen basierten auf früheren Forschungen und einem induktiven Ansatz für jedes Thema, einschließlich physischem Erscheinungsbild (RQ1), Persönlichkeitsmerkmalen (RQ2), häuslichem Verhalten (RQ3) und Berufen (RQ4) für beide Geschlechter. Der Inter-Coder-Reliabilitätstest ergab akzeptable Cohen's-Kappa-Koeffizienten von >.838 für Männer und >.87 für Frauen, und Chi-Quadrat- oder Fisher-Exact-Tests in SPSS wurden zur Vergleichung von Frequenzen verwendet. Ergebnisse: Englische Memes hatten eine höhere Prävalenz von körperlichen Erscheinungsstereotypen mit muskulösem Körper, während koreanische Memes sich auf Brillen und Akne für Männer konzentrierten. Für Frauen zeigten englische Memes lange Frisuren und Make-up, während koreanische Memes kurze Frisuren darstellten. Emotionale Persönlichkeitsmerkmale wurden häufiger in englischen Memes gefunden, während bei häuslichem Verhalten keine Unterschiede festgestellt wurden. Darüber hinaus stellten koreanische Memes Männer als Soldaten und englische Memes als Bauarbeiter dar. Fazit: Die Studie zeigt, dass die Online-Kommunikation Geschlechterstereotype aufrechterhält und echte Konsequenzen wie Ungleichheit und Diskriminierung hat. Die Ergebnisse können dazu beitragen, Interventionen zu entwickeln und Forschungen zu verschiedenen Sprachen und Kulturen zu fordern.



Quantitative Content Analysis of Cryptocurrency Memes : Bitcoin versus Ethereum. - Ilmenau. - 98 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2023

Einleitung: Die Studie zielt darauf ab, Memes zu untersuchen, die als Spiegelbild der digitalen Kultur dienen, um die Unterschiede in der Wahrnehmung und Annahme der beiden führenden Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum zu beleuchten. Forschungsziele: Durch die Nutzung der Theorien zur sozialen Konstruktion von Technologie (SCOT), Framing und Visual Framing zielt diese Studie darauf ab, vier zentrale Forschungsfragen zu beantworten, um eine vergleichende Analyse von Bitcoin- und Ethereum-Memes durchzuführen. Die Forschung konzentriert sich auf die Erforschung der folgenden Aspekte: (1) technologische Frames, (2) beteiligte Akteure, (3) Medien-Frames und (4) die durch diese Frames vermittelten Gesamtkonnotationen. Dieser Ansatz ermöglicht ein tieferes Verständnis dieser Kryptowährungen und ihrer jeweiligen Meme-Kulturen. Methode: Ein manueller Ansatz der quantitativen Inhaltsanalyse wurde angewandt, um eine Stichprobe von 325 Memes zu Bitcoin und Ethereum aus der Google Image Datenbank zu untersuchen. Das Codebuch, bestehend aus 17 Kategorien, wurde auf Reliabilität getestet. Verschiedene Bewertungsaspekte wurden mit Hilfe der deskriptiven Statistik und eines einseitigen Chi-Quadrat-Tests auf einem Signifikanzniveau von 5% untersucht. Ergebnisse: Während Bitcoin-Memes aufgrund ihrer größeren Bekanntheit mehr Medien-Frames hatten, wurden beide Kryptowährungen als revolutionäre Innovation für das traditionelle Finanzwesen angesehen. Beide Kryptowährungen nutzen ähnliche visuelle Framing-Techniken, um ihre Botschaften zu vermitteln. Ethereum-Memes betonen die Verbindung zu anderen Technologien und Tools, während die Assoziation von Bitcoin mit Blockchain in der digitalen Kultur abgenommen hat. Insgesamt vermitteln die Frames in Bitcoin- und Ethereum-Memes Optimismus, spiegeln den Trend der Kryptoindustrie wider und spielen die Risiken herunter. Fazit: Diese Arbeit bietet eine Grundlage für zukünftige Forschungen zur Analyse der digitalen Kultur rund um Kryptowährungen, wobei sich mögliche Studien auf Längsschnittanalysen, qualitative Inhaltsanalysen und die Untersuchung von Memen in anderen Sprachen oder Kryptowährungen konzentrieren könnten. Diese Studie unterstreicht die Bedeutung der Aufklärung über Kryptowährungen aufgrund der vorherrschenden Komplexität.



Li, Peihan;
Hate speech and counter speech in YouTube fitness videos : quantitative analysis of video comments regarding the prevalence and gender differences. - Ilmenau. - 107 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2023

Einleitung: Die vorliegende Studie befasst sich mit der Prävalenz von Online-Hassreden und Gegenreden in YouTube-Fitnessvideos, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf geschlechtsspezifischen Inhalten liegt. Forschungsziele: Die beiden wichtigsten theoretischen Konzepte dieser Studie sind Online-Hassreden und Online-Gegenreden. Um sie zu verstehen und zu erklären, werden die grundlegenden Theorien der "gruppenbezogenen Feindseligkeit" (die auf Online-Hassreden abzielt) und der "Zivilcourage" (die auf Online-Gegenreden abzielt) herangezogen. Darüber hinaus werden im Zusammenhang mit YouTube-Fitnessvideos acht Forschungsfragen gestellt, um die theoretischen Konzepte zu untersuchen, darunter zwei Fragen zur Prävalenz von Online-Hassreden, zwei Fragen zu geschlechtsspezifischen Online-Hassreden, zwei Fragen zur Prävalenz von Online-Gegenreden und zwei Fragen zu geschlechtsspezifischen Online-Gegenreden. Methoden: Es wurde eine quantitative Analyse der Videokommentare von vier repräsentativen fitnessbezogenen YouTube-Kanälen (zwei männliche und zwei weibliche) durchgeführt. Es wurden 1.659 Hasskommentare und 451 Gegenkommentare gesammelt und in zwei inhaltliche Kategorien eingeteilt (Zuverlässigkeit durch einen Pretest gewährleistet). Die deskriptiven und inferentiellen Statistiken wurden mit der Software SPSS analysiert, um die Forschungsfragen zu beantworten. Ergebnisse: Die Untersuchung ergab, dass der absolute Prozentsatz von Hassreden im Kommentarbereich von YouTube Fitness mit nur 0,27 % relativ gering ist. Gleichzeitig liegt die Prävalenz von Gegenkommentaren bei 26,6 %. Obwohl männliche Fitness-YouTuber mehr Hasskommentare und Gegenkommentare haben als ihre weiblichen Kollegen, sind weibliche YouTuber mit mehr Hasskommentaren konfrontiert, die sexistische Sprache enthalten, und haben mehr "positive Antworten auf die Hassrede" in Form von Gegenkommentaren. Schlussfolgerung: Insgesamt zeigen die Ergebnisse die vorherrschenden Arten von Online-Hassreden und Online-Gegenreden in YouTube-Fitnessvideos. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse die Beziehung zwischen dem Geschlecht des YouTubers und der Prävalenz der verschiedenen Arten von Online-Hassreden und Gegenreden.




Fertiggestellte Diplomarbeiten

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Erstellt: Tue, 23 Apr 2024 23:15:28 +0200 in 0.0551 sec


Weber, Jana;
Objektivierung in der Musik: systematische Replikation zur Darstellung von Geschlechter- und Genreunterschieden. - Ilmenau. - 111 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Diplomarbeit 2021

Die vorliegende Arbeit betrachtet die verbale Objektivierung in deutschsprachigen Texten aktueller Populärer Musik hinsichtlich Genre und Geschlecht. Dazu wurde eine systematische Replikation der Studie: Objectification in Popular Music Lyrics: An Examination of Gender and Genre Differences von Flynn, Craig, Anderson und Holody (2016) durchgeführt. Neben den ursprünglichen Aspekten der Körperobjektivierung, des Blicks und der Attraktivität wurde die Untersuchung in der vorliegenden Arbeit um weitere Merkmale der Objektivierung basierend auf der Objektivierungstheorie von Fredrickson und Roberts (1997) erweitert. Für die Objektivierungsarten Reduzierung auf Körperteile, Darstellung als dekoratives Element, Reduzierung auf den sexuellen Gebrauch und Erniedrigung wurden zusätzliche Variablen operationalisiert und gemeinsam mit den Merkmalen der Originalstudie hinsichtlich ihres Auftretens in allen vertretenen Musikgenres analysiert. Weiter wurden Unterschiede bei den Geschlechtern sowohl für die Quelle der Objektivierung als auch das Ziel und das Vorhandensein von Selbstobjektivierung untersucht. Untersuchungsgegenstand für die quantitative Inhaltsanalyse waren deutschsprachigen Lieder der offiziellen deutschen Musikcharts. Die Stichprobe, N = 614, bildeten alle Lieder, die in den wöchentlichen Platzierungen der Jahre 2010 bis 2019 die Plätze 1 bis 25 belegten. Sie wurde 2020 kodiert und anschließend deskriptiv- und inferenzstatistisch ausgewertet. Die Ergebnisse der Originalstudie konnten nur teilweise bestätigt werden, dokumentieren aber ebenfalls signifikante Unterschied zwischen den Genres und Geschlechtern. Deutliche Übereinstimmungen fanden sich in der hohen Anzahl von Objektivierungen, die sich an Frauen richten, sowohl von anderen Personen als auch durch Selbstobjektivierung. Entgegnen der Originalstudie wurden die häufigsten Objektivierungen nicht im Genre Rap/Hip Hop gefunden. Die Aussagekraft der Replikation wurde durch die überproportionale Anzahl männlicher Interpreten und Liedern des Genres Rap/Hip Hop eingeschränkt. Schlagwörter: Objektivierung, Populäre Musik, Genderforschung, quantitativ, Inhaltsanalyse, Replikation, systematisch



Führ, André;
Going Open? - Identifikation und Analyse der Entscheidungsfaktoren und -prozesse hinsichtlich der Einsatzwahl von Open-Source-Software durch PrivatanwenderInnen. - 150 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2012

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Open-Source-Software und ihrem Einsatz durch PrivatanwenderInnen. Im Vordergrund der Untersuchung steht die Identifikation und Analyse von Faktoren, welche die Entscheidung zur Nutzung von Open-Source-Software begünstigend beeinflussen. Zur Betrachtung des komplexen Merkmals der Nutzungsentscheidung wurden die "Unified Theory of Acceptance and Use of Technology" (UTAUT) sowie Softwarequalitätsmodelle nach ISO/IEC 9126 zugrunde gelegt. Zielstellung war es, über die Analyse der zentralen Merkmale der UTAUT in Kombination mit den Kenngrößen des ISO-Standards, ein theoretisches Modell zur empirischen Überprüfung aufzustellen. Hierzu wurde im März 2012 eine Datenerhebung über eine Onlinebefragung durchgeführt. Diese ergab 505 verwertbare Fälle, anhand derer eine Modell- und Hypothesenprüfung durchgeführt wurde. Im Verlauf der Arbeit konnten potentielle Faktoren zur Nutzungserklärung identifiziert, jedoch nicht als solche eindeutig validiert werden. Demnach müssen die erhaltenen Ergebnisse und die Modellspezifikation überdacht werden, um Nutzungsindikatoren effizienter als solche zu ermitteln.



Powalla, Julia;
Die Nutzung von Online Pornografie Portalen durch junge, männliche Erwachsene. - 294 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2012

Die vorliegende Studie beschreibt die Nutzung von Online Pornografie Portalen durch junge, männliche Erwachsene. Die theoretische Basis bildete eine gegenstandsbezogene Anpassung des handlungstheoretischen Referenzmodells von Karsten Renckstorf, in welches die Stimmungsregulierungstheorie von Dolf Zillmann zur Beschreibung der Handlungsauslösung integriert wurde. Zur Beantwortung der Fragestellung "Wie nutzen junge, männliche Erwachsene Online Pornografie Portale?" wurden Leitfaden-Interviews mit n=9 in Deutschland lebenden Männern im Alter von 19-35 Jahren durchgeführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Als Resultat der Untersuchung entstand ein umfassendes Bild der Nutzungsgewohnheiten junger, männlicher Erwachsener in ihren Abhängigkeiten von inneren und äußeren Faktoren. Hierbei stellte sich der Beziehungsstatus der Nutzer als starke Einflussgröße auf den Nutzungsumfang dar. Neben Nutzungsmustern, Nutzungswirkungen, der Nutzungsgeschichte und dem Marktwissen der Befragten, lag ein besonderes Augenmerk auf der Erschließung der unterschiedlichen Motivationen zur Nutzung. Es zeigte sich, dass Online Pornografie Portale vorwiegend zur Stimmungsregulierung, dem Abbau sexueller und anderweitiger Spannungen sowie zum Zeitvertreib eingesetzt werden.



Stäudtner, Saskia;
Meinungsführerschaft 2.0: die Identifikation von Opinion Leadership am Beispiel von Facebook. - 89 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit den soziodemografischen Merkmalen, der Nutzungsaktivität, dem Informationsverhalten und den Kenntnissen von Meinungsführern des Online Social Networks Facebook. - Das Model des Two-Step-Flow of Communication von Lazarsfeld, Berelson und Gaudet bildet samt Modifikationen den theoretischen Bezugsrahmen der vorliegenden Arbeit. Grundlegende Erkenntnisse der Meinungsführerforschung und die Vorstellung der klassischen Konzepte der Meinungsführerschaft nähern an das Thema an. Eine Darstellung von soziodemografischen und sozialen Merkmalen, sowie Eigenschaften in Bezug auf Interesse, Informationsverhalten und Kenntnisstand erfolgt sowohl für klassische Offline-Meinungsführer als auch im Hinblick auf Besonderheiten in Online Social Networks. - Von Ende Juni bis Mitte Juli 2011 wurde in diversen Foren und Facebook-Gruppen ein Link zu dem im Rahmen der empirischen Untersuchung erstellten Online-Fragebogen veröffentlicht. Zur Beantwortung der aufgestellten Forschungsfragen wurden die n=463 gültigen Fragebögen einer quantitativen Analyse unterzogen. - Es konnte festgestellt werden, dass die Nutzer von Facebook insbesondere in Bezug auf soziodemografische und soziale Merkmale eine relativ homogene Einheit bilden. Deutliche Unterschiede zwischen Meinungsführern und Nicht-Meinungsführern zeigten sich sowohl im Informationssuchverhalten als auch in Bezug auf die Informiertheit beider Gruppen. - Der Untersuchungsgegenstand Online Social Networks, respektive Facebook, erwies sich als aktuelles und diffiziles Thema. Je nach Ausrichtung des Forschungsvorhabens können Merkmale zur Differenzierung von Meinungsführern erhoben werden, was im Zuge weiterer Forschungsarbeiten erfolgen sollte.



Kretzschmar, Marlit;
XING versus studiVZ - eine quantitative Inhaltsanalyse zur Online-Selbstdarstellung. - 78 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Online-Selbstdarstellung von Studierenden der TU Ilmenau auf der beruflichen Social Network Site XING und der privaten Social Network Site studiVZ. Die sozialpsychologische Theorie des Impression Managements wurde auf eine spezifische Form der Online-Kommunikation bezogen. Untersucht wurde, ob und wie sich die Online-Selbstdarstellungen derselben Studierenden auf ihren XING- und studiVZ-Profilen voneinander unterscheiden. Dazu wurden im Jahr 2010 mit Hilfe einer quasiexperimentellen Felduntersuchung die Mitgliederprofile von 63 Studierenden (35 weiblich; 28 männlich) auf den SNS XING und studiVZ inhaltsanalytisch verglichen. Es zeigte sich, dass die Studierenden ihre Online-Selbstdarstellungen auf XING in erster Linie darauf ausrichten, kompetent zu wirken, während sie auf studiVZ Offenheit präsentierten. Signifikante Geschlechtsunterschiede traten nicht auf. Die Ausrichtung der SNS regulierte, wie sich Individuen auf ihren Profilen darstellten.



Wittmann, Susanne;
E-Books für Smartphones : Evaluation von Akzeptanz und Nutzungsverhalten von E-Books auf Smartphones. - 160 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema E-Book und evaluiert im Speziellen die Akzeptanz und das Nutzungsverhalten von E-Books auf Smartphones. Theoretischen Hintergrund der Analyse bildet das informationstechnologische Konstrukt des UTAUT-Modells (Theory of Acceptance and Use of Technology). Die Datenerhebung erfolgte mittels eines standardisierten Online-Fragebogens über eine selbstselektierte Stichprobenauswahl (n=308) im Zeitraum vom 17. Juni bis 20. Juli 2010. Das Medium E-Book als Untersuchungsgegenstand ist besonders aktuell und bisher wenig erforscht, weshalb in dieser Arbeit explorative Untersu-chungsmethoden Anwendung fanden. Die gewonnenen Ergebnisse zeugen insgesamt von einer positiven Einstellung gegenüber der Innovation E-Book. Des Weiteren konnte das Alter der Rezipienten als entscheidender Einflussfaktor auf die Nutzungsabsicht identifiziert werden. Es konnte u.a. festgestellt werden, dass mit dem Alter die Nutzungsdauer sowie die Zah-lungsbereitschaft steigen. Nachteile sehen die Leser besonders hinsichtlich technischer Mängel der Geräte, zu hoher Anschaffungskosten und geringer Titel-Auswahl. Die vorliegende Studie gibt erste Einblicke und formuliert Hypothesen, die es bei weiteren Forschungsaktivitäten, vorzugsweise mit einem verbesserten Akzeptanz-Modell, zu überprüfen gilt.



Fickeisen, David;
Die Diversifikationen, Herausforderungen und Zukunftsaussichten des mobilen Internets durch den Paradigmenwechsel im deutschen Mobilfunk mit besonderer Berücksichtigung von Application-Stores. - 120 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die vorliegende Studie befasst sich mit den Diversifikationen, Herausforderungen und Zukunftsaussichten des mobilen Internets durch den Paradigmenwechsel im deutschen Mobilfunk mit besonderer Berücksichtigung von Application-Stores. Die Bundesrepublik ist einer der führenden Mobilfunknationen und sollte diese Position in Zukunft festigen und weiter ausbauen. Geprüft wurden der aktuelle Stand und die weitere Entwicklung im Bereich Mobilfunk und mobiler Dienste. Dabei wurde herausgearbeitet, wer in Deutschland bei diesem Thema führend ist. Was werden die kommenden Fragestellungen, Hürden und Hindernisse sein? Dazu wurde eine umfangreiche Analyse der Sekundärliteratur vorgenommen, eine Untersuchung zur Verteilung von Unternehmen mit dem Schwerpunkt Mobilfunk und zur Gewinnung von Daten aus der Primärforschung eine Umfrage mit n=72 Mobilfunkexperten beim Mobile World Congress 2010 in Barcelona durchgeführt. Es zeigte sich, dass zahlreiche Contentanbieter dafür sorgen, dass sich der Standort Deutschland in diesem Bereich positiv weiter entwickelt. In den kommenden Monaten werden die Nutzer verstärkt nach mobilen Inhalten fragen und Angebote, wie Games, Musik und Videos nutzen. Ermöglicht wird dies vor allem durch bessere Endgeräte und neue Verbindungsgeschwindigkeiten dank neuester Technologie. Ein großer Wachstumstreiber dabei, sind die Application-Stores die im Moment einen großen Boom erleben. Aktuell konnten über 57 Application-Stores ausfindig gemacht werden die Tendenz dabei ist weiter steigend. Deutschland ist einigen Bereichen, trotz des Verlustes von Hardwareherstellern wie BenQ und Nokia auf einem guten Weg, die Marktführerschaft im Bereich Mobile zu übernehmen, jedoch darf man den Blick ins Europäische nicht verlieren. Noch immer herrscht bei Mobile-Konvergenz großer Nachholbedarf, jedoch sinken kontinuierlich die Gebühren für Verbindungen, und insofern werden beim Kunden Gelder frei, um sie für Mobile Dienste auszugeben.



Benndorf, Josephin;
Intelligente Kommunikationssteuerung : ein werbepsychologischer Ansatz zur Erklärung des Kaufverhaltens im Internet. - 126 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, aus den gewonnenen Daten Aussagen über den Kaufentscheidungsprozess im Internet allgemein und vor allem über die effiziente Platzierung von Bannerwerbung im Kaufentscheidungsprozess abzuleiten. Die Intention dieser Analyse war es, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um der mediascale GmbH & Co. KG letztendlich Handlungsempfehlungen für die Optimierung des Werbemanagements ihrer Kunden geben zu können. - Im Rahmen der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, dass der Kaufentscheidungsprozess im Internet sehr komplex ist und es eine Vielzahl an kausalen Zusammenhängen gibt. Es wirken psychologische, situative und soziologische Einflussfaktoren auf den Konsumenten während des Kaufentscheidungsprozesses im Internet ein. Im Fokus dieser Arbeit stand jedoch die Frage: wann Bannerwerbung den potentiellen Käufer beeinflussen kann und welche Maßnahmen geeignet sind, um den Kunden beim Einkauf im Internet mit Bannerwerbung besser zu erreichen. - Die Interpretation der gewonnen Ergebnisse, unter Berücksichtigung des derzeitigen Forschungsstandes, liefert erste Erklärungsansätze für diese Forschungsproblematik. Nachfolgend werden die Hauptergebnisse dieser Studie zusammengefasst, verknüpft mit Empfehlungen für ein noch effizienteres Online-Marketing. - Fazit dieser empirischen Untersuchung ist, dass Bannerwerbung am ehesten in der Bewertungs- und Auswahlphase von Konsumenten beachtet und geklickt wird. Eine Empfehlung der vorliegenden Arbeit ist es, den Fokus verstärkt auf Bannerwerbung im Bereich: Testberichte sowie Preis- und Vergleichsportale zu legen. Ein weiterer Schritt Richtung Intelligente Kommunikationssteuerung ist die Beachtung der Bedürfnisse und Erwartungen von Konsumenten. Personalisierte Bannerwerbung fand großen Anklang unter den Studienteilnehmern. In keinem anderen Medium können werbetreibende Unternehmen so zielgruppengenau werben wie im Internet. Die Möglichkeiten des Targetings und Retargetings sollten regulär in die Mediaplanung integriert werden. Zudem haben die Konsumenten genaue Vorstellungen davon, wie Bannerwerbung gestaltet sein sollte. Die Mehrheit erwartet von den Werbetreibenden qualitativ hochwertig gestaltete Bannerwerbung, welche nicht zu aufdringlich ist. Die Botschaften sollten kurz, klar und ehrlich formuliert sein, um eine Reizüberflutung bei den Konsumenten zu vermeiden. Desweiteren konnte ein enorm hoher Stellenwert von Suchmaschinen bei den Konsumenten festgestellt werden. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert gezielt Bannerwerbung mit Suchmaschinen-Marketing zu kombinieren. In dieser Studie liegt zudem eine Tendenz zu Zwei-Begriff-Keywordeingaben vor. Der beschriebene Sachverhalt wäre ebenso ein lohnenswerter Forschungsansatz, um Online-Kampagnen zu optimieren. - Bezüglich des theoretischen Gesamtmodells lässt sich feststellen, dass das Stimulus-Organism-Response Modell sowie die Theorie des Kaufentscheidungsprozesses, einen geeigneten theoretischen Bezugsrahmen bilden konnten. Mit Hilfe dieser theoretischen Ansätze war es u.a. möglich Einstellungen und Motivationen innerhalb der Kaufentscheidungsphasen zu erfassen zu erklären. Ebenso konnten Einstellungen und Emotionen gegenüber Bannerwerbung dokumentiert werden. Jedoch kann mit dem S-O-R Modell nicht die Psyche des Konsumenten in seiner gesamten Komplexität erfasst werden. Viele Kaufentscheidungen finden bereits im Unterbewusstsein statt (vgl. Foscht/Swoboda 2007: S. 28). Aus diesem Grund wird in Zukunft das Neuromarketing immer mehr an Bedeutung gewinnen. Hirndiagnostische Verfahren werden vermehrt Einzug in die Konsumentenverhaltensforschung sowie in die Werbewirkungsforschung halten. Mit Hilfe der gewonnen Daten aus der Untersuchung konnten zehn Forschungshypothesen abgeleiteten werden. Sie bieten interessante Anreize für zukünftige Untersuchungen zu den Themengebieten: - Konsumentenverhalten im Internet, - Informationsverhalten im Internet, - Bannerwerbung im Kaufentscheidungsprozess. Angesichts der noch geringen Kenntnisse in diesem Forschungsgebiet und des daher explorativen Charakters dieser Studie besteht in jedem Fall weiterhin enormer Forschungsbedarf. Wie bereits in der kritischen Würdigung aufgeführt, ist die Aussagekraft der Studie hinsichtlich der Repräsentativität für die deutsche Internetnutzerschaft, aufgrund der zu geringen Stichprobe (n=250), nicht in vollem Umfang gegeben. Dennoch entsprechen die Befragten dem soziodemografischen Merkmalsprofil des typischen Internetnutzers. Somit kann in gehobenem Maß von aussagekräftigen Ergebnissen ausgegangen werden. Die Objektivität dieser Studie kann aufgrund der standardisierten Online-Panel-Befragung und der Nicht-Einflussnahme der Untersuchungsleitenden auf die Studienteilnehmer als gegeben betrachtet werden. Die Reliabilität ist aufgrund der Komplexität dieser Thematik und der damit verbundenen Merkmalskonstanz jedoch leicht abgeschwächt. Trotzdem kann behauptet werden, dass die Gütekriterien: Objektivität, Reliabilität und Validität in dieser Untersuchung eingehalten wurden. (für detaillierte Angaben: siehe Kapitel 8) Für zukünftige Untersuchungen sollten dennoch größere Stichproben rekrutiert und noch tiefgründiger die psychologischen Prozesse in den einzelnen Kaufentscheidungsphasen eruiert werden. Dies könnte bspw. durch eine Tagebuch-Studie oder durch die Kombination verschiedener empirischer Methoden geschehen. Aus der vorliegenden Untersuchung geht hervor, dass erst durch eine Vielzahl weiterer empirischer Analysen die getroffenen Annahmen bestätigt, ergänzt oder widerlegt werden können. Diese Untersuchungen sind notwendig um letztendlich gesichertere Aussagen zum Einfluss der Bannerwerbung im Kaufentscheidungsprozess im Internet zu gestatten. Dennoch zeigt bereits diese Forschungsarbeit, dass es gut überlegt sein sollte, in welcher Kaufphase Bannerwerbung platziert wird. Es ist wichtig das Werbetreibende verstehen, dass eine gute Bannerwerbung, welche zum richtigen Zeitpunkt geschaltet wird, zu einer besseren Beurteilung des Unternehmens und des Produktes führt (vgl. Altobelli/Sander 2001: S. 158f.). Außerdem verstärkt Bannerwerbung den Wunsch nach mehr Informationen und steigert die Kaufbereitschaft (vgl. Lustig 2009: S. 9). Werden die dargestellten Handlungsempfehlungen von werbetreibenden Unternehmen umgesetzt, kann einem effizienteren Online-Marketing kaum noch etwas im Wege stehen.



Gerbig, Prisca;
Konzeption von Instrumenten zur Bindung von Direktkunden an die DERTOUR GmbH & Co. KG . - 135 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption von Kundenbin-dungsinstrumenten, die positiv auf die Geschäftsbeziehung einwirken, um Direktkunden an den Reiseveranstalter Dertour GmbH & Co. KG zu binden. Die Grundlage hierfür bilden die Politiken des Marketing-Mixes. In einer Online-Befragung wurden Reiseverhalten, Zufriedenheit, Kundenbindungsindex und erwünschte Kundenbindungsinstrumente erhoben. Durch die deskriptive Studie (n = 281, Erhebungszeitraum 06.12.-18.12.09), an der alle Newsletterabonnenten partizipieren konnten, wurde festgestellt, dass die Kunden überwiegend sehr zufrieden waren. Der Kundenbindungsindex war hoch. Allerdings wies das vergangene Kaufverhalten eine hohe Anzahl an Buchungen bei anderen Veranstaltern und privat unternommenen Reisen auf. Als Kundenbindungsinstrumente wurden ein Gutschein für einen Urlaubstag, Couponing, Preisrabatt, DERTOUR-Kundenclub, Website mit aktuellen Informationen und Bewertungsmöglichkeiten zu Hotel und Reise gewünscht. Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Fokus für Dertour darin liegen sollte, mit emotionalen und ökonomischen Barrieren die bestehenden Kunden festzuhalten, so dass ein Wechsel unterbleibt.



Knudsen, Gunnar;
Mit den Augen hören - eine Interviewbefragung zur Rezeption von Musikvisualisierung. - 110 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Rezipienten des Mediums VJing und dessen Umgang mit diesem. Auf Grundlage des Uses-and-gratifications Approaches, in einer Abwandlung nach Palmgreen, wurden geprüft, ob dieser Rezipient beschreibbar ist und mit welchen Erwartungen dieser mit dem Medium umgeht. Hierfür wurden im August 2009 Daten einer Stichprobe von n=106 Deutschen (38% weiblich, 62% männlich) mittels eines Fragebogens quantitativ erhoben. Aus dieser Stichprobe wurden sechs Probanden ausgewählt, die einem qualitativen Leitfadeninterview unterzogen wurden. Es wurde deutlich, dass das VJing als eigenständiges Medium kaum Beachtung erlangt. Es wird vielmehr als unterstützendes Medium eines Clubbesuches betrachtet. Erwartungen an das Medium werden tendenziell nicht gestellt. Der klassische Rezipient ist jung (M=28 Jahre), männlich, heterosexuell, hat einen hohen Bildungsgrad und konsumiert gerne elektronische Musik, im Speziellen Techno. Trotz der eingeschränkten Repräsentativität dieser Arbeit liefert sie dennoch erste Aussagen über diesen weitgehend unerforschten Rezipienten und ist somit eine gute Grundlage für weiterführende Forschungen.