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Coverage of the Israeli-Palestinian conflict from 1 Jan 2020 to 30 June, 2021 in selected US newspapers. - Ilmenau. - 71 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2022

Die Medien spielen eine wesentliche zentrale Rolle in den Konfliktsituationen und damit tragen auch sie Mitverantwortung für erhöhte Gewalt. Sie versuchen, durch ihre Berichterstattung eine Lösung für den Konflikt zu finden oder zumindest die Gewalt einzudämmen, und spielen dabei eine eigenständige unabhängige Rolle. Was die Medienrahmen (Medien Frames) betrifft, so verwendet jede Zeitung eine Vielzahl von Rahmen (Frames), um Nachrichten auf der Grundlage ihres eigenen Konzepts zu konstruieren. In dieser Studie wird der israelisch-palästinensische Konflikt analysiert, um die Berichterstattung dreier US-Zeitungen (The New York Times, The Washington Post und das Wall Street Journal), unter dem Gesichtspunkt des Medienframings (Medienrahmen), im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2021 zu untersuchen. Sie wurde mit Hilfe einer Inhaltsanalyse durchgeführt, wobei eine quantitative Methode zur Beantwortung der Forschungsfragen eingesetzt wurde. Zusätzlich zu früherer Literatur über Medien-Framing und spezifisch Publikationen über den Israel-Palästina-Konflikt (Iyengar, 1991; Semetko Valkenburg, 2000) wurde das Framing-Modell (Rahmen Modell) von Entman (1993) als wichtigste theoretische Grundlage für diese Studie gewählt. Es wurden insgesamt 82 Zeitungsartikel aus den oben genannten Zeitungen analysiert, die sich auf den israelischen und palästinensischen Konflikt beziehen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Fokus der ausgewählten Zeitungen nicht unter allen Bedingungen derselbe war. Erstens wurde die Mehrheit der Artikel im Jahr 2021 veröffentlicht. Die meisten Artikel wurden von der Zeitung The New York Times veröffentlicht. Der thematische Rahmen, der in den Zeitungen am häufigsten behandelt wurde, war "Themen und Ereignisse allgemeinen Inhalts auf gesellschaftlicher und staatlicher Ebene" und der episodische Rahmen war "Individualpsychologie oder Verhalten innerhalb einer Familie". Der "Human-Interest"- Rahmen wurde im Präsidentschaftswahlkampf 2021 stärker hervorgehoben, und innerhalb dieses Rahmens wurde über das Leiden des israelischen Volkes mehr berichtet als über das des palästinensischen Volkes. Schlüsselwörter: Media Framing, Inhaltsanalyse, israelischer und palästinensischer Konflikt, US-Zeitunge



Schwarz, Andreas; Löffelholz, Martin;
Krisenkommunikation: Vorbereitung, Umsetzung, Erfolgsfaktoren. - In: Handbuch Unternehmenskommunikation, (2022), S. 963-979

https://doi.org/10.1007/978-3-658-22933-7_46
Löffelholz, Martin;
Von Tschernobyl zur Corona-Infodemie: Entwicklung, Ergebnisse und Herausforderungen der Risiko- und Krisenkommunikationsforschung. - In: Risiken, Krisen, Konflikte, (2022), S. 27-48

Martin Löffelholz liefert einen Überblick über die Entwicklung, Ergebnisse und Herausforderungen der Risiko- und Krisenkommunikationsforschung. Nach einer Analyse der Entstehung, Internationalisierung und Institutionalisierung der Forschung erläutert er zentrale Forschungsergebnisse im Hinblick auf die Krisenprävention, die Vorbereitung auf sowie die Bewältigung und Evaluation von Kommunikations-)Krisen. Das Krisenkommunikationsmanagement wird dabei insbesondere von der rasant fortschreitenden Datafizierung, Algorithmisierung und Automatisierung von Kommunikationsprozessen (u. a. mit Hilfe Künstlicher Intelligenz) herausgefordert.



Xu, Yi; Yu, Jingyuan; Löffelholz, Martin;
Portraying the Pandemic: analysis of textual-visual frames in German news coverage of COVID-19 on Twitter. - In: Journalism practice, ISSN 1751-2794, Bd. 0 (2022), 0, S. 1-21

The novel coronavirus disease (SARS-CoV-2/COVID-19) resulted in a severe global pandemic in 2020. Amid the unprecedented health crisis, visuals play important roles in media framing and health crisis communication. This article provides one of the first analyses of textual-visual news concerning COVID-19 posted by two leading German newspapers on Twitter. Our objective is to integrate texts and visuals into framing analysis to better understand the multimodal news presentation of health crises. A quantitative content analysis of 2479 tweets examined nine news frames, among which politics and instructions, update information, economic impact and social impact presented more thematic salience. The semiotic signs of indexical, symbolic and iconic appeared in news visuals and served evidential, performative and illustrative functions. The results also detected recurrent news visuals in the color-clustered patterns. Notably, an alluvial diagram revealed the connections between textual frames and visual signs across three crisis phases. In recognizing the diverse roles of visuals in constructing mediated reality, this article demonstrates the value in the multimodal framing of health crises and suggests expanding our focus to risk cultures for future international comparative research.



https://doi.org/10.1080/17512786.2022.2058063
Einflüsse der Covid-19 Pandemie auf Arbeitsabläufe in Redaktionen - Leitfadeninterviews mit JournalistInnen in Thüringen. - Ilmenau. - 48 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Seitdem sich der SARS-CoV-2 Virus (Covid-19) im Jahr 2020 verbreitetet und damit eine Pandemie auslöste, wurde auch das Leben der Menschen im Bundesland Thüringen radikal eingeschränkt. Das Sozialleben wurde heruntergefahren und Unternehmen mussten sich an neue Vorgaben halten. Auch innerhalb der lokalen Zeitungsredaktionen griffen die neuen Hygienemaßnahmen. Diese Bachelorarbeit soll einen Einblick in das redaktionelle Arbeiten in dieser Zeit geben und die Einflüsse, die durch die Pandemie auf die Arbeitsabläufe wirkten, festhalten. Dazu wurde folgende Forschungsfrage gestellt: "Wie beeinflusst die Covid-19 Pandemie Thüringer Lokaljournalisten in ihren Arbeitsabläufen?" Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine qualitative Studie durchgeführt. Auf Basis der auf den Journalismus angewandten Strukturationstheorie von Giddens und des Forschungsstandes wurde ein Leitfadeninterview erstellt. Um festzustellen welche Veränderungen es in den redaktionellen Strukturen und Arbeitsabläufen gab, wurden sechs Interviews mit Lokaljournalisten aus Thüringen geführt. Aus dem Interviewmaterial ging hervor, dass die meisten Journalisten sich durch die Pandemie ins Homeoffice begeben mussten. Dadurch wurde die redaktionelle Kommunikationsstruktur umgestellt. Besonders die technischen Ressourcen hatten sich entwickelt. Die meisten Lokalredaktionen sind nun besser ausgestattet als vor der Pandemie und ermöglichen in Zukunft das mobile Arbeiten in einem Wechselmodel fortzuführen.



Cersovsky, Josua;
Die Fußball-WM-Vergabe nach Katar 2022 : eine Inhaltsanalyse der Berichterstattung in FAZ und BILD. - Ilmenau. - 94 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die vorliegende Bachelorarbeit setzt sich mit der deutschen Medienberichterstattung zur WM in Katar 2022 auseinander. Auf Basis der Framing-Theorie wurden mit Hilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse insgesamt 373 Zeitungsartikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und BILD im Zeitraum vom 01.03.2017 bis zum 15.09.2021 hinsichtlich ihrer Themensetzung und Art der Berichterstattung untersucht. Die Ergebnisse offenbaren, dass sich ungefähr die Hälfte der untersuchten Artikel auf die Sportereignisse im Zusammenhang mit Katar bezieht, während die andere Hälfte die Gegebenheiten rund um diese Sportereignisse beleuchtet. Eine Mehrheit der Artikel beinhaltet Interessenkonflikte, wobei sich Unterschiede zwischen den beiden untersuchten Zeitungen verdeutlichen. Bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lässt sich eine ausgewogenere und facettenreichere Berichterstattung feststellen, wohingegen auf Seiten der BILD mehr Wert auf Themen gelegt wird, die für die Leserschaft möglichst ansprechend und nahbar seien könnten.



Hofmann, Celine;
Der Einfluss von Online-Induktionen auf das Verhältnis zwischen PR und Journalismus in der Modebranche. - Ilmenau. - 157 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Public Relations und der Journalismus sind zwei sehr komplexe Teilbereiche der Kommunikationswissenschaft, deren Beziehung zueinander daher schon seit mehreren Jahrzehnten im Forschungsinteresse der Wissenschaftler:innen steht. Einer der elaboriertesten Ansätze ist dabei das Intereffikationsmodell von Bentele, Liebert und Seeling (1997), das das Verhältnis zwischen den beiden Systemen als wechselseitig ansieht und anhand von Kommunikationsanregungen (Induktionen) und Handlungsanpassungen (Adaptionen) untersucht. Eine besonders enge Beziehung zwischen den Public Relations und dem Journalismus wird im Allgemeinen der Modebranche zugeschrieben, welche sich durch den Zuwachs von Online-Medien, wie Webseiten, Blogs und den sozialen Medien stetig ändert. Daher sollte in der vorliegenden Arbeit untersucht werden, welcher Einfluss den Online-Medien auf das Verhältnis zwischen PR-Akteur:innen und Journalist:innen der Modebranche zuzurechnen ist. Dafür wurden sieben Expert:innen der Branche in Leitfadeninterviews befragt, um die Zusammenhänge in der sachlichen, zeitlichen und sozial-psychischen Dimension zu ermitteln. Die Ergebnisse zeigten, dass die Zusammenarbeit zwischen den Vertreter:innen durch die Nutzung von Online-Medien intensiver wird und die Induktionsleistungen vor allem in der sachlichen und zeitlichen Dimension verstärkt. Außerdem wird dadurch die Kontaktaufnahme und -pflege für beide Seiten erleichtert. Trotz dessen behalten der Print-Journalismus mit meist stärkeren Induktionsleistungen und der persönliche Kontakt zueinander einen hohen Stellenwert.



Höhn, Julien;
Die Berichterstattung über die Covid-19-Pandemie im Qualitäts- und Boulevardjournalismus : eine vergleichende Inhaltsanalyse von FAZ und BILD. - Ilmenau. - 96 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht mithilfe des Framing-Ansatzes die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Berichterstattung des Qualitäts- und Boulevardjournalismus hinsichtlich der Covid-19 Pandemie. Dabei wurden 279 Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der BILD in den Zeiträumen 23.03.2020-28.03.2020 und 01.11.2020- 06.11.2020 unter Verwendung einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht. Die Befunde ergaben, dass die Berichterstattung im Qualitäts- und Boulevardjournalismus mit ihren definierten Qualitätsmerkmalen übereinstimmen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt vorwiegend die politische Sichtweise auf die Coronapandemie dar, während die BILD eher das gesellschaftliche Leben beleuchtet. Insgesamt berichtet der Qualitätsjournalismus vielseitiger in seiner Berichterstattung über die Kriterien Bewertung, Verantwortungszuschreibung und Handlungsempfehlung in Bezug zu den Folgen der Coronapandemie. Schlüsselwörter: Framing, Qualitätsjournalismus, Boulevardjournalismus, quantitative Inhaltsanalyse, Clusteranalyse



Estella, Pauline Gidget; Löffelholz, Martin;
[Rezension von: Global journalism]. - In: Global media journal. German edition. - Erfurt : Univ., 2011- , ISSN: 2196-4807 , ZDB-ID: 2600691-1, ISSN 2196-4807, Bd. 11 (2021), 2, S. 1-4

https://doi.org/10.22032/dbt.51033
Sebastian, Christine;
How German and Swedish Instagram users perceive their national COVID-19 strategies - a content analysis of news posts and comments at Tagesschau's and TV4Nyheterna's Instagram presences. - Ilmenau. - 132 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Darstellung von COVID-19-bezogenen Nachrichtenbeiträgen und deren Wahrnehmung in den Kommentarbereichen der Instagram-Präsenzen von tagesschau und TV4Nyheterna. Die Studie basiert auf relevanten Modellen der Gesundheitskrisenkommunikations- und Risikowahrnehmungsforschung, wie etwa das CERC, Health Belief und Risk Perception Model. Die beiden TV-Nachrichten-Instagram-Kanäle wurden im Zeitraum vom 28. Februar 2020 bis 1. Mai 2020 mit Hilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse und unter Berücksichtigung qualitativer Aspekte untersucht. Die Inhaltsanalyse umfasste eine Stichprobe von 82 Posts und 1230 Kommentaren von tagesschau und 42 Posts und 562 Kommentaren von TV4Nyheterna. Die Beiträge wurden hinsichtlich Engagement, Inhalt, COVID-19-Strategie, Risikowahrnehmung und Sensationalismus untersucht. Die Untersuchung der Kommentare erfolgte hinsichtlich des Inhalts, der Stimmung und der (Risiko-)Wahrnehmung. Die Ergebnisse zeigen Ähnlichkeiten in der Darstellung der Inhalte, aber auch einige deutliche Unterschiede. Während beide Kanäle in erster Linie Informationen über Maßnahmen zur Krisenbewältigung und Beruhigung präsentierten, legte tagesschau auch einen Schwerpunkt auf die Wirtschaft und TV4Nyheterna auf die Darstellung von Präventionsmaßnahmen. Der Kommentarbereich der tagesschau war außerdem von mehr negativen Emotionen und einem stärkeren Misstrauen gegenüber Institutionen geprägt als jener von TV4Nyheterna. Sowohl Elemente der Risikowahrnehmung als auch des Sensationalismus waren in deutschen und schwedischen Beiträgen mit einer ähnlichen Verteilung vorhanden. Darüber hinaus offenbart das Engagement bezüglich der Posts in beiden Ländern unterschiedliche Themen von Interesse, die in dieser Arbeit diskutiert werden. Die Studie zeigt Zusammenhänge zwischen verschiedenen Konstrukten auf, die einer weiteren Erforschung bedürfen.




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