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Erstellt: Sun, 23 Jun 2024 20:31:19 +0200 in 0.1975 sec


Boede, Paul;
Inwieweit vertrauen Journalistinnen und Journalisten bei ihrer Arbeit Systemen der Künstlichen Intelligenz? Eine qualitative Analyse. - Ilmenau. - 84 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2024

Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, wie Journalisten in ihrem Arbeitsalltag Systemen künstlicher Intelligenz vertrauen und welche Auswirkungen dieses Vertrauensverhältnis auf ihre Arbeitsweise hat. Dazu wurde nach einer Analyse des Forschungsstandes in einer qualitativ explorativen Studie das Expanded Trust Model erstmals auf den Sachverhalt angewandt. In dieser Studie wurden fünf Personen aus dem redaktionellen Umfeld in leitfadengestützten Interviews befragt. Es zeigte sich, dass das Vertrauensverhältnis zwischen den befragten Journalisten und der künstlichen Intelligenz vom Mangel an Vertrauen geprägt ist. Ein Einfluss des Vertrauensverhältnisses auf die Arbeitsweise der befragten Journalisten konnte nicht nachgewiesen werden, kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Zusätzlich wurden relevante Faktoren des Expanded Trust Models herausgearbeitet, ein angepasstes Trust Model erstellt und Hypothesen für die zukünftige Forschung entwickelt.



Swiatek, Aleksander;
Freiberufliche Journalistinnen und Journalisten im Sportfernsehen: aktuelle Herausforderungen und berufliche Einstellungen im Zeitalter einer algorithmischen Transformation redaktioneller Arbeit. - Ilmenau. - 125 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2024

Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss der algorithmischen Transformation redaktioneller Prozesse in Form der künstlichen Intelligenz auf die Arbeit freier Sportjournalisten im Fernsehen. Zur qualitativen Untersuchung wurden sieben freie Journalisten aus der Sportfernsehbranche in teilstrukturierten Interviews zu ihrem Berufsalltag, ihren Berufsanforderungen sowie ihrem Berufsverständnis in Verbindung mit künstlicher Intelligenz befragt. Die Ergebnisse wurden in Form einer inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse nach dem Vorbild von Kuckartz (2018) ausgewertet. Die Forschung ergab, dass der Einfluss künstlicher Intelligenz bei den Befragten grundsätzlich noch gering ausfällt. Dennoch wird diese Art von Technologie trotz ihrer Vorteile mit Hinblick auf zukünftige Entwicklungen kritisch betrachtet.



Government communications on COVID-19 vaccination: how British and U.S. state actors used Twitter and Instagram. - Ilmenau. - 84 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2024

In jüngster Zeit, während der COVID-19-Pandemie, hat die globale Welt eine Impfkrise erlebt, und die Regierungen stehen vor Kommunikationsherausforderungen bei der Impfung, um die Menschen zu ermutigen, sich selbst zu schützen. Regierungen und Gesundheitseinrichtungen spielten eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung angemessener Erklärungen, um der Impfskepsis entgegenzuwirken. Diese empirische Studie zielt darauf ab, die Impfkommunikation der britischen und US-amerikanischen Regierung und der Gesundheitseinrichtungen während der COVID-19-Krise auf Instagram und Twitter in den Jahren 2020-2022 zu bewerten. Es stützt sich auf die Konzepte des IDEA-Modells von Sellnow et al. (2009), des visuellen Framing von Rodriguez und Dimitrova (2011) und der politischen Personalisierung von Lengauer und Winder (2013), um die staatliche Kommunikation von Impfstoffen zu analysieren. Die quantitative Inhaltsanalyse wurde durchgeführt, nachdem COVID-impfstoffbezogene Beiträge von N=2947 aus den gesammelten Daten von N=5783 Beiträgen herausgefiltert wurden. Es ist wichtig, empirische Ergebnisse zu zeigen, um eine Bewertung der Regierungskommunikation zu ermöglichen und die Strategien der Impfstoffkommunikation für zukünftige Impfkrisen zu verbessern.



Kuburi, Bishara Shettima;
The Boko Haram Insurgency as media event: a comparative analysis of “Daily Trust” (Nigeria), and “Daily Mail” (Great Britain). - Ilmenau. - 110 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2024

Die Untersuchung konzentrierte sich auf die nuancierten Medienberichte über die Entführung von Schülerinnen während des Boko-Haram-Aufstands und untersuchte die Berichterstattung von Daily Trust Nigeria und Daily Mail UK von 2014 bis 2017. Anhand eines umfassenden Kodierungsschemas wurden in der Studie vier zentrale Themen identifiziert: Bürgerengagement und soziale Verantwortung, Medieneinfluss, Lösungsstrategie und Auswirkungen der Transformation. Die kritische vergleichende Analyse zeigt unterschiedliche kulturelle Perspektiven auf, wobei Daily Trust ein gemeinschaftliches Verantwortungsgefühl und Solidarität widerspiegelt, während Daily Mail eine breitere globale Perspektive einnimmt. Die theoretischen Implikationen unterstreichen die Bedeutung des kulturellen Kontexts für die Gestaltung der Medienerzählung. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit von Medienkompetenzprogrammen, kulturübergreifenden Kommunikationsstrategien und ethischen Richtlinien für die Berichterstattung. Für die weitere Forschung bieten sich Längsschnittanalysen, eingehende kulturelle Untersuchungen und vergleichende Studien mit anderen globalen Ereignissen an. Die praktischen Auswirkungen der Studie erstrecken sich auf Strategien für das Engagement in den sozialen Medien, auf politische Reaktionen auf internationale Angelegenheiten und auf die Entwicklung von Richtlinien für die ethische Berichterstattung für Medienschaffende. Die Studie bietet ein grundlegendes Verständnis des Medienframings bei globalen Ereignissen, einen wertvollen Rahmen für künftige Studien und umsetzbare Erkenntnisse für Medienfachleute und politische Entscheidungsträger, die sich mit den Feinheiten der heutigen Medienlandschaft auseinandersetzen.



Stäbler, Analena;
The Covid 19 pandemic has gone viral: government communication on Instagram during the Covid 19 pandemic in Australia and New Zealand. - Ilmenau. - 136 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2024

In dieser Arbeit wurde die Kommunikation der Regierungen / Gesundheitsorganisationen von Neuseeland (NZ) und Australien (AUS) auf Instagram während der Covid 19 Pandemie analysiert. Unter Verwendung des CERC-Modells und des HBM wurde untersucht, wie diese von 04/2020 bis 03/2023 kommunizierten und wie die Zielgruppe dies wahrnahm. Dazu wurde eine quantitative Inhaltsanalyse mit einer Stichprobe von 1.490 Beiträgen der Konten uniteagainstcovid19 und healthgovau und 3.294 Kommentaren durchgeführt. Analysiert wurde, inwieweit die Kommunikation den phasenspezifischen Regeln des CERC entspricht, ob diese Phasen identifiziert werden können und inwieweit sich die Kommunikation von NZ und AUS unterscheidet. Auch wurde betrachtet, ob die phasenspezifische Kommunikation von den Covid 19-Fallzahlen oder dem zeitlichen Verlauf abhängig ist. Weiter wurden die Reaktionen der Rezipienten in Form der Tonalität der Kommentare, sowie dem Vorhandensein der HBM-Konstrukte, untersucht. NZ und AUS veröffentlichten mehrheitlich Inhalte zu Covid 19 Statistiken und Maßnahmen zur Pandemieeindämmung. Sie kommunizierten am meisten über die CERC-Variable ‘Promotion of action’, wenig hingegen über ‘Expression of empathy’, ‘Encouragement of public support’, ‘Reminders and vigilance’, ‘Discussion of failures’ und ‘Rumours and Misinformation’. Eine statistisch signifikante Korrelation zwischen den CERC-Variablen und den Kommunikatoren wurde für jede Variable außer ‘Rumours and misinformation’ festgestellt. NZ kommunizierte übereinstimmender mit den Phasen als AUS. Eine Abhängigkeit der Phasenkommunikation von der Zeit konnte für NZ für Phase vier festgestellt werden, für die Fallzahlen zeigte sich eine Abhängigkeit für Phasen zwei und vier von NZ. Das Engagement der Rezipienten war gering und die Tonalität der Kommentare häufte sich in der neutralen Mitte der Skala, mit negativem Trend. Es zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen Zeit und durchschnittlicher Tonalität für AUS und NZ. Die Analyse der HBM-Variablen zeigte, dass sich die Kommentatoren aus NZ als anfälliger für Covid 19 sehen, es eher als eine gefährliche Krankheit betrachten und Maßnahmen eher als Vorteile sehen, wohingegen jene aus AUS die Maßnahmen eher als Hindernisse einstuften. Es wurde eine statistisch signifikante Korrelation zwischen allen vier HBM-Variablen und beiden Kommentatorengruppen gefunden.



Odelola, Peace Deborah ;
The Covid-19 vaccination campaign in the UK and Nigeria news media : a comparison analysis. - Ilmenau. - 76 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2023

Die COVID-19-Pandemie begann Ende 2019 und eskalierte im Jahr 2020. Sie stellte ein großes Problem für die Gesundheit der globalen Gesellschaft dar. Da es sich um ein neues Virus handelte und mehrere Mutationen auftraten, war es eine große Herausforderung, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Gesundheitssituation der Menschen zu verbessern. Die Einführung des COVID-19-Impfstoffs während des Höhepunkts der Pandemie war jedoch ein großer Durchbruch für die Gesundheitszentren, da sie darin eine Lösung sahen, um den Zustrom von Kranken und Infizierten in die Krankenhäuser zu verringern. Ungeachtet der Tatsache, dass die Einführung des Impfstoffs darauf abzielte, die Ansteckung mit dem Virus zu verhindern, zögerten viele Menschen, den Impfstoff anzunehmen. Dies war auf einige Faktoren wie mangelndes Vertrauen in die Menschen oder Fehlinformationen zurückzuführen. Die Medien spielen in diesem Fall eine wichtige Rolle bei der Lösung des Problems der Fehlkommunikation und Fehlinformation in der Bevölkerung, da sie die Fähigkeit haben, die Wahrnehmung der Menschen zu verändern. Anhand einer Fallstudie über das Vereinigte Königreich und Nigeria soll in dieser Arbeit die Rolle der Medien bei der COVID-19-Impfkampagne bewertet werden. Konkret wurde eine vergleichende Studie zwischen den britischen und nigerianischen Printmedien durchgeführt, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der COVID-19-Impfkampagne zu ermitteln. Für die Untersuchung wurden Frames aus der Framing-Theorie verwendet, und es wurde eine quantitative Analyse von insgesamt 380 Zeitungsquellen aus dem Vereinigten Königreich (The Guardian und The Sun) und Nigeria (The Nation und The Sun) durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass in den britischen Printmedien die Frames Verantwortungszuschreibung, Hoffnung und wirtschaftliche Folgen dominierten, während in Nigeria die Frames Hoffnung, Verantwortungszuschreibung und menschliches Interesse am stärksten vertreten waren. Die Studie zeigt daher, welche wichtige Rolle die Medien bei der Verbreitung von Informationen an die Öffentlichkeit und bei der Meinungsbildung in der Bevölkerung spielen, insbesondere in Zeiten der Gesundheitskrise.



Halder, Victoria;
Die politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Kritik : eine systematische Analyse alternativer, deutschsprachiger Online-Medien. - Ilmenau. - 88 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2023

Das Jahr 2020 ist von dem Ausbruch eines neuartigen Corona-Virus geprägt und konfrontiert Politik, Wissenschaft und auch die Medienlandschaft mit einer völlig fremden und dynamischen Situation. Als Nachrichtenvermittler politischer Informationen an die Bevölkerung nehmen Medien besonders in Krisensituation wie dieser eine wichtige Rolle ein. Sie ist dafür verantwortlich, auf die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen aufmerksam zu machen, ohne dabei Panik auszulösen. Während journalistische Medien versucht haben, sich dieser Herausforderung zu stellen, folgten alternative Medien einer anderen Strategie, um auf das COVID-19-Virus aufmerksam zu machen, und wurden schnell verdächtigt, Desinformationen und Verschwörungstheorien zu verbreiten. Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es zum einen, die alternative Berichterstattung am Beispiel der Corona-Impfkampagne auf themenspezifische Medien-Frames zu untersuchen. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, inwiefern Alternativmedien im Vergleich zu journalistischen Medien bestimmte Qualitätsmerkmale berücksichtigen. Um dies zu untersuchen, wird eine quantitative Inhaltsanalyse sowie eine induktiv-quantitative Frame-Analyse durchgeführt. Die Untersuchung hat dabei zwei themenspezifische Frames identifiziert, die am Ende der Bachelorarbeit präsentiert werden. Außerdem konnte festgestellt werden, dass Qualitätsmerkmale in der alternativen Berichterstattung keine bedeutende Rolle einnehmen.



Musselmann, Laetizia;
Das Hochwasser im Ahrtal 2021 als Medienereignis. Ein Vergleich der Berichterstattung regionaler und überregionaler Tageszeitungen. - Ilmenau. - 118 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2023

Das Hochwasser im Ahrtal 2021 verursachte nicht nur verheerende Schäden, sondern auch eine hohe Medienaufmerksamkeit. Zum aktuellen Zeitpunkt dieser Arbeit liegt jedoch noch keine kommunikationswissenschaftliche Forschung zu diesem Ereignis vor. Aus diesem Grund wird in dieser Bachelorarbeit die Berichterstattung über das Ereignis in den ersten sechs Wochen nach der Flutnacht am 15.07.2021 näher untersucht. Es werden Artikel aus zwei regionalen Tageszeitungen, General-Anzeiger und Rhein-Zeitung und zwei überregionalen Tageszeitungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Süddeutsche Zeitung, betrachtet. Diese regionale Differenzierung schließt eine in Studien zur Medienberichterstattung über Naturkatastrophen erwähnte Forschungslücke. Grundlage dieser Bachelorarbeit bildet die Framing Theorie nach Entman aus dem Jahr 1993 und die durch Coombs 2007 vorgestellte Situational Crisis Communication Theory. Letztere wird zur Betrachtung des Krisenmanagements in der Medienberichterstattung genutzt. Aufbauend auf der Framing Theorie enthält das für diese Studie entwickelte quantitative Codebuch die vier Frameelemente und orientiert sich bei den Kategorien zum Krisenmanagement an der Studie von Schwarz aus dem Jahr 2014. Die codierten Variablen werden mit Hilfe der hierarchischen Clusteranalyse zu Frames zusammengefasst und anschließend für die allgemeine Berichterstattung sowie die regionaldifferenzierte Berichterstattung analysiert. Die Studie ergibt, dass sich die Frames in den regionalen und überregionalen Tageszeitungen in mehreren Punkten unterscheiden, sich aber dennoch zu allgemeingültigen Frames zusammenfassen lassen. Die Betrachtung des Krisenmanagements zeigt auf, dass die regionale Berichterstattung negativer berichtet als die überregionalen Tageszeitungen. Generell erschließt diese Arbeit das Hochwasser im Ahrtal 2021 auf kommunikationswissenschaftlicher Ebene und gibt Einblicke in die Themen der Berichterstattung und der Bewertung des Krisenmanagements.



Cao, Luyao;
Covering the disappearance of Malaysia Airlines flight 370: a comparative analysis of selected news media from China, Malaysia and Australia. - Ilmenau. - 117 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2023

Diese Studie untersucht die Medienberichterstattung über das Verschwinden des Malaysia Airlines MH370-Fluges in den Medien von drei verschiedenen Ländern: Malaysia, China und Australien. Der Autor verwendete eine Kombination aus unüberwachtem maschinellem Lernen und manueller Kodierung, um eine quantitative Inhaltsanalyse der Medienberichterstattung durchzuführen. Ziel war es, die Rahmung, die Absicht, die Verwendung von visuellem Inhalt und das Clustering in der Medienberichterstattung über den Vorfall des Malaysia Airlines MH370 zu verstehen. Die Forschung zeigt Unterschiede in der Medienberichterstattung zwischen diesen Ländern auf und bietet Einblicke in mögliche zugrunde liegende Gründe für diese Unterschiede. Darüber hinaus liefert diese Studie Empfehlungen und Anregungen für zukünftige Forschungsrichtungen, um das Verständnis der Medienberichterstattung zu vertiefen.



Haak, Friedrich Leonard;
COVID-19 in der Bundespressekonferenz: Interrelationen von Politik, Behörden und Journalismus während der Pandemie. - Ilmenau. - 102 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2023

Im Rahmen der vorliegenden Abschlussarbeit mit dem Titel „COVID-19 in der Bundespressekonferenz: Interrelationen von Politik, Behörden und Journalismus“ wird eine Untersuchung über die Beziehung zwischen Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit sowie über die Krisenkommunikation der Bundesregierung durchgeführt. Diese Untersuchung erfolgt anhand von fünf Pressekonferenzen der Bundespressekonferenz, die sich mit dem Thema der COVID-19-Pandemie befassen. Auf Grundlage der Zusammenfassung des Forschungsstandes und der theoretischen Grundlage zum Thema wird eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring mittels eines eigens entwickelten Kategoriensystems angewandt. Dieses System basiert auf den theoretischen Grundlagen des Intereffikationsmodells, der Situational Crisis Communication Theory (SCCT), der Crisis and Emergency Risk Communication (CERC) sowie des IDEA-Modells. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass sich Intereffikationen in Form von Induktionen und Adaptionen von Journalisten und Vertretern der Bundesregierung auf der Sachebene, zeitlichen Ebene und psychisch-sozialen Ebene des Intereffikationsmodells in Pressekonferenzen der Bundespressekonferenz beobachten lassen. Die Krisenkommunikation der Bundesregierung in Pressekonferenzen der Bundespressekonferenz kann anhand der Ergebnisse als ambivalent bis leicht positiv bewertet werden. So werden die Grundsätze der CERC „be credible“, „express empathy“, „promote action“ und „show respect“ und des IDEA-Modells „Internalization“, „Explanation“ und „Action“ größtenteils bei der Gestaltung der Krisenkommunikation umgesetzt. Auch werden empfohlene Krisenkommunikationsstrategien des SCCT von der Bundesregierung eingesetzt. Teilweise ist die Anwendung der Grundsätze und Strategien jedoch nicht vollständig akkurat an den Empfehlungen der Theorien ausgerichtet oder widersprechen diesen vollkommen. Durch Limitationen und Probleme bei der Untersuchung wird die Aussagekraft der Studie jedoch limitiert und bietet Möglichkeiten für weiterführende Untersuchungen.




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