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Erstellt: Sat, 15 May 2021 23:35:38 +0200 in 0.8417 sec


Die Berichterstattung über Fridays for Future vor und während der Corona-Pandemie : eine Analyse von "Süddeutsche Zeitung" und "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (2019-2020). - Ilmenau. - 49 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

In der vorliegenden Studie wird untersucht, ob sich die Berichterstattung über die Fridays for Future Bewegung in den Online Angeboten der Süddeutschen Zeitung und Frankfurter Allgemeinen Zeitung unterscheiden. Zusätzlich wird betrachtet, ob sich diese seit Beginn der Corona Pandemie verändert haben. Hierfür werden Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und der Süddeutschen Zeitung (SZ) vom 01.01.2019 bis zum 01.10.2020 innerhalb einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht. Anschließend werden diese mithilfe der Framing Ansätze nach Entman (1993) und Matthes (2007) ausgewertet und aufbereitet. Insgesamt ist festzustellen, dass zwischen den beiden untersuchten Zeitungen leichte Unterschiede hinsichtlich der Darstellung der wirtschaftlichen Aspekte herrschen. Zudem ist eine Entwicklung dahingehend zu erkennen, dass die Fridays For Future Bewegung im Zeitverlauf an sich samt ihren Forderungen stärker in den Fokus gerückt wird.



Meinfelder, Laura;
Die "heute"-Nachrichten des ZDF im Fernsehen und auf Instagram$feine vergleichende Analyse der Berichterstattung. - Ilmenau. - 110 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Darstellung journalistischer Inhalte auf der Plattform Instagram und im Fernsehen am Beispiel von ZDF-"heute". Dabei wurden im Rahmen einer Querschnittstudie über einen Zeitraum von zwölf Monaten zufällig ausgewählte Inhalte der Nachrichtensendung im TV und auf Instagram erfasst und auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich der Themenwahl, Darstellungsform und Berichterstattung untersucht, um so einen möglichen Einfluss der Plattform auf die Selektions- und Darstellungsentscheidung analysieren zu können. Insgesamt wurden 24 ZDF-"heute"-Sendungen und 190 Fernseh- und 166 Instagrambeiträgen mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht, wobei die Ergebnisse sowohl einen Einblick in die thematische und visuelle Umsetzung als auch in Unterschiede zwischen den Plattformen bezüglich der Nachrichtenselektion ermöglichen. Unter Beachtung der Limitationen der Studie ließ sich auf Basis der Ergebnisse, ein Einfluss der Plattform Instagram auf die Darstellung und Selektion journalistischer Inhalte der ZDF-"heute"-Nachrichten in ausgewählten Bereichen bestätigen und Unterschiede identifizieren.



Gaitan Atehortua, Liceth Johana;
Communication and media in cultural adaptation processes: the case of international students at Technische Universität Ilmenau. - Ilmenau. - 96 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Im Zuge der wachsenden Globalisierung nimmt ebenfalls die Anzahl internationaler Studenten weltweit jedes Jahr zu. Aus diesem Grund ist Forschung im Bereich interkultureller Kommunikation von zunehmender Relevanz. Young Yun Kim entwickelte die Theorie der interkulturellen Anpassung als Grundlage, um den Anpassungsprozess dieser Studenten analysieren zu können. An der Technischen Universität Ilmenau ist ebenfalls die Zahl der internationalen Studierenden in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Folglich ist es von zunehmender Bedeutung zu verstehen, inwieweit sich diese Studenten an die deutsche Kultur anpassen, während sie in Deutschland leben und studieren. Die im Rahmen dieser Arbeit durchgeführte Studie wurde mit einer quantitativen Methodik entwickelt basierend auf vier Dimensionen des Strukturmodells der Einflussfaktoren auf die interkulturelle Anpassung. Die Daten wurden mit Hilfe einer fünfstufigen Likert-Skala erhoben. Jede Dimension wurde in Zusammenhang zu demographischen Merkmalen wie Geschlecht, Region, Deutschkenntnissen und Bildungsniveau ausgewertet. In Hinblick auf der persönlichen Kommunikation Dimension lies sich feststellen, dass afrikanische und lateinamerikanische Studenten durchschnittlich bezüglich des Grundniveaus der deutschen Sprache im Vergleich zu Studenten aus anderen Regionen schlechter abschneiden. Hingegen stellt sich heraus, dass es Studierenden aus Europa leichter fällt sich an das Leben in Deutschland zu gewöhnen. Dies deutet darauf hin, dass nicht-europäischen Studierenden des Anpassungsprozesses mehr Mühe bereiten zu scheint. Es lies sich feststellen, dass relevante Einflussfaktoren auf diesen Prozess die Herkunftsregion, das Wissen über Deutschland und dessen Kultur und das Niveau der zwischenmenschlichen Kommunikation mit deutschen Studierenden sind. Ebenfalls relevant sind die Lernbereitschaft und die Bereitwilligkeit eigene kulturelle Praktiken zu ändern, um die hiesigen zu übernehmen. Offenkundig genügt die Theorie von Kim, um den Anpassungsprozess von Zuwanderen an eine neue Umgebung detailliert erklären zu können. Um jedoch aussagekräftigere Ergebnisse zu erzielen, ist weitere Forschung angezeigt. Diese sollte weitere Faktoren, wie beispielsweise den Hintergrund und die Kultur der Studenten, die Zeit, die sie bereits in Deutschland leben oder ihre Religion, miteinbeziehen. In einer vielfältigen Stichprobe, wie die dieser Studie, können diese Kriterien den Anpassungsprozess zusätzlich beeinflussen. Schlüsselwörter: Integrative Kommunikation, Interkultureller Anpassungsprozess, Interkultureller Prozess, Internationale Studierende, Deutschland, Deutsche Kultur.



Morais Soares, Bruna de;
Visual strategies in multinational brand's national advertising : a two-country cultural context analysis. - Ilmenau. - 132 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Als Fenster zur nationalen Kultur spiegelt die Werbung die tiefsten kulturellen Werte einer Gesellschaft wider (Schutte & Ciarlante 1998). Aus diesem Grund wird Kultur als eine wichtige Variable bei der Entwicklung von Werbebotschaften auf der ganzen Welt betrachtet, da Menschen dazu neigen, Ideen zu konsumieren, mit denen sie bereits vertraut sind (Thompson, 2017, S. 23). Bei multinationalen Marken, die global werben, ist jedoch die Zeit und das Budget für die Entwicklung individueller Kampagnen nach kulturellen Mustern fraglich. Daher konzentriert sich diese Studie auf die Analyse der nationalen Werbung einer multinationalen Marke (Adidas Originals) in Deutschland und Korea, um zu verstehen, wie Marken in unterschiedlichen Kulturen werben. Unter Anwendung von Begriffen der Semiotik (Barthes, 1964) fördert die Studie einen Vergleich zwischen den visuellen Stilen der einzelnen Länder. Anschließend werden die Annahmen der Theorie der High und Low Context Cultures (Hall, 1976) angewandt, um zu verstehen, wie Werbung von der nationalen Kultur beeinflusst wird. Eine qualitative Inhaltsanalyse von 1088 Werbeposts, die auf Instagram gesammelt wurden, ergab, dass trotz des multinationalen Charakters von Adidas Originals für jedes Land spezifische Stile entwickelt wurden. Aufgrund der Globalisierung und des Einflusses der internationalen Märkte wurden jedoch teilweise kulturelle Muster übernommen, was darauf hindeutet, dass der Konsum in der Werbung homogener geworden ist. Diese Studie trägt zu Untersuchungen bei, die sich darauf konzentrieren, zu verstehen, wie Werbung durch kulturelle Phänomene beeinflusst wird, sowie zu Markenwerbung in multinationalen Umgebungen. Weitere Forschung unterstreicht die Notwendigkeit, die Meinung der Verbraucher über die Interaktion zwischen Werbung und Kultur zu verstehen, sowie eine Überprüfung des Hall'schen Modells und seine Relevanz in der heutigen Zeit. Key Words: Nationale Werbung, Semiotik, High context culture, Low context culture, Deutsche nationale Werbung, Koreanische nationale Werbung



Pecher, Markus ;
Der amerikanische Präsident in der Corona-Pandemie : eine quantitative Frame-Analyse. - Ilmenau. - 80 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Berichterstattung des SPIEGEL online und der WELT online. Es wird die Berichterstattung über Donald Trump während der Corona-Pandemie mithilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht. Dazu wird die theoretische Grundlage der Framing-Theorie verwendet, um mithilfe der von Entman (1993) definierten Kategorien Frames zu identifizieren. Neben der zugrundeliegenden Theorie wird auf den aktuellen Forschungsstand eingegangen. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich vom 01. März bis zum 30. November 2020 und umfasst eine Grundgesamtheit von N = 306 Artikeln. Mithilfe eines eigens konzipierten Codebuches werden diese in Microsoft Excel codiert und anschließend mit dem statistischen Auswertungsprogramm SPSS analysiert. Es werden Häufigkeiten und Zusammenhänge zwischen verschiedenen Variablen ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass es deutliche Unterschiede in der Häufigkeit verschiedener Variablen und Ausprägungen gibt. Ebenso wurden Zusammenhänge gefunden, die Rückschlüsse auf die Berichterstattung und die Klärung der Forschungsfrage erlauben. Bei der Interpretation ist jedoch der gesamte Umstand der zugrundeliegenden Forschungssituation zu betrachten. Außerdem wird diese Arbeit in die Forschung eingeordnet und weiterführende Vorschläge für ergänzende Studien genannt.



Nambiar, Seersha Somasekharan;
The coverage of rapes and rape victims in Indian and U.S. newspapers : a comparative analysis of The Hindu, The Times of India, The New York Times, and USA Today. - Ilmenau. - 184 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Einleitung: Das Thema sexuelle Gewalt wird weltweit in den Medien diskutiert, und als Mitglieder der Gesellschaft werden Journalisten sozialisiert, und die Darstellung von Vergewaltigung in den Medien wird von nationalen Kulturen beeinflusst. Bedauerlicherweise sind Studien im Bereich der interkulturellen Forschung zur Medienberichterstattung über Vergewaltigung stark eingeschränkt. Diese Studie untersucht und vergleicht, wie populäre Zeitungen in Indien und den USA über Fälle von Vergewaltigung berichten. Theorie: Nachrichtenrahmen von Semetko und Valkenburg (2000), die sich aus der Framing-Theorie ableiten, wurden zur Analyse des Zeitungs-Framing von Vergewaltigungen herangezogen. Um ein vertieftes Verständnis zu ermöglichen, wurden Modelle zur Untersuchung von Informationsquellen, Vergewaltigungsmythen, der sozialen Konstruktion von Vergewaltigung und der ethischen Berichterstattung aus früheren verwandten Studien adaptiert. Als Vergleichsgrundlage wurden die von Hofstede (2010) entwickelten kulturellen Dimensionen herangezogen. Methode: Mit Hilfe der LexisNexis-Datenbank wurde eine Stichprobe von 500 Artikeln, 250 aus jedem Land für das Jahr 2019, aus zwei indischen Zeitungen (The Hindu und The Times of India) und zwei Zeitungen aus den USA (The New York Times und USA Today) gezogen. Es wurde eine quantitative Inhaltsanalyse durchgeführt, und das Codebuch enthielt sowohl induktiv als auch deduktiv abgeleitete Kategorien. Ergebnisse: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Zeitungen in Indien häufiger über Vergewaltigungen berichten, während ihre Pendants in den USA detaillierter über die Vergewaltigungsfälle berichten. Ein beunruhigendes Ergebnis war, dass im Gegensatz zu indischen Zeitungen, die die Folgen einer Vergewaltigung für das Opfer hervorheben, Artikel in den USA versuchten, Gefühle für die angeklagte Vergewaltigung zu wecken, indem sie sich auf das persönliche Leben des Verdächtigen konzentrierten. Diskussion: Diese Studie präsentiert erschöpfende Erkenntnisse auf dem unzureichend erforschten Gebiet der länderübergreifenden Forschung über die mediale Rahmung sexueller Gewalt. Obwohl die Ergebnisse dieser Forschungsbemühungen nur begrenzt verallgemeinerbar sind, können sie als Katalysator für künftige Untersuchungen zu diesem Thema dienen, indem sie eine größere Stichprobe analysieren und die Darstellung von Vergewaltigung in den Medien in mehreren Ländern vergleichen. Schlüsselwörter: Indien, USA, Vergewaltigung, Zeitungen, Kultur, Journalist, Hierarchie der Einflüsse, Rahmung, Vergewaltigungsmythen



Halbig, Deborah Ann;
The framing of the term "fake news" in The New York Times, USA Today, and The Wall Street Journal before and after the inauguration of Donald Trump as the president of the USA (2016-2019). - Ilmenau. - 77 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Seit der US-Präsidentschaftswahl 2016 ist der Begriff "Fake News" in aller Munde. Es gibt mehrere Studien über Fake News als Genre aber wenige über das später erschienene Label. Die Aufmerksamkeit auf Fake News nahm zu, als Präsident Trump sie in seinen Tweets als Ausdruck seiner Abneigung den Mainstream-Medien gegenüber einsetzte. Das Label gehört nun zum Alltag aber Informationen, wie Journalisten das Label in ihren Artikeln rahmen, sind rar. Diese Studie untersucht, welche Frames bei der Berichterstattung über das Label Fake News in den Meinungsartikeln der New York Times (NYT), USA Today (UST) und des Wall Street Journal (WSJ) von Trumps Nominierung als Präsidentschaftskandidaten bis Ende 2019 verwendet wurden. Um die gestellte Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine qualitative, kategoriengeleitete Framinganalyse von 202 Meinungsartikeln durchgeführt. Die NYT veröffentlichte 146 Meinungsartikel, die UST lediglich sieben und das WSJ 49. Die Ergebnisse zeigen sieben Frames auf: Trumps Gebrauch von Fake News, Fake News in einem rhetorischen Kontext, erklärend, verurteilend, erwähnend, Krieg gegen die Wahrheit und autoritärer Gebrauch. Der in allen drei Zeitungen überwiegend verwendete Frame ist die Art und Weise, wie Trump das Fake News Label verwendet und primär von ihm aber auch von seinen Mitarbeitern und autoritären Führern geäußert wird. Im zweithäufigsten verwendeten Frame werden Fake News oft in einem sarkastischen und metaphorischen Kontext verwendet. Der dritte Frame erklärt hauptsächlich das Phänomen des Fake News Label. Trumps Rhetorik kritisiert der verurteilende Frame und im erwähnenden Frame wird das Label in keinem spezifischen Kontext erwähnt. Im Krieg gegen Wahrheit Frame wird die Beziehung zwischen Trump und den Medien als ein Krieg mit entgegensetzten Lösungen dargestellt. Im letzten Frame, dem autoritären Gebrauch, wird die Ausbreitung des Labels auf und Anwendung durch autoritäre Führer diskutiert. Die NYT und das WSJ verwenden alle sieben Rahmen - die UST nur vier. Über alle Frames hinweg wird das Label oft als Synonym für die Medien verwendet, was zu ihrer Normalisierung beiträgt. Die Beschreibung Trumps Verhältnisses zu den Medien als Krieg ist ein mutiger Schritt der Journalisten, könnte aber für die Leser irritierend sein. Beunruhigend sind die Übernahme und Verwendung des Labels durch autoritären Führer.



Rothenberger, Liane; Pratt, Cornelius B.;
Globalization as a trend for journalism. - In: The Routledge handbook of religion and journalism. - Abingdon, Oxon : Routledge, (2021), S. 366-381, insges. 16 S.

Mobile Reporting in der betrieblichen und überbetrieblichen Journalistenausbildung in Deutschland. - Ilmenau. - 85 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Die Digitalisierung treibt den technologischen und medialen Wandel immer weiter voran. Daraus ergeben sich für die Journalismusbranche weitreichende Veränderungen. Zum einen ermöglicht die Implementierung neuer Technologien neue Formen journalistischen Handelns und zum anderen verschieben sich die Mediennutzungsgewohnheiten der Rezipienten. Der Informationszugang und die Nachrichtennutzung werden immer mobiler. Daraus ergeben sich tiefgreifende Konsequenzen für den Journalismus per se, gleichermaßen jedoch auch für die Ausbildung der heranwachsenden Journalisten. Die fachlichen Anforderungen an diese Berufsgruppe sind umfassender als sie es noch vor einigen Jahren waren. Der klassische Journalismus wird zur Nebenrolle, da der mobile Journalismus immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht dabei, welche Rolle das Mobile Reporting in der betrieblichen und überbetrieblichen Journalistenausbildung in Deutschland spielt. Dazu wurden sechs Experteninterviews mit Akteuren aus der betrieblichen als auch überbetrieblichen Journalistenausbildung geführt und anschließend qualitativ ausgewertet. Im Hinblick darauf lässt sich feststellen, dass alle Ausbildungseinrichtungen, ob Rundfunkanstalten oder Journalistenschulen, das Thema Mobile Reporting erkannt und es in die Arbeitsabläufe der Redaktionen sowie der Ausbildung eingebunden haben. Mobile Reporting hat in den vergangenen Jahren nachweisbar an Bedeutung gewonnen, befindet sich nach jetziger Einschätzung im Endstadium der Implementierung in der Journalistenausbildung sowie in den Redaktionen und wird in der Zukunft dort einen festen Platz finden. Es hat einen Stellenwert im journalistischen Handeln eingenommen und wird diesen die nächsten Jahre festigen. So hat diese Arbeit in vielerlei Hinsicht Aufschluss darüber geben können, wie die Protagonisten die aktuelle Situation der Journalistenausbildung einschätzen und inwiefern sie den Begriff "Mobile Reporting" verstehen. Außerdem haben die Befragten Einblicke hinsichtlich des Stellenwerts des Mobile Re-portings in Bezug auf die Ausbildung sowie ihre Institutionen gegeben und teilten ihre Erfahrungen über die Aneignung von Kompetenzen und vermittelter Ausbildungsinhalte. Ferner gaben sie einen Ausblick, welche Rolle das Mobile Reporting in Zukunft spielen wird.



Alayande, Olanrewaju;
Diasporic connection, longing and belonging : media repertoires of the Nigerian diaspora in Ireland. - Ilmenau. - 99 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Diese Studie untersuchte das Kommunikationsverhalten und die Mediennutzung der nigerianischen Migranten in Irland mit dem übergeordneten Ziel, das crossmediale Medienrepertoire der Migranten zu bestimmen, dass sie zur Verbindung mit ihrem Heimatland nutzen. So untersuchte sie die Medienwahl und -nutzung der nigerianischen Diaspora in Irland sowohl für ihre persönlichen Beziehungen zu ihren Familien als auch für die Beschaffung von Informationen über die sozialökonomischen Entwicklungen in ihrem Heimatland. Um ihre übergreifenden Ziele zu erreichen, nahm sie eine Mischung aus Medientagebuch und Tiefeninterview an. Die Medientagebuch-Komponente der Studie beinhaltete die Rekrutierung von 10 Diaspora aus Nigeria in Irland und die Motivierung dieser Personen, zwei Wochen lang einen halbstandardisierten Milchvieh- oder Selbstbericht über ihre Medienwahl und -nutzung (Medienrepertoire) zu führen, wobei die von ihnen während des Studienzeitraums verwendeten Cross-Media-Medien und der Zweck, zu dem sie die Medien nutzten, aufgezeichnet wurden, da es sich entweder um die Suche nach Wissen über die Geschehnisse in Nigeria, in ihrem Heimatland oder um ihre persönliche Kommunikation mit ihren Familien zu Hause handelt. Das Interview sollte ein tieferes Verständnis und einen Kontext zu den Informationen aus dem Medientagebuch vermitteln. Es sollte auch tiefere Einblicke in die Medienbiographien der nigerianischen Diaspora geben, deren Medientagebücher durch Selbstberichte mit Hilfe der MeTag-Anwendung gesammelt wurden. So bildeten dieselben 10 nigerianischen Diaspora, die für das Medientagebuch rekrutiert wurden, auch die Stichprobe für das Tiefeninterview. Die Teilnehmer wurden durch ein Schneeballverfahren rekrutiert, bei dem die anfänglichen Teilnehmer, mit denen der Forscher persönlichen Kontakt hatte, seine Vorstellung bei anderen potentiellen Teilnehmern erleichterten. Das Telefoninterview wurde für die Durchführung des Tiefeninterviews gewählt, weil es schwierig war, die Personen in der Zeit, die in die Zeit fiel, als die Coronavirus-Pandemie (COVID 19) in Europa ihren Höhepunkt erreichte, physisch zu treffen. Das Hauptergebnis der Studie war, dass die nigerianische Diaspora in Irland eine Reihe von Medien nutzt, um angemessene und umfangreiche Informationen über ihr Heimatland zu erhalten, so wie sie auch eine Mischung aus sozialen Medien in ihrem Repertoire hat, um mit ihren einzelnen Familien in Verbindung zu bleiben, da kein einzelnes soziales Medium ihre Bedürfnisse angemessen erfüllen kann. Die Studie kam daher zu dem Schluss, dass die Massenmedien, insbesondere die sozialen Medien, zu einem Teil der gelebten Erfahrungen der Diaspora geworden sind, vor allem in Bezug auf ihre Bedürfnisse oder ihren Wunsch, in ständiger Verbindung mit dem Geschehen zu Hause und mit den Familien zu bleiben, die sie zu Hause verlassen haben. Schlüsselwörter: Diaspora, nigerianische Diaspora, Sehnsucht, Zugehörigkeit, Verbindung, Medienrepertoir




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