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Erstellt: Thu, 19 May 2022 23:32:44 +0200 in 0.0575 sec


Einflüsse der Covid-19 Pandemie auf Arbeitsabläufe in Redaktionen - Leitfadeninterviews mit JournalistInnen in Thüringen. - Ilmenau. - 48 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Seitdem sich der SARS-CoV-2 Virus (Covid-19) im Jahr 2020 verbreitetet und damit eine Pandemie auslöste, wurde auch das Leben der Menschen im Bundesland Thüringen radikal eingeschränkt. Das Sozialleben wurde heruntergefahren und Unternehmen mussten sich an neue Vorgaben halten. Auch innerhalb der lokalen Zeitungsredaktionen griffen die neuen Hygienemaßnahmen. Diese Bachelorarbeit soll einen Einblick in das redaktionelle Arbeiten in dieser Zeit geben und die Einflüsse, die durch die Pandemie auf die Arbeitsabläufe wirkten, festhalten. Dazu wurde folgende Forschungsfrage gestellt: "Wie beeinflusst die Covid-19 Pandemie Thüringer Lokaljournalisten in ihren Arbeitsabläufen?" Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine qualitative Studie durchgeführt. Auf Basis der auf den Journalismus angewandten Strukturationstheorie von Giddens und des Forschungsstandes wurde ein Leitfadeninterview erstellt. Um festzustellen welche Veränderungen es in den redaktionellen Strukturen und Arbeitsabläufen gab, wurden sechs Interviews mit Lokaljournalisten aus Thüringen geführt. Aus dem Interviewmaterial ging hervor, dass die meisten Journalisten sich durch die Pandemie ins Homeoffice begeben mussten. Dadurch wurde die redaktionelle Kommunikationsstruktur umgestellt. Besonders die technischen Ressourcen hatten sich entwickelt. Die meisten Lokalredaktionen sind nun besser ausgestattet als vor der Pandemie und ermöglichen in Zukunft das mobile Arbeiten in einem Wechselmodel fortzuführen.



Cersovsky, Josua;
Die Fußball-WM-Vergabe nach Katar 2022 : eine Inhaltsanalyse der Berichterstattung in FAZ und BILD. - Ilmenau. - 94 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die vorliegende Bachelorarbeit setzt sich mit der deutschen Medienberichterstattung zur WM in Katar 2022 auseinander. Auf Basis der Framing-Theorie wurden mit Hilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse insgesamt 373 Zeitungsartikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und BILD im Zeitraum vom 01.03.2017 bis zum 15.09.2021 hinsichtlich ihrer Themensetzung und Art der Berichterstattung untersucht. Die Ergebnisse offenbaren, dass sich ungefähr die Hälfte der untersuchten Artikel auf die Sportereignisse im Zusammenhang mit Katar bezieht, während die andere Hälfte die Gegebenheiten rund um diese Sportereignisse beleuchtet. Eine Mehrheit der Artikel beinhaltet Interessenkonflikte, wobei sich Unterschiede zwischen den beiden untersuchten Zeitungen verdeutlichen. Bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lässt sich eine ausgewogenere und facettenreichere Berichterstattung feststellen, wohingegen auf Seiten der BILD mehr Wert auf Themen gelegt wird, die für die Leserschaft möglichst ansprechend und nahbar seien könnten.



Hofmann, Celine;
Der Einfluss von Online-Induktionen auf das Verhältnis zwischen PR und Journalismus in der Modebranche. - Ilmenau. - 157 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Public Relations und der Journalismus sind zwei sehr komplexe Teilbereiche der Kommunikationswissenschaft, deren Beziehung zueinander daher schon seit mehreren Jahrzehnten im Forschungsinteresse der Wissenschaftler:innen steht. Einer der elaboriertesten Ansätze ist dabei das Intereffikationsmodell von Bentele, Liebert und Seeling (1997), das das Verhältnis zwischen den beiden Systemen als wechselseitig ansieht und anhand von Kommunikationsanregungen (Induktionen) und Handlungsanpassungen (Adaptionen) untersucht. Eine besonders enge Beziehung zwischen den Public Relations und dem Journalismus wird im Allgemeinen der Modebranche zugeschrieben, welche sich durch den Zuwachs von Online-Medien, wie Webseiten, Blogs und den sozialen Medien stetig ändert. Daher sollte in der vorliegenden Arbeit untersucht werden, welcher Einfluss den Online-Medien auf das Verhältnis zwischen PR-Akteur:innen und Journalist:innen der Modebranche zuzurechnen ist. Dafür wurden sieben Expert:innen der Branche in Leitfadeninterviews befragt, um die Zusammenhänge in der sachlichen, zeitlichen und sozial-psychischen Dimension zu ermitteln. Die Ergebnisse zeigten, dass die Zusammenarbeit zwischen den Vertreter:innen durch die Nutzung von Online-Medien intensiver wird und die Induktionsleistungen vor allem in der sachlichen und zeitlichen Dimension verstärkt. Außerdem wird dadurch die Kontaktaufnahme und -pflege für beide Seiten erleichtert. Trotz dessen behalten der Print-Journalismus mit meist stärkeren Induktionsleistungen und der persönliche Kontakt zueinander einen hohen Stellenwert.



Höhn, Julien;
Die Berichterstattung über die Covid-19-Pandemie im Qualitäts- und Boulevardjournalismus : eine vergleichende Inhaltsanalyse von FAZ und BILD. - Ilmenau. - 96 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht mithilfe des Framing-Ansatzes die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Berichterstattung des Qualitäts- und Boulevardjournalismus hinsichtlich der Covid-19 Pandemie. Dabei wurden 279 Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der BILD in den Zeiträumen 23.03.2020-28.03.2020 und 01.11.2020- 06.11.2020 unter Verwendung einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht. Die Befunde ergaben, dass die Berichterstattung im Qualitäts- und Boulevardjournalismus mit ihren definierten Qualitätsmerkmalen übereinstimmen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt vorwiegend die politische Sichtweise auf die Coronapandemie dar, während die BILD eher das gesellschaftliche Leben beleuchtet. Insgesamt berichtet der Qualitätsjournalismus vielseitiger in seiner Berichterstattung über die Kriterien Bewertung, Verantwortungszuschreibung und Handlungsempfehlung in Bezug zu den Folgen der Coronapandemie. Schlüsselwörter: Framing, Qualitätsjournalismus, Boulevardjournalismus, quantitative Inhaltsanalyse, Clusteranalyse



Leitao de Oliveira, Lucas;
Conflict diplomacy on Twitter: how Israeli and Palestinian diplomatic missions portray the Gaza-Israel wars of 2014 and 2021. - Ilmenau. - 118 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Diese Studie untersucht, wie offizielle diplomatische Twitter-Accounts von zwei gegnerischen Staaten, Israel und Palästina, während der Gaza-Israel-Konflikte 2014 und 2021 ihre Narrative kontextualisieren und formulieren. Diese Recherche wurde mit Hilfe einer vergleichenden Inhaltsanalyse durchgeführt, die sowohl quantitative als auch qualitative Methoden verwendet, um Beweise für die Beantwortung der Forschungsfragen zu liefern. Das Framing-Modell von Entman (1993) wurde als wichtigste theoretische Grundlage für diese Studie verwendet. Darüber hinaus stützte sich diese Untersuchung auf frühere Literatur zur digitalen Diplomatie und auf spezifischere Veröffentlichungen zum israelisch-palästinensischen Konflikt, wie Seo (2014) und Manor und Crilley (2018). Es wurden insgesamt 1503 Tweets mit direktem Bezug zum Konflikt analysiert, sowohl von israelischen als auch von palästinensischen diplomatischen Konten. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl in Israel als auch in Palästina der größte Teil der Inhalte aus visuellen Frames besteht, und dieser Anteil hat von 2014 bis 2021 in beiden Datensätzen zugenommen. Während Palästina sich mehr auf zivile Opfer und strukturelle Schäden konzentrierte, widmete Israel mehr seiner Inhalte der Darstellung der Bedrohung durch Raketenangriffe aus dem Gazastreifen und stellte die Hamas und ihre Aktivitäten als Hauptverursacher des Konflikts dar. Darüber hinaus gibt es Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Seiten, wenn es darum geht, ihre Aktivitäten zu beschreiben und ihre Gegner zu porträtieren. So wurde beispielsweise festgestellt, dass sie ähnliche Häufigkeiten für emotionale Appelle aufweisen, aber auch Unterschiede, wenn es darum geht, ihren Gegnern Eigenschaften zuzuschreiben und ihre Rolle in dem Konflikt darzustellen.



Färber, Luisa;
Der Einfluss von Nutzereigenschaften auf die Qualitätswahrnehmung der medialen Krisenberichterstattung. - Ilmenau. - 157 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Die Untersuchung journalistischer Qualität ist ein weit umfassendes Forschungsfeld. Lange Zeit wurde daran gezweifelt, ob Rezipienten die Qualität von Nachrichtenbeiträgen erkennen können. Heute ist diese These jedoch veraltet und eine allgemeine Qualitätswahrnehmungsfähigkeit konnte bereits mehrfach nachgewiesen werden. In der Krisen- und Kriegsberichterstattung sind vor allem die Qualitätsdimensionen Wortwahl, Ausgewogenheit und Kommentatoren sowie Bewusstsein wegweisend. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, zu untersuchen, ob Rezipienten auch die normative Qualität der Artikel der medialen Krisen- und Kriegsberichterstattung erkennen und welche ihrer Eigenschaften, spezieller soziodemografische Daten, Mediennutzung, Medienkompetenz, Qualitätserwartungen und Themeninteresse dabei eine Rolle spielen. Hierfür wurden zunächst Artikel des Nahostkonflikts hinsichtlich der drei Dimensionen jeweils in eine hohe und eine niedrige Qualitätsversion manipuliert und mithilfe einer Inhaltsanalyse mehrfach überarbeitet. Diese wurden dann 53 Probanden in einem Online-Experiment zur Einschätzung vorgelegt. Zudem wurden deren Rezipienteneigenschaften erfragt. Es konnte eine Qualitätswahrnehmungsfähigkeit in Hinblick auf die manipulierten Eigenschaften festgestellt werden. Ein Zusammenhang zwischen dieser und den erhobenen Nutzereigenschaften konnte, mit Ausnahme der Höhe der genutzten Medienangebote, nicht festgestellt werden. Die vorliegende Arbeit bestätigt die Ergebnisse ähnlicher Vorgängerstudien, beweist erneut die große Relevanz des Forschungsfeldes auf und zeigt neue Aspekte für zukünftige Forschungen auf.



Ahmad, Abu Bakar;
Political propaganda on Twitter: how the government of India responded to the Pulwama suicide attack. - Ilmenau. - 93 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Diese Studie konzentriert sich auf die politische Propaganda, die von den Akteuren der öffentlichen Diplomatie im Zusammenhang mit dem Selbstmordattentat von Pulwama über Twitter betrieben wird. Die Nutzung von Twitter ist für die Institute und politischen Akteure unvermeidlich, um ihre politische und institutionelle Agenda in Bezug auf staatliche Angelegenheiten darzulegen. Digitale reflexive Kontrolle wurde als theoretischer Rahmen verwendet, um das Ereignis zu untersuchen, das politische Propaganda in der Zeit vor den Wahlen auslöste. Der 4E-Trichter, ein Informationsmodell der digitalen reflexiven Kontrolle, führte durch die Beobachtung von vier Schlüsselaspekten, d.h. Ereignis, Wahl, politische Propaganda und öffentliche Diplomatie, die das Umsetzungsschema dieses Modells strategisieren. Für die Analyse wurden Twitter-Konten von Akteuren der öffentlichen Diplomatie (Regierungschef, Außenministerium und militärische Einrichtungen) ausgewählt. Es wurde eine quantitative Inhaltsanalyse auf der Grundlage des Codebuchs durchgeführt, das formale Kategorien, ausgewählte politische Diskussionspropaganda, öffentliche Diplomatie und Wahlroutine als deduktive Kategorien enthält, um Informationen zu extrahieren und zu analysieren, die vom 14. Februar 2019, dem Tag des Selbstmordanschlags in Pulwama, bis zum Tag der Bekanntgabe des Wahlergebnisses am 23. Mai 2019 abgerufen wurden. Die politischen Akteure und institutionellen Konten nutzten den 4E-Trichter (Entice, Engage, Elevate und Exploit), um ihre politische und außenpolitische Agenda zu verbreiten, um die Unterstützung des Publikums sowohl im Inland als auch auf internationaler Ebene während der Vorwahlzeit zu erhalten, und erhielten im Zusammenhang mit dem Pulwama-Ereignis ein erhebliches Engagement. Die politische Diskussion änderte ihren Kurs nach dem Selbstmordattentat von Pulwama, das eine grenzüberschreitende militärische Offensive durch außenpolitische und politische Akteure auslöste, um Ziele zu erreichen. Dieses Projekt trägt zum Verständnis und zur Umsetzung der Theorie der reflexiven Kontrolle in der digitalen Sphäre bei, um die Auswirkungen auf künftige kognitive Aspekte zu bewerten, die zur Erforschung dieses Themas aus einer anderen Perspektive angewendet werden können.



The influence of communication on cultural and academic accommodation of international students of MA program Media and Communication Science TU Ilmenau. - Ilmenau. - 81 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Die Rate, mit der Ausländer über den Studienweg nach Deutschland migrieren, hat im Laufe der Jahre deutlich zugenommen. Zusätzlich zu ihren Bemühungen um gute akademische Leistungen haben ausländische Studierende jedoch Schwierigkeiten, eine stabile Beziehung zu ihrer neuen Umgebung aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Diese Studie befasst sich mit Kommunikation als signifikanten Indikator für die kulturelle und akademische Anpassung internationaler Studierender im Masterstudiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Ilmenau und zielt darauf ab, den Einfluss der Kommunikation auf die kulturelle und akademische Anpassung dieser internationalen Studierenden zu bestimmen. In dieser qualitativen Studie wurden Tiefeninterviews mit einer ausgewählten Stichprobe von internationalen MA-Studenten durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Kommunikation eine bedeutende und positive Rolle bei der kulturellen und akademischen Anpassung spielt. Die Studie stützt die Annahme, dass die Kommunikation mit dem Gastgeber und die zwischenmenschliche Kommunikation wirksame Instrumente für die Anpassung internationaler Studierender sind.



Orans, Chinenye Martha ;
The effects of social media use on cross-cultural adaptation of African students in Germany. - Ilmenau. - 107 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Die Zahl der afrikanischen Studenten, die sich an deutschen Universitäten anmelden, wächst, und es besteht die Notwendigkeit zu untersuchen, wie sie sich an die neue Umgebung anpassen. Die sozialen Medien haben sich im Laufe der Jahre zu einem beliebten Instrument für die Kommunikation und kulturelle Integration entwickelt. Diese Studie untersuchte die Auswirkungen der Social-Media-Nutzung auf die interkulturelle Anpassung afrikanischer Studierender in Deutschland. Um das konzeptionelle Modell für diese Studie zu bilden, wurden sowohl einige Aspekte der Uses and Gratification Theory, sowie der Integrated Cross-Cultural Adaptation (CCA) Theory von Kim (2001) verwendet. Es wurde ein quantitativer Ansatz in Form einer Umfrage durchgeführt, dabei wurden die Antworten von einer Stichprobe afrikanischer Studierender an verschiedenen Universitäten in Deutschland gesammelt. Die Ergebnisse zeigen, dass afrikanische internationale Studierende in Deutschland es weitgehend vorziehen, ihre Verbindung zu den ethnischen Medien gegenüber den Medien des Gastlandes aufrechtzuerhalten. Des Weiteren zeigt diese Studie, dass allen Motiven für die Nutzung sozialer Medien mit Ausnahme der Akkulturationsmotivation mehr Bedeutung beigemessen wurde. Es wurde festgestellt, dass Instagram das von den Studierenden am häufigsten genutzte soziale Netzwerk ist, sowohl aus Gründen der Anpassung an die Gastkultur als auch aus ethnischen Gründen (um die Verbindung zu ihren Wurzeln aufrechtzuerhalten), gefolgt von Facebook und Twitter. Korrelations- und Regressionsanalysen zeigen außerdem, dass die Einstellung zur Akkulturation zwar eine signifikante Auswirkung auf die interkulturelle Anpassung der Studierenden hat, dass aber individuelle Unterschiede wenig bis gar keine Auswirkungen auf die Nutzung sozialer Medien und die CCA haben. Alter, Grad der Einsamkeit, Sprachkompetenz, Aufenthaltsdauer und Geschlecht zeigen keine Korrelation. Diese Studie zeigt, dass die Motive einen signifikanten Einfluss auf die Nutzung sozialer Medien haben, da alle acht Motive - zwischenmenschliche Nutzung, Zeitvertreib, Unterhaltung, Geselligkeit, Informationssuche, Bildung, Akkulturationsmotivation und ethnische Pflege - einen positiven Zusammenhang mit der Nutzung sozialer Medien aufweisen. In Übereinstimmung mit der Integrated Cross-Cultural Adaptation Theory ergab diese Studie, dass die Nutzung deutscher sozialer Medien einen positiven Einfluss sowohl auf die soziokulturelle als auch auf die psychologische Anpassung der Studierenden hatte, während die Nutzung afrikanischer sozialer Medien einen Einfluss auf die soziokulturelle Anpassung, nicht aber auf die psychologische Anpassung hatte. Die Studie kam zu dem Schluss, dass die Nutzung sozialer Medien einen positiven Zusammenhang mit der interkulturellen Anpassung afrikanischer Studierender in Deutschland hat. Die Implikationen der Ergebnisse und die Richtung für zukünftige Forschung wurden ebenfalls diskutiert.



Amuah, Jacob Kingsley;
Communicating COVID-19 on Twitter : an analysis of government messages on the SARS-CoV-2 pandemic in Ghana. - Ilmenau. - 102 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Einleitung: Die COVID-19-Pandemie hat dazu geführt, dass die Regierungen eine wirksame Kommunikation benötigen, um das Bewusstsein zu schärfen und die Reaktionsfähigkeit der Bürger zu erhöhen, damit geeignete Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung der Krankheit ergriffen werden können. Mit der zunehmenden Nutzung sozialer Medien zur Einbindung der Öffentlichkeit in Notfallsituationen aufgrund der großen Reichweite und der schnellen Verbreitung von Informationen haben sich verschiedene Regierungen an soziale Medienplattformen wie Twitter gewandt, um die Bürger zu Fragen im Zusammenhang mit der Pandemie zu informieren. Zielsetzung: In dieser Studie soll die Regierungskommunikation zur SARS-CoV-2-Pandemie über Twitter in Ghana anhand der Dimensionen des IDEA-Modells, des Konzepts der Negativitätsvorurteile, der vorherrschenden Gesundheitsthemen und der interaktiven Merkmale von Nachrichten analysiert werden. Methode: Für diese Studie wurde eine quantitative Analyse von 1.507 Tweets von verschiedenen Konten von Ministerien/Behörden sowie von Einzelpersonen zwischen dem 12. März 2020 und dem 29. September 2021 durchgeführt. Das IDEA-Modell wurde durch die Elemente Verinnerlichung, Erklärung und Handlung operationalisiert, während das Konzept des Negativitäts-Bias durch die Emotionen Angst, Wut, Traurigkeit und Ekel operationalisiert wurde. Die vorherrschenden Themen des Gesundheitsframings wurden durch die Variablen Sachinformationen, Präventivinformationen, Behandlungsinformationen, Lehrinformationen, Impfinformationen, medizinische Forschung, sozialer Kontext, wirtschaftlicher Kontext, politischer Kontext und persönliche Geschichten operationalisiert, wobei interaktive Elemente durch die Verwendung von Hashtags, Multimedia, Links zu externen Quellen und Fragen zur Einholung von Feedback operationalisiert wurden. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass in der Regierungskommunikation in hohem Maße Elemente der Internalisierung verwendet werden, ebenso wie das Gesundheitsframing-Thema der präventiven Information und die häufige Verwendung von Multimedia. Schlussfolgerung: Diese Studie leistet einen Beitrag zu den neuen Forschungsergebnissen über die Kommunikation der Regierung zur SARS-CoV-2-Pandemie in den sozialen Medien und liefert gleichzeitig eine empirische Analyse der Kommunikationsstrategien der Regierung während der Pandemie, die als Leitfaden für die Kommunikatoren der Regierung bei der Bewertung der Kommunikationspraktiken zur Sicherstellung der Wirksamkeit dienen soll.




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