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Erstellt: Wed, 20 Oct 2021 23:37:37 +0200 in 0.0777 sec


Sebastian, Christine;
How German and Swedish Instagram users perceive their national COVID-19 strategies - a content analysis of news posts and comments at Tagesschau's and TV4Nyheterna's Instagram presences. - Ilmenau. - 132 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Darstellung von COVID-19-bezogenen Nachrichtenbeiträgen und deren Wahrnehmung in den Kommentarbereichen der Instagram-Präsenzen von tagesschau und TV4Nyheterna. Die Studie basiert auf relevanten Modellen der Gesundheitskrisenkommunikations- und Risikowahrnehmungsforschung, wie etwa das CERC, Health Belief und Risk Perception Model. Die beiden TV-Nachrichten-Instagram-Kanäle wurden im Zeitraum vom 28. Februar 2020 bis 1. Mai 2020 mit Hilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse und unter Berücksichtigung qualitativer Aspekte untersucht. Die Inhaltsanalyse umfasste eine Stichprobe von 82 Posts und 1230 Kommentaren von tagesschau und 42 Posts und 562 Kommentaren von TV4Nyheterna. Die Beiträge wurden hinsichtlich Engagement, Inhalt, COVID-19-Strategie, Risikowahrnehmung und Sensationalismus untersucht. Die Untersuchung der Kommentare erfolgte hinsichtlich des Inhalts, der Stimmung und der (Risiko-)Wahrnehmung. Die Ergebnisse zeigen Ähnlichkeiten in der Darstellung der Inhalte, aber auch einige deutliche Unterschiede. Während beide Kanäle in erster Linie Informationen über Maßnahmen zur Krisenbewältigung und Beruhigung präsentierten, legte tagesschau auch einen Schwerpunkt auf die Wirtschaft und TV4Nyheterna auf die Darstellung von Präventionsmaßnahmen. Der Kommentarbereich der tagesschau war außerdem von mehr negativen Emotionen und einem stärkeren Misstrauen gegenüber Institutionen geprägt als jener von TV4Nyheterna. Sowohl Elemente der Risikowahrnehmung als auch des Sensationalismus waren in deutschen und schwedischen Beiträgen mit einer ähnlichen Verteilung vorhanden. Darüber hinaus offenbart das Engagement bezüglich der Posts in beiden Ländern unterschiedliche Themen von Interesse, die in dieser Arbeit diskutiert werden. Die Studie zeigt Zusammenhänge zwischen verschiedenen Konstrukten auf, die einer weiteren Erforschung bedürfen.



Adam, Leonard;
Radio aus dem Homeoffice? Folgen der Corona-Pandemie für ausgewählte privatwirtschaftliche Rundfunksender in Deutschland. - Ilmenau. - 131 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Im Jahr 2020 begann für die Menschheit eine Krise, die keiner vorausgeahnt hatte. Innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich das SARS-CoV-2 Virus weltweit und veränderte den Alltag radikal. Das Radio hat die Bevölkerung in dieser Zeit begleitet, auch wenn die Sender selbst darin gefordert waren, Sendebetrieb und Schutz der Mitarbeitenden zu vereinigen. In einer von Giddens' Strukturationstheorie geleiteten, qualitativen Analyse, für die zehn Führungspersonen nationaler, regionaler und lokaler privater Radiosender in Deutschland interviewt wurden, systematisiert diese Arbeit Pandemiebewältigungsstrategien der Sender, beschreibt deren Erarbeitung, analysiert die Auswirkungen und schätzt die Beständigkeit von Veränderungen ein. Es zeigte sich, dass immer Homeoffice zur Bewältigung der Pandemie eingesetzt wurde, meist in Kombination mit einer Schichtenteilung. Dies veränderte redaktionelle Strukturen kaum, technische Ressourcen umso mehr. Dadurch ergaben sich wiederum veränderte Produktionsabläufe mit Einfluss auf Kreativität, Kommunikation und Koordination. Veränderungen des Wortinhalts im Programm ergeben sich aus einer vom Publikum erwarteten Thematisierung der Pandemie, weniger aus den Strukturveränderungen. Letztere werden zukünftig wohl nur zum Teil bestehen bleiben. Wirtschaftlich ergeben sie weder Vor- noch Nachteile, allerdings beeinträchtigt physische Distanz die Kreativität der Redakteur:innen, die als essenziell für die Radioproduktion gesehen wird. Langfristig profitieren kann das Radio durch pandemiebedingt gestiegene Flexibilität und Digitalisierung. Inwiefern der Relevanzgewinn erhalten bleibt, muss in kommenden Studien herausgearbeitet werden.



Brauch, Lara;
Marketplace Feminism und Unternehmensauthentizität: eine Online-Befragung zur Wahrnehmung von Femvertising. - Ilmenau. - 66 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Der Wandel zu mehr Gleichberechtigung ist nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in Marketingpraktiken zu erkennen. So hat Werbung, die Frauen in emanzipierten Rollen zeigt und gegen stereotypische Geschlechterdarstellungen arbeitet, in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Das sogenannte Femvertising führt zu positiven Konsument*innenreaktionen. Jedoch konnten die Wirkungsursachen des neuen Werbetrends noch nicht erklärt werden. Bislang wird davon ausgegangen, dass Unternehmensauthentizität ein Prädikator für Werbewirkungen sein könnte. Aufgrund dessen befasst sich diese Studie mit der Forschungsfrage, inwiefern die Wahrnehmung von Unternehmensauthentizität die Wirkung von Femvertising beeinflusst. Mittels eines standardisierten Online-Fragebogens, an dem 250 Personen teilnahmen, wurde ein Experiment durchgeführt. Hierbei wurden stereotypische Werbung und Femvertising verglichen. Die quantitative Studie zeigte keine Unterschiede in der Wahrnehmung von Unternehmensauthentizität in den Versuchsgruppen. Es konnte jedoch festgestellt werden, dass die Unternehmensauthentizität die Wirkung von Femvertising positiv beeinflusst. Demnach führt Femvertising zu positiveren Einstellungen zur Werbung, welche wiederrum die Kaufabsichten beeinflussen können. Die Ergebnisse zeigten, dass diese Strategie nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wirtschaftlich profitabel für Werbetreibende ist. Dennoch zeigt sich, dass das verwendete Authentizitätsmodell nur teilweise auf Femvertising angewendet werden kann und dementsprechend neue theoretische Überlegungen vorgenommen werden sollten.



Mobile Video-Berichterstattung ausgewählter Printmedien in Deutschland : eine explorative Untersuchung. - Ilmenau. - 120 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einsatz von Mobile Reporting-Techniken in deutschen Printredaktionen auf Grundlage der Strukturationstheorie nach Giddens (1984) und dem Innovationssysteme-Ansatz nach Ebner (2020). Hierzu wurden fünf Experteninterviews mit Redakteuren, die mit Mobile Reporting agieren, geführt und qualitativ ausgewertet. Im Interview wurden jeweils die Einführung und die Einbindung von Mobile Reporting in die etablierten Strukturen besprochen. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die Redaktionen keine einheitliche Linie verfolgt wird. Die Gründe der Einführung sind breit gestreut, bestätigen jedoch die bereits durch frühere Forschungen ermittelten Gründe. Auffällig bei den Ergebnissen zur Art der Einführung war, dass häufig verschiedene Einführungsmodelle kombiniert wurden. Die Technik Mobile Reporting stand außerdem vermehrt in Verbindung mit einer bestimmten Abteilung innerhalb der Redaktion. Zudem zeichnete sich ab, dass bestimmte Teile der Produktionskette outgesourct wurden. An dieser Stelle ist ein Trend weg vom Multiskilling erkennbar, welcher zu Beginn nicht erkennbar war, da die Produktion eines Mobile Reporting-Beitrags eigentlich auf eine Person ausgerichtet ist.



Frech, Luisa;
Die journalistische Qualität von Wissensmagazinen - eine Inhaltsanalyse von Beiträgen der ProSieben-Sendung Galileo. - Ilmenau. - 121 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Das Fernsehen ist bis heute ein allgegenwärtiges Medium und so können auch Wissenssendungen elementar zur Bildung der Bevölkerung beitragen. Aber wie steht es um die Qualität solcher Sendungen? Die vorliegende Arbeit untersucht die Güte des TV-Wissensmagazins Galileo mit dem Ziel, die momentane Qualität der Sendung zu ermitteln. Dazu wurde anhand einer Literaturrecherche ein eigenes Kriterien Schema zur Bestimmung der Qualität des Magazins entwickelt, bei dem sowohl allgemeine journalistische- sowie genrespezifische Kriterien abgebildet wurden. Anhand dieses Kriterien Schemas wurden die Beiträge einer Sendewoche vom 12.04.2021 bis 16.04.2021 mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht. Die zentralen Befunde zeigen, dass die Beiträge des Wissensmagazins eine gute Qualität aufweisen. Kleine Schwächen sind in der Professionalität zu erkennen, speziell in der Quellentransparenz. Insgesamt stellte sich heraus, dass sich das Kriterien Schema zur Überprüfung der Qualität eines Wissensmagazins sehr gut eignet und somit auch auf weitere Sendungen dieses Formates angewendet werden könnte.



Beck, Selina;
Nutzung von Krisenantwortstrategien in politischen Pressekonferenzen zu dem Thema Corona-Pandemie - eine qualitative Inhaltsanalyse der Antworten von Donald Trump und Angela Merkel im Zeitraum Februar 2020 bis November 2020. - Ilmenau. - 108 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit war es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Krisenkommunikationsstrategien bezüglich der Antworten Donald Trumps und Angela Merkels auf in Pressekonferenzen gestellte Fragen zu dem Thema Corona-Pandemie zu untersuchen. Als theoretische Basis zur Identifikation der Antwortstrategien dient eine Kombination aus Theoriemodellen von Hearit (1994), Benoit (2015), Coombs (2007) und Sturges (1994). Analysiert wurden alle Pressekonferenzen, die im Zeitraum Februar 2020 bis November 2020 stattfanden, woraus sich eine Stichprobe von 46 US-amerikanischen und 35 deutschen Pressekonferenzen ergab. Mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring konnte herausgefunden werden, dass Donald Trump am häufigsten Strategien zur Reduzierung der Anstößigkeit und Angela Merkel Strategien der Information nutzte, wobei inhaltlich bei diesen zwei Hauptkategorien hauptsächlich Gemeinsamkeiten auftraten. Starke Unterschiede konnten bei der Nutzung der Strategien der Verleugnung festgestellt werden, da diese von Donald Trump vergleichsweise viel häufiger und in der Wortwahl wesentlich ausfallender genutzt wurden, wohingegen Angela Merkel diese Strategien kaum anwandte. Ergänzend konnte bei den Kombinationen von Strate-gien eine Verbindung zu den meistverwendeten Strategien der beiden Akteure und die aktuellen Infektionszahlen als beeinflussender Faktor auf die Nutzung vereinzelter Strategien erkannt werden.



Die Berichterstattung deutscher und US-amerikanischer Medien über Chinas Krisenkommunikation zur SARS-Cov-2 Pandemie : eine Analyse von Süddeutscher Zeitung, Frankfurter Allgemeiner Zeitung, New York Times und Wall Street Journal. - Ilmenau. - 49 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Der Ausbruch von SARS-Cov-2 in China Ende 2019 und die darauffolgende globale Ausbreitung des Krankheitserregers, war Auslöser für eine überdurchschnittliche Berichterstattung über das neue Virus. Global nahm die Menge an Beiträgen in allen Bereichen, auf die die Pandemie Einfluss hat, zu. Ein nicht zu verachtender Teil befasste sich mit einer teilweise populistischen Darstellung Chinas und deren Rolle zu Beginn der Pandemie. Besonders mit der fehlenden und teilweise verschleiernden Kommunikation. Mittels deduktiver manuell-holistischer Frame Analyse wurde in der vorliegenden Arbeit untersucht, ob sich die Berichterstattung über Chinas Krisenkommunikation der Süddeutschen Zeitung, New York Times, Wall Street Journal und Frankfurter Allgemeine Zeitung unterscheidet. Als Frames dienten der "Ideologie-Frame" von Peng (2004) und der "Skepsis in Bezug auf Politik und politische Akteure" von Wilke und Achatzi (2011). Mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse wurden insgesamt 318 Artikel aus den Tageszeitungen codiert und die Ergebnisse statistisch interpretiert. Hierbei wurden die Zeitungen gepaart, je nach politischer Ausrichtung zu liberal und konservativ, und nach den Herkunftsländern USA und Deutschland. Als Ergebnis ließ sich beobachten, dass es keine Unterschiede in der Darstellung der Krisenkommunikation aufgrund der politischen Ausrichtung oder des Herkunftslandes gibt. Die Arbeit soll einen möglichen Ansatz für weitere vergleichende Forschung von Mediensystemen bieten.



Kurtallari, Syzana;
The social media communication of selected Albanian government bodies on the Covid-19 pandemic. - Ilmenau. - 120 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Einleitung: Die COVID-19-Pandemie wurde bestimmt durch ein hohes Maß an Unsicherheit aufgrund vieler (Fehl-)Informationen und zeigte die Notwendigkeit einer wirksamen Regierungskommunikation als besten Weg, um die Folgen der Pandemie zu bekämpfen (Finset, 2020; Huang & DiStaso, 2020). Um die öffentlichen Regierungen auf der ganzen Welt schneller zu erreichen, nutzten sie Social-Media-Plattformen, um die neuesten Informationen auszutauschen und die Öffentlichkeit über die neuesten Maßnahmen zu informieren. Forschung Objektives: Diese Studie analysiert die albanische Regierungskommunikation der COVID-19-Pandemie. Das für die Studie verwendete IDEA-Modell bietet einen einfachen Rahmen für die Gestaltung von Lehrbotschaften während der Krise. In dieser Studie wird analysiert, wie die albanische Regierung die Pandemie in Bezug auf Internationalisierung, Erklärung und Maßnahmen (Sub-RQ1) kommuniziert hat, die Unterschiede dieser Kommunikation zwischen den ausgewählten Regierungsakteuren (Sub-RQ2) sowie die Kommunikation von Regierungsakteuren über verschiedene Social-Media-Plattformen (Sub-RQ3). Methoden: Als Hauptmethode dieser Studie wurde die manuelle Inhaltsanalyse verwendet. Die Facebook-, Twitter- und Instagramdaten wurden sowohl manuell als auch automatisch erfasst. Nach der Datenbereinigung wurden insgesamt 1835 Beiträge mit einem Codebuch analysiert, das auf dem IDEA-Modell basiert. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden deskriptive Statistiken und Chi-Quadrat-Tests durchgeführt. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass die albanische Regierung im Allgemeinen und die ausgewählten Regierungsakteure im Speziellen die Pandemie hauptsächlich im Hinblick auf die Internationalisierung kommunizierten. Die einzige Regierungsbehörde, die sich auf Erklärungen konzentrierte, war der Premierminister. In Bezug auf bestimmte Variablen waren die Aktualisierung der Numerik, das Ausdrücken von Sympathie und Mitgefühl, Maßnahmen der Regierung und Präventionsschritte die am häufigsten kommunizierten Variablen. Es wurde nicht immer eine Konvergenz der Nachrichten gefunden, die über Kanäle gesendet wurden. Schlussfolgerungen: Die Mitteilung der albanischen Regierung über die COVID-19-Pandemie ermutigte die Öffentlichkeit, Präventionsmaßnahmen zu ergreifen, die sich jedoch von den Vorschlägen des IDEA-Modells unterscheiden (Sellnow-Richmond et al., 2018; Sellnow & Sellnow., 2019). Es wurde keine gleichwertige Integration von Internationalisierungs-, Erklärungs- und Aktionsbotschaften gefunden. Schlüsselwörter: COVID-19, Krisen- und Risikokommunikation, Regierungskommunikation



Wickenhäuser, Laura;
Wie italienische und deutsche Medien über Covid-19 twittern : eine vergleichende Analyse von "La Repubblica" und "Der Spiegel". - Ilmenau. - 151 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Die zunehmende Digitalisierung und globale Vernetzung sowie die stärkere Nutzung von Sozialen Medien, setzt die mediale Berichterstattung vor neue Herausforderungen. So stellte sich vor Allem die Micro-blogging Website Twitter als eine Möglichkeit der Nachrichtenverbreitung heraus. Durch die Anfang 2020 beginnende weltweite Corona-Pandemie, entwickelte sich erstmals seit der Entstehung des Internets eine Gesundheitskrise dieses Ausmaßes, welche gleichzeitig eine vergleichbare globale Situation erschuf. Die vorliegende Arbeit stellt sich der Fragestellung, inwiefern sich die Medienberichterstattung zwischen Deutschland und Italien zu Covid-19 unterscheidet. Hierzu wurden Tweets der italienischen Zeitung "La Repubblica" mit denen der deutschen Zeitschrift "Der Spiegel" verglichen. Die Ergebnisse der quantitativen Inhaltsanalyse ergaben eine Tendenz der Politisierung der Krise durch beide Medien, die bei "Der Spiegel" dominierte. Des Weiteren wurde eine starke Meinungsäußerung von "Der Spiegel" entdeckt sowie eine negative Wertung in der Berichterstattung beider Medien.



Catellani, Alberto;
The effects of fear appeals on Twitter on the Twitter engagement of the US-American, British and Italian population in the coronavirus health crisis. - Ilmenau. - 163 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Die Studie versucht, unter Verwendung robuster methodischer Verfahren und neuartiger Methoden der Datenberichterstattung, den Effekt von Angst und Selbstwirksamkeit mit den Ebenen des Engagements (niedrig ; mittel) in den Twitter-Populationen der USA (N = 39616), UK (N = 39792) und ITA (N = 14693) während der Coronavirus-Pandemie zu bestimmen. In den Vereinigten Staaten war das Engagement am höchsten, in Italien am geringsten, und die Wörter Angst (b = 16,98**; 5,03**) und Selbstwirksamkeit (b = 43,87**; 20,27**) verbesserten das Engagement, wobei die erklärte Varianz moderat war (R2 = .184**; .168**). Den größten Einfluss auf das Engagement hatte die An- bzw. Abwesenheit von Medien (b = 114,86**; -78,86**), wobei die Anwesenheit das Engagement auf mittlerem Niveau senkte, aber auf niedrigem Niveau erhöhte. Individuelle Merkmale der Konten spielten ebenfalls eine Rolle für das Engagement. Schlüsselwörter: Erweiterte Parallelverarbeitungstheorie, Twitter Big Data, Twitter-Engagement, Quantitative Inhaltsanalyse, Medienpräsenz, experimentelle Rstudio-Pakete.




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