Anzahl der Treffer: 892
Erstellt: Wed, 21 Feb 2024 23:32:45 +0100 in 0.0558 sec


Kuburi, Bishara Shettima;
The Boko Haram Insurgency as media event: a comparative analysis of “Daily Trust” (Nigeria), and “Daily Mail” (Great Britain). - Ilmenau. - 110 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2024

Die Untersuchung konzentrierte sich auf die nuancierten Medienberichte über die Entführung von Schülerinnen während des Boko-Haram-Aufstands und untersuchte die Berichterstattung von Daily Trust Nigeria und Daily Mail UK von 2014 bis 2017. Anhand eines umfassenden Kodierungsschemas wurden in der Studie vier zentrale Themen identifiziert: Bürgerengagement und soziale Verantwortung, Medieneinfluss, Lösungsstrategie und Auswirkungen der Transformation. Die kritische vergleichende Analyse zeigt unterschiedliche kulturelle Perspektiven auf, wobei Daily Trust ein gemeinschaftliches Verantwortungsgefühl und Solidarität widerspiegelt, während Daily Mail eine breitere globale Perspektive einnimmt. Die theoretischen Implikationen unterstreichen die Bedeutung des kulturellen Kontexts für die Gestaltung der Medienerzählung. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit von Medienkompetenzprogrammen, kulturübergreifenden Kommunikationsstrategien und ethischen Richtlinien für die Berichterstattung. Für die weitere Forschung bieten sich Längsschnittanalysen, eingehende kulturelle Untersuchungen und vergleichende Studien mit anderen globalen Ereignissen an. Die praktischen Auswirkungen der Studie erstrecken sich auf Strategien für das Engagement in den sozialen Medien, auf politische Reaktionen auf internationale Angelegenheiten und auf die Entwicklung von Richtlinien für die ethische Berichterstattung für Medienschaffende. Die Studie bietet ein grundlegendes Verständnis des Medienframings bei globalen Ereignissen, einen wertvollen Rahmen für künftige Studien und umsetzbare Erkenntnisse für Medienfachleute und politische Entscheidungsträger, die sich mit den Feinheiten der heutigen Medienlandschaft auseinandersetzen.



Stäbler, Analena;
The Covid 19 pandemic has gone viral: government communication on Instagram during the Covid 19 pandemic in Australia and New Zealand. - Ilmenau. - 136 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2024

In dieser Arbeit wurde die Kommunikation der Regierungen / Gesundheitsorganisationen von Neuseeland (NZ) und Australien (AUS) auf Instagram während der Covid 19 Pandemie analysiert. Unter Verwendung des CERC-Modells und des HBM wurde untersucht, wie diese von 04/2020 bis 03/2023 kommunizierten und wie die Zielgruppe dies wahrnahm. Dazu wurde eine quantitative Inhaltsanalyse mit einer Stichprobe von 1.490 Beiträgen der Konten uniteagainstcovid19 und healthgovau und 3.294 Kommentaren durchgeführt. Analysiert wurde, inwieweit die Kommunikation den phasenspezifischen Regeln des CERC entspricht, ob diese Phasen identifiziert werden können und inwieweit sich die Kommunikation von NZ und AUS unterscheidet. Auch wurde betrachtet, ob die phasenspezifische Kommunikation von den Covid 19-Fallzahlen oder dem zeitlichen Verlauf abhängig ist. Weiter wurden die Reaktionen der Rezipienten in Form der Tonalität der Kommentare, sowie dem Vorhandensein der HBM-Konstrukte, untersucht. NZ und AUS veröffentlichten mehrheitlich Inhalte zu Covid 19 Statistiken und Maßnahmen zur Pandemieeindämmung. Sie kommunizierten am meisten über die CERC-Variable ‘Promotion of action’, wenig hingegen über ‘Expression of empathy’, ‘Encouragement of public support’, ‘Reminders and vigilance’, ‘Discussion of failures’ und ‘Rumours and Misinformation’. Eine statistisch signifikante Korrelation zwischen den CERC-Variablen und den Kommunikatoren wurde für jede Variable außer ‘Rumours and misinformation’ festgestellt. NZ kommunizierte übereinstimmender mit den Phasen als AUS. Eine Abhängigkeit der Phasenkommunikation von der Zeit konnte für NZ für Phase vier festgestellt werden, für die Fallzahlen zeigte sich eine Abhängigkeit für Phasen zwei und vier von NZ. Das Engagement der Rezipienten war gering und die Tonalität der Kommentare häufte sich in der neutralen Mitte der Skala, mit negativem Trend. Es zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen Zeit und durchschnittlicher Tonalität für AUS und NZ. Die Analyse der HBM-Variablen zeigte, dass sich die Kommentatoren aus NZ als anfälliger für Covid 19 sehen, es eher als eine gefährliche Krankheit betrachten und Maßnahmen eher als Vorteile sehen, wohingegen jene aus AUS die Maßnahmen eher als Hindernisse einstuften. Es wurde eine statistisch signifikante Korrelation zwischen allen vier HBM-Variablen und beiden Kommentatorengruppen gefunden.



Sarısakalo&bovko;glu, Aynur;
[Rezension von: Schlüsselwerke der Journalismusforschung]. - In: Publizistik. - Wiesbaden : VS Verl. für Sozialwiss., 2000- , ISSN: 1862-2569 , ZDB-ID: 2273951-8Publizistik, ISSN 1862-2569, Bd. 0 (2024), 0, insges. 3 S.

https://doi.org/10.1007/s11616-023-00827-2
Löffelholz, Martin; Schleicher, Kathrin; Radechovsky, Johanna
Mehr Dialog statt kommunikativem Missmananagement : erste Befunde einer Analyse staatlicher Krisenkommunikation während der Corona-Pandemie. - In: Notfallvorsorge, ISSN 0948-7913, Bd. 54 (2023), 1, S. 30-36

Sarısakalo&bovko;glu, Aynur;
Virtuelle Realität im Journalismus : Potenziale und Herausforderungen der partizipativ-immersiven Dimension der Berichterstattung. - In: Communicatio socialis, ISSN 2198-3852, Bd. 56 (2023), 4, S. 460-470

Die Einführung von virtueller Realität (VR) im Journalismus eröffnet eine partizipativ-immersive Dimension der Berichterstattung. Als eine interaktive Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine ermöglichen VR-Technologien durch die Simulation menschlicher Sinneswahrnehmungen das Eintauchen der Rezipient:innen in synthetisch dargestellte journalistische Ereignisse. Der Beitrag bietet hierzu eine Einführung in den immersiven Journalismus, gefolgt von einer Analyse der Potenziale und Herausforderungen für die Nachrichtenproduktion und -rezeption. Es werden exemplarisch Denkanstöße zur Reflexion medienethischer Dimensionen der immersiven Berichterstattung angeregt und Schlussfolgerungen formuliert.



https://doi.org/10.5771/0010-3497-2023-4-460
Tribusean, Irina;
Virtual reality in cross-border journalism. - In: The Palgrave handbook of cross-border journalism, (2023), S. 553-565

Virtual Reality (VR) is a trend in journalism since 2015, and even though it became popular fast, there is still a lot of experimental and exploratory work going on, both in practice and in research. This chapter starts with relevant and necessary definitions for key concepts and aims at analyzing the opportunities VR brings to cross-border journalism. Based on an unsystematic analysis of some VR journalism productions and discussions with several professionals, the chapter answers the following questions: What is the added-value of VR in cross-border journalism and which borders can be crossed using this technology (e.g., geographical, psychological, professional)?



https://doi.org/10.1007/978-3-031-23023-3_35
Xu, Yi;
Cross-border journalism and public diplomacy. - In: The Palgrave handbook of cross-border journalism, (2023), S. 251-266

This chapter approaches cross-border journalism (CBJ) from the perspective of public diplomacy (PD). After an overview of the theoretical foundations of PD and its development in various regions of the world, the author outlines three perspectives in which public diplomacy deals with the content of cross-border journalism: (1) reactive presentation of national visibility and image, (2) proactive instruments such as international broadcasting and advocacy events to influence perceptions and create dialogues in foreign countries, and (3) a hybrid system with multidirectional information flow, social networks, and international collaborations. In conclusion, public diplomacy is increasingly taking advantage of the structural transformation of public sphere, although public diplomacy actors and media still need to strategically deal with controversies such as objectivity, inadequate dialogic communication, and legitimacy narratives.



https://doi.org/10.1007/978-3-031-23023-3_16
Löffelholz, Martin; Rothenberger, Liane; Weaver, David H.
Cross-border journalism research and practice: an introduction. - In: The Palgrave handbook of cross-border journalism, (2023), S. 1-15

This introduction sets out the rationale of the Handbook, which provides a research-oriented overview of relevant theoretical and methodological approaches to the representation and analysis of cross-border journalism. In doing so, the editors first elaborate the history and development of cross-border journalism, enumerate various terms and concepts, and emphasize the relevance of the topic. The introduction then provides a synopsis of the Handbook’s six sections and 38 chapters, with brief summaries describing what each chapter focuses on and whether it takes more of a conceptual, empirical, or practical standpoint.



https://doi.org/10.1007/978-3-031-23023-3_1
Estella, Pauline Gidget;
Cross-border journalism and de-Westernization. - In: The Palgrave handbook of cross-border journalism, (2023), S. 67-81

Cross-border journalism (CBJ) has evolved from foreign correspondence, its dominant form for decades, to other forms like international advocacy journalism and global collaborative investigations, driven largely by the rapid development of technologies. Amid all this talk on an increasingly connected world, and on CBJ as part of the future of journalism, it is necessary to reflect: Is CBJ as described in European-North American literature really the reality for the rest of the world? How is current scholarship able to take stock of CBJ beyond the so-called mainstream West? This chapter looks at CBJ under the lens of critical de-Westernization by describing the realities of CBJ practice and research beyond the West, as well as the methodological and theoretical considerations in decentering knowledge production.



https://doi.org/10.1007/978-3-031-23023-3_5
Odelola, Peace Deborah ;
The Covid-19 vaccination campaign in the UK and Nigeria news media : a comparison analysis. - Ilmenau. - 76 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2023

Die COVID-19-Pandemie begann Ende 2019 und eskalierte im Jahr 2020. Sie stellte ein großes Problem für die Gesundheit der globalen Gesellschaft dar. Da es sich um ein neues Virus handelte und mehrere Mutationen auftraten, war es eine große Herausforderung, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Gesundheitssituation der Menschen zu verbessern. Die Einführung des COVID-19-Impfstoffs während des Höhepunkts der Pandemie war jedoch ein großer Durchbruch für die Gesundheitszentren, da sie darin eine Lösung sahen, um den Zustrom von Kranken und Infizierten in die Krankenhäuser zu verringern. Ungeachtet der Tatsache, dass die Einführung des Impfstoffs darauf abzielte, die Ansteckung mit dem Virus zu verhindern, zögerten viele Menschen, den Impfstoff anzunehmen. Dies war auf einige Faktoren wie mangelndes Vertrauen in die Menschen oder Fehlinformationen zurückzuführen. Die Medien spielen in diesem Fall eine wichtige Rolle bei der Lösung des Problems der Fehlkommunikation und Fehlinformation in der Bevölkerung, da sie die Fähigkeit haben, die Wahrnehmung der Menschen zu verändern. Anhand einer Fallstudie über das Vereinigte Königreich und Nigeria soll in dieser Arbeit die Rolle der Medien bei der COVID-19-Impfkampagne bewertet werden. Konkret wurde eine vergleichende Studie zwischen den britischen und nigerianischen Printmedien durchgeführt, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der COVID-19-Impfkampagne zu ermitteln. Für die Untersuchung wurden Frames aus der Framing-Theorie verwendet, und es wurde eine quantitative Analyse von insgesamt 380 Zeitungsquellen aus dem Vereinigten Königreich (The Guardian und The Sun) und Nigeria (The Nation und The Sun) durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass in den britischen Printmedien die Frames Verantwortungszuschreibung, Hoffnung und wirtschaftliche Folgen dominierten, während in Nigeria die Frames Hoffnung, Verantwortungszuschreibung und menschliches Interesse am stärksten vertreten waren. Die Studie zeigt daher, welche wichtige Rolle die Medien bei der Verbreitung von Informationen an die Öffentlichkeit und bei der Meinungsbildung in der Bevölkerung spielen, insbesondere in Zeiten der Gesundheitskrise.




Bildrechte © TU Ilmenau/Hajo Dietz