Bachelorarbeiten

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Erstellt: Thu, 02 Feb 2023 23:13:19 +0100 in 0.0844 sec


Freihoff, Larissa;
Digitales Zeitalter - wie Online Tools unsere Arbeitswelt verändern : Eine Analyse der ökonomischen Aspekte in deutschen Unternehmen am Beispiel der Carl Zeiss Meditec AG mit Schwerpunkt auf dem Retourenabwicklungsprozess. - Ilmenau. - 108 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Analyse des Retourenabwicklungsprozesses in dem Unternehmen Carl Zeiss Meditec AG. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden die Anforderungen beleuchtet, die an den etablierten Retourenabwicklungsprozess bestehen mit dem Ziel, diesen nachhaltig zu optimieren. Auf Grundlage des Untersuchungszieles wurde eine eigene empirische Studie konzipiert und durchgeführt. Im Zentrum dieser Untersuchungen stehen fünf durchgeführte Experteninterviews. Die Prozessanalyse fand mithilfe des PDCA-Zyklus statt, welcher auf den Sachverhalt angewendet wurde. Der PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) ist ein grundlegendes Konzept im kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Er dient unter anderem der Fehler-Ursachen-Analyse und der Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen. Abgeleitet aus den Untersuchungsergebnissen wurde eine Handlungsempfehlung entwickelt mit der das Ziel eines optimierten, einheitlichen und digitalisierten Retourenabwicklungsprozesses umgesetzt werden kann.



Stapperfenne, Tim;
Die Expertenakzeptanz der Musikapp Audanika im musiktherapeutischen Bereich : eine qualitative Inhaltsanalyse. - Ilmenau. - 180 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Digitale Musiktechnologien finden immer mehr Anwendung in der Musiktherapie (Agres et al., 2021). Auch die Musikapp Audanika der Grace Cloud GmbH soll zukünftig in der Musiktherapie verwendet werden. Mit Hilfe von leitfadengestützten Experteninterviews mit n = 10 Befragten und einer qualitativen Inhaltsanalyse wird deshalb nach der Akzeptanz der Audanika von Experten im musiktherapeutischen Bereich gefragt. Zur Leitfadenerstellung wurde dafür mit Hilfe der Unified Theory of Acceptance and Use of Technology (UTAUT) (Venkatesh et al., 2003) aus der Technologieakzeptanzforschung ein Modell gebildet. Die Untersuchungsergebnisse kommen zu dem Schluss, dass die Experten hohe Ansprüche an digitale Musiktechnologien haben. Die Experten schätzen die Bedienbarkeit und den Nutzen der Audanika für die Musiktherapie überwiegend positiv ein, nennen aber gleichzeitig Verbesserungspotentiale einzelner Aspekte und plädieren für eine gut induzierte, gezielte und auf Patienten und Therapeuten angepasste Verwendung.



Gansert, Emilia;
Planungsprozesse von Livestream Events in der Luxusbranche - Welche Planungsprozesse werden von Luxusmarken in Deutschland aufgestellt, um Livestream Events durchführen zu können?. - Ilmenau. - 53 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die Livestreaming-Industrie boomt und entwickelt sich in einer rasanten Geschwindigkeit, verstärkt durch die Pandemie. Durch seine einzigartigen Kommunikationscharakteristiken wird diese Form von Event zunehmend in der Businessbranche anerkannt. Die Veränderung der Kommunikationsformen beeinflusst auch die Welt des Luxus. Online-Kommunikation bietet eine neue Ebene zu kommunizieren und Austausch und die Aufrechterhaltung von Beziehungen neu zu definieren. Dies stellt Chancen für den Luxusmarkt dar (Schulz, 2018). In der vorliegenden Arbeit wird der Planungsprozess von Livestream Events in der Luxusbranche behandelt. Anhand qualitativer Experteninterviews wird ein allgemeiner Planungsprozess für Livestream Events dieser Branche aufgestellt und somit folgende Forschungsfrage beantwortet: „Welche Planungsprozesse werden von Luxusmarken in Deutschland aufgestellt, um Livestreaming Events durchführen zu können?“. Bei den Befragten handelt es sich um Mitarbeitende der Luxusmarken und Livestream Dienstleistende Unternehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Planung von Livestreaming Events mit einer hohen Relevanz einhergeht. Die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs steigt mit einer guten Planung. Insgesamt können folgende Planungsschritte für Livestream Events in der Luxusbranche als immer durchlaufend aufgestellt werden: die Konzeption mit Festlegung der Zielgruppen, Ziele und Kanäle; die Erstellung eines Ablaufplans; die Generalprobe; die Umsetzung der Planung in die Durchführung und die Auswertung. Folgende Kriterien gelten außerdem bei der Planung als Erfolgsfaktoren: Das Moderieren, ein perfektes in Szene setzen der Produkte, die Qualität des Teamworks, die Länge des Livestreams, sowie eine gute Planung sind entscheidend für einen erfolgreichen Livestream.



Neblung, Josephine;
Sprachassistenten im E-Commerce. Die Technologieakzeptanz von Voice Commerce in Deutschland.. - Ilmenau. - 65 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Der Online-Verkauf von Produkten und Dienstleistungen nimmt von Jahr zu Jahr zu. Damit einhergehend entstehen im Bereich des E-Commerce ständig neue Geschäftsideen und neue technologische Innovationen. Eine dieser neuen Innovationen ist Voice Commerce, das Online-Shopping mittels digitalen Sprachassistenten. Für den Bereich des Voice Commerce wird ein erhebliches Wachstumspotenzial prognostiziert. Diese Bachelorarbeit gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Sprachassistenten und des Voice Commerce in Deutschland und geht insbesondere auf die aufgestellten Forschungsfragen dieser Studie ein. Diese befassen sich mit der Akzeptanz und den Akzeptanzfaktoren dieser neuen Technologie. Das Feld Voice Commerce ist in Deutschland noch weitgehend unerschlossen und somit forschungsbedürftig. Folglich widmet sich der erste Teil dieser Arbeit eine ausführliche Literaturanalyse. Die wichtigsten Erkenntnisse, welche diese Analyse preisgab, wurden festgehalten und niedergeschrieben. Zur weiteren Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine quantitative empirische Studie in Form einer Online-Umfrage angesetzt und durchgeführt. Diese beruht auf den Erkenntnissen des literarischen Teils und des im Anschluss aufgestellten Voice Commerce Accaptance Model. Mit Hilfe dieses Modells wurden anhand von neun Hypothesen die beiden Forschungsfragen auf ihre Korrektheit überprüft. Die wichtigste Erkenntnis dieser empirischen Studie ist, dass sich die Technologie von Voice Commerce in Deutschland noch im Anfangsstadium befinden und die derzeitige Nutzerakzeptanz dementsprechend noch gering ausfällt. Der Online-Einkauf via Sprachbefehl konnte sich zum jetzigen Zeitpunkt in Deutschland noch nicht etablieren. Die Faktoren, welche von der Nutzung abhalten sind primär ein wahrgenommenes Risiko bezüglich der Privatsphäre und persönlichen Daten. Als Faktoren welche einen positiven Einfluss auf die Akzeptanz und das Nutzungsverhalten haben können Zeitersparnis, Multitasking bezüglich des Erledigens von Aufgaben, Vertrauen in die Technologie von Sprachassistenten und deren einfacher Kommunikation genannt werden. Der Bereich der Nutzerakzeptanz von Voice Commerce ist in Deutschland noch weitestgehend unerforscht, weswegen Forschungsbedarf besteht.



Schmid, Carolin;
E-Learning im Unternehmen. - Ilmenau. - 47 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu klären, inwiefern ein Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit und der Motivation von Schulungsteilnehmern und der Form des E-Learning Angebots besteht. Hierzu wurde anhand eines konkreten Fallbeispieles zwei verschiedene E Learning Angebote konzipiert. Eines davon mit und eines ohne Einsatz des Gamifikationansatzes. In Kooperation mit der Bosch Rexroth AG wurden diese Schulungen anschließend getestet und die Teilnehmer teilten ihre Erfahrungen durch die Beantwortung eines Fragebogens. Dieser wurde anschließend mithilfe eines Mixed-Method-Ansatze ausgewertet. Zusätzlich wurde anhand von Abschlusstests noch der Lernfortschritt der Schulungsteilnehmer überprüft. Es zeigte sich, dass ein eindeutig positiver Zusammenhang zwischen dem Gamifikationansatz und der Motivation der Teilnehmer bestand. Auf das Verständnis hatte die Gestaltung der Schulung jedoch keinen statistisch signifikanten Einfluss. Dennoch zeigen die Ergebnisse, dass anhand der gesteigerten intrinsischen Motivation die Teilnahme von Angestellten an Fortbildungen gesteigert werden kann, was zu einer Verbesserung des Informationsflusses innerhalb der Organisation führt.



Hehemann, Lena;
Audio Branding : Die Betrachtung des Wirkungspotentials von Audio Assets im Rahmen der akustischen Markenführung. - Ilmenau. - 73 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Audio Branding - Die Betrachtung des Wirkungspotentials von Audio Assets im Rahmen der akustischen Markenführung“ und setzt sich insbesondere mit dem unternehmerischen Wert dieser Thematik auseinander. Die akustische Markenführung wird sowohl als internes als auch als externes unternehmerisches Instrument abgebildet und bezieht sich auf das Markenidentitätsprisma von Kapferer sowie das S-O-R-Modell als theoriegestützte Grundlage. Im Zuge einer empirischen Untersuchung wird der forschungsleitenden Frage nachgegangen, inwieweit es aus unternehmerischer Sicht relevant ist, das Audio Branding als Marketinginstrument zu nutzen. Zur Beantwortung dieser Fragestellung wird das Audio Branding zunächst thematisch und empirisch vorgestellt. Anschließend folgt eine begriffliche und inhaltliche Einordnung sowie eine Erläuterung der genannten Modelle. Den methodischen Teil dieser Arbeit bildet die Durchführung der empirischen Untersuchung, welche in Form einer Umfrage realisiert wurde. Die Frage nach der Wirkungskraft von Audio Assets ohne explizite Markennennung steht dabei im Fokus. Als wesentliche Erkenntnis dieser Bachelorarbeit kann festgehalten werden, dass vor allem die Gestaltung der Audio-Spots einen Einfluss auf die Wahrnehmung der Rezipienten ausüben kann. Weiteren intervenierenden Variablen konnte kein signifikanter Einfluss nachgewiesen werden.



Borchardt, Marie;
Erfolgreiches Recruiting - Einfluss einer Unternehmenswebsite auf den Recruitingprozess und die Unternehmensauswahl bei berufserfahrenen Arbeitneh-mer*innen.. - Ilmenau. - 89 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die Aufgabe der Gewinnung neuer Mitarbeiter*innen für Unternehmen gestaltet sich durch die Digitalisierung, den demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel zunehmend herausfor-dernder. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit dem Einfluss einer Unternehmenswebsite auf den Recruitingprozess und die anschließende Unternehmensauswahl. Die Studie entsteht in Zusammenarbeit mit der Orianda Solutions AG. Forschungsstand: Es gibt zahlreiche Studien zu den Themen Recruiting, Recruitingprozess, die angewendeten Methoden und verwendeten Instrumenten. Besonders beleuchtet werden die Studien zu den webbasierten Methoden, insbesondere die zur Unternehmenswebsite. Die Stu-dien wurden hauptsächlich mit der Zielgruppe der Student*innen, Absolvent*innen und Berufs-einsteiger*innen durchgeführt. Einzig Lohaus et al. (2018) führte eine qualitative Studie mit Be-rufserfahrenen durch. Diese Lücke wird Gegenstand der Forschungsarbeit. Theoretische Grundlagen: Die theoretischen Grundlagen stützen sich auf die Signaling-Theorie von Spence (1974), dem Informationsverarbeitungsmodell von McGuire (1968) und der Theorie des kritischen Kontakts. Methode: Diese Studie wird qualitativ, mithilfe einer Fallstudienanalyse in der Orianda Soluti-on AG durchgeführt. Die berufserfahrenen Arbeitnehmer*innen werden mithilfe eines halb-strukturierten Leitfadens interviewt. Diese sind elektronisch aufgezeichnet worden, anschließend transkribiert und mit der Software „MAXQDA“ ausgewertet worden. Ergebnisse: Die Auswertung der Befragungen zeigt, dass berufserfahrene Arbeitnehmer*innen Präferenzen zu den Merkmalen einer Unternehmenswebsite haben. Genauer untersucht wurden hier Layout, Textanordnung, farbliche Gestaltung, Navigation, Bedienbarkeit, Ladezeit und In-formationen. Weiterhin haben sie genaue Vorstellungen zur Gestaltung und dem Aufbau von Karriereseiten, sowie zu den zu findenden Informationen. Auch zum Thema Stellenanzeigen hat die Zielgruppe Anregungen bezüglich des Aufbaus, Gestaltung, Ansprache und Informationen. Insgesamt ist zu sagen, dass die Unternehmenswebsite Einfluss auf den Recruitingprozess hatte und dieser wiederum Einfluss auf die Unternehmensauswahl.



Grothues, Lea;
Online-Interaktionsrituale: Zuschauerengagement und Community auf Twitch.tv in der Kategorie Musik. - Ilmenau. - 60 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Das Ziel der Arbeit ist, einen ersten Einblick in Twitch-Streams der Kategorie ‚Musik‘ und die Handhabung von Zuschauerengagement und Interaktion zwischen StreamerInnen und ZuschauerInnen zu schaffen. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden halbstrukturierte Interviews, basierend auf einem Leitfaden, mit StreamerInnen der Kategorie ‚Musik‘ durchgeführt und anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen ein auf Authentizität, gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung basiertes Zuschauerengagement und Interaktion, die auf Gemeinschaft und persönlichen Beziehungen aufbauen und lassen vermuten, dass Online-Interaktionsrituale und Online-Kopräsenz, in Streams der Kategorie vorzufinden sind.



Nachbar, Carolin;
Krisenmanagement in Medienunternehmen während der Covid-19-Pandemie am Beispiel der TV-Produktion "Sturm der Liebe". - Ilmenau. - 65 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Krisenmanagement in Medienunternehmen während der COVID-19-Pandemie am Beispiel der TV-Produktion „Sturm der Liebe“. Hierbei wurden die Vier-Phasen-Modelle des Krisenmanagements nach Müller und Krystek auf die spezifische Form der globalen pandemischen Krise bezogen. Geprüft wurde, ob und in welchem Maß die COVID-19-Pandemie die Produktionsabläufe beeinflusst und welche Maßnahmen im Zuge des produktionsinternen Krisenmanagements notwendig sind, um den fortlaufenden Betrieb zu gewährleisten. Dazu wurden im Jahr 2022 Interviews mit Expertinnen und Experten einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Es zeigte sich, dass nicht alle Phasen des Krisenmanagements durchlaufen werden müssen, um die Existenz der Produktion zu gewährleisten. Inhaltlich stand die unternehmensinterne und externe Kommunikation während der Pandemie im Zentrum. Die Untersuchung erwies sich als rein analytische Methode zur Darstellung des Ist-Zustandes einer ausgewählten Produktion. Ein Vergleich zwischen ähnlichen Produktionen im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung der Pandemie wäre sinnvoll, um aufschlussreichere Rückschlüsse auf die Medienbranche ziehen zu können.



Barbulescu, Andra Afrodita;
Der Einsatz von Empfehlungen zur Bindung zwischen Marke und Konsument:innen im Direct to Consumer Bereich auf Instagram : eine Fallstudie am Beispiel der Marke „No Coffee“. - Ilmenau. - 48 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die folgende Bachelorarbeit thematisiert den Einfluss von Produktempfehlungen auf Instagram auf Rezipient:innen und deren Kaufverhalten. Die Markenauswahl wächst stetig. Umso wichtiger ist es für ein Unternehmen, sich von der Konkurrenz abzuheben. Das Ziel in der vorliegenden Arbeit ist es zu beantworten, durch welche Kriterien eine nicht kontrollierbare Empfehlung erfolgreich verläuft. Um dies zu beantworten, wird eine qualitative Studie anhand der Beispiele Marke “No Coffee” der The Good Caf GmbH durchgeführt. Im Rahmen der Grounded Theory Methodologie werden Instagram Stories näher betrachtet, die eine Empfehlung zur Marke beinhalten. Als theoretische Grundlage dient die emotionale Konditionierung. Die Platzierung von Empfehlungen in Instagram Stories kann das Kaufverhalten der Kunden:innen beeinflussen. Die qualitative Studie zeigt, dass die beste Länge von Empfehlungsstories zwischen 45 Sekunden und zwei Minuten beträgt. Die empfehlungsgebende Person hat eine höhere Glaubwürdigkeit, wenn sie sich mit dem Produkt identifizieren kann oder in einer passenden Nische tätig ist. Eine ruhige Farbumgebung mit wenig Design-Elementen sowie positiv konnotierte Adjektive haben positive Auswirkungen auf die Einstellung zur Marke und Kaufabsicht der Konsument:innen. Auf dieser Grundlage ist es empfehlenswert, abgegebene Empfehlungen im Rahmen der unternehmenseigenen Marketingstrategie auf Instagram aufzunehmen, um mehr Kundschaft zu erreichen.




Masterarbeiten

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Erstellt: Thu, 02 Feb 2023 23:13:23 +0100 in 0.0690 sec


Geissler, Patricia;
Optimierung von Arbeitsprozessen der Stadtverwaltung Stuttgart durch die Nutzung digitaler Kommunikation : Eine Erarbeitung von Use Cases zur Hilfe der Einführung von HCL Connections. - Ilmenau. - 142 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2022

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Optimierung von Arbeitsprozessen innerhalb der Stadtverwaltung Stuttgart durch die Nutzung digitaler Kommunikation. In diesem Kontext wurden Use Cases erarbeitet, die als Hilfe bei der Einführung von der Social Collaboration Plattform HCL Connections genutzt werden können. Als Grundlage für die Erarbeitung der Use Cases wurde das Enterprise Design Thinking von IBM genutzt. Dieses diente zur Erkennung der Problemstellungen, Ist- und Soll-Zuständen und Bedürfnisse der Mitarbeitenden der Stadt Stuttgart. Mit Hilfe einer qualitativen, zusammenfassenden Inhaltsanalyse wurden diese aus sieben Interviews mit Stakeholder*innen der Stadtverwaltung herausgezogen. Hierbei zeigte sich, dass die Arbeit mit digitalen Dateien, sowie die bevorzugte Nutzung von E-Mails als Kommunikationsmittel die Kommunikation innerhalb der Ämter, aber auch ämterübergreifend erschwerte. Dies kann durch zentrale Ablagen für Dateien und die Nutzung von Chatfunktionen und anderen Tools wie Foren verbessert werden. Ein weiterer wichtiger Punkt, der Verbesserungen benötigt, ist das Wissensmanagement, da unübersichtliche Strukturen vorliegen und das Wissen an keinem zentralen Ort gesammelt wird. Entgegenwirken sollen hier die Nutzung von Schlagwörtern, Tagging und übersichtliche Ordnerstrukturen an einem zentralen Ablageplatz. Die Offenheit gegenüber neuen und schnelleren Kommunikationsmöglichkeiten spricht dafür, dass die Einführung von HCL Connections gelingen kann, wenn durchdachte Lehrmethoden und eine hohe Nutzungsmotivation vorhanden sind. Aufgrund der wenigen Interviews können keine Schlüsse auf die Meinungen aller Mitarbeitenden der Stadtverwaltung gezogen werden, wodurch die Lösungsansätze nur auf die bekannten Informationen beschränkt sind. Daher wäre eine weitere Befragung mit Hilfe einer Umfrage in der gesamten Stadtverwaltung interessant und würde bei der Weiterentwicklung der Lösungsansätze helfen. Schlüsselwörter: HCL Connections, digitale Kommunikation, Stadt Stuttgart, qualitativ, zusammenfassend, Inhaltsanalyse, Bedürfnisse, Use Cases, Lösungsansätze



Measuring marketing effectiveness through online engagement behavior. - Ilmenau. - 101 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2022

Die interaktiven Funktionen sozialer Netzwerke haben aus Benutzern aktive Teilnehmer gemacht. Dies veranlasst Marken dazu, basierend auf dem Online-Verhalten der Teilnehmer, personalisierte Inhalte zu erstellen. Diese Studie zielt darauf ab, festzustellen, welche Art von Inhalten (belohnend, unterhaltsam und informativ) und Medien (Foto, Video, Link und Status) das größte Engagement oder den größten positiven Beitrag (d. h. Likes, Kommentare und Shares) in der Werbung für refraktive Chirurgie auslösen. Sprout Social wird verwendet, um Daten von Facebook-Seiten über einen Zeitraum von sechs Monaten zu extrahieren und eine negative binomiale Regressionsanalyse durchzuführen. Damit wird das Engagement auf 1.074 Facebook-Posts von 28 verschiedenen Kliniken/Chirurgen in den USA untersucht. Die Ergebnisse zeigen ein überlegenes Engagement der Social-Media-Nutzer für Belohnung und Unterhaltung im Vergleich zu Informationsinhalten. Ein ähnliches Szenario findet sich bei allen Medientypen, da Posts mit Fotos und Videos eine höhere Interaktionsprävalenz aufweisen als Posts mit Links und Status. Die Ergebnisse tragen inhärent zum Verständnis des Engagements innerhalb der Social-Media-Umgebung bei. Bevor die Ergebnisse verallgemeinert werden können, sind weitere theoretische und empirische Untersuchungen erforderlich, da die Auswirkungen je nach geografischem Kontext und Geschäftsumfeld variieren können. Außerdem konzentriert sich die Studie nur auf den positiven Beitrag innerhalb eines bestimmten Online-Social-Media Kanals, Facebook. Letztendlich liefern die Ergebnisse den Fachleuten Wissen und Richtlinien für die strategische Entwicklung von Social-Media-Inhalten, um das Engagement zu fördern und Überlegungen zur Augenlaserkorrektur anzuregen.



Werner, Eileen;
The influence of social media platforms on the consumer-brand engagement of polarising brands. - Ilmenau. - 110 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2022

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss der Social-Media-Plattformen Instagram und Facebook auf das Consumer-Brand-Engagement von polarisierenden Marken. Social-Media-Plattformen dienen nicht nur der privaten Nutzung, sondern sind ein wichtiges Kommunikations- und Werbeinstrument für Marken, um eine enge Kundenbeziehung zu schaffen. Um sich von der Masse der konkurrierenden Marken abzuheben und die Aufmerksamkeit potenzieller Konsumenten zu erregen, setzen Marken zunehmend auf humorvolle Polarisierung. Auf Basis einer quantitativen Inhaltsanalyse von Nutzerkommentaren (N = 1.500) werden die Zusammenhänge zwischen den Plattformen Instagram und Facebook und dem Consumer-Brand-Engagement der polarisierenden Marken true fruits, SIXT und BVG untersucht. Als theoretische Grundlage dienen die Uses and Gratification Theory und die Communication Accommodation Theory. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Facebook die Nutzer dazu verleitet, die Marke und die geposteten Inhalte zu kritisieren, während Instagram vor allem Komplimente und positive Interaktionen mit den Inhalten erzeugt. Darüber hinaus zeigt sich, dass der Einsatz von humorvoller Polarisierung einen Einfluss auf den Inhalt der Nutzerkommentare haben kann, der jedoch von der gewählten Form der Polarisierung abhängig ist. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass sich unterhaltsame Posts im Vergleich zu informativen Inhalten positiv auf das Consumer-Brand-Engagement auswirken.



Anwar, Fahad;
An innovation diffusion approach: analyzing the adoption of social media by the entrepreneurs of Pakistan. - Ilmenau. - 74 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2022

Einleitung: Soziale Medien bieten kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, ihre Position auf dem Markt zu sichern und das Bewusstsein für ihre Marken in der Gesellschaft zu stärken. Während viele Studien die Nutzung sozialer Medien für die Markenführung in großen Unternehmen untersucht haben, gibt es vergleichsweise wenige Studien, die sich mit der Nutzung sozialer Medien durch Unternehmer in kleinen Unternehmen für die Markenführung befassen. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, wie Medienunternehmer soziale Medien für die Markenförderung einsetzen und welche Faktoren sie in den Phasen der Einführung sozialer Medien in Pakistan beeinflussen. Theorie: Diese wissenschaftliche Arbeit verwendet den Innovations-Entscheidungsprozess und das Modell von Holt als theoretische Grundlagen, die die Bedeutung der Phasen der Einführung sozialer Medien und der Markenmanagementinitiativen von Medienunternehmern hervorheben. Methodik: Aufgrund des explorativen Charakters der Studie wurde ein qualitativ-induktiver, interpretativer Ansatz gewählt. Dabei wurden sieben pakistanische Medienunternehmer im Rahmen einer gezielten Stichprobe eingehend befragt. Darüber hinaus wurden die Daten mit Hilfe eines Interviewleitfadens, der auf 23 Schlüsselfragen basierte, erhoben und eine thematische Analyse durchgeführt, um die Faktoren, die bei der Einführung eine Rolle spielen, zu überprüfen. Ergebnisse: Facebook und Instagram bieten Medienunternehmern geeignete Techniken für die Vermarktung ihrer Marke und bieten die Möglichkeit für vielfältige Werbung bei einem breiten Publikum. Soziale Apps bieten den Unternehmern einen digitalen Laden, in dem sie ihre Produkte an ein unbegrenztes Publikum verkaufen können und öffentliches Feedback erhalten, das ihnen hilft, die Effizienz ihrer Marke zu steigern. Die Einführung der sozialen Medien verbindet Medienunternehmer mit der Idee der "META", bei der ein breiteres Publikum aus verschiedenen Bereichen mit der digitalen Welt verbunden wird. Diskussion: Aufgrund der Beliebtheit sozialer Medien in Pakistan nehmen das Interesse und die Nutzung durch die Unternehmer mit der Zeit zu. Allerdings sehen sich die Unternehmer während des Einführungsprozesses mit verschiedenen Herausforderungen und Hindernissen konfrontiert, die sie mit Hilfe aussagekräftiger Indikatoren erfolgreich bewältigen. Zukünftige Untersuchungen können die Stichprobengröße erhöhen und weitere Social-Media-Anwendungen hinzufügen, um den Adoptionsprozess für das Markenmanagement zu verstehen. Schlüsselwörter: Soziale Medien, Unternehmer, Markenmanagement, Adoption, Innovations-Entscheidungsprozess, Holt-Modell, KMU, Pakistan.



Imakulata, Natalia Kristina;
Technology acceptance model on e-learning: a comparative study of e-learning systems in Germany and Indonesia. - Ilmenau. - 76 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Die Bildungssysteme stehen aufgrund der globalen Gesundheitspandemie namens COVID-19 vor neuen Herausforderungen. Lehr- und Lernaktivitäten müssen aufgrund der Pandemie-Beschränkungen die Methoden des Fernunterrichts anwenden. Die Einführung von E-Learning-Technologien entwickelt sich schnell; den Bedürfnissen und Motivationen der Nutzer folgen. Daher haben die Entwicklungen der E-Learning-Technologien die Aufmerksamkeit der Forscher und Pädagogen auf die Optimierung ihres Potenzials geweckt, mit dem Ziel, die effektivsten und vorteilhaftesten Systeme für ihre Benutzer bereitzustellen. Die Studie will beantworten, wie sich die COVID-19-Pandemie auf Studierende aus Deutschland und Indonesien bei der Akzeptanz von E-Learning-Technologie auswirkt. Wie Nutzer die E-Learning-Technologien akzeptieren, wird anhand der Theorie des Technology Acceptance Model (TAM) von Fred Davis (1985) gemessen. Untersucht wurden Bachelor- und Masterstudenten der Kommunikationswissenschaften aus Deutschland und Indonesien (n = 301). Der ausgewählte Stichprobenpool erhielt über einen Google-Formularlink eine Reihe von Fragebögen, die jedes Element von TAM abdecken: (1) Wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit (2) Wahrgenommene Nützlichkeit (3) Einstellung zur Nutzung und (4) Nutzungsabsicht. Sowie das General Extended TAM (Abdullah & Ward, 2016), das die wichtigsten externen Faktoren bei der Akzeptanz von E-Learning-Technologien abdeckt. Die Studie stellt fest, dass es positive signifikante Effekte zwischen der wahrgenommenen Benutzerfreundlichkeit und der wahrgenommenen Nützlichkeit in Bezug auf die Einstellung zur Nutzung und die Absicht der Nutzung gibt. Studenten in Indonesien betrachten Vergnügen als den wichtigsten externen Faktor bei der Akzeptanz von E-Learning-Technologien. Anders als die Studierenden in Deutschland, die Selbstwirksamkeit, Erfahrung und Computerangst als die wichtigsten externen Faktoren bei der Akzeptanz von E-Learning-Technologien betrachten. Auf der Grundlage dieser Forschung könnten weitere Forschungen durchgeführt werden, um breitere Variablen zur Akzeptanz von E-Learning-Technologien durch die Schüler anzuwenden, einschließlich der externen Faktoren, die den Entwicklern helfen könnten, den richtigen Ansatz basierend auf den Eigenschaften der Benutzer zu erfinden. Schlüsselwörter: E-Learning-Technologien, Technology Acceptance Model, COVID-19.



Giehl, Linda;
Markenbindung in der älteren Generation - Einfluss von Facebook auf 50- bis 65-Jährige in Deutschland. - Ilmenau. - 126 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Soziale Netzwerke wie Facebook erfreuen sich einer nach wie vor zunehmenden Beliebtheit. Für Unternehmen wird es immer schwieriger, bei steigendem Wettbewerbsdruck aus der Masse herauszustechen. Markenbindung kann den Unternehmen dabei helfen, ihre ökonomischen Ziele effektiv zu erreichen. Auch in der Wissenschaft wird der Markenbindung und der daraus resultierenden Marken-Kunden-Beziehung eine hohe Bedeutung beigemessen. Eine schwer erreichbare, jedoch zahlungskräftige und damit für Marketer relevante Zielgruppe, stellen dabei die 50- bis 65-Jährigen dar, die in der bisherigen Literatur jedoch noch nicht betrachtet wurden. Die vorliegende Forschungsarbeit untersucht daher mithilfe der Animismustheorie, der Theorie der sozialen Durchdringung und der Interdependenztheorie, welchen Einfluss das soziale Netzwerk Facebook auf die Markenbindung bei 50- bis 65-Jährigen in Deutschland hat. Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine qualitative Studie mithilfe von acht halb-strukturierten Leitfadeninterviews durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Markenbindung in den häufigsten Fällen offline entsteht. So ist eine schon entstandene Markenbindung keine Voraussetzung dafür, dass Teilnehmer Marken auf Facebook verfolgen oder nicht. Marken-Kunden-Beziehungen entstehen häufig durch Zufall, familiäre Prägungen oder aufgrund von Empfehlungen, dies aber unabhängig von Facebook. Durch Zufriedenheit und positive Erfahrungen kann sich eine Marken-Kunden-Beziehung entwickeln. Nur in wenigen Fällen kann eine Markenbindung auf Facebook aufgebaut und gestärkt werden. Durch verschiedene Maßnahmen, wie z.B. ein erfolgreiches Community-Management, kann diese jedoch positiv beeinflusst werden.



Kost, Sebastian;
Desinformation in digitalen Medien vor dem Hintergrund der Coronakrise. - Ilmenau. - 101 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Die Coronapandemie macht die Problematik von Desinformation in digitalen Medien besonders aktuell. Nach der Beschreibung der verschiedenen Varianten von Desinformationen, folgt ein kurzer Abriss der historischen Entwicklung, der Verbreitung von Falschnachrichten und deren ökonomischer und gesellschaftlicher Aspekte. Im Zentrum der Arbeit werden in einem explorativen Forschungsdesign Textdokumente von fünf online Medien (n = 150) anhand einer Inhaltsanalyse untersucht. Die Ergebnisse der Studie zeigen erhebliche Unterschiede in der Qualität der untersuchten Nachrichtenmedien. Drei untersuchte Anbieter kommunizieren nahezu ausschließlich belegbar wahre Aussagen. Die zwei weiteren fallen dadurch auf, dass sie lediglich zu 34,68 % und 26,15 % wahre Aussagen veröffentlichen. Es zeigt sich, dass bei der Rezeption letztgenannter Medien, ein erheblicher Bedarf an Faktenchecks und Kontrolle besteht, wenn die Leser nicht der Gefahr der Manipulation und daraus resultierender Fehlhandlungen ausgesetzt werden sollen. Die Studie regt dazu an, sich differenzierter mit Problemen der Desinformation auseinanderzusetzen und bietet Anhaltspunkte für zukünftige Forschung.



Höfner, Celina;
Evaluation von Erfolgsfaktoren für Modern Workplace Learning mithilfe von Social Collaboration Tools : eine mixed-methods Studie zur Evaluation von digitalen Lernprogrammen. - Ilmenau. - 109 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Der Kulturwandel, den die Digitalisierung angestoßen hat, stellt viele Unternehmen vor die Herausforderung ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zusätzlich zu schulen, um die eigene Innovationsfähigkeit zu erhalten. E-Learning Programme sind hierfür ein beliebtes Instrument da sie Fort- und Weiterbildungen flexibel am Arbeitsplatz ermöglichen. Da die erwünschte Wirksamkeit von Learning Programmen jedoch stark situativ schwankt, ist es wichtig, regelmäßige Evaluationen von Lernmethoden durchzuführen und diese gegebenenfalls anzupassen. Diese Arbeit thematisiert E-Portfolio Learning und Content Curation als Lernmethoden innerhalb eines Learning-Circle-Pilotprojekts der Continental AG, und widmet sich der Fragestellung: Inwiefern wirkt sich der Einsatz von Learning Circles auf den Lernerfolg von Mitarbeitern der Continental AG aus? Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde im Rahmen eines Mixed-Method-Designs ein Evaluationskonzept erarbeitet, das insgesamt zwei Online-Umfragen und elf Leitfadeninterviews beinhaltete. Die Ergebnisse zeigen, dass Learning Circles bei Continental zum Wissenserwerb, sowie dem Aufbau von Methodenkompetenz und Medienkompetenz genutzt werden können, die dafür verwendeten Guidelines jedoch verbesserungsfähig sind. Es wird empfohlen Guidelines multimedial anzureichern und prägnanter zu gestalten. Überdies muss eine klare Kommunikation der Mehrwerte erfolgen, um Akzeptanz zu schaffen, die für einen langfristigen Wandel notwendig ist. Da die Lernforschung rund um Arbeitsplätze und E-Learning noch Lücken aufweist, wird empfohlen unter Berücksichtigung bisheriger Ergebnisse zu arbeiten und alle Perspektiven eines Lernprozesses einzubeziehen. Schlagworte: E-Learning, Social Learning, Workplace, Lernen am Arbeitsplatz, Lernerfolg, Content Curation, E-Portfolio Learning, Learning Circle, Evaluation



Pohl, Anne;
Social Media Marketing auf Jodel : eine Befragung zur Wahrnehmung und Wirkung von Werbemaßnahmen in der Diskussions-App. - Ilmenau. - 79 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Social Media erlangt sowohl in der Forschung als auch in der Praxis stetig an Interesse und Bedeutung. Besonders im Kontext des Marketings ergeben sich durch diese Art der Kommunikation neue Möglichkeiten, Nutzer und Nutzerinnen anzusprechen. In den Untersuchungen hierzu standen bislang vorwiegend soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Instagram im Fokus. Diese Masterarbeit beschäftigt sich daher mit dem untererforschten Thema des Social Media Marketings auf der anonymen und lokalen Diskussions-App Jodel. Ziel der Untersuchung ist es, zu analysieren, wie die Jodel-Nutzer/-innen durch die Werbung beeinflusst werden und inwiefern hierbei Unterschiede zwischen den Nutzer/-innen bestehen. Zur Bearbeitung dieses Themas wurde eine quantitative Online-Befragung mit 126 Jodel-Nutzern und Nutzerinnen in Südthüringen durchgeführt. Die Befragten wurden anschließen mittels einer Clusteranalyse in Nutzergruppen eingeteilt, basierend auf der Wahrnehmung, Einstellung und Wirkung des Marketings. Die Ergebnisse zeigen zwei Cluster: die Ablehner und die Gleichgültigen. Die Nutzer/-innen besitzen entweder eine negative oder eine neutrale Wahrnehmung und Einstellung gegenüber der Werbung. Eine starke Auswirkung auf die Kaufabsicht oder das Kaufverhalten konnte in keinem der beiden Cluster festgestellt werden. Zudem wurden in den Clustern Zusammenhänge zwischen den Kategorien nachgewiesen. Die Ergebnisse implizieren, dass die Werbemaßnahmen auf Jodel attraktiver gestaltet und eingebunden werden sollten, um die Nutzer/-innen effektiver anzusprechen und zu überzeugen.



Digital transformation strategies in media broadcasters : a case study from the Strategy-as-Practice perspective. - Ilmenau. - 68 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Diese Studie befasst sich mit den digitalen Transformationsstrategien, die von privaten Sendern entwickelt und umgesetzt werden. Die Strategy-as-Practice-Perspektive, die bisher auf das Organisationsmanagement angewandt wurde, ist speziell auf das Medienmanagement übertragen worden. Es wurde untersucht, inwieweit sich die drei Hauptelemente dieses Ansatzes in den Digitalisierungsstrategien des Rundfunks wiederfinden. Zu diesem Zweck wurde ein Fernsehunternehmen als Fallstudie ausgewählt. Die Stichprobe bestand aus einer Gruppe von neun Mitarbeiter*innen. Die durch halbstrukturierte Interviews gesammelten Daten wurden mittels qualitativer thematischer Analyse ausgewertet. Weiterhin wurde festgestellt, dass die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens die Entwicklung von abonnementbasierten Diensten beinhaltet. Diese baut auf tägliche Erfahrungen auf und ist hauptsächlich auf große Geschäftsbereiche beschränkt. Der Sender erwies sich durch seine Mitarbeiter*innen als eine gut gewählte Informationsquelle, um den Prozess der digitalen Transformationen näherzubringen, insbesondere welche Elemente das Unternehmen in seine Digitalisierungsstrategie einbezieht.




Diplomarbeiten

Anzahl der Treffer: 230
Erstellt: Thu, 02 Feb 2023 23:13:25 +0100 in 0.0782 sec


Bauer, Sebastian;
Die E-Mail - ein Auslaufmodell in der internen Unternehmenskommunikation?. - 233 S. : Ilmenau, Techn. Univ., Diplomarbeit, 2014

Die E-Mail ist heutzutage trotz möglicher Alternativen durch Social Software immer noch das meistgenutzte Medium in der internen Unternehmenskommunikation. Obwohl mehrere Studien zeigen, dass diejenigen, die in ihrem Arbeitsalltag auf die E-Mail angewiesenen sind zunehmend unter der Last der Informationsüberflutung durch die E-Mail leiden, ist diese immer noch stark mit der Kommunikationskultur in der internen Unternehmenskommunikation verwachsen. Dies hat zur Folge, dass sich ein Großteil der Mitarbeiter eines Unternehmens mit zu vielen E-Mails, zu lange und in ihrer Nutzung zu ineffizient auseinandersetzen. Aus Sicht der Arbeitgeber zeigt sich also, dass sich ein erhebliches Optimierungspotenzial im Umgang mit der Kommunikation durch die E-Mail identifizieren lässt. Aus diesem Grund erwächst aus diesem, in der Arbeit behandelten, Thema eine wissenschaftliche, praxisbezogene und nicht unerhebliche ökonomische Relevanz. Gegenstand dieser Arbeit soll es sein, die Probleme, die Entwicklung und die Perspektive der E-Mail im Rahmen der internen Unternehmenskommunikation im Hinblick auf den Einsatz von alternativen Möglichkeiten wie z. B. Social Software, durch eine qualitative Untersuchung in Form von Experteninterviews mit drei ausgewählten Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft wissenschaftlich zu beleuchten. Das Forschungsinteresse richtet sich dabei auf die in gewissen Anwendungsbereichen offenkundigen Problemstellungen der E-Mail in der internen Unternehmenskommunikation, und wie diese durch den Einsatz von Social Software gelöst bzw. gelindert werden können. Dabei werden unter anderem die Fragen beleuchtet, ob die E-Mail das geeignete Kommunikationsmedium innerhalb der internen Unternehmenskommunikation ist und ob Social Software Lösungen dazu geeignet sind die E-Mail in ihrer Funktion des meist genutzten Mediums abzulösen. Letztendlich lassen sich aus diesen Erkenntnissen Rückschlüsse ziehen, inwiefern die E-Mail als ein Auslaufmodell in der internen Unternehmenskommunikation angesehen werden kann.



Henneberger, Robert;
Mobile TV auf Smartphones - eine Untersuchung zu Nutzungsmotiven, zur Akzeptanz von Werbung und Zahlungsbereitschaften als mögliche Erlösquellen für die Angebotsfinanzierung im Studiengang Angewandte Medienwissenschaft. - 120 S. : Ilmenau, Techn. Univ., Diplomarbeit, 2014

Nach einer Studie des Verbands Bitkom ("Jeder dritte hat ein Smartphone") besitzen 90 Prozent der Deutschen 2012 ein Mobiltelefon und jeder dritte, also etwa 34 Prozent, besitzt Mitte 2012 ein Smartphone. Der Verkaufs-Anteil dieser Smartphones - Telefone mit hoher Rechenleistung, vielen multimedialen Funktionen und Berührungsbildschirm - nimmt stetig zu. Mit den leistungsstarken Telefonen können heute Fernsehsendungen empfangen, Videos und Audio-Dateien auf verschiedensten Websites und Social Media - Plattformen angesehen, als Links oder komplette Dateien geteilt und weitergeleitet werden. Der Fokus wurde auf das mobile Endgerät Smartphone gelegt, da es sich um ein hoch personalisiertes Medium für die individuelle und größtenteils private Mediennutzung von Personen handelt, und somit möglicherweise auch für mobiles Fernsehen. Mehr als jedes andere mobile Gerät ist es ständiger Begleiter über den gesamten Tag hinweg. Daher sollen in dieser Arbeit Tablet-PCs und Notebooks, als mobile Empfangsgeräte, nicht vergleichend in die Betrachtung einbezogen werden. In dieser Qualifikationsarbeit wird die Nutzung von Mobile TV auf dem mobilen Endgerät Smartphone untersucht. Mobile TV umfasst mobiles Fernsehen und mobile Videoinhalte. Darunter sind alle Bewegtbild-Inhalte zu verstehen, die auf diesem Endgerät empfangen werden können. Viele Anbieter herkömmlichen Fernsehens bieten ebenfalls Mobile TV - Inhalte an. Ziel war es herauszufinden, aus welchen Gründen (Nutzungsmotiven) Einwohner des Freistaates Thüringen Fernsehen und Videoinhalte auf dem mobilen Empfangsgerät Smartphone nutzen. Erfragt wurde auch, ob sie bereits für Angebote direkt zahlen, ob sie generell bereit wären für kostenpflichtige Angebote (Pay-TV) etwas zu zahlen und welche Formen von Werbung sie akzeptieren würden. Zusätzlich interessierte das Verhalten der Zuschauer, wenn sie Werbeschaltungen nicht akzeptieren. Warten sie geduldig ab oder wechseln sie den Kanal, die Videoquelle? Schalten sie später zurück oder vermeiden sie künftig gar dieses spezielle Angebot? Im Weiteren wurden Art und Umfang der Nutzung (Nutzungsmotive, Nutzungssituationen und Tageszeiten, Sehdauer, Angebots-quellen, etc.) untersucht, sowie das Interesse gegenüber dem Medium Mobile TV und welche Faktoren die Nutzung möglicherweise einschränken. Die gewonnenen Informationen sollen helfen einzuschätzen, ob die Nutzung von Mobile TV eine ökonomisch relevante Größe ist und wie das Angebot finanziert werden kann. Lassen sich direkte Nutzungsentgelte durchsetzen oder ist nur eine Finanzierung durch Werbung praktikabel? Welche Formen der Werbung sind für Mobile TV geeignet? Und schließlich welche Einflüsse schränken den Konsum ein? Die Forschungsfragen lauten: Wann, wo und zu welchem Zweck wird Mobile TV mittels Smartphone konsumiert? Welche Akzeptanz finden dabei Bezahlangebote und Werbung? Zur Einführung in das Thema soll im ersten Kapitel geklärt werden, was Mobile TV eigentlich genau ist und ein Überblick über das Forschungsfeld gegeben werden. Danach folgt in Kapitel zwei eine Zusammenfassung des bisherigen Forschungsstands. Als theoretische Basis für die vorliegende Arbeit wurde der Uses- und Gratifications-Ansatz ausgewählt. Er und seine Anwendung auf die Nutzung von Mobile TV werden in Kapitel drei beschrieben. In Kapitel vier folgt eine Beschreibung von infrage kommenden Werbeformen. Die Punkte Forschungsdesign und Operationalisierung, sowie Konzeption des Fragebogens finden sich in Kapitel fünf, die statistische Auswertung der Daten und Darstellung der Untersuchungsbefunde in Kapitel sechs. Die Diskussion und Kritik der Ergebnisse in Kapitel sieben schließt die Arbeit ab.



Kuntzsch, Mandy;
Expertise - der Feind der Kreativität? : eine empirische Analyse des Einflusses funktionaler Gebundenheit auf kreative Lösungsprozesse von Experten im Rahmen von Crowdsourcing. - 217 S. : Ilmenau, Techn. Univ., Diplomarbeit, 2014

Die vorliegende Arbeit widmet sich der Bedeutsamkeit von Expertise in Problemlösungsprozessen im Crowdsourcing. Dem Phänomen Kreativität wird in diesem Rahmen insoweit eine tragende Rolle zugewiesen, als dass sie als entscheidende Determinante der Produktion von neuartigen Ideen, die in der Umgebung von unbekannten Problemsituationen als lösungsrelevant angesehen werden, positiv einwirkt. Vorwissen und Erfahrung können laut Gestaltpsychologie als kreativitätsbeeinflussende Negativfaktoren den Lösungsprozess dann behindern, wenn es dem Problemlöser nicht gelingt, sich von ihnen mental zu distanzieren und somit gewohnte Gedankengänge zu verlassen. Die funktionale Gebundenheit stellt in diesem Zusammenhang eine Denkblockade dar, die nur durch die Anwendung von kreativen Fähigkeiten in ihrem Aufkommen gehemmt werden kann. Sie äußert sich beim Problemlöser in der Weise, dass er den in die Problemstellung involvierten Objekten nur die gewohnte Funktion zuordnen kann. Studien zufolge kann der Mehrzahl der Teilnehmer im Crowdsourcing eine Expertise unterstellt werden, welche sich in der Regel durch ein umfangreiches Wissensrepertoire und Erfahrungsreichtum kennzeichnen lässt. Es stellt sich daher die Frage, ob Expertise den kreativen Lösungsprozess im Crowdsourcing eher blockiert als unterstützt. Die Grundlage zur Beantwortung bildet ein in der Arbeit entwickeltes theoretisches Modell, welches die für die Expertise relevanten Einflussfaktoren von funktionaler Gebundenheit im Rahmen von Crowdsourcing aufzeigt. Mit Hilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse konnte die Existenz dieser Faktoren auf Crowdsourcing-Plattformen nachgewiesen werden. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Teilnehmer in seiner Ideengenerierung im Crowdsourcing funktional gebunden ist, sehr hoch ist.



Eitner, Jenny;
Die Besonderheiten der Finanzierung von (Kurz-) Filmprojekten deutscher Nachwuchsfilmemacher über Crowdfunding. - 193 S. : Ilmenau, Techn. Univ., Diplomarbeit, 2014

Die vorliegende explorative qualitative Studie untersucht die Besonderheiten der Finanzierung von (Kurz-) Filmprojekten über Crowdfunding deutscher Nachwuchsfilmemacher und beleuchtet neben deren Motivationen und Erfahrungen, ein Filmprojekt über Crowdfunding finanzieren zu lassen, die Vor- und Nachteile von Crowdfunding gegenüber der klassischen Filmfinanzierung sowie die Zukunftsaussichten dieser Finanzierungsmethode. Anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring wurden fünf leitfadengestützte Experteninterviews mit Filmemachern geführt, die zur Realisierung ihres Kurz- oder Langfilmprojekts eine Crowdfunding-Kampagne auf unterschiedlichen Produktionsstufen durchgeführt haben. Dabei wurde herausgefunden, dass sich die Planung und Durchführung einer Crowdfunding-Kampagne im Kurzfilm- und Langfilmbereich sowie hinsichtlich der einzelnen Produktionsstufen nicht wesentlich voneinander unterscheiden. Die Ergebnisse dieser Studie stellen eine Erweiterung der bisherigen Forschung in diesem Feld in Deutschland dar.



Beyer, Philipp;
Beiträge zur Marketingkonzeption für die chemisch-pharmazeutische Fabrik Hofmann & Sommer GmbH & Co. KG Königsee. - 100 S. : Ilmenau, Techn. Univ., Diplomarbeit, 2013

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Traditions- und Standardprodukten der chemisch-pharmazeutischen Fabrik Hofmann & Sommer GmbH & Co. KG aus Königsee, Thüringen. Dies sind vornehmlich in den neuen Bundesländern bekannte und verbreitete Arzneimittel in Form von Liquida. Einführend wird die historische Entwicklung des Unternehmens, seine Produkte und Geschäftsfelder sowie die Expansion zur Firmengruppe dargestellt. Als theoretische Grundlagen werden der deutsche Pharmamarkt charakterisiert und die Handlungsschritte zur Erarbeitung einer Marketingkonzeption erläutert. Auf Basis der Analyse von Erfolgsfaktoren überlebender DDR-Marken nach der Wende, einer Apothekenumfrage (ein Experten- und vier Leitfadeninterviews) und umfassenden Situationsanalysen werden in der Diplomarbeit Beiträge und Handlungsempfehlungen für die zukünftige Gestaltung des Marketings, insbesondere der Kommunikationspolitik bei der Hofmann & Sommer GmbH & Co. KG gegeben.



Esche, Janine;
Kundenbindung durch Bonusprogramme - wie wird die Wahl der dm-Kunden in einem Markt der dm-Drogeriemarktkette einzukaufen durch die Mitgliedschaft im Kundenbindungsprogramm Payback beeinflusst?. - 100 S. : Ilmenau, Techn. Univ., Diplomarbeit, 2012

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Frage, ob die Bindung von Kunden an ein Unternehmen durch den Einsatz von Bonussystemen beeinflusst werden kann. Hierfür wurde sich im speziellen auf das Prämienprogramm Payback und die Drogeriemarktkette dm drogerie-markt GmbH & Co. KG konzentriert. Um die Kundenbindung an dieses Unternehmen zu untersuchen, wurde im Jahr 2012 eine Befragung mittels Fragebogen unter den Kunden eines dm-Marktes durchgeführt. In diesem Fragebogen wurden Daten zum Einkaufsverhalten, Aussagen über den Besitz, die Nutzung und die Haltedauer einer Payback-Karte sowie Einstellungen und Meinungen zum Payback- System erhoben. Um im Anschluss an die Befragung die Kundenbindung an das Unternehmen dm drogerie-markt GmbH & Co.KG zu untersuchen, wurde eine statistische Analyse der erhaltenen Daten hinsichtlich des Einkaufsverhaltens der dm-Kunden, der Nutzungshäufigkeit der Payback-Karte und der Wechselbereitschaft der Kunden, falls dm aus dem Bonussystem aussteigen sollte, durchgeführt. Eine Bindung der Kunden an das Unternehmen konnte durchaus festgestellt werden, ob dies allerdings allein an der Mitgliedschaft im Bonussystem Payback liegt, konnte nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden.



Baltes, Nicolas;
Effektive Marketingkommunikation im Internet - eine empirische Analyse der Wirkung von persuasiver Kommunikation am Beispiel klassischer Musik unter der Berücksichtigung von Kommunikationsträger-Involvement. - 98 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2012

Die zunehmende Internetnutzung hat die Gesellschaft und das Mediennutzungsverhalten der Menschen verändert. Durch die Digitalisierung litt die Musikindustrie in den letzten Jahren unter sinkenden Absatzzahlen bei physischen Tonträgern, was insbesondere im Marketing zu einer stärkeren Fokussierung auf einen effektiven und effizienten Mitteleinsatz führte. Gleichzeitig gewannen, beispielsweise durch soziale Netzwerke, neue Formen interaktiver Marketingkommunikation an Bedeutung, so dass heute in der Kommunikationspolitik allgemein von einer Phase der Dialogkommunikation gesprochen werden kann. In dieser Arbeit wird am Beispiel der Musikindustrie untersucht, wie persuasive Kommunikation im Internet wirkt. Aufbauend auf der Definition zentraler Begriffe der Kommunikationspolitik wurden auf Basis des Elaboration-Likelihood-Modells von Petty und Cacioppo Annahmen zur Wirkung und Wirkungsweise unterschiedlicher Kommunikationsträger und -maßnahmen aufgestellt und anschließend empirisch überprüft. Dazu wurde im Jahr 2012 eine experimentelle Online-Umfrage mit n=269 Teilnehmern durchgeführt. Inhaltlich standen ein Klassikportal sowie das soziale Netzwerk Facebook im Mittelpunkt der Untersuchung. In Bezug auf die Einstellungsbildung der Probanden erwiesen sich innerhalb des sozialen Netzwerks Facebook Kommunikationsbotschaften mit redaktionellen Inhalten gegenüber werblichen und bildhaften Botschaften als effektiver, während für das Klassikportal Gegenteiliges zu beobachten war. Die unterschiedlichen Kommunikationskanäle im Internet sollten deshalb in Zukunft hinsichtlich ihrer Effektivität bei der Marketingkommunikation noch genauer untersucht werden.



Mahling, Yvonne;
Erlös im privatwirtschaftlichen TV-Geschäft unter besonderer Betrachtung der Finanzierung des Fernsehformates "The Dome". - 145 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2012

Die vorliegende Forschungsarbeit befasst sich mit den Erlösen im privatwirtschaftlichen Fernsehgeschäft unter der besonderen Betrachtung der Finanzierung des Fernsehformates "The Dome". Untersucht wurde, über welche Erlöse Fernsehformate finanziert werden und welche Rolle ein Netzwerk für die Erlösgenerierung und Sendungsfinanzierung spielt. Dazu wurden im April 2012 die an der Fernsehproduktion "The Dome" beteiligten Partner - die Leiterin Special Marketing des Senders RTL II, der Produzent der Fernsehproduktionsfirma DEF Media, der Managing Director Strategic Marketing der Plattenfirma Universal Music sowie die Senior Brand Managerin der Firma Bahlsen - einer Expertenbefragung unterzogen. Die qualitative Analyse ergab, dass die Finanzierung des Fernsehformates "The Dome" in erster Linie auf den Einnahmen aus dem Lizenz- und Sponsorenvertrag basiert. Die klassischen Erlöse aus der Fernsehwerbung und die Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten bilden weitere Säulen der Sendungsfinanzierung. Die Untersuchungsergebnisse legen dar, dass die Finanzierung des Fernsehformates "The Dome" im Rahmen eines Netzwerkes stattfindet. Ohne diese Netzwerkpartner wäre die Generierung der erforderlichen Erlöse des Fernsehformates "The Dome" für den Sender RTL II nicht realisierbar.



Harzer, Alexandra;
Crowdfunding als alternative Finanzierungsmethode kultureller und kreativer Projekte - eine empirische Untersuchung über die Erfolgsfaktoren kreativer Crowdfunding Projekte auf Basis internationaler Vergleiche. - 143 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2012

Das Finanzierungsmodell Crowdfunding, zu Deutsch Schwarmfinanzierung, ermöglicht es Künstlern und Kreativen ihre Vorhaben, Ideen und klar definierten Projekte mit Hilfe Dritter, wie beispielsweise Fans, Freunden, Bekannten und Firmen zu finanzieren. Ziel der vorliegenden Diplomarbeit war es Faktoren für den erfolgreichen Abschluss eines kulturellen und kreativen Projektes zu identifizieren und anhand qualitativer und quantitativer Untersuchungen zu belegen. In einem ersten Schritt wurden dazu theoretische Grundlagen bezüglich der klassischen Kulturfinanzierungswege in Deutschland und den Vereinigten Staaten analysiert, miteinander verglichen und mit aktuellen Zahlen unterlegt und Grundlagen des Web 2.0, insbesondere die für das Crowdfunding relevanten Prinzipien des User Generated Content, der kollektiven Intelligenz und des Long Tails dargestellt. Auf Basis von Plattformanalysen der Crowdfunding-Plattformen Kickstarter.com und Startnext.de, Handlungsempfehlungen von Plattformbetreibern sowie etablierter Methoden aus den Bereichen Projektmanagement, Marketing und Fundraising wurde eine Crowdfunding-Kampagne strukturell aufbereitet und Faktoren, die den Erfolg eines Projektes beeinflussen hervorgehoben. Diese Erfolgsfaktoren wurden anschließend im Rahmen von empirischen Untersuchungen mittels einer standardisierten Onlinebefragung von (potenziellen) Projektunterstützern und Experteninterviews von Projektinitiatoren erfolgreicher Projekte, auf ihre Bedeutung und Relevanz hin überprüft. Es zeigte sich dass die bloße Einstellung eines Projektes auf einer Crowdfunding Plattform noch kein Garant für eine erfolgreiche Finanzierung ist und es vielmehr einer eingehenden Planung und attraktiven Projektdarstellung bedarf, um potenzielle Unterstützer zu gewinnen.



Mende, Julia;
Automotive Ingredient Branding und Marktkommunikation neuer Pkw-Teile - eine quantitative Inhaltsanalyse zur Relevanz in der Anzeigenwerbung deutscher Automobilhersteller und -zulieferer von 1991 bis 2010. - 185 S. : Ilmenau, Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Relevanz von Automotive Ingredient Branding und Marktkommunikation neuer Pkw-Teile in der an Kunden gerichteten Anzeigenwerbung deutscher Automobilhersteller und -zulieferer. In der Marketingtheorie präsentiert sich das Automotive Ingredient Branding als eine sowohl Automobilherstellern als auch -zulieferern Vorteile bringende Markenstrategie, in der Diplomarbeit wird sie zudem als Möglichkeit zum Schutz neuer Pkw-Teile vor Imitationen vorgeschlagen. Da sich das Forschungsfeld Innovationskommunikation seit seinen Anfängen primär anderen Schwerpunkten widmete, wurde die Stoßrichtung der Marktkommunikation im Hinblick auf die wesentliche Zielgruppe der Kunden basierend auf der allgemeinen Theorie der Unternehmenskommunikation und unter Integration relevanter Erkenntnisse der Adoptions- und Diffusionsforschung um den Aspekt der Kommunikation von Neuerungen erweitert. Geprüft wurde, welchen Stellenwert neue Pkw-Produktteile und Automotive Ingredient Brands bisher in der von deutschen Automobilherstellern und -zulieferern veröffentlichten Pkw-Anzeigenwerbung des Nachrichtenmagazins "DER SPIEGEL" und der Pkw-Kaufzeitschrift "auto motor und sport" zwischen 1991 und 2010 aufwiesen bzw. ob sich diesbezüglich Entwicklungstendenzen abzeichneten. Dazu wurde eine auf geschichteter und zufälliger Auswahl basierende Stichprobe von n=529 Pkw-Werbeanzeigen (215 aus "SPIEGEL" und 314 aus "auto motor und sport") aus den Zeitschriftenjahrgängen von 1991 bis 2010 einer quantitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Es zeigte sich für den gesamten Zeitraum als auch in dessen Verlauf, dass neue Pkw-Teile, die insbesondere von Premiumherstellern kommuniziert wurden, insgesamt im Schatten der vielen kommunizierten neuen Baureihen/Typen standen. In den wenigen Anzeigen, in denen sie thematisiert wurden, standen andere Werbeobjekte im Mittelpunkt, waren sie nur eins von vielen anderen Teilen und zudem wahrnehmungsunwirksam positioniert. Die während des Untersuchungszeitraums gestiegene Innovationskraft der Automobilindustrie fand keinen Niederschlag in einer vermehrten Darstellung neuer Pkw-Teile in den Anzeigen, wohl stieg aber ihre Nennung nach Krisen- und Rezessionsjahren. Jedes dritte neue Pkw-Teil war markengeschützt, die häufigste Ausprägung war die des Proprietary Automotive Ingredient Brand, Markenstrategien der Zulieferer waren dagegen erfolglos.