Anzahl der Treffer: 854
Erstellt: Thu, 02 Feb 2023 23:12:27 +0100 in 0.0733 sec


Löffelholz, Martin;
[Rezension von: Störmer, Maja, 1990-, Krisenkommunikation in der digitalen Gesellschaft]. - In: Publizistik. - Wiesbaden : VS Verl. für Sozialwiss., 2000- , ISSN: 1862-2569 , ZDB-ID: 2273951-8Publizistik, ISSN 1862-2569, Bd. 0 (2023), 0, insges. 3 S.

https://doi.org/10.1007/s11616-022-00775-3
Alver, Füsun; Sarısakalo&bovko;glu, Aynur
Communication science in Türkiye: how communication research and education developed over the years. - In: Publizistik, ISSN 1862-2569, (2023), insges. 20 S.

In Türkiye, communication science falls under the category of social sciences and is regarded as an interdisciplinary scientific field focused on empirical research. The field is influenced by communication science developments of the West in terms of developing theories and methodology, and it faces challenges when it comes to the systematisation of theories and research methods created by different research traditions; their critical evaluation, development, and the failure to put theories to practical use. In order to ascertain the present condition of the field, this article explores the institutionalisation of communication science at universities and its potential tendencies as an academic field of study, its research trends, and the characteristics of communication science studies.



https://doi.org/10.1007/s11616-022-00766-4
Die SARS-CoV-2-Pandemie aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht. Eine systematische Analyse des Forschungsstands. - Ilmenau. - 76 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die noch immer anhaltende Corona-Pandemie beherrschte seit ihrem Ausbruch gegen Ende des Jahres 2019 das Weltgeschehen. Neben den medizinischen Forschungen sind die Pandemie und ihre Auswirkungen auch für Forschende anderer Disziplinen von Relevanz. Die vorliegende Arbeit untersucht daher den kommunikationswissenschaftlichen Forschungsstand in einem Rahmen von 18 Monaten der Corona-Pandemie mit Beginn im Januar 2021 anhand einer Meta-Analysis. Insgesamt wurden n = 153 Publikationen kodiert, die sich konkret mit einem kommunikationswissenschaftlichen Phänomen und der Pandemie befassten. Die Ergebnisse zeigen ein gesteigertes Forschungsinteresse am öffentlichen Diskurs, dem Umgang mit Informationen und den Auswirkungen auf Einzelpersonen. Zu großen Teilen wurden Inhaltsanalysen veröffentlicht und Forschende konzentrierten sich primär auf die sozialen Medien, (Online-)Zeitungen und interpersonelle Kommunikation. Die vorliegende Arbeit gibt einen allgemeinen Überblick über den kommunikationswissenschaftlichen Forschungsstand, bietet durch eine eingeschränkte Aussagekraft jedoch Raum für zukünftige Forschung, den Forschungsansatz zu wiederholen oder sich mit einzelnen Themen detaillierter zu beschäftigen.



Das aktuelle Sportstudio: Der Wandel von Sendungsaufbau, Themenauswahl und Darstellungsformen zwischen 2001 und 2021. - Ilmenau. - 65 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Wandel des aktuellen Sportstudios des ZDF. Dafür wurden mithilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse insgesamt 21 Sendungen aus den Jahren 2001 bis 2021 auf den Sendungsaufbau, die Themenauswahl und die Darstellungsformen untersucht. Als theoretische Grundlage dient dabei die Nachrichtenwerttheorie. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das aktuelle Sportstudio hinsichtlich der drei Dimensionen über den Erhebungszeitraum nur geringfügig verändert hat. So richtet sich der Sendungsaufbau in erster Linie nach den jeweils dominierenden Themen und folgt keiner festen Struktur. Bei der Themenauswahl dominiert klar die Sportart Fußball, wobei andere Sportarten über die Jahre immer häufiger vorkommen. Bezüglich der Darstellungsformen stellt das Interview das am häufigsten vorkommende Sendeelement dar. Die Interviews werden in den meisten Fällen mit männlichen, deutschen Sportlern geführt.



Sarısakalo&bovko;glu, Aynur;
Algorithmisierung des Journalismus : Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenzsysteme in sozio-technischen Newsrooms. - In: Communicatio socialis, ISSN 2198-3852, Bd. 55 (2022), 3, S. 308-319

Die zunehmende Verbreitung von Systemen künstlicher Intelligenz führt zum Wandel des sozialen Arbeitsumfeldes von Journalist:innen. Es entwickelt sich zu einem sozio-technischen Arbeitssystem, in dem menschliche und anthropomorphisierte artifizielle Journalist:innen auf allen Ebenen der Nachrichtenproduktion und -distribution vernetzt journalistische Tätigkeiten ausführen. Der Beitrag stellt mögliche Anwendungsbereiche von algorithmengetriebenen Technologien im Journalismus vor und diskutiert die sich daraus ergebenden Herausforderungen und Konsequenzen für die journalistische Praxis und Forschung.



https://doi.org/10.5771/0010-3497-2022-3-308
Sarısakalo&bovko;glu, Aynur;
Künstliche Intelligenz und Journalismus. - Wiesbaden : Springer VS. - 1 Online-Ressource (13 Seiten)Living reference work entry, first online: 12 September 2022

Mit der Implementierung von Technologien künstlicher Intelligenz im Journalismus sind tiefgreifende Veränderungen verbunden, die sich auf die Bedingungen des journalistischen Arbeitens auswirken. Daraus ergeben sich Fragen, inwieweit neue technologische Möglichkeiten journalistische Prozesse beeinflussen und damit den Nachrichtenjournalismus herausfordern können. Ziel dieses Beitrages ist es, den Wandel des Journalismus vor dem Hintergrund der zunehmenden Integration von künstlich intelligenten Anwendungen zu beleuchten und mögliche Einsatzbereiche von algorithmengetriebenen Systemen in der Produktion und Distribution von journalistischen Inhalten aufzuzeigen und daraus resultierende Herausforderungen für die Journalismusforschung zu diskutieren.



https://doi.org/10.1007/978-3-658-32153-6_30-1
Vergleich von deutscher und englischer Presse-Berichterstattung zur Corona-Pandemie in Bezug auf die UEFA EURO 2020. - Ilmenau. - 74 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Die vorliegende Bachelorarbeit führt einen Vergleich von der deutschen und britischen Berichterstattung über die UEFA EURO 2020 hinsichtlich der Corona-Pandemie durch. Vor dem Hintergrund, dass es sich hierbei um die erste (Sport-)Großveranstaltung mit Zuschauern seit Beginn der Corona-Pandemie handelt, wird untersucht, welche Frames sich identifizieren lassen und inwieweit die jeweiligen Länderberichterstattungen Unterschiede oder Übereinstimmungen vorweisen. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich dabei vom 17.03.2020 (Bekanntgabe der Verschiebung der UEFA EURO 2020) bis zum 25.07.2021 (zwei Wochen nach dem Finale und einen Tag vor Beginn der Olympischen Spiele). Die Ergebnisse werden anhand einer quantitativen Inhaltsanalyse erarbeitet. Auf Grundlage des Framing-Ansatzes werden die 184 erhobenen Zeitungsartikel der Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt, The Times und The Telegraph mittels einer hierarchischen Clusteranalyse ausgewertet. Das Vorgehen orientiert sich dabei an dem Ansatz nach Matthes & Kohring (2004) und der zugrundeliegenden Definition von Entman (1993). Für die beiden Untersuchungsländer ergeben sich dadurch anhand der hierarchischen Clusteranalayse jeweils vier identifizierte Frames. Es lässt sich eine große Übereinstimmung innerhalb der Berichterstattung beider Länder feststellen. Insgesamt können jeweils drei übereinstimmende Frames identifiziert werden. Das Hauptthema ist dabei in den Untersuchungsländern das Krisenmanagement, neben der Zuschauerkapazität und den Politik/Regierungshandlungen. Innerhalb der Akteure herrscht ein leicht unterschiedlicher Bezug, worauf bezogen die deutschen Tageszeitungen eine etwas ausgeglichenere Berichterstattung als die englischen Zeitungen vorweisen. In der englischen Berichterstattung werden im Vergleich zu den deutschen Tageszeitungen häufiger Handlungsempfehlungen getätigt. Inhaltlich bietet sich indes Gesamtheitlich betrachtet eine überwiegende Vergleichbarkeit zwischen den beiden Untersuchungsländern hinsichtlich des Themeninteresses.



Stein, Nathalie;
Die Berichterstattung über den Klimawandel während des Hochwassers in Mitteleuropa im Sommer 2021 : eine Inhaltsanalyse deutschsprachiger Qualitätszeitungen. - Ilmenau. - 133 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Im Sommer 2021 kam es in Teilen Mitteleuropas zu einem verheerenden Hochwasser unvorhersehbaren Ausmaßes. Diese Naturkatastrophe entfachte auf Grund ihrer Einzigartigkeit eine verstärkte mediale Aufmerksamkeit im Zuge der Klimadiskussion. Inwiefern dieses Schlüsselereignis zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Klimawandel in der öffentlichen Berichterstattung führte und welche Zusammenhänge zwischen dem Naturereignis und den klimatischen Veränderungen gezogen wurden, sollte in der vorliegenden Arbeit untersucht werden. Zusätzlich wurde die Darstellung des Krisenmanagements zum Hochwasser innerhalb der Berichterstattung betrachtet. Ziel dieser Arbeit war ein inhaltsanalytischer Vergleich der Berichterstattung der vier Qualitätszeitungen die „Süddeutsche Zeitung", die „Frankfurter Allgemeine Zeitung", „Die Welt" und „Die Tageszeitung“ zur Hochwasserkatastrophe 2021 im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Aufgrund der Aktualität des Ereignisses gab es hierzu noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, weshalb diese Arbeit einen Mehrwert für die Kommunikationswissenschaft darstellt. Auf Basis des Framing-Ansatzes wurde eine quantitative Inhaltsanalyse mittels Codebuch durchgeführt. Hierbei wurden relevante Akteur*innen, kausale Zusammenhänge, Bewertungen und Handlungsempfehlungen zum Hochwasser und dem Klimawandel in der Berichterstattung untersucht. Durch eine Clusteranalyse konnten der „Wirtschaftsframe“, der „Soziale Interessenframe“, der „Politische Kritikframe“ und der „Wissenschaftliche Klimaframe“ innerhalb der Berichterstattung identifiziert werden. Auf Grundlage der Frames wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Zeitungen herausgestellt sowie deren politische und redaktionelle Linie verglichen. Es zeigte sich, dass die TAZ den Fokus auf die Folgen und wissenschaftlichen Aspekte des Klimawandels legte. Die drei weiteren Qualitätszeitungen behandelten hingegen hauptsächlich die sozialen Faktoren und Folgen des Hochwassers. Dennoch wurde in allen vier Frames vermehrt der Klimawandel als Ursache für das Hochwasser thematisiert. Insgesamt handelte es sich um eine negative Rahmung, die insbesondere den Klimawandel und das Krisenmanagement betraf. Die Erkenntnisse bilden eine Grundlage für weitere Anschlussforschungen im Ländervergleich oder mit einer zeitlichen Komponente.



Fuchs, Niclas;
Der Einfluss sozialer Medien auf die Radioproduktion - eine explorative Analyse mitteldeutscher Rundfunkstationen. - Ilmenau. - 80 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Seit dem Aufkommen von sozialen Medien erleben Radiosender einen starken Wandel ihrer Workflows. Die vorliegende Studie untersucht die Einflüsse, die soziale Medien auf die Produktion des Programmes mitteldeutscher Radiosender haben. Dazu wurden qualitative Leitfadeninterviews mit sechs Sendern geführt. Zunächst wurde erhoben, wie die Sender soziale Medien nutzen. Hierfür wurde sich am Analysemodell der Social Web Nutzung von Schmidt orientiert. Anschließend wurden die Einflüsse auf Arbeitsschritte innerhalb des Hörfunkproduktionsprozesses nach Krömker und Klimsa untersucht. Das Social Media Nutzungsverhalten der Sender ist im Großteil ähnlich, sowohl in Bezug auf die genutzten Plattformen als auch bei der Betrachtung der Arbeitsprozesse. Die Einflüsse auf die Rundfunkproduktion betreffen insbesondere die Themenfindung und den Umgang mit Publikumsinteraktionen im Radioprogramm. Dabei ist die Entwicklung im Zusammenspiel zwischen Social Media und Radio noch lange nicht abgeschlossen und bedarf zukünftiger Studien dieses dynamischen Medienmarktes.



Apelt, Victoria;
Die Berichterstattung über Suizide im Wandel : eine Langzeitanalyse von Spiegel Online. - Ilmenau. - 99 Seiten
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2022

Einleitung: Es werden jährlich 700.000 Suizide verzeichnet (WHO, 2017). Verschiedene Faktoren führen laut Van Oder (2010) zu einem Suizid. Hierbei nehmen auch die Medien eine entscheidende Rolle ein. Verschiedene Organisationen sprachen daher Medienempfehlungen aus, um den richtigen Umgang mit der Thematik Suizid zu gewährleisten. Forschungsziel: Das Ziel dieser Studie war es, die Darstellungsweise von Suizid auf der Nachrichtenplattform Spiegel Online zu beschreiben und Veränderungen der Darstellung innerhalb der Jahre 2003 bis 2020 kenntlich zu machen (F1). Hierbei sollten Fehldarstellungen identifiziert und die Verwendung der ausgesprochenen Medienempfehlungen untersucht werden (F2). Methode: Die Studie analysiert mit Hilfe einer Framing-Analyse die Darstellungsweise von Suizid auf der Nachrichtenplattform Spiegel Online in einem Zeitverlauf von 2003 bis 2020. Hierfür wurde eine quantitative Inhaltsanalyse durchgeführt, für welche im Vorfeld ein vollstandardisiertes Codebuch angefertigt worden ist, welches sich im Pretest als reliabel erwies. Ergebnisse: Die Untersuchung identifizierte drei gängige Frames in der Suizidberichterstattung auf der Nachrichtenplattform Spiegel Online. Am häufigsten trat der sensationslüsterne Suizid Frame auf (69 % von n = 163). Hierbei war deutlich zu erkennen, dass der Suizid in einem sensationslüsternen Ton dargestellt worden ist und die Suizidmethode (45% von n = 171) genannt worden ist. Zudem war erkennbar, dass die ausgesprochenen Medienempfehlungen nur unzureichend berücksichtigt worden sind. Schlussfolgerung: Es konnten drei verschiedene Muster zur Darstellungsweise von Suizid auf der Nachrichtenplattform Spiegel Online identifiziert werden. Insbesondere fiel auf, dass die ausgesprochenen Medienempfehlungen in der Darstellung nur unzureichend verwendet wurden. Schlüsselwörter: Suizid, Medienempfehlungen, Spiegel Online, Frame-Analyse




Image copyrights © TU Ilmenau/Hajo Dietz