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Erstellt: Tue, 17 May 2022 23:44:55 +0200 in 0.0599 sec


Löffelholz, Martin;
Von Tschernobyl zur Corona-Infodemie: Entwicklung, Ergebnisse und Herausforderungen der Risiko- und Krisenkommunikationsforschung. - In: Risiken, Krisen, Konflikte, (2022), S. 27-48

Martin Löffelholz liefert einen Überblick über die Entwicklung, Ergebnisse und Herausforderungen der Risiko- und Krisenkommunikationsforschung. Nach einer Analyse der Entstehung, Internationalisierung und Institutionalisierung der Forschung erläutert er zentrale Forschungsergebnisse im Hinblick auf die Krisenprävention, die Vorbereitung auf sowie die Bewältigung und Evaluation von Kommunikations-)Krisen. Das Krisenkommunikationsmanagement wird dabei insbesondere von der rasant fortschreitenden Datafizierung, Algorithmisierung und Automatisierung von Kommunikationsprozessen (u. a. mit Hilfe Künstlicher Intelligenz) herausgefordert.



Xu, Yi; Yu, Jingyuan; Löffelholz, Martin;
Portraying the Pandemic: analysis of textual-visual frames in German news coverage of COVID-19 on Twitter. - In: Journalism practice, ISSN 1751-2794, Bd. 0 (2022), 0, S. 1-21

The novel coronavirus disease (SARS-CoV-2/COVID-19) resulted in a severe global pandemic in 2020. Amid the unprecedented health crisis, visuals play important roles in media framing and health crisis communication. This article provides one of the first analyses of textual-visual news concerning COVID-19 posted by two leading German newspapers on Twitter. Our objective is to integrate texts and visuals into framing analysis to better understand the multimodal news presentation of health crises. A quantitative content analysis of 2479 tweets examined nine news frames, among which politics and instructions, update information, economic impact and social impact presented more thematic salience. The semiotic signs of indexical, symbolic and iconic appeared in news visuals and served evidential, performative and illustrative functions. The results also detected recurrent news visuals in the color-clustered patterns. Notably, an alluvial diagram revealed the connections between textual frames and visual signs across three crisis phases. In recognizing the diverse roles of visuals in constructing mediated reality, this article demonstrates the value in the multimodal framing of health crises and suggests expanding our focus to risk cultures for future international comparative research.



https://doi.org/10.1080/17512786.2022.2058063
Einflüsse der Covid-19 Pandemie auf Arbeitsabläufe in Redaktionen - Leitfadeninterviews mit JournalistInnen in Thüringen. - Ilmenau. - 48 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Seitdem sich der SARS-CoV-2 Virus (Covid-19) im Jahr 2020 verbreitetet und damit eine Pandemie auslöste, wurde auch das Leben der Menschen im Bundesland Thüringen radikal eingeschränkt. Das Sozialleben wurde heruntergefahren und Unternehmen mussten sich an neue Vorgaben halten. Auch innerhalb der lokalen Zeitungsredaktionen griffen die neuen Hygienemaßnahmen. Diese Bachelorarbeit soll einen Einblick in das redaktionelle Arbeiten in dieser Zeit geben und die Einflüsse, die durch die Pandemie auf die Arbeitsabläufe wirkten, festhalten. Dazu wurde folgende Forschungsfrage gestellt: "Wie beeinflusst die Covid-19 Pandemie Thüringer Lokaljournalisten in ihren Arbeitsabläufen?" Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine qualitative Studie durchgeführt. Auf Basis der auf den Journalismus angewandten Strukturationstheorie von Giddens und des Forschungsstandes wurde ein Leitfadeninterview erstellt. Um festzustellen welche Veränderungen es in den redaktionellen Strukturen und Arbeitsabläufen gab, wurden sechs Interviews mit Lokaljournalisten aus Thüringen geführt. Aus dem Interviewmaterial ging hervor, dass die meisten Journalisten sich durch die Pandemie ins Homeoffice begeben mussten. Dadurch wurde die redaktionelle Kommunikationsstruktur umgestellt. Besonders die technischen Ressourcen hatten sich entwickelt. Die meisten Lokalredaktionen sind nun besser ausgestattet als vor der Pandemie und ermöglichen in Zukunft das mobile Arbeiten in einem Wechselmodel fortzuführen.



Cersovsky, Josua;
Die Fußball-WM-Vergabe nach Katar 2022 : eine Inhaltsanalyse der Berichterstattung in FAZ und BILD. - Ilmenau. - 94 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die vorliegende Bachelorarbeit setzt sich mit der deutschen Medienberichterstattung zur WM in Katar 2022 auseinander. Auf Basis der Framing-Theorie wurden mit Hilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse insgesamt 373 Zeitungsartikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und BILD im Zeitraum vom 01.03.2017 bis zum 15.09.2021 hinsichtlich ihrer Themensetzung und Art der Berichterstattung untersucht. Die Ergebnisse offenbaren, dass sich ungefähr die Hälfte der untersuchten Artikel auf die Sportereignisse im Zusammenhang mit Katar bezieht, während die andere Hälfte die Gegebenheiten rund um diese Sportereignisse beleuchtet. Eine Mehrheit der Artikel beinhaltet Interessenkonflikte, wobei sich Unterschiede zwischen den beiden untersuchten Zeitungen verdeutlichen. Bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lässt sich eine ausgewogenere und facettenreichere Berichterstattung feststellen, wohingegen auf Seiten der BILD mehr Wert auf Themen gelegt wird, die für die Leserschaft möglichst ansprechend und nahbar seien könnten.



Hofmann, Celine;
Der Einfluss von Online-Induktionen auf das Verhältnis zwischen PR und Journalismus in der Modebranche. - Ilmenau. - 157 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Public Relations und der Journalismus sind zwei sehr komplexe Teilbereiche der Kommunikationswissenschaft, deren Beziehung zueinander daher schon seit mehreren Jahrzehnten im Forschungsinteresse der Wissenschaftler:innen steht. Einer der elaboriertesten Ansätze ist dabei das Intereffikationsmodell von Bentele, Liebert und Seeling (1997), das das Verhältnis zwischen den beiden Systemen als wechselseitig ansieht und anhand von Kommunikationsanregungen (Induktionen) und Handlungsanpassungen (Adaptionen) untersucht. Eine besonders enge Beziehung zwischen den Public Relations und dem Journalismus wird im Allgemeinen der Modebranche zugeschrieben, welche sich durch den Zuwachs von Online-Medien, wie Webseiten, Blogs und den sozialen Medien stetig ändert. Daher sollte in der vorliegenden Arbeit untersucht werden, welcher Einfluss den Online-Medien auf das Verhältnis zwischen PR-Akteur:innen und Journalist:innen der Modebranche zuzurechnen ist. Dafür wurden sieben Expert:innen der Branche in Leitfadeninterviews befragt, um die Zusammenhänge in der sachlichen, zeitlichen und sozial-psychischen Dimension zu ermitteln. Die Ergebnisse zeigten, dass die Zusammenarbeit zwischen den Vertreter:innen durch die Nutzung von Online-Medien intensiver wird und die Induktionsleistungen vor allem in der sachlichen und zeitlichen Dimension verstärkt. Außerdem wird dadurch die Kontaktaufnahme und -pflege für beide Seiten erleichtert. Trotz dessen behalten der Print-Journalismus mit meist stärkeren Induktionsleistungen und der persönliche Kontakt zueinander einen hohen Stellenwert.



Höhn, Julien;
Die Berichterstattung über die Covid-19-Pandemie im Qualitäts- und Boulevardjournalismus : eine vergleichende Inhaltsanalyse von FAZ und BILD. - Ilmenau. - 96 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht mithilfe des Framing-Ansatzes die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Berichterstattung des Qualitäts- und Boulevardjournalismus hinsichtlich der Covid-19 Pandemie. Dabei wurden 279 Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der BILD in den Zeiträumen 23.03.2020-28.03.2020 und 01.11.2020- 06.11.2020 unter Verwendung einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht. Die Befunde ergaben, dass die Berichterstattung im Qualitäts- und Boulevardjournalismus mit ihren definierten Qualitätsmerkmalen übereinstimmen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt vorwiegend die politische Sichtweise auf die Coronapandemie dar, während die BILD eher das gesellschaftliche Leben beleuchtet. Insgesamt berichtet der Qualitätsjournalismus vielseitiger in seiner Berichterstattung über die Kriterien Bewertung, Verantwortungszuschreibung und Handlungsempfehlung in Bezug zu den Folgen der Coronapandemie. Schlüsselwörter: Framing, Qualitätsjournalismus, Boulevardjournalismus, quantitative Inhaltsanalyse, Clusteranalyse



Estella, Pauline Gidget; Löffelholz, Martin;
[Rezension von: Global journalism]. - In: Global media journal. German edition. - Erfurt : Univ., 2011- , ISSN: 2196-4807 , ZDB-ID: 2600691-1, ISSN 2196-4807, Bd. 11 (2021), 1, S. 1-4

https://doi.org/10.22032/dbt.51033
Putra, Kadek Dwi Cahaya;
Communicating Corporate Social Responsibility (CSR) in Indonesia; an empirical case study on Bali's tourism industry. - Ilmenau : Universitätsbibliothek, 2021. - 1 Online-Ressource (545 Seiten)
Technische Universität Ilmenau, Dissertation 2021

Diese Studie untersucht die Kommunikationspraxis der sozialen Unternehmensverantwortung in der Tourismusbranche auf Bali; (1) was ist das Ziel, die Zielgruppe, der Inhalt, der Kanal, die Integration und die Strategie, (2) die Beziehung zwischen den Unternehmensmerkmalen (Geschäftssektor, Größe, Management- und Eigentumsart sowie finanzielle Leistung) und der Kommunikation zur sozialen Unternehmensverantwortung, (3) und die Umweltfaktoren. Diese Studie testet drei Hypothesen; (1) Das Ziel ist Legitimität, das Publikum ist eine Gemeinschaft, Inhalt ist ein Beitrag zur Gesellschaft, der Kanal ist Social Media, Integration ist auf Fotos und mit Informationsstrategie, (2) es besteht ein Zusammenhang zwischen Unternehmensmerkmalen und der Kommunikation zur sozialen Unternehmensverantwortung, und (3) der Umweltfaktor ist ein kulturelles Merkmal. Diese Fallstudie wird in Bali, Indonesien mit einem Mixed-Method-Design des exploratory sequential design durchgeführt. Zunächst werden 13 halbstrukturierte qualitative Interviews mit Vertretern von 13 Unternehmen geführt. Das Ergebnis wird durch eine quantitative Umfrage unter 528 Unternehmen überprüft. Die Daten werden unter Verwendung einer one-way ANOVA mit Post-hoc-analyse, Hauptkomponentenanalyse und Pearson-Korrelationsanalyse analysiert. Das Ergebnis zeigt, dass die Kommunikationsziele der balinesischen Tourismusunternehmen in erster Linie darin bestehen, Werte zu schaffen und Werbung zu machen. Die Unternehmen kommunizieren Umwelt-, Ethik-, Mitarbeiter- und Gemeinschaftsinitiativen an das externe und interne Publikum, indem sie gedruckte, interaktive, elektronische und digitale sowie Berichtskanäle mit interaktiven und informativen Strategien verwenden, die von soziodemografischen Faktoren und Stakeholder-Drucks beeinflusst werden. Der Geschäftsbereich des Unternehmens hat eine Beziehung zu Ziel, Zielgruppe, Inhalt, Kanal und Strategie, jedoch nicht mit Integration. Die Unternehmensgröße steht in Beziehung zu Ziel, Zielgruppe, Inhalt, Kanal, Integration und Strategie. Sowohl Management- als auch Eigentumstypen haben eine Beziehung zu Ziel, Zielgruppe, Inhalt und Kanal, aber nicht zu Integration und Strategie. Die finanzielle Leistung hängt mit Ziel, Zielgruppe, Inhalt, Kanal und Integration zusammen, jedoch nicht mit der Strategie. Diese Studie hebt einige interessante Einblicke hervor. Erstens haben balinesische Tourismusunternehmen das Prinzip der Unternehmenskommunikation angewendet, indem sie Beziehungen zu internen, markt- und gesellschaftlichen Interessengruppen aufgebaut haben. Zweitens haben die Unternehmen mit dem offensichtlichen Einsatz interaktiver Kommunikationsstrategien erfolgreich das symmetrische Kommunikationsprinzip, Stakeholder-Engagement-Strategie, oder dialogische Öffentlichkeitsarbeit angewendet. Drittens wird soziale Unternehmensverantwortung als eine Form der Kommunikation betrachtet. Schließlich fungieren bestimmte Mitarbeiter (Reiseleiter, Frontliner) und lokale Mitarbeiter als Kommunikationskanäle der sozialen Unternehmensverantwortung. Schlüsselwörter: Unternehmenskommunikation, Soziale Unternehmensverantwortung, Strategie, Tourismusindustrie



https://doi.org/10.22032/dbt.51570
Estella, Pauline Gidget;
Digital populism, digital newswork and the concept of journalistic competence: the Philippine condition. - In: Media international Australia, ISSN 2200-467X, Bd. 179 (2021), 1, S. 80-95

The new environment for Filipino journalists is a difficult terrain to navigate: Professionals struggle to establish themselves as a source of information in the time of technological disruptions, digital populism, tighter market competition, labour precarities and the political pressures of an increasingly authoritarian regime. This provided the context for the subsequent discussion on journalistic competence: What competencies are most important for Filipino journalists given this status quo? More importantly, how should the concept of journalistic competence be viewed, conceptualised or interrogated given the current conditions that affect or threaten journalistic practice? The discussion on competencies was anchored on extant research, a survey with Filipino journalists and data from in-depth interviews with selected experts worldwide. The prominent elements of journalistic competence in the Philippines were identified and discussed vis-à-vis factors and conditions that influence journalism competence such as journalistic roles, media systems, popular attitudes towards news and educational infrastructure.



https://doi.org/10.1177/1329878X211003568
Leitao de Oliveira, Lucas;
Conflict diplomacy on Twitter: how Israeli and Palestinian diplomatic missions portray the Gaza-Israel wars of 2014 and 2021. - Ilmenau. - 118 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Diese Studie untersucht, wie offizielle diplomatische Twitter-Accounts von zwei gegnerischen Staaten, Israel und Palästina, während der Gaza-Israel-Konflikte 2014 und 2021 ihre Narrative kontextualisieren und formulieren. Diese Recherche wurde mit Hilfe einer vergleichenden Inhaltsanalyse durchgeführt, die sowohl quantitative als auch qualitative Methoden verwendet, um Beweise für die Beantwortung der Forschungsfragen zu liefern. Das Framing-Modell von Entman (1993) wurde als wichtigste theoretische Grundlage für diese Studie verwendet. Darüber hinaus stützte sich diese Untersuchung auf frühere Literatur zur digitalen Diplomatie und auf spezifischere Veröffentlichungen zum israelisch-palästinensischen Konflikt, wie Seo (2014) und Manor und Crilley (2018). Es wurden insgesamt 1503 Tweets mit direktem Bezug zum Konflikt analysiert, sowohl von israelischen als auch von palästinensischen diplomatischen Konten. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl in Israel als auch in Palästina der größte Teil der Inhalte aus visuellen Frames besteht, und dieser Anteil hat von 2014 bis 2021 in beiden Datensätzen zugenommen. Während Palästina sich mehr auf zivile Opfer und strukturelle Schäden konzentrierte, widmete Israel mehr seiner Inhalte der Darstellung der Bedrohung durch Raketenangriffe aus dem Gazastreifen und stellte die Hamas und ihre Aktivitäten als Hauptverursacher des Konflikts dar. Darüber hinaus gibt es Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Seiten, wenn es darum geht, ihre Aktivitäten zu beschreiben und ihre Gegner zu porträtieren. So wurde beispielsweise festgestellt, dass sie ähnliche Häufigkeiten für emotionale Appelle aufweisen, aber auch Unterschiede, wenn es darum geht, ihren Gegnern Eigenschaften zuzuschreiben und ihre Rolle in dem Konflikt darzustellen.




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