Dr. Pauline Gidget Estella ist Postdoktorandin und Dozierende, deren Forschung sich auf die Schnittstellen von Journalismus, Krisenkommunikation, künstlicher Intelligenz und De-Westernisierung konzentriert. Derzeit führt sie an der TU Ilmenau Forschungsarbeiten zu Journalismusausbildung und künstlicher Intelligenz durch, die überwiegend vom Freistaat Thüringen im Rahmen des Postdoc-Stipendien-Programms zur Förderung der wissenschaftlichen Tätigkeit von Frauen (Postdoctoral Fellowship Program to Promote the Scientific Activities of Women) gefördert werden. Zuvor war sie Teil des DECIPHER-Projekts, einer sieben Länder umfassenden vergleichenden Forschungsinitiative zur pandemischen Krisenkommunikation, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wurde.
Dr. Estella ist außerdem Associate Editor der Zeitschrift Media Asia, einer Q2-Scopus-indexierten Fachzeitschrift des Verlags Taylor & Francis, die sich auf Forschung zu Journalismus, Werbung, Public Relations und verwandten Medienbereichen im asiatischen und diasporisch-asiatischen Kontext konzentriert.
Sie hat Lehrveranstaltungen zur Evaluation der Journalismusausbildung, zur Kommunikatorforschung und zur interkulturellen Kommunikation in Deutschland, der Türkei und auf den Philippinen durchgeführt und Masterarbeiten in Schweden betreut. Zudem war sie als Forschungsberaterin für internationale Organisationen wie das European Journalism Centre und das Asia Pacific Research Network tätig. Darüber hinaus war sie Principal Investigator eines von der Sumitomo Foundation geförderten vierländervergleichenden Projekts zur Journalismusausbildung in Asien.
Über die akademische Tätigkeit hinaus war Dr. Estella als Beraterin für Journalismus-Curricula beim philippinischen Bildungsministerium sowie als Beraterin für Arbeitsplatzkommunikation für staatliche Stellen und private Unternehmen auf den Philippinen tätig.