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Erstellt: Thu, 29 Jul 2021 23:28:34 +0200 in 0.0555 sec


Die Berichterstattung deutscher und US-amerikanischer Medien über Chinas Krisenkommunikation zur SARS-Cov-2 Pandemie : eine Analyse von Süddeutscher Zeitung, Frankfurter Allgemeiner Zeitung, New York Times und Wall Street Journal. - Ilmenau. - 49 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Der Ausbruch von SARS-Cov-2 in China Ende 2019 und die darauffolgende globale Ausbreitung des Krankheitserregers, war Auslöser für eine überdurchschnittliche Berichterstattung über das neue Virus. Global nahm die Menge an Beiträgen in allen Bereichen, auf die die Pandemie Einfluss hat, zu. Ein nicht zu verachtender Teil befasste sich mit einer teilweise populistischen Darstellung Chinas und deren Rolle zu Beginn der Pandemie. Besonders mit der fehlenden und teilweise verschleiernden Kommunikation. Mittels deduktiver manuell-holistischer Frame Analyse wurde in der vorliegenden Arbeit untersucht, ob sich die Berichterstattung über Chinas Krisenkommunikation der Süddeutschen Zeitung, New York Times, Wall Street Journal und Frankfurter Allgemeine Zeitung unterscheidet. Als Frames dienten der "Ideologie-Frame" von Peng (2004) und der "Skepsis in Bezug auf Politik und politische Akteure" von Wilke und Achatzi (2011). Mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse wurden insgesamt 318 Artikel aus den Tageszeitungen codiert und die Ergebnisse statistisch interpretiert. Hierbei wurden die Zeitungen gepaart, je nach politischer Ausrichtung zu liberal und konservativ, und nach den Herkunftsländern USA und Deutschland. Als Ergebnis ließ sich beobachten, dass es keine Unterschiede in der Darstellung der Krisenkommunikation aufgrund der politischen Ausrichtung oder des Herkunftslandes gibt. Die Arbeit soll einen möglichen Ansatz für weitere vergleichende Forschung von Mediensystemen bieten.



Kurtallari, Syzana;
The social media communication of selected Albanian government bodies on the Covid-19 pandemic. - Ilmenau. - 120 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Einleitung: Die COVID-19-Pandemie wurde bestimmt durch ein hohes Maß an Unsicherheit aufgrund vieler (Fehl-)Informationen und zeigte die Notwendigkeit einer wirksamen Regierungskommunikation als besten Weg, um die Folgen der Pandemie zu bekämpfen (Finset, 2020; Huang & DiStaso, 2020). Um die öffentlichen Regierungen auf der ganzen Welt schneller zu erreichen, nutzten sie Social-Media-Plattformen, um die neuesten Informationen auszutauschen und die Öffentlichkeit über die neuesten Maßnahmen zu informieren. Forschung Objektives: Diese Studie analysiert die albanische Regierungskommunikation der COVID-19-Pandemie. Das für die Studie verwendete IDEA-Modell bietet einen einfachen Rahmen für die Gestaltung von Lehrbotschaften während der Krise. In dieser Studie wird analysiert, wie die albanische Regierung die Pandemie in Bezug auf Internationalisierung, Erklärung und Maßnahmen (Sub-RQ1) kommuniziert hat, die Unterschiede dieser Kommunikation zwischen den ausgewählten Regierungsakteuren (Sub-RQ2) sowie die Kommunikation von Regierungsakteuren über verschiedene Social-Media-Plattformen (Sub-RQ3). Methoden: Als Hauptmethode dieser Studie wurde die manuelle Inhaltsanalyse verwendet. Die Facebook-, Twitter- und Instagramdaten wurden sowohl manuell als auch automatisch erfasst. Nach der Datenbereinigung wurden insgesamt 1835 Beiträge mit einem Codebuch analysiert, das auf dem IDEA-Modell basiert. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden deskriptive Statistiken und Chi-Quadrat-Tests durchgeführt. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass die albanische Regierung im Allgemeinen und die ausgewählten Regierungsakteure im Speziellen die Pandemie hauptsächlich im Hinblick auf die Internationalisierung kommunizierten. Die einzige Regierungsbehörde, die sich auf Erklärungen konzentrierte, war der Premierminister. In Bezug auf bestimmte Variablen waren die Aktualisierung der Numerik, das Ausdrücken von Sympathie und Mitgefühl, Maßnahmen der Regierung und Präventionsschritte die am häufigsten kommunizierten Variablen. Es wurde nicht immer eine Konvergenz der Nachrichten gefunden, die über Kanäle gesendet wurden. Schlussfolgerungen: Die Mitteilung der albanischen Regierung über die COVID-19-Pandemie ermutigte die Öffentlichkeit, Präventionsmaßnahmen zu ergreifen, die sich jedoch von den Vorschlägen des IDEA-Modells unterscheiden (Sellnow-Richmond et al., 2018; Sellnow & Sellnow., 2019). Es wurde keine gleichwertige Integration von Internationalisierungs-, Erklärungs- und Aktionsbotschaften gefunden. Schlüsselwörter: COVID-19, Krisen- und Risikokommunikation, Regierungskommunikation



Wickenhäuser, Laura;
Wie italienische und deutsche Medien über Covid-19 twittern : eine vergleichende Analyse von "La Repubblica" und "Der Spiegel". - Ilmenau. - 151 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Die zunehmende Digitalisierung und globale Vernetzung sowie die stärkere Nutzung von Sozialen Medien, setzt die mediale Berichterstattung vor neue Herausforderungen. So stellte sich vor Allem die Micro-blogging Website Twitter als eine Möglichkeit der Nachrichtenverbreitung heraus. Durch die Anfang 2020 beginnende weltweite Corona-Pandemie, entwickelte sich erstmals seit der Entstehung des Internets eine Gesundheitskrise dieses Ausmaßes, welche gleichzeitig eine vergleichbare globale Situation erschuf. Die vorliegende Arbeit stellt sich der Fragestellung, inwiefern sich die Medienberichterstattung zwischen Deutschland und Italien zu Covid-19 unterscheidet. Hierzu wurden Tweets der italienischen Zeitung "La Repubblica" mit denen der deutschen Zeitschrift "Der Spiegel" verglichen. Die Ergebnisse der quantitativen Inhaltsanalyse ergaben eine Tendenz der Politisierung der Krise durch beide Medien, die bei "Der Spiegel" dominierte. Des Weiteren wurde eine starke Meinungsäußerung von "Der Spiegel" entdeckt sowie eine negative Wertung in der Berichterstattung beider Medien.



Catellani, Alberto;
The effects of fear appeals on Twitter on the Twitter engagement of the US-American, British and Italian population in the coronavirus health crisis. - Ilmenau. - 163 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Die Studie versucht, unter Verwendung robuster methodischer Verfahren und neuartiger Methoden der Datenberichterstattung, den Effekt von Angst und Selbstwirksamkeit mit den Ebenen des Engagements (niedrig ; mittel) in den Twitter-Populationen der USA (N = 39616), UK (N = 39792) und ITA (N = 14693) während der Coronavirus-Pandemie zu bestimmen. In den Vereinigten Staaten war das Engagement am höchsten, in Italien am geringsten, und die Wörter Angst (b = 16,98**; 5,03**) und Selbstwirksamkeit (b = 43,87**; 20,27**) verbesserten das Engagement, wobei die erklärte Varianz moderat war (R2 = .184**; .168**). Den größten Einfluss auf das Engagement hatte die An- bzw. Abwesenheit von Medien (b = 114,86**; -78,86**), wobei die Anwesenheit das Engagement auf mittlerem Niveau senkte, aber auf niedrigem Niveau erhöhte. Individuelle Merkmale der Konten spielten ebenfalls eine Rolle für das Engagement. Schlüsselwörter: Erweiterte Parallelverarbeitungstheorie, Twitter Big Data, Twitter-Engagement, Quantitative Inhaltsanalyse, Medienpräsenz, experimentelle Rstudio-Pakete.



Hennemann, Lena;
Vergleich der Darstellung des Täters des Attentats in Christchurch vom 15.03.2019 in den deutschen Nachrichtenportalen Süddeutsche.de und Welt.de. - Ilmenau. - 60 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Die vorliegende Bachelorarbeit umfasst den Vergleich der Darstellung des Täters in der Berichterstattung am Beispiel des Anschlags in Christchurch. Dabei werden die Nachrichtenportale Süddeutsche.de und Welt.de im Zeit-raum vom 15.03.2019 bis 26.03.2020 gegenübergestellt. Die Terrorismus- und Stereotypenforschung bilden die theoretische Grundlage der Arbeit. Die Stichprobe von 204 Artikel wurde mithilfe einer Inhaltsanalyse auf eine ste-reotype Berichterstattung untersucht. Die Auswertung der Ergebnisse stellt eine annähernd identische Täterdarstel-lung in beiden Nachrichtenportalen heraus. Dabei wird der Täter als kalt und kompetent dargestellt und erfährt eine überwiegend negative Bewertung. Aufgrund einer ausführlichen Hintergrundberichterstattung wird dem Täter eine mediale Plattform geboten.



Nachrichtenauswahl von Journalist/innen in der Berichterstattung über Geflüchtete : Vergleich von Tageszeitungen aus dem urbanen und ländlichen Raum. - Ilmenau. - 91 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Nachrichtenauswahl von Journalist/innen in der Berichterstattung über Geflüchtete. Der Gatekeeping Ansatz und die Nachrichtenwerttheorie wurden als theoretischer Hintergrund herangezogen. Es wurde geprüft, inwiefern ländliche und urbane Räume einen Einfluss auf die Berichterstattung über Geflüchtete haben, insbesondere inwiefern es die Nachrichtenentscheidungen der Journalist/innen ostdeutscher Tageszeitungen beeinflussen kann. Dazu wurden in einer qualitativen Studie sechs Journalist/innen von Lokalteilen aus fünf verschiedenen Tageszeitungen zu Einflusskriterien auf ihre Nachrichtenauswahl befragt. Eine klassische Nachrichtenauswahl, bei der aus mehreren Themen das relevanteste ausgesucht wird, ist demnach weniger der Fall; das Ziel der befragten Journalist/innen ist vielmehr ein ganzheitliches Bild der Stadt abzubilden. Auch Nachrichtenfaktoren spielen bei der Nachrichtenauswahl kaum eine Rolle. Die Entscheidung, was eine Nachricht ist, erfolge eher nach verinnerlichten Prinzipien. Die Kriterien sind dabei vor allem Lokalität und Relevanz für die Leser/innen. Als Einfluss stellte sich vor allem die Blattlinie heraus; die befragten Journalist/innen arbeiten jeweils für eine unabhängige Zeitung und oberste Priorität wird der faktentreuen Berichterstattung und realitätsnahen Abbildung zugeschrieben. Aber auch die Interessen der Leser/innen sind wichtig bei den Nachrichtenentscheidungen, wobei dabei auch immer auf Fakten geachtet wird. Ein signifikanter Einfluss des Raumes auf die Nachrichtenauswahl wird aufgrund der Ergebnisse nicht vermutet; mit weiterführenden quantitativ ausgelegten Studien könnten die Vermutungen auf ihre Gültigkeit überprüft werden.



Schindler, Sophia;
Twitter als Instrument staatlicher Risiko- und Krisenkommunikation in der Corona-Pandemie : eine Analyse von RegSprecher, BMG_Bund und rki_de. - Ilmenau. - 162 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Die Studie konzentriert sich auf Twitter als ein Instrument der staatlichen Risiko- und Krisenkommunikation während der COVID-19-Pandemie im Untersuchungszeitraum von März bis einschließlich September 2020. Auf Grundlage der Situational Crisis Communication Theory in Kombination mit dem Integrated Crisis Mapping Modell wurde zum einen geprüft, wie sich die staatliche Krisenkommunikation von Steffen Seibert, dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Robert Koch-Institut im untersuchten Zeitraum auf Twitter gestaltet hat. Zum anderen wurden die direkten Reaktionen der Social-Media-Öffentlichkeit auf die staatliche Krisenkommunikation analysiert. Hierfür wurden im Januar 2021 die Stichproben von n = 327 Tweets und n = 1027 Nutzerkommentaren einer quantitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Die Ergebnisse zeigen, dass alle drei staatlichen Akteure überwiegend die Strategie der Vermittlung von Informationen nutzten, um die Öffentlichkeit vor den physischen Gefahren der Krise zu schützen und so versuchten, ihren eigenen Ruf zu wahren. Die von ihnen veröffentlichten Inhalte spiegelten hauptsächlich ihre eigenen politischen oder medizinischen Rollen in der Krise wider. Die Social-Media-Öffentlichkeit reagierte überwiegend negativ auf die staatliche Krisenkommunikation. In rund einem Drittel der Nutzerkommentare konnte zudem die Emotion Wut identifiziert werden. Die vorherrschende Bewältigungsstrategie der Öffentlichkeit fiel kognitiv aus.



Tsokwa, Hannah;
COVID-19 on social media: how the World Health Organization in Nigeria communicated the coronavirus pandemic via Facebook, Twitter and Instagram. - Ilmenau. - 122 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Der Autor dieser Studie bewertete die Kommunikationsstrategien, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Nigeria bei der Kommunikation mit ihrem Zielpublikum während der Covid-19-Pandemie einsetzte. Dies geschah durch die Analyse der Twitter-, Facebook- und Instagram-Konten der WHO in Nigeria. Neben der Theorie der Risiko- und Krisenkommunikation, bekannt als Crisis and Emergency Risk Communication Model (CERC), wurde das Health Belief Model (HBM) als Leitfaden für die Analyse verwendet. Die HBM-Elemente wurden berücksichtigt, nämlich: Wahrgenommene Anfälligkeit, Wahrgenommener Schweregrad, Wahrgenommener Nutzen, Wahrgenommene Barriere, Handlungsaufforderung und Selbstwirksamkeit Orji et.al (2012). Diese Elemente wurden verwendet, um ein Codebuch zu erstellen, das 30 Variablen umfasste. Das Ergebnis der Analyse zeigt, dass die WHO in Nigeria der Anpassung ihrer Botschaften an alle HBM-Elemente nicht viel Aufmerksamkeit schenkte, aber einige der Variablen fielen durch eine höhere Häufigkeit als andere auf, wie z.B. die Variable Information/Bildung/Aufklärung, die die am häufigsten verwendete Strategie ist. Danach folgen Informationen über Krisenreaktion und Informationen über bestätigte Fälle. Insgesamt habe ich aus den Ergebnissen dieser Untersuchung den Schluss gezogen, dass die WHO in Nigeria vielleicht keinen strategischen Plan oder ein Design für die Botschaften hat, die über ihre Twitter-, Facebook- und Instagram-Kanäle verschickt werden.



Die Berichterstattung über Fridays for Future vor und während der Corona-Pandemie : eine Analyse von "Süddeutsche Zeitung" und "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (2019-2020). - Ilmenau. - 49 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

In der vorliegenden Studie wird untersucht, ob sich die Berichterstattung über die Fridays for Future Bewegung in den Online Angeboten der Süddeutschen Zeitung und Frankfurter Allgemeinen Zeitung unterscheiden. Zusätzlich wird betrachtet, ob sich diese seit Beginn der Corona Pandemie verändert haben. Hierfür werden Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und der Süddeutschen Zeitung (SZ) vom 01.01.2019 bis zum 01.10.2020 innerhalb einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht. Anschließend werden diese mithilfe der Framing Ansätze nach Entman (1993) und Matthes (2007) ausgewertet und aufbereitet. Insgesamt ist festzustellen, dass zwischen den beiden untersuchten Zeitungen leichte Unterschiede hinsichtlich der Darstellung der wirtschaftlichen Aspekte herrschen. Zudem ist eine Entwicklung dahingehend zu erkennen, dass die Fridays For Future Bewegung im Zeitverlauf an sich samt ihren Forderungen stärker in den Fokus gerückt wird.



Meinfelder, Laura;
Die "heute"-Nachrichten des ZDF im Fernsehen und auf Instagram : eine vergleichende Analyse der Berichterstattung. - Ilmenau. - 110 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Darstellung journalistischer Inhalte auf der Plattform Instagram und im Fernsehen am Beispiel von ZDF-"heute". Dabei wurden im Rahmen einer Querschnittstudie über einen Zeitraum von zwölf Monaten zufällig ausgewählte Inhalte der Nachrichtensendung im TV und auf Instagram erfasst und auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich der Themenwahl, Darstellungsform und Berichterstattung untersucht, um so einen möglichen Einfluss der Plattform auf die Selektions- und Darstellungsentscheidung analysieren zu können. Insgesamt wurden 24 ZDF-"heute"-Sendungen und 190 Fernseh- und 166 Instagrambeiträgen mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht, wobei die Ergebnisse sowohl einen Einblick in die thematische und visuelle Umsetzung als auch in Unterschiede zwischen den Plattformen bezüglich der Nachrichtenselektion ermöglichen. Unter Beachtung der Limitationen der Studie ließ sich auf Basis der Ergebnisse, ein Einfluss der Plattform Instagram auf die Darstellung und Selektion journalistischer Inhalte der ZDF-"heute"-Nachrichten in ausgewählten Bereichen bestätigen und Unterschiede identifizieren.




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